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Astrologie

Chinesen begrüssen Jahr des Hundes

Unterhaltung | Mittwoch, 14. Februar 2018, Jörn Petring, dpa

Heute feiern die Chinesen ihr Neujahrsfest. Der Hund löst nach dem traditionellen Tierkalender den Hahn ab. Und das bringt jede Menge Turbulenzen mit sich.

Geht es nach dem chinesischen Mondkalender, dann muss sich die Welt auf ein unruhiges Jahr einstellen. Wahrsager rechnen mit Naturkatastrophen, politischen Spannungen und einer Talfahrt an den Börsen, wenn am 16. Februar das Jahr des Hundes beginnt.      

Der Hund folgt im chinesischen Tierkreis dem häufig als arrogant aber intelligent geltenden Hahn, der laut Astrologen dafür verantwortlich war, dass 2017 die Wirtschaft boomte. Dagegen bringt der Hund trübe Aussichten mit, vor allem, weil er in diesem Jahr auch noch mit dem Element Erde verbunden ist – eine Kombination die es nur alle 60 Jahre gibt. 

In Jahren des Erdhundes neigten Menschen dazu, «an Prinzipien und ihren Standpunkten festzuhalten», sagt der Hongkonger Feng-Shui-Meister Raymond Lo, ein bekannter Experte für die «Lehre vom Wind und Wasser». Es werde deshalb zu «harten Auseinandersetzungen und Zusammenstössen in den internationalen Beziehungen kommen.»

Rote Farben gegen Unglück  
Das Hundejahr mag Ärger mit sich bringen. Menschen, die im Jahr des Hundes geboren sind (etwa 1946, 1958, 1970, 1982, 1994 und 2006), gelten dennoch als angenehme Zeitgenossen. Sie sind verlässlich, treu, loyal und pflichtbewusst. Auch Ehrlichkeit und Verlässlichkeit gehören zu den positiven Eigenschaften von Hunden. Negativ wird vermerkt, dass Hunde ein skeptisches Gemüt haben und pessimistisch auf die Welt blicken. Sie gelten als launisch und misstrauisch gegenüber Fremden.    

Als geeignete Partner für den Hund gelten Menschen, die im Jahr der Ratte, des Tigers oder des Schweins geboren wurden. Probleme soll es dagegen mit Ziegen und Drachen geben. Wer im Jahr des Hundes geboren ist, muss dieses Jahr ganz besonders aufpassen, sagen Chinesen. Viele tragen das Jahr über rote Farben am Körper, um Unglück abzuwehren. Da Hunde laut der chinesischen Lehre Menschen mit starker Moral sind, gelten Berufe wie Richter, Professor oder Priester als geeignet. Auch Wissenschaftler, Softwareentwickler oder Innenarchitekt halten Chinesen für passende Jobs.  

Berühmte Hunde nach dem chinesischen Kalender sind US-Präsident Donald Trump, Hollywood-Star Sylvester Stallone, der britische Prinz William, der King of Rock'n Roll, Elvis Presley, sowie die Models Claudia Schiffer und Naomi Campbell.

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