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Ausgestorbene Tiere

Ausgestorbene Tiere | Samstag, 8. Februar 2014, mg

Dinosaurier, Mammut, Säbelzahntiger oder Dodo: Im Laufe der Jahrmillionen sind unzählige verschiedene Tiere aufgetaucht und wieder untergegangen. Diese Serie widmet sich den ausgestorbenen Arten.

Totgesagte leben manchmal länger

Es kommt leider oft vor, dass Tierarten  aussterben. Doch es gibt auch Fälle, in denen scheinbar verschwundene Arten wieder auftauchen. Dieses Phänomen wird «Lazarus-Effekt» genannt. 

Der Kaiser hämmert nicht mehr

Einst herrschte der Kaiserspecht in den unberührten Wäldern der Sierra Madre in Mexiko. Seit 50 Jahren gibt es keinen sicheren Nachweis des Tieres mehr – trotzdem hoffen einige Ornithologen, dass es doch noch lebt.

Der Zwerg unter den Kängurus

Das kleine Nacktbrust-Känguru teilt das Schicksal vieler Beuteltiere in Australien: Einst häufig, wurde es von Menschen, Katzen und Füchsen innert kürzester Zeit ausgerottet.

Ausgerottet durch eine einzige Katze

Vögel, die nicht fliegen können, haben es rund um den Globus schwer. Der Stephenschlüpfer in Neuseeland war der letzte flugunfähige Singvogel – bis sein Entdecker und seine Katze «Tibbles» kamen.

Rüsselhüpfer mit schlechten Augen

Das Macrocranion war ein seltsames Tier. Es sah etwa aus wie eine grosse Spitzmaus und hüpfte wie ein Känguru. Vor dem Aussterben bewahrt hat diese Fähigkeit das Tier nicht.

Zu oft auf dem Teller gelandet

Einst war die Wandertaube der wohl häufigste Vogel der Erde. Doch dann kam der Mensch mit immer professionelleren Jagdmethoden. Vor 100 Jahren starb das letzte Exemplar.

Kinderliebe geht durch den Magen

Im Magen verdauen die meisten Tiere ihre Nahrung. Zwei vor einigen Jahrzehnten ausgestorbene Froscharten brüteten darin aber auch ihre Jungen aus – mit Tricks, für welche die Pharmaindustrie Millionen ausgeben würde.

Keine Gnade für Meister Petz

Zugegeben: Den Braunbären würden die meisten Menschen nicht zu den ausgestorbenen Tierarten zählen. Schaut man sich nur die Schweiz an, gehört er aber dazu – zumindest bis das nächste Tier die Grenze überquert. 

Der urzeitliche König der Lüfte

Der Albatros und der Andenkondor sind die grössten flugfähigen Vögel der Neuzeit. Doch die Megafaunen der Urzeit haben unter den Vögeln deutlich imposantere Arten hervorgebracht.

Rätsel um die Gestalt eines Räubers

Vor 515 Millionen Jahren machte das vielleicht erste furchterregende Raubtier die Meere unsicher: Anomalocaris. Seine Entdeckungsgeschichte gleicht einem Detektivroman.

Samenknacker mit Riesenschnabel

Mauritius war die Heimat des vielleicht berühmtesten ausgestorbenen Vogels: des Dodo. Allerdings beherbergte die Insel im Indischen Ozean noch weitere Vogelarten, die es heute nicht mehr gibt – zum Beispiel den Schopfpapagei.

Rätselhafte Urzeitgarnele mit Rüssel

Ein platt gedrückter Körper, fünf Augen und ein Rüssel: Opabinia regalis war ein eigentümliches Meeresgetier. Wie es gelebt hat vor 500 Millionen Jahren, kann heute niemand sagen.

Ein doppelt gehörntes Murmeltier

Ein seltsames Wesen, das aussieht wie eine Kreuzung zwischen Rhinozeros und Murmeltier,  lebte vor fünf Millionen Jahren in Nordamerika. Die Paläontologen rätseln, wofür der Ceratogaulus sein Doppelhorn verwendete.

Die grössten Flieger der Geschichte

Pterosaurier waren für lange Zeit die unangefochtenen Herrscher der Lüfte. Sie konnten so gross werden wie eine Giraffe – und waren trotzdem äusserst wendige Flieger.

Schrecklich gut getarnt

Gespenstschrecken heissen die Insekten, die man deshalb kaum sieht, weil sie als Stängel oder Blatt getarnt sind. Nun haben Forscher ein 125 Millionen Jahre altes Fossil entdeckt.

Die Rüstung war letztlich nutzlos

Im Vergleich zu seinen Vorfahren ist das heutige Riesengürteltier ein Winzling. Die gepanzerte Urart ist schon vor Jahrtausenden ausgestorben.

Kolossale Kröten mit Deckel

Schildkröten bevölkerten die Erde schon vor Urzeiten. Die grössten unter ihnen wurden so lang wie ein Kombi. Solche Giganten gibt es heute zwar nicht mehr, das «Baumodell» bleibt aber höchst erfolgreich.

Keine Chance für die gigantischen Nager

Nagetiere leben schon seit Urzeiten auf der Erde. Heute sind sie eher klein, aber vor ein paar Millionen Jahren gab es riesige Exemplare.

Gepanzerte Bewohner der Urmeere

Vor mehreren Hundert Millionen Jahren bevölkerten die Panzerfische die Meere. Sie gehörten zu den ältesten Fischen mit einem Kiefer – und zermalmten damit selbst die härtesten Beutetiere.

Die Mini-Elefanten aus dem Mittelmeer

Vor einigen Tausend Jahren lebten auf Mittelmeerinseln Tiere, die in heutigen Zoos wohl Publikumslieblinge wären: Elefanten in Miniaturform. Sie waren auf den Inseln regelrecht geschrumpft.

Im Jangtse lebt kein Delfin mehr

Vor zwölf Jahren wurde er zum letzten Mal gesichtet: der Jangtse-Delfin oder Baiji. Wahrscheinlich ist er ausgestorben, weil er wegen des Bootslärms auf dem Jang­tsekiang seine Beute nicht mehr orten konnte.

Der faule Riese von Amerika

Das Riesenfaultier lebte in Süd- und Nordamerika und wurde so gross wie ein Elefant. Vor ungefähr 10'000 Jahren aber starb der Urzeitkoloss aus. 

Zähne, so gross wie Männerhände

Im Maul des Urhais Megalodon fand problemlos ein stehender Mensch Platz. Der Meeresgigant ist jedoch vor langer Zeit ausgestorben.

Symbol für das Amphibien-Drama

Die farbenfrohe Goldkröte lebte bis vor wenigen Jahren in den Bergregenwäldern Costa Ricas. Mittlerweile ist sie aber ausgestorben – und gilt als Mahnmal des Artenschwunds unter Amphibien.

Friedlicher Gigant vom Nordpazifik

Sie wurde vor über 250 Jahren entdeckt und kurz darauf ausgerottet: Die grösste Seekuh, die es je gab. Der gutmütige Meeressäuger war eine zu leichte Beute für Jäger.

Riesenvögel, die Südamerika terrorisierten

Für Millionen von Jahren beherrschten riesige, bodenbewohnende Vögel die Wälder und Steppen von Südamerika. Erst als die Säbelzahntiger auf den Kontinent vordrangen, starben die Terrorvögel aus.

Gebeutelt und verteufelt

Der Beutelwolf wurde auf Tasmanien verfolgt, bis kein Exemplar mehr übrig war. Forscher wollen das Raubtier nun durch Klonen auferstehen lassen.

Das grosse Verschwinden

Dass Arten aussterben, gehört zum Lauf der Zeit. Doch Umweltschützer und Forscher befürchten, dass der Mensch in den nächsten Jahren eine Art Massenmord anrichten könnte. Viele Tierarten hat er bereits ausgelöscht.

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