Aktuell
› Zurück

Wappentiere

Wappentiere | Donnerstag, 29. Januar 2015, Niklaus Salzmann

Kraft, Mut, Freiheit – viele der Eigenschaften, mit denen sich die Kantone, Gemeinden und Staaten gerne auszeichnen, lassen sich durch Tiere verbildlichen.

So setzen die Berner und die Appenzeller auf die Kraft des Bären und die Thurgauer auf den König der Tiere, den Löwen. Doch was hat das Genfer Wappen mit dem deutschen Kaiser zu tun? Und wieso setzt Australien auf ein Känguru und einen Emu in seinem Wappen. In einer Artikelserie beleuchtet Tierwelt online die Wappen ausgewählter Kantone, Gemeinden und Staaten und erläutert ihre Herkunft und die Mythen und Legenden dahinter.

Die USA und ihre Staatstiere

Der Weisskopfseeadler ist das Wappentier der Vereinigten Staaten. Doch den einzelnen Bundesstaaten reicht das nicht aus: Jeder unter ihnen hat sich seine eigenen, offiziellen Staatstiere ausgesucht. Teilweise mehr als ein Dutzend davon.

Afrikas bunte Wappenwelt

Löwe, Adler und Bär: Bei uns haben die Stadt-, Kantons- und Landesväter nicht sonderlich viel Fantasie an den Tag gelegt, als sie sich für ihr Wappentier entscheiden mussten. Ganz anders die Afrikaner.

Australien und seine fortschrittliche Fauna

Seit 1908 prangen auf dem offiziellen Wappen von Australien zwei nicht ganz alltägliche Tiere. Ein Emu und ein Känguru. Grund dafür ist mehr als nur der Fakt, dass die beiden kuriosen Wappentiere in Australien leben.

Der heilige Gallus und der Appenzeller Bär

Die Geschichte des Wappenbärs der beiden Appenzell beginnt damit, dass er weggeschickt wurde. Und doch war er später den Appenzellern so wichtig, dass sie seinetwegen den St. Gallern einen Feldzug androhten.

Vom Schaf zum Bock

Der Widder, das ist ja klar, verkörpert das Schaf aus Schaf(f)hausen. Explizit männlich wurde er mit dem Segen des Papstes.

Wie der Löwe in den Thurgau kam

Historisch gesehen würden Kühe besser ins Thurgauer Wappen passen als die zwei Löwen. Und der eine von denen verstösst erst noch gegen eine uralte Regel. Trotzdem sind die Raubtiere den Thurgauern lieb.

TV-Star und Schmuggelgut

Das Wappentier des Kantons Graubünden blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Einst waren die Steinböcke ausgestorben, heute sind sie populäre Werbetiere. 

Des Kaisers Adler in Genf

Der halbe Adler auf dem Wappen der zweitgrössten Schweizer Stadt und des zugehörigen Kantons hat symbolische Bedeutung – doch was er darstellt, hat denkbar wenig mit der Gegenwart zu tun.

Geraubte, geschenkte und erfundene Bären

Jeder kennt das Wappentier des Kantons und der Stadt Bern. Doch die Legende, welche den Berner Bären mit der Stadtgründung verknüpft, stimmt vermutlich nicht.

Die Sage vom Uristier

Der rote Ring in der schwarzen Nase verrät, in welchem Verhältnis der Kanton Uri zur Natur steht. Der Uristier ist aber mehr als nur ein Wappentier.

› Zurück
Kommentar schreiben

Klassische Website anzeigen