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Gottesanbeterinnen

Einzelgängerinnen für kleine Terrarien

Aquaristik/Terraristik | Sonntag, 1. März 2015 08:00, FLH

Die meisten Tiere müssen paarweise oder gar in Gruppen gehalten werden. Bei Gottesanbeterinnen wäre das keine gute Idee: Die Insekten haben sich gegenseitig zum Fressen gern.

Gottesanbeterinnen, auch bekannt als Mantis, gehören zu den beeindruckendsten Insektenarten überhaupt. Aus der Nähe betrachtet, wirken sie grazil und empfindlich, aber in ihnen steckt viel Power. Es gibt Aufnahmen, die zeigen, wie ausgewachsene Weibchen sogar Kolibris im Flug fangen.

Video: YouTube/hbladyvta's channel

Im heimischen Terrarium dagegen braucht es solch dramatische Fütterungsmethoden natürlich nicht. Das Lebendfutter besteht bei kleineren Jungtieren aus Fruchtfliegen und Microheimchen, bei ausgewachsenen Exemplaren aus Grillen, Schaben, Heuschrecken und ähnlich großen Insekten. Wichtig: Die Futtertiere sollten immer aus der Zoohandlung stammen und nicht wild gefangen werden. Sie sollten außerdem nicht größer als der Abdomen, also der Hinterleib, der zu fütternden Fangschrecke sein.

Ein kleines Terrarium reicht
«Eine Gottesanbeterin braucht nicht viel Platz. Schon ein kleines Terrarium mit einer Grundfläche von 30 Quadratzentimetern und einer Höhe von 45 Zentimetern ist ausreichend», erklärt Roland Zobel, von der Fördergemeinschaft Leben mit Heimtieren e.V. (FLH).

«Bei der Einrichtung ist auf ausreichend Kletteräste und Belüftung zu achten. Ein Dach aus Gaze sorgt für frische Luft und gibt den Tieren die Möglichkeit, bei Verpuppung und Häutung Halt zu finden.» In der Regel sollten Gottesanbeterinnen alleine gehalten werden, da sie sich sonst gerne auch schon mal gegenseitig verspeisen.

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