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Bedeutender Fund in Deutschland

Ältestes Plesiosaurier-Skelett entdeckt

Ausgestorbene Tiere | Freitag, 15. Dezember 2017 08:00, sda dpa

Wissenschaftler haben in der deutschen Ortschaft Bonenburg bei Paderborn das älteste bekannte Fossil eines Plesiosauriers entdeckt. Das Tier habe vor rund 201 Millionen Jahren gelebt, teilte die Universität Bonn mit.

Das etwa 2,40 Meter lange Meeresreptil hatte demnach einen langenHals und einen kleinen Kopf. Aus den Überresten sei abzulesen, dassdas Tier einen vergleichsweise steifen Nacken besass und seinenKopf wohl nur eingeschränkt nach hinten oder zu den Seiten bewegenkonnte.

Die Knochenstruktur liess zudem darauf schliessen, dass es sich um einen jungen Plesiosaurier handelte, wie die Forscher um Tanja Wintrich und Martin Sander von der Universität Bonn im Fachmagazin «Science Advances» berichten.

Einziges Skelett aus der Trias-Zeit
Die Knochen waren im Jahr 2013 in einer Tongrube entdeckt worden. Aufwendige Untersuchungen ergaben nun, dass es sich um das bislang einzige Skelett aus den geologischen Schichten der Trias-Zeit handelt. Zuvor belegten Funde lediglich die Existenz der Tiere im späteren Jura-Zeitalter und in der Kreidezeit.

Plesiosaurier waren effektive Schwimmer, die sich ähnlich wie Meeresschildkröten mit ihren vier Flossen durch das Wasser bewegten. Die entdeckte Art erhielt den wissenschaftlichen Namen Rhaeticosaurus mertensi.

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