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Natur & Umwelt

Bundesrat besorgt über Insektensterben

In Deutschland hat eine Untersuchung gezeigt, dass die Zahl der Fluginsekten stark abnimmt. Der Bundesrat geht davon aus, dass das auch für die Schweiz gilt. Er zeigt sich besorgt.

Sandkörner beheimaten Bakterien

Auf jedem Sandkorn im Meer siedeln bis zu 100'000 Bakterien. Dies fanden Forscher des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie in Bremen heraus.

Ein Polarforschungsschiff für den Zoo Rostock

Der Zoo Rostock stellt ein innovatives Projekt vor: Ein altes Forschungsschiff wird für eine ganz spezielle Attraktion hergerichtet. 

Lichtverschmutzung im Wald

Der moderne Mensch macht die Nacht mit künstlichem Licht immer mehr zum Tag. Aber die Lichtverschmutzung wirkt sich auf das Verhalten vieler Tiere aus. Auch im vermeintlich dunklen Wald wird dies immer mehr zum Problem.

Ein Naturwaldreservat entsteht

Beim ehemaligen Pilatussee entsteht ein neues Naturwaldreservat. Auf einer Fläche der Grösse von 76 Fussballfeldern am Pilatus können sich künftig Flora und Fauna frei von menschlichen Einflüssen entwickeln.

Mehr Geld für den Moorschutz nötig

Umweltorganisationen haben Angst um die Schweizer Moore. BirdLife Schweiz, Pro Natura und WWF Schweiz fordern 30 Jahre nach der Annahme der Moorschutz-Initiative mehr finanzielle Mittel.

Immer mehr bedrohte Tierarten

Die Rote Liste der bedrohten Tierarten wächst. Die Gründe dafür liegen in der Landwirtschaft und der Urbanisierung.

Trump verkleinert Naturschutzgebiete

US-Präsident Donald Trump hat zwei Naturschutzgebiete im Bundesstaat Utah um mehr als 5000 Quadratkilometer verkleinert.

Essen wir bald Kakteen?

In Zeiten des Klimawandels sehen die Vereinten Nationen Feigenkakteen als wichtige Notreserve. Die stachligen Pflanzen könnten zu einer wichtigen Nahrungsquelle werden.

Wie grün sind unsere Banken?

Banken üben in der Wirtschaft grosse Macht aus. Nicht immer entspricht ihre Anlagepolitik den Werten der Sparer. 

Der Zuger Wald entwickelt sich erfreulich

Der Zuger Wald entwickelt sich positiv und kommt seinen multifunktionalen Aufgaben nach. Das ist das Ergebnis deskantonalen Nachhaltigkeitsberichts «Wald» des Amtes für Wald und Wild.

Bäume lassen Blätter dieses Jahr früher fallen

Im Herbst 2017 sind die Schweizer Bäume früher kahl als in anderen Jahren. Wegen des kühlen Septembers begann ihr Blattfall an vielen Orten schon Mitte Oktober.

Lebensgrundlage Boden unter grossem Druck

Der Boden wird buchstäblich mit Füssen getreten. Erstmals zeigt ein Bericht auf, dass es in der Schweiz kaum noch unbelastete Böden gibt. Mit dem Klimawandel kommen neue Bedrohungen.

Leichte Moleküle blieben auf der Erde

Die frühe Erde hielt flüchtige Elemente fest. Zu diesem Schluss kommen Forscher, welche der Entstehung des Sonnensystems nachspüren.

Weitere Millionen für Tierschauen

Die Schlachtviehmärkte und Tierschauen im Bernbiet werden vom Kanton weiterhin mit Millionen unterstützt.

Klimawandel für Schweizer eine Tatsache

Der Klimawandel wird in der Schweiz als grössere Bedrohung empfunden als der Ausfall der Altersrenten oder Arbeitslosigkeit. Eine Mehrheit gibt an, Auswirkungen wahrzunehmen.

Angst verändert das Klima im Riff

In Korallenriffs, in denen Fische Angst vor Haien haben, wachsen die Algen schneller. Grund: Den Fischen vergeht der Appetit. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie, die im «Scientific Reports» veröffentlicht wurde.

Video von blutigem Walfang publiziert

Die Umweltorganisation Sea Shepherd hat nach jahrelangem Ringen mit der australischen Regierung die Veröffentlichung eines Videos von der blutigen japanischen Waljagd erwirkt.

Die Biber-Population wächst

Dem Biber gefällt es im Kanton Zürich, er breitet sich immer weiter aus. Inzwischen leben knapp 400 dieser scheuen Nagetiere auf Kantonsgebiet.

Rätsel um die Pelz-Herkunft im Handel

Neun von zehn Läden deklarieren Pelze nicht korrekt.

Schweiz tut zu wenig für den Umweltschutz

Die Schweiz muss beim Schutz der Arten und bei der Wasserqualität nachbessern: Das stellt die OECD in ihrem Umweltprüfbericht fest.

Forscher beschreiben 26 neue Zwergfrösche

Ein internationales Autorenteam hat 26 neue Arten von Zwergfröschen aus Madagaskar beschrieben. Sie gehören zur Gattung Stumpffia - darunter sind einige der kleinsten Amphibien der Welt.

Die Erde wird immer heller

Deutlich erkennbare Sternzeichen am Himmel? Weltweit sind sie immer seltener zu beobachten. Lichtverschmutzung macht es zunehmend schwerer, Sterne sprichwörtlich vom Himmel zu holen.

Eintauchen in süsse Welten

Mit einem Fotoband und einer Ausstellung in Freiburg rückt der Fotograf Michel Roggo verborgene Lebensräume in den Fokus: die Landschaften im Süsswasser rund um den Globus.

Trockene Hochmoore wieder bewässern

Wer die CO2-Emissionen seines Urlaubsflugs kompensieren möchte, kann nun in die Wiederbewässerung von Schweizer Hochmooren investieren. Pro Jahr liessen sich damit 19000 Tonnen CO2 einsparen.

Polen muss Bialowieza-Abholzung stoppen

Seit Mai fällt Polen verstärkt Bäume im Bialowieza-Urwald. Nun hat der Europäische Gerichtshof entschieden: Die Abholzung muss aufhören oder es droht ein Zwangsgeld von 100'000 Euro pro Tag.

Spiegelverkehrte Gen-Kopie färbt Löwenmaul

In den spanischen Pyrenäen gibt es gelbe und purpurne Löwenmäulchen mit purpurnem oder gelbem Tupfer, der Bienen zum Nektar führt. Die Farbmuster kommen durch eine spiegelverkehrte Gen-Kopie zustande.

Die Nacht der Sternschnuppen

Freunde von Sternschnuppen können ein Himmelsspektakel bestaunen – vor allem im Tessin: Die Leoniden erreichen in der Nacht von Freitag auf Samstag ihren Höhepunkt.

Tierquäler werden konsequenter verfolgt

In der Schweiz werden mehr Verfahren wegen Verstössen gegen den Tierschutz geführt.

Was tun gegen den Schwund der Feldlerche?

Ihr munterer Gesang ist immer seltener zu hören: Laut einer Meldung von BirdLife Zürich schwindet der Bestand der Feldlerche dramatisch. Den Gründen für den Rückgang und den neuen Massnahmen zum Erhalt der Vogelarten geht unser Podcast auf die Spur.

Das Korallensterben setzt den Putzerfischen zu

Das Absterben des Great Barrier Reefs setzt Putzerfischen zu: Ihr Bestand ist um 80 Prozent zurückgegangen, wie eine Studie der Uni Neuenburg zeigt. Damit reagieren sie empfindlicher als andere Arten am Korallenriff.

Viel zu wenig Umweltschutz

Ein Weckruf für mehr Umweltschutz geht in der Wissenschaftsgemeinde viral: 15000 Wissenschaftler haben ihn unterschrieben. Es ist die zweite Warnung dieser Art.

Bio-Landbau könnte die Welt ernähren

Biologische Landwirtschaft könnte die Weltbevölkerung ernähren. Das zeigt eine Studie des Forschungsinstituts FiBL. Damit nicht mehr Anbaufläche benötigt wird, braucht es ein Umdenken beim Konsum.

Stadtbäume wachsen weltweit schneller

Bäume wachsen in Grossstädten schneller. Seit den 1960er-Jahren sei dieses Phänomen weltweit zu beobachten, teilte die Technische Universität München (TUM) am Montag mit.

Rekord bei den Seehundwelpen

Im Wattenmeer ist dieses Jahr die höchste Anzahl von Seehundwelpen seit Beginn der Erhebungen im Jahr 1975 ermittelt worden.

Laser bestimmt Pflanzenvielfalt

Zürcher Forscher haben eine neue Methode zur Bestimmung der Pflanzenvielfalt entwickelt. Sie tasten Wälder mit einem Laser ab. Damit wird künftig die Überwachung der globalen Pflanzendiversität aus dem All möglich.

Bundesrat will bessere Tierschutzkontrollen

Der Thurgauer Tierquäler-Fall hat die Grünen auf den Plan gerufen. Sie erwarten vom Bundesrat, dass er beim Tierschutz genauer hinschaut.

Hunderte toter Schildkröten im Pazifik

Forscher stehen vor einem Rätsel: Im Pazifik vor El Savador haben sie ein Schildkrötensterben entdeckt. 

Schutz der Moore muss verbessert werden

30 Jahre nach der Rothenthurm-Abstimmung zeigt ein Bericht: Der Zustand der Moore war noch nie so verfassungswidrig wie heute.

Urwälder in der Schweiz

Unberührte Natur, Kulissen voll atmeberaubender Schönheit: Die «Tierwelt» hat sich auf einen Streifzug durch die Urwälder der Schweiz begeben. Doch was hat es mit der Definition «Urwald» auf sich?

Meeresschildkröten trotzen dem Sturm

Selbst der Tropensturm konnte ihr nichts anhaben: Die Meeresschildkröte Eleanor trotzte den Naturgewalten und überstand diese unbeschadet. Forscher sind erstaunt.

Korallen leiden unter Klimawandel

Unter gewissen Voraussetzungen können sich Korallen an wärmeres Meeres-Wasser anpassen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die im «Science Advances»-Magazin veröffentlicht wurde.

Europäische Farne und Bärlappe bedroht

Farne und Bärlapppflanzen sind in Europa so stark vom Aussterben bedroht wie keine andere bislang untersuchte Pflanzengruppe. Das teilt die Weltnaturschutzunion IUCN mit.

Meeresschutzgebiet vor Antarktis auf Eis gelegt

Die Verhandlungen zur Einrichtung eines neuen Meeresschutzgebiets vor der Antarktis sind vorerst gescheitert. Ein erstes Schutzgebiet gibt es aber ab 1. Dezember.

Torfmoore sind wahre Überlebenskünstler

Ob Irland oder Schweden, Torfmoore haben überall in Europa dieselben Eigenschaften und sind bezüglich Klimaschwankungen erstaunlich anpassungsfähig.

Die tiefe Temperatur der Polarmeere

Die Polarmeere waren in der Kreidezeit kühler als Gedacht. Zu diesem Schluss kommen Forschende aus Lausanne und Frankreich. Das wirft auch ein neues Licht auf den derzeitigen Klimawandel.

Diskussion: Wildhüter oder Jäger?

Eine natürliche Regulierung des Wildtierbestandes sei in der heutigen Zeit unmöglich, sind Zürcher Jäger, Bauern, Waldeigentümer und Gemeindevertreter überzeugt.

Virtuelle Unterwasser-Ausstellung in New York

Einblick in die faszinierende Welt der Meere: In New York können Besucher neuerdings in eine Unterwasserwelt abtauchen und dabei komplett trocken bleiben.

Aufwändige Urnersee-Renaturierung

6,3 Millionen Tonnen Ausbruchmaterial fallen beim Bau der zweiten Gotthard-Röhre an. Davon werden 2,8 Millionen Tonnen für die Renaturierung der Flachwasserzone im Urnersee verwendet.

Angst vor Verbreitung von Fischkrankheit

Ein Parasit in den Flüssen der Schweiz, Europas und USA setzt den Fischbeständen zu.

Plastik gelangt über die Flüsse ins Meer

Vor allem über asiatische und afrikanische Flusssysteme gelangen jährlich Millionen Tonnen Plastik ins Meer. Das hat ein interdisziplinäres Forscherteam nachgewiesen. 

Bei ihr lernt Barry fliegen

Ein Leben lang hat Maya Delaquis mit Hunden zu tun gehabt. Sie hat sie aufgepäppelt, gezüchtet, gemalt und bewertet. Jetzt hat sie den wohl berühmtesten Hund der Schweiz auf einer Münze verewigt.

Südafrika, Heimat der Mega-Fleischfresser

Forscher haben Spuren eines mächtigen Dinosauriers in Südafrika entdeckt: dem grössten bekannten Fleischfresser, der jemals in der Region gelebt hat.

Zürcher Feldlerchen-Bestand schwindet

Einer der einst häufigsten Ackervögel im Kanton Zürich ist stark gefährdet: Der Bestand der Feldlerchen hat sich in den letzten neun Jahren halbiert.

In Mitteleuropa ist Vogel-Wildern Sport

Rund um das Mittelmeer töten Wilderer jedes Jahr rund 25 Millionen Zugvögel. Nun zeigt ein neuer Bericht, dass auch in Mittel- und Nordeuropa und in der Kaukasusregion über zwei Millionen Vögel pro Jahr abgeschossen oder gefangen werden.

Fünfzig Einsätze für die Natur

Gemeinsame Pflege von Wald, Weihern und Wiesen: Bereits zum 23. Mal lädt der Basellandschaftliche Natur- und Vogelschutzverband (BNV) zum Baselbieter Naturschutztag ein.

Elefanten-Wilderei hat erneut abgenommen

Die illegale Jagd auf Elefanten in Afrika ist 2016 zwar das fünfte Jahr in Folge zurückgegangen. Die Population der Tiere nimmt insgesamt aber weiterhin ab.

Wattenmeer seit 20 Jahren geschützt

Das Wattenmeer ist einzigartig. In ihm leben rund 10'000 Arten, als Futterplatz für Zugvögel ist es unentbehrlich. Um es zu schützen, trat heute vor 20 Jahren ein Abkommen in Kraft.

Zahl der Fluginsekten nimmt dramatisch ab

Drastische Bestandeseinbrüche bei den Insekten: Eine Langezeitstudie kommt zum Schluss, dass die Populationen in Deutschland seit 1989 um drei Viertel geschrumpft sind – aber nicht nur dort.

Streifzug durch die Ökosysteme

Das grösste Süsswasser-Aquarium und -Vivarium Europas öffnet seine Türen: Aquatis in Lausanne will den Besuchern die Süsswasser-Ökosysteme mit ihrer Fauna und Flora näher zu bringen. 

Streit um Ölförderung in der Lofoten-Region

Dass Öl der Energielieferant der Zukunft ist, glaubt auch das ölreiche Land Norwegen nicht mehr. Trotzdem will man neue Gebiete erschliessen, wie die Lofoten. Die Fischer vor Ort fürchten um ihre Fanggebiete.

Der Freiberger ist keine gefährdete Rasse

Das Freibergerpferd erfreut sich immer gröserer Beliebtheit. Zu dieser Feststellung kommt der Bundesrat in seinem Bericht vom Mittwoch. 

Mehr Geld für weniger Pflanzenschutzmittel

Bauern, die in Rebbergen, Obstanlagen oder Zuckerrübenfeldern weniger Pflanzenschutzmittel ausbringen, werden vom Bund belohnt. Der Bundesrat unterstützt sie neu mit «Ressourceneffizienzbeiträgen».

Hühner müssen länger in den Federn bleiben

Das Zürcher Baurekursgericht hat 10 bis 15 Seidenhühnern, einem Hahn und einigen Küken eine längere Nachtruhe verordnet. Aufgrund einer Lärmklage müssen sie morgens länger im Stall bleiben.

Verheerende Folgen für Tiere und Pflanzen

Die Folgen des Klimawandels auf die Fauna und Flora kann man kaum abschwächen – nur mit raschen und ambitionierten Massnahmen ist die Artenvielfalt in Europa zu erhalten, erklären Forscher aus Wien.

Mexiko will artenreiche Inseln besser schützen

Die Inselgruppe Revillagigedo vor der Westküste Mexikos wird zum grössten Naturschutzgebiet Nordamerikas ohne Fischfang. Auch Hotels auf der Inselgruppe mit einer Grösse von 14,8 Hektar sind verboten.

Bakterien mischen Seen auf

Bakterien sind winzig, trotzdem können sie die Wasserschichten in Seen durchmischen. Das bewiesen Forscher der Eawag erstmals in freier Natur nach Beobachtungen im Tessiner Cadagno-See.

Im Wald der Wisente

Im Bialowieza-Urwald in Polen kann man Wisenten begegnen, Hirschen beim Röhren zuhören und seltene Spechte finden. Doch ihre Heimat ist in Gefahr: Das polnische Umweltministerium lässt Teile des letzten Urwalds in Europa abholzen.

Bundesrat schützt weitere Biotope

Der Bundesrat stellt zusätzliche 16'000 Hektaren Biotope und Moore unter nationalen Schutz. Es handelt sich dabei vorwiegend um Auen und Amphibienlaichgebiete, die bereits regional oder privat geschützt sind.

Einsprachen gegen Autobahn im Pfynwald

Nach Ende der öffentlichen Auflage des geplanten Autobahnabschnitts durch den Pfynwald im Wallis sind 89 Einsprachen eingegangen. Sie stammen von Privatpersonen, Gemeinden und Naturschützern.

Klimawandel verändert Farbe von Seen

Die Farbe von Seen hängt unter anderem von der Menge kleiner Algen im Wasser ab. Forscher kommen nun zum Schluss: Grosse Seen bekommen bei höheren Temperaturen tendenziell eine intensivere Färbung.

Renaturierung ist abgeschlossen

Die Renaturierung der Thurmündung bei Flaach ZH ist nach elf Jahren nun abgeschlossen. Am Samstag ist die Bevölkerung zur Einweihung eingeladen.

Millionen von Pilzarten noch nicht entdeckt

Neuste Berechnungen schätzen die weltweite Anzahl der Pilzarten auf 2,2 bis 3,8 Millionen. Bis sie alle beschrieben sind, braucht es noch 1500 bis 2500 Jahre.

Verdauen Raupen doch nicht Kunststoff?

Lösen Mottenlarven wirklich unser Plastikproblem? Mainzer Forscher halten die vor wenigen Monaten erschienene sensationelle Studie über biochemischen Abbau von Polyethylen durch Raupen für fehlerhaft.

Nordsee erwärmt sich doppelt so stark

Die Nordsee erwärmt sich nach im Zuge des Klimawandels doppelt so stark wie die Ozeane. Während die Temperatur der Ozeane im Mittel um 0,74 Grad gestiegen ist, waren es in der Nordsee in 45 Jahren 1,67 Grad.

Jeder einzelne Neophyt wird im entfernt

Der Kanton Zürich startet einen Versuch: Auf einem abgegrenzten Gebiet will er sämtliche invasiven Pflanzen loswerden. Das Ziel ist ein koordiniertes Vorgehen gegen Neophyten.

Pilzsammler dringen in Sperrgebiet vor

Heerscharen von Pilzsammlern machen derzeit der lettischen Armee schwer zu schaffen. Weil sie selbst vor militärischem Sperrgebiet nicht zurückschrecken, startete die Armee zu einen ungewöhnlichen Aufruf.

Energiewende kommt – Klimaziele verfehlt

Ist die Wende zu den erneuerbaren Energien und weg von Kohle und Atom ein teurer Sonderweg? Oder wird sich die Welt über kurz oder lang dafür entscheiden? 

Die grünen Invasoren

Sie gehören nicht hierher, und doch sind sie hier: gebietsfremde Pflanzen, die unseren einheimischen Gewächsen den Waldboden streitig machen und nur sehr schwer zu bekämpfen sind. Ein Augenschein auf der Badener Baldegg AG.

Robuste artenreiche Landschaften

Je vielfältiger die Artengemeinschaft einer Landschaft, desto mehr Biomasse produziert dieses Ökosystem und desto besser kann es sich an sich ändernde Umweltbedingungen anpassen. 

Gletscherschwund hat Folgen für Bevölkerung

Bis 2100 könnten in den Alpen nur noch vier Prozent der Eisfläche von Anfang dieses Jahrhunderts übrig sein. Vor allem hier, aber auch weltweit schmelzen die Gletscher. 

Die Banane muss nicht immer gelb sein

Bananen sind krumm, gelb und schmecken süsslich? Stimmt – aber nicht immer. Bananen können auch können Kerne haben, rot oder grün sein und auch ganz anders schmecken.

Milliardäre setzen auf In-Vitro-Fleisch

Bill Gates und Richard Branson investieren in eine Firma, die Fleisch im Labor herstellt. Mit dieser Technologie soll der Bedarf an Fleisch gedeckt werden, ohne dass Tiere und die Umwelt darunter leiden müssen.

Auf einer Linie durch die Schweiz

Quer durch die Schweiz. Auf einer geraden Linie. Was eine Gruppe von Bergsteigern 1983 zum ersten und bisher einzigen Mal wagte, schaffte Thomas Ulrich aus Beatenberg nun im Alleingang: die Direttissima. 

Grosser Asteroid fliegt an Erde vorbei

Der Asteroid «Florence» wird am Freitag kurz nach Mittag Schweizer Zeit in sieben Millionen Kilometern Distanz an der Erde vorbeifliegen. Mit einem Durchmesser von 4,35 Kilometern gehört er zu den grössten erdnahen Asteroiden.

Dunkelheit nach Meteoriteneinschlag

Vor etwa 66 Millionen Jahren starben nach dem Einschlag eines Asteroiden die Dinosaurier und ein Grossteil aller anderen Tierarten aus. Eine aktuelle Studie gibt neue Einblicke in das Geschehen nach der Katastrophe.

Wie reagieren Tiere auf eine Sonnenfinsternis?

Millionen sahen die Sonnenfinsternis. Gestern 19.16 Schweizer Zeit traf der Mondschatten im US-Bundesstaat Oregon auf Land. Wie reagieren Tiere, wenn es plötzlich dunkel wird?

500 tote Fische im Gossauerbach

Vermutlich ist am Wochenende eine giftige Substanz in den Gossauerbach bei Gossau (ZH) gelangt. Auf einer Strecke von rund einem Kilometer sind mehrere hundert Fische gestorben.

Ein Eldorado für Moose und Flechten

Über 500 Moos- und Flechtenarten hat ein Botaniker auf Weiden mit Bergahornbäumen im Alpenraum gefunden. Rund jede zehnte dieser Arten steht auf der Roten Liste.

Hunde und Katze belasten die Umwelt

Der Verzehr tierischer Nahrung durch Hunde und Katze schadet der Umwelt. Laut einer Studie beträgt die Belastung in den USA 25 bis 30 Prozent im Vergleich zu derjenigen durch die Menschen. 

Nächtliches Licht stört Bestäubung

Pflanzen, die nachts in künstlichem Licht stehen, bilden weniger Samen, da nachtaktive Insekten am Bestäuben gehindert werden. Das konnten Forschende der Universität Bern in den Voralpen nachweisen.

Polen will Urwald weiter abholzen

Die polnische Regierung will im Bialowieza-Urwald weiter Bäume fällen lassen – auch nach der Anordnung eines sofortigen Abholzungsstopps durch den Europäischen Gerichtshof.

Biotope am Bahngleis

Die SBB sind eines der grössten Unternehmen der Schweiz. Sie besitzen 600 Bahnhöfe, diverse Serviceanlagen und ein Schienennetz, das sich durchs ganze Land zieht. Nicht nur Pendler, auch Tiere und Pflanzen werden davon angezogen.

Seltene Arten im geschrumpften Moor

Mit der ersten Juragewässerkorrektion, die von der Bundesversammlung vor 150 Jahren bewilligt wurden, schrumpfte das Grosse Moos massiv. Doch noch immer ist es ein wichtiger Lebensraum für seltene Arten.

Importprobleme bei Insektenprodukten

Bald drei Monate sind seit der Legalisierung des Insektenverkaufs verstrichen. Doch bei Coop und Co. gibt es noch immer keine Grillen, Heuschrecken oder Mehlwürmer zu kaufen. Es hapert beim Import.

Erdöl benebelt Fischen die Sinne

Schon kleine Mengen von Erdöl im Wasser beeinträchtigen langfristig das Verhalten von Fischen an Korallenriffen. Fische, die Öl ausgesetzt sind, fällten gemäss einer Studie unvorsichtige Entscheidungen.

Zivilschützer retten Fische im Baselbiet

Nach Monaten fast ohne Niederschläge sind manche Bäche im Kanton Baselland am Austrocknen. Um die Fische zu retten, ist nun der Homburgerbach abgefischt worden. Weitere Gewässer könnten folgen.

Um die Biodiversität steht es schlecht

Umweltschutzorganisationen beklagen den Schwund der Biodiversität im Land. Nun publiziert der Bund eine Studie: Fast die Hälfte der Lebensräume und mehr als ein Drittel der Arten sind bedroht.

Bund tut zu wenig für Biodiversität

Verschiedene Umweltschutzorganisationen schlagen Alarm: In ihren Augen geht der Schwund der Naturvielfalt in der Schweiz trotz Bundesratsbeschluss ungebremst weiter.

Urbane Bienenvölker in Lausanne

Auf den Dächern und Terrassen von Lausanne hat die Stadt bereits mehrere Bienenstöcke platziert. Die urbanen Bienenvölker sollen zur biologischen Vielfalt beitragen. 

Roter Fleck des Jupiters überflogen

Eine US-Raumsonde ist über den geheimnisvollen Grossen Roten Fleck des Jupiter hinweggeflogen. Die Forschungssonde «Juno» kreuzte in der Nacht zum Dienstag den gigantischen Wirbelsturm.

EU verklagt Polen wegen Abholzung

Die EU-Kommission hat Polen wegen der verstärkten Abholzung im Bialowieza-Urwald vor dem EU-Gerichtshof (EuGH) verklagt. Sie forderte eine einstweilige Verfügung.

Mit Stacheln und Dornen gegen Raupen

Mit stachligen Anhängseln wehren sich Pflanzen gegen gefrässige Säugetiere. Offenbar wirkt das auch gegen Raupen. Dies könnte bei der Zucht von Nutzpflanzen helfen.

Junge Föhren trotzen der Dürre

Trockenphasen dürften mit dem Klimawandel häufiger werden. Föhren sind dagegen eventuell besser gewappnet als bisher gedacht.

Ozonschicht erholt sich mit Verzögerung

Fluorchlorkohlenwasserstoffe haben in den 1980er-Jahren die Ozonschicht stark geschädigt, bis ihre Verwendung eingeschränkt wurde. Ein bisher nicht regulierter Stoff setzt ihr jedoch weiterhin zu.

Vielfältige Wälder gegen Naturgefahren

Erdrutsche verursachen grosse Schäden und können Menschenleben kosten. Vielfältige Wälder und Wurzelpilze stabilisieren aber Hänge und bieten Schutz.

Experten wollen Biodiversität retten

Die Schweiz benötigt einen Rettungsplan für die biologische Vielfalt. Wertvolle Lebensräume verlören weiter an Qualität und die Bestände seltener Arten schrumpften noch mehr.

Waldbrand unter Kontrolle

Die spanische Feuerwehr hat den grossen Waldbrand in Andalusien nach drei Tagen unter Kontrolle gebracht. Die Löscharbeiten dauerten allerdings noch an, teilten die Behörden am Dienstag mit. Es gebe keine Opfer.

Düngerfabrik für Balkongärtner

Wer einen eigenen Garten hat, braucht sich um Kompostwürmer nicht zu kümmern. Stadtbewohner haben es da oft schwieriger. Mit einem Wurmkomposter können aber auch sie ihren eigenen Dünger herstellen.  

Grosse Proteste gegen Bialowieza-Abholzung

In Warschau haben am Samstag tausende Menschen gegen die gross angelegte Abholzung des Bialowieza-Urwaldes demonstriert. Die polnische Regierung will in dem Wald den Holzschlag verstärken.

Invasive Arten befallen vor allem Inseln

Vor allem auf Inseln und in Küstenregionen verdrängen eingeschleppte Pflanzen und Tiere einheimische Arten. Begünstigt wird dies durch hohe Bevölkerungsdichten, berichten Forscher.

Helfer im Kampf gegen Neophyten gesucht

Im Kampf gegen invasive Pflanzen wie Goldrute und Ambrosia hat die Stadt Bern letztes Jahr eine neue Koordinationsstelle eingerichtet. Doch es fehlen die Freiwilligen, die gegen die Neophyten vorgehen.

Steinwüsten breiten sich aus

Schottergärten sind auf dem Vormarsch. Sie gelten als kostengünstig und pflegeleicht, sind aber Gift für die Biodiversität. Deshalb warnen immer mehr Experten vor den ökologischen Folgen. Mit Aufklärungskampagnen versuchen sie den Trend zu stoppen. 

Erste UNO-Konferenz zum Schutz der Meere

Mit einem eindringlichen Appell hat UNO-Generalsekretär Antonio Guterres am Pfingstmontag die erste UNO-Konferenz eröffnet, die sich ausschliesslich mit dem Schutz der Meere befasst.

KKW-Abschaltung wird Aare abkühlen lassen

Forscher der ETH Lausanne haben berechnet, wie stark sich Aare und Bielersee nach der Abschaltung des Kernkraftwerks Mühlebergs abkühlen werden. Der Effekt könnte bis nach Süddeutschland spürbar sein.

Brand in der Vorderrheinschlucht

Ein Brand im Herzstück des Bündner Naturmonumentes Vorderrheinschlucht hat am Dienstag zwei Hektaren Wies- und Buschland zerstört. Die Brandstelle zählt zu den national geschützten Landschaften. 

Korallenbleiche schlimmer als gedacht

Die Korallenbleiche am Great Barrier Reef vor Australiens Nordostküste ist umfangreicher als gedacht: Im Jahr 2016 seien 29 Prozent der Flachwasserkorallen abgestorben.

Wasserqualität in Europa sehr gut

Badefreunde können ohne Bedenken in Schweizer Seen und Flüssen planschen: Eine europäische Studie zeigt, dass die Wasserqualität an den meisten untersuchten Badestellen ausgezeichnet ist.

Schweiz feiert Natur und Biodiversität

In der Schweiz haben mehrere Zehntausend am vergangenen Wochenende das 2. Festival der Natur gefeiert. Überall im Land wurden Exkursionen, Wanderungen und Ausstellungen angeboten.

Umweltfreundliche Firmen ausgezeichnet

Die Schweizerische Umweltstiftung hat ihre mit drei Mal 10'000 Franken dotierten Umweltpreise verliehen. Die Gewinner widmen sich der alternativen Energieproduktion, der Reduktion von Müll und dem Alpenschutz.

Europas Wälder geraten unter Druck

Wälder in Europa kommen als Speicher für das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) immer stärker unter Druck. Experten plädieren für eine nachhaltigere Waldwirtschaft.

Kanton Bern will mit Waldbesitzern arbeiten

Der Kanton Bern sucht Waldbesitzer, die bereit sind, gegen eine Entschädigung für mindestens 50 Jahre komplett auf eine Bewirtschaftung zu verzichten. Dies soll die Biodiversität fördern.

Australien verbrennt historische Pflanzen

Australien hat sehr strenge Regeln bei der Einfuhr von Tieren und Pflanzen, um sich so vor eingeschleppten Krankheiten zu schützen. In einem Fall gingen die Bestimmungen aber jetzt nach hinten los.

Pflanzenschutzmittel: WWF darf mitreden

Wenn das Bundesamt für Landwirtschaft Pflanzenschutzmittel überprüft, muss es dem WWF Akteneinsicht gewähren. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden.

Die besten Schweizer Wissenschafts-Fotos

Zum ersten Mal hat der Nationalfonds einen Wettbewerb für wissenschaftliche Bilder veranstaltet. Die Aufnahmen sollen die Forschung aus einer künstlerischen Perspektive zeigen. Wir zeigen die Siegerbilder.

Stevia: Süss, kalorienfrei, umstritten

Stevia gilt als gesunde Alternative zu Zucker, ist aber als Lebensmittel in der Schweiz nicht zugelassen. Der Name wird zum Teil für Produkte verwendet, die wenig mit der natürlichen Pflanze gemein haben.

El Salvador verbietet Goldminen

Als erstes Land der Welt hat El Salvador den Abbau von Metallen auf seinem Territorium untersagt. Das Parlament will mit diesem Entscheid die Umwelt und die Gesundheit der Einwohner schützen.

Wie Tiere für unser Gold bezahlen

Edel sieht er aus, der Goldschmuck im Schaufenster der Bijouterie. Durch zur Gewinnung von Gold werden Gifte eingesetzt und Lebensräume zerstört. Zu oft geht dies auf Kosten von Wildtieren.

Raupen dieser Motte fressen Plastiksäcke

Eine kleine Raupe kann Plastiksäcke relativ zügig zersetzen. Entdeckt hat eine Forscherin den Plastikhunger der Raupen bei ihrem Hobby: der Bienenzucht.

Entwarnung für den Sihlwald

Die Befürchtungen haben sich nicht bestätigt und Biologen geben Entwarnung: Die im Sihlwald aufgetretene Buchenkrankheit ist nicht auf einen gefürchteten Erreger zurückzuführen. 

Virtuelle Reise in den Amazonas

Um den Amazonas zu erkunden, muss man nicht mehr extra nach Südamerika fliegen – das geht jetzt auch bequem vom Computer aus. Möglich machts ein kürzlich veröffentlichter 360-Grad-Film.

Heilkräuter für Krankenbett und Küche

Schon die alten Naturmediziner wussten: Die besten Heilkräuter wachsen direkt vor der Haustür des Kranken. Wer keine Leiden hat, kann sie trotzdem verwenden: zur Vorbeugung und für den Genuss.

Waldbrandgefahr trotz schlechtem Osterwetter

Der Regen und der Schnee, die über das Osterwochenende gefallen sind, haben die Waldbrandgefahr nicht wesentlich gemildert. Im Tessin, wo die Gefahr am grössten ist, hat es nicht geregnet.

Alpwirtschaft begann schon vor 7000 Jahren

Alpwirtschaft viel früher als angenommen: Berner Forscher haben Hinweise gefunden, dass Hirten bereits etwa 5000 vor Christus mit ihren Herden aus dem Unterwallis ins Berner Oberland zogen.

Kanton Zürich geht auf Mückenjagd

Der Kanton Zürich hat Fallen aufgestellt, um mehr über Tigermücken und Asiatische Buschmücken erfahren. Beide Arten sind ursprünglich nicht in der Schweiz heimisch, haben sich aber in den letzten Jahren hier ausgebreitet.

Sieg für Kraftwerke im Streit um Grimselsee

Das Bundesgericht hat die von den Kraftwerken Oberhasli geplante Vergrösserung des Grimselsees gutgeheissen. Das Nachsehen haben Umweltverbände, welche dieses Vorhaben seit Jahren bekämpfen.

Kleine Fliessgewässer stark verschmutzt

Um die Bäche und Bächlein der Schweiz steht es schlecht. Sogar Stoffkonzentrationen, die für Gewässerorganismen als akut toxisch gelten, wurden gemäss einer Studie überschritten.

Biel will Schmetterlinge fördern

Die Stadt Biel will Schmetterlingen eine Heimat geben. Sie lässt deshalb drei Grünflächen in Wildblumenwiesen umgestalten, wie sie am Montag bekanntgab.

Die Zecken sind wieder aktiv

Die blutsaugenden Zecken liegen wieder auf der Lauer. Mit den wärmeren Temperaturen nehmen auch die Zeckenstiche zu. 

Zürich will mehr Geld in Natur investieren

Der Druck auf die Natur steigt, vor allem wegen dem Bevölkerungs-Wachstum, Wohnflächen und Mobilität. Deshalb wurden im Kanton Zürich in den letzten Jahren weniger Naturschutzmassnahmen umgesetzt. 

Schweiz setzt auf sauberes Soja

Fast das gesamte Soja, das in der Schweiz an Tiere verfüttert wird, stammt aus ökologisch und sozial verträglicher Produktion. Dies obwohl weltweit nur sehr wenig Soja verantwortungsbewusst angebaut wird.

Viel Dreck und Gift im Doubs

Der Doubs ist in noch schlechterem Zustand als bekannt: Zwei von Umweltschützern bestellte Studien weisen diverse Belastungen und Gifte nach. Nun verlangen die Organisationen strengere Auflagen.

Trump setzt auf Kohle statt Klimaschutz

Donald Trump hat offiziell angeordnet, den Klimaschutzplan seines Vorgängers Barack Obama zu einem grossen Teil aufzuheben. Er will Arbeitsplätze in der Kohleindustrie schaffen.

WWF warnt vor globaler Wasserkrise

Die Umweltschutzorganisation WWF hat anlässlich des Weltwassertags am Mittwoch vor einer «gefährlichen Verschärfung» gewarnt. Die Wasserkrise könnte ganze Regionen destabilisieren.

El Niño sorgt in Peru für Zerstörung

Das Klimaphänomen El Niño hat in Teilen Perus durch Überschwemmungen und Erdrutsche verheerende Zerstörungen angerichtet. Seit Jahresbeginn kamen mindesten 75 Menschen ums Leben.

Schweizer Antarktis-Umrundung zu Ende

Stürme, Polarlichter, Pinguine und die wohl einsamsten Inseln der Welt: Am Sonntag ging die grosse Forschungsexpedition rund um die Antarktis unter Leitung des Schweizer Polarinstituts zu Ende. 

Neue Regeln für gentechfreies Essen

Die Regeln für die Kennzeichnung gentechfreier Lebensmittel aus der Schweiz werden gelockert. Der Ständerat hat am Dienstag eine Motion überwiesen, die vom Bundesrat eine Anpassung des geltenden Rechts verlangt.

Kreuzfahrtschiff rammt Korallenriff

Ein Korallenriff in der Meeresregion Raja Ampat im Osten Indonesiens wurde auf tausenden Quadratmetern beschädigt. Ein britisches Kreuzfahrtschiff ist Anfang März auf das Riff aufgelaufen.

Äusserst seltener Pilz im Sihlwald gefunden

Im Sihlwald bei Zürich ist ein Pilz gefunden worden, der als Indikator für einen ursprünglichen Zustand der Natur gilt. Es ist der erst sechste Fund einer Zitronengelben Tramete in der Schweiz.

Nicht immer am klimafreundlichsten

Für die Klimabilanz von Früchten und Gemüse ist nicht die Jahreszeit oder die regionale Herkunft, sondern die Produktionsart und das Transportmittel entscheidend. Das zeigt eine vom WWF in Auftrag gegebene Studie. 

Zehn Jahre Buchsbaumzünsler

Seit der Buchsbaumzünsler vor zehn Jahren in Weil am Rhein (D) bei Basel erstmals auftauchte, breitet er sich in Gärten und Wäldern Europas aus. Forscher der Uni Basel sehen bis heute keine Fressfeinde des eingeschleppten Schädlings. 

Zweites Jahr in Folge mit Korallenbleiche

Das Great Barrier Reef vor der Ostküste Australiens muss schon wieder eine Korallenbleiche verkraften. Bei Kontrollflügen wurden an den Korallenstöcken über viele Kilometer hinweg schwere Schäden entdeckt.

Berühmtes Felsentor auf Malta eingestürzt

Malta trauert um den Verlust eines seiner Wahrzeichen. Ein Sturm hat das berühmte Felsentor «Azure Window» zum Einsturz gebracht. 

Wie Stalldreck vor Allergien schützt

Wer auf einem Bauernhof aufwächst, erkrankt seltener an Allergien. Forschende der Universitätsspitäler Genf sind diesem Effekt auf den Grund gegangen und konnten zeigen, weshalb beispielsweise probiotischer Joghurt kein Ersatz ist.

Der typische Veganer ist jung und männlich

Elf Prozent der Schweizer Bevölkerung ernähren sich vegetarisch, drei Prozent vegan. Ganz auf tierische Produkte verzichten vor allem junge Männer.

Älteste Reste von Leben auf der Erde entdeckt

Wissenschafter haben die bislang ältesten Mikrofossilien der Erde entdeckt. Sie werten den Fund als «direkten Beweis» für Leben auf unserem Planeten vor bereits rund vier Milliarden Jahren.

Gentech-Moratorium soll verlängert werden

Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat der Verlängerung des Gentech-Moratoriums um vier Jahre zugestimmt. Ein Nebeneinander gentechnisch veränderter und natürlicher Pflanzen lehnen die Räte ab.

Drohnen finden Kitze und helfen Bauern

Unbemannte Flugobjekte haben viele Anwendungsbereiche. Zum Beispiel helfen sie, Rehkitze aufzuspüren und finden helfen Bauern, Schädlinge im Maisfeld zu bekämpfen.

Der Bialowieza-Urwald soll nicht sterben

Er ist eines der letzten grossen Wildnisgebiete Europas: Der Bialowieza-Urwald in Polen und Weissrussland. Hier leben noch Wölfe, Luchse, Wisente und Rotwild. Doch das Naturparadies ist in Gefahr.

Weltmeere verlieren an Sauerstoff

Deutsche Forscher haben die Sauerstoffkonzentration in Ozeanen über die letzten Jahrzehnte rekonstruiert. Die Ergebnisse zeigen deutliche Veränderungen. 

Regenwälder wachsen nicht von selber nach

Wiederaufforstung von Regenwäldern – das klingt nach einem aktiven Prozess. Sollte es zumindest teilweise auch sein, zeigen Forschende. Denn manche bedrohte Baumarten siedeln sich nicht von selbst wieder auf den gerodeten Flächen an.

Die Welt des Biolandbaus

Der neuste Report zeigt: Bio wächst weiter. Wir präsentieren einige Zahlen und Fakten zum Biolandbau weltweit und zur Rolle der Schweiz in Form eines Quiz.

Für seltene Erze opfern wir Hunderte Tierarten

Smartphones und Computer sind eng verknüpft mit dem Wohl von Gorillas und Orang-Utans. Die Herstellung der Geräte verbraucht seltene Erze und Metalle. Der Abbau dieser Rohstoffe schädigt die Natur enorm.

Immer mehr invasive Arten weltweit

Weltweit sind immer mehr Lebewesen ausserhalb ihrer ursprünglichen Verbreitungsgebiete zu finden, fand ein internationales Forscherteam mit Schweizer Beteiligung heraus. Ein Ende des Trends sei nicht in Sicht.

Allein in der Arktis

In seinem neuen Bildband «Im eisigen Weiss» nimmt uns der Fotograf Vincent Munier mit auf seine Expeditionen durch die Arktis. Meist allein legte er mit Schlitten und Zelt Hunderte von Kilometern zurück. Entstanden sind atemberaubende Bilder.

Arktische Tiefsee vermüllt zunehmend

In der Tiefsee am Nordpol sammelt sich nach Beobachtung deutscher Forscher immer mehr Müll an. Die Menge habe sich in den zurückliegenden Jahren deutlich erhöht, teilte das Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut (AWI) mit.

Hahnenburger vs. Mineralwasser

Hahnenwasser sinkt in der Gunst der Konsumenten. Immer mehr greifen zu Mineralwasser in der Flasche, weil es qualitativ besser sei. Doch stimmt das auch? Ein Vergleich gibt Aufschluss.

Riesiges Amazonasriff gibt Rätsel auf

Ein ungewöhnliches Korallenriff im Mündungsgebiet des Amazonas im Atlantik elektrisiert internationale Forscher. Ein Team von Wissenschaftlern und Greenpeace konnte nun erstmals Unterwasseraufnahmen machen.

Das Tote Meer braucht dringend Wasser

Das Ökosystem in und vor allem um das Tote Meer ist einzigartig. Doch es ist vom Austrocknen bedroht. Jedes Jahr sinkt der Wasserspiegel um einen Meter.

Kampf gegen Öl an Indiens Küste

Mehr als 1000 Menschen haben am Donnerstag und Freitag verucht, die Küste bei der indischen Stadt Chennai von einer massiven Ölverschmutzung zu reinigen.

Lebensgefahr für Umweltschützer

Honduras ist einer neuen Studie zufolge das weltweit gefährlichste Land für Umweltschützer. Seit 2010 seien in dem mittelamerikanischen Land über 120 Menschen getötet worden, die sich für den Erhalt der Umwelt eingesetzt haben. 

Streit um den Klingnauer Stausee

Fischerei-Verbände wehren sich mit einer Beschwerde beim Aargauer Verwaltungsgericht gegen das Projekt zur Sanierung des Klingnauer Stausees. Sie wollen verhindern, dass mit PCB belastete Sedimente in den Rhein gespült werden.

CO2-Emissionen gehen seit 2014 zurück

Die Menschheit ist derzeit auf einem guten Weg, die globale Erwärmung wie vorgenommen auf zwei Grad Celsius zu begrenzen. Forscher warnen aber vor zu viel Zuversicht.

Chile schafft neues Meeresschutzgebiet

Chile hat im südlichen Pazifik ein 11'000 Quadratkilometer grosses Meeresschutzgebiet geschaffen. In der neuen Schutzzone leben besonders viele Tierarten.

Bauer vs. Konzern: Runde zwei

Die Klimaklage eines peruanischen Kleinbauern gegen den deutschen Energieriesen RWE geht in die zweite Instanz. Der Kläger legte Berufung gegen die Abweisung seiner Klage durch das Landgericht Essen ein.

Kälte ist gut für das Leben im See

Der Pfäffikersee im Zürcher Oberland dürfte gemäss MeteoSchweiz demnächst zufrieren. Das Naturphänomen einer solchen Seegfrörni freut nicht nur Schlittschuhläufer – auch Flora und Fauna im See profitieren.

Grosskonzerne wollen weniger Plastik verwenden

Zum Schutz der Meere und anderer sensibler Ökosysteme wollen 40 der weltweit grössten Konzerne weniger und umweltfreundlicheren Plastik verwenden. 

Jeder vierte Lebensraum in Europa gefährdet

Rund ein Viertel der Lebensräume in Europa ist gefährdet. Das zeigt die erste Rote Liste bedrohter Habitate, die ein internationales Forscherteam im Auftrag der EU-Kommission zusammengestellt hat. 

Greenpeace fordert Neonicotinoid-Verbot

Pestizide aus der Stoffklasse der Neonicotinoide schaden Bienen, Schmetterlingen und sogar Vögeln. Da sie wasserlöslich sind, landen die Substanzen auch in Gewässern, Böden und Vegetation. 

Tausend Jahre alter Tunnelbaum fällt um

Der «Pioneer Cabin Tree», ein über tausend Jahre alt geschätzer Riesenmammutbaum im US-Staat Kalifornien, ist am Sonntag in einem Wintersturm umgekippt. Er war einer der berühmtesten Bäume der USA.

UN-Experten warnen vor Korallenbleichen

Die Korallenbleiche am Great Barrier Reef hatte im vergangenen Jahr weltweit Schlagzeilen gemacht. Jetzt warnen UNO-Umweltexperten davor, dass die Ausbleichung der Riffe weltweit zu einer regelmässig wiederkehrenden Plage wird.

Pilotprojekt für grünere Landwirtschaft

Die bernische Volkswirtschaftsdirektion möchte die Bauern zu klimaschonendem und stromsparendem Arbeiten animieren. In einem Pilotprojekt prüft sie, welche Massnahmen sinnvoll sind und sich für die Betriebe finanziell lohnen.

Netze und Steinmehl gegen Kirschessigfliege

Versuche im Obstanbau haben erfolgversprechende Abwehrmassnahmen gegen die Kirschessigfliege aufgezeigt: Enge Netze könnten sich bei Kirschen lohnen, und bei Beeren und Reben scheint ein Mineralstaub zu wirken.

Vogelwarte Sempach eröffnet Aussenstelle

Die Schweizerische Vogelwarte verstärkt ihre Tätigkeit in der Südschweiz. Sie hat in Magadino eine Aussenstelle eingerichtet um die Artenförderung, das Vogelmonitoring und die Öffentlichkeitsarbeit im Tessin vorantreiben.

Mischwesen für die Medizin

In den USA will die oberste Behörde für biomedizinische Forschung Versuche mit Mensch-Tier-Mischwesen nach einem Moratorium wieder fördern. In der Schweiz ist die Herstellung solcher «Chimären» verboten.

Trockenheit gilt bald als Naturgefahr

Nach dem trockensten Dezember seit Messbeginn und Waldbränden im Tessin und in Graubünden will der Bund Massnahmen ergreifen. Denn längere Trockenphasen werden mit dem Klimawandel immer häufiger.

Wo es wärmer ist, hat es mehr Arten

Im Flachland tummelt sich eine Fülle verschiedener Arten, in der Höhe ist ihre Zahl eher überschaubar. Eine Studie mit Beteiligung der Universität Bern zeigt nun, dass vor allem die Temperatur für diese ungleiche Verteilung verantwortlich ist.

Verblüffende Vielfalt unter dem Eis der Antarktis

Ein Unterwasserroboter hat seltene Bilder von unter dem Packeis der Antarktis geliefert: pusteblumenartige Würmer, wie Kokosnüsse geformte Schwämme, pinkfarbene Algen und spinnenartige Seesterne.

Fischerei profitiert von Klimaabkommen

Welchen Nutzen das Einhalten des Pariser Klimaabkommens hätte, haben ein ETH-Forscher und seine kanadischen Kollegen am Beispiel des globalen Fischfangs berechnet.

Krebserregendes PCB im Nationalpark

Der Spöl im schweizerischen Nationalpark im Engadin ist auf fünf Kilometern Länge mit krebsauslösendem PCB belastet. Es gelangte durch eine Panne bei der Sanierung der Livigno-Staumauer in den Bergbach.

WWF und Pro Natura klagen gegen Wallis

Der WWF und Pro Natura wollen den Kanton Wallis im Zusammenhang mit dem Bau der Autobahn A9 verklagen. Die Umweltverbände werfen dem Kanton grosse Nachlässigkeit bei der Realisierung ökologischer Kompensationsmassnahmen vor.

Uni Zürich wird Zentrum für Biodiversitätsforschung

Die Universität Zürich darf ab 2017 die internationale Koordinationsstelle für Biodiversitätsforschung übernehmen. Der Entscheid für Zürich erfolgt insbesondere aufgrund des interdisziplinären Engagements der Hochschule in der Biodiversitätsforschung.

Ab Mai 2017 sind Insekten legale Lebensmittel

Mehlwürmer, Grillen und Wanderheuschrecken können ab Frühsommer 2017 legal auf Schweizer Tellern landen. Der Bundesrat hat mit der Inkraftsetzung des neuen Lebensmittelrechts grünes Licht gegeben für den Verkauf von Insekten.

Monsanto-Gensoja in EU weiter zugelassen

Konsumentenschützer sind mit einer Klage gegen die Zulassung einer transgenen Sojabohne von Monsanto am Donnerstag vor dem EU-Gericht in Luxemburg gescheitert. 

Schwingfest in Aesch würde Natur belasten

Ein Eidgenössisches Schwingfest in Aesch (BL) wäre für Boden, Landwirtschaft und Natur nur tragbar, wenn die beanspruchte Fläche für das Festgelände halbiert werden würde. Zu diesem Schluss kommt eine fachliche Beurteilung.

Landwirtschaft erreicht viele Umweltziele nicht

Die Landwirtschaft hat viele der Umweltziele, die ihr die Politik gesteckt hat, noch nicht erreicht. In einem am Freitag veröffentlichten Bericht ortet der Bundesrat vor allem Probleme bei der Biodiversität, bei Treibhausgasen, Stickstoff oder Bodenfruchtbarkeit.

Winterthur frei von Laubholzbockkäfer

Seit vier Jahren hat in Winterthur niemand mehr einen Asiatischen Laubholzbockkäfer oder dessen Larven gesehen. Deshalb entlässt das Bundesamt für Umwelt die Stadt aus der Monitoringpflicht. Es ist das Ende einer Kampagne, die Winterthur 1,2 Millionen Franken kostete.

Erkennen Sie alle Weihnachtstannen?

Christbäume mit Kugeln, Lametta und Engelshaar gehören zu Weihnachten wie das Christkind. Aber wissen Sie auch, welche Arten von Tannen bei uns in der Stube stehen? Testen Sie ihr Wissen in unserem Quiz.

2016 bricht alle Temperaturrekorde

Es wird immer wärmer: Das Jahr 2016 bricht aller Wahrscheinlichkeit nach erneut weltweite Temperaturrekorde. Und übertrifft dabei noch seine beiden Vorgänger als wärmstes Jahr seit dem Beginn exakter Aufzeichnungen im Jahr 1880.

Parkprojekt in Magadinoebene nimmt Fahrt auf

Das Parkprojekt in der Tessiner Magadinoebene nimmt immer konkretere Formen an. Die Tessiner Regierung hat für die Parkstiftung nun einen Rat ernannt, der im kommenden Jahr erste Massnahmen ergreifen soll.

Ein kunterbunter Tannenwald für das grosse Fest

Stefan Oberholzer ist der oberste Weihnachtsbaumproduzent des Landes. Bei ihm gedeihen nicht nur Tannen aller Art und Grösse, sondern auch viele Tiere und Pflanzen, die von den Bäumen profitieren.

Umwelt verliert Lobby im Nationalrat

Der Rechtsrutsch im Nationalrat schadet der Umwelt: Während der alte Nationalrat in knapp zwei Dritteln der Abstimmungen für die Umwelt stimmte, tut dies der neue Rat in nur etwas mehr als einem Drittel der Fälle.

Wiesen werden immer ähnlicher

Eine starke Landnutzung dezimiert die Artenvielfalt nicht nur lokal, sondern macht auch voneinander getrennte Lebensräume immer ähnlicher. Am Ende bleiben überall die gleichen wenigen Arten übrig.

Great Barrier Reef soll besser geschützt werden

Die australischen Behörden wollen das Great Barrier Reef besser schützen, nachdem die Unseco gedroht hatte, das Weltnaturerbe als bedroht zu listen. Im letzten Jahr machte es die grösste je registrierte Korallenbleiche durch.

30 Meter hohe Geysir-Eruption weckt Anwohner

Ohne jede Vorankündigung ist aus dem Lake Rotorua auf der neuseeländischen Nordinsel am Montagmorgen ein 30 Meter hoher Geysir ausgebrochen. 

Regierung zahlt nicht für Engerlingsschäden

Urner Bauern, die wegen Maikäferlarven Ertragsausfällehaben, sollen keine Entschädigung erhalten. Dies schreibt der Regierungsrat in seiner Antwort auf eine Parlamentarische Empfehlung.

Auszeichnung «Ritter der Nacht» für Kanton Uri

Die Organisation Dark Sky zeichnet den Kanton Uri für dessen Einsatz gegen die Lichtverschmutzung aus. Dies weil Uri in Andermatt Auflagen für die Aussenbeleuchtungen erlassen hat.

Bundesrat will Kompostierung fördern

Garten- und Küchenabfälle sollen verbrannt werden dürfen – aber nur dann, wenn die Verwertung und Vergärung nicht möglich oder nicht sachgerecht ist. Der Bundesrat will entsprechende rechtliche Grundlagen erarbeiten.

Klimarating: Schweiz knapp nicht in den Top Ten

Im Klima-Länderrating hat sich die Schweiz um einen Platz verbessert. In den Bereichen Verkehr und erneuerbare Energien schneidet sie aber schlecht ab.

Neuer Nationalpark wird zur Zitterpartie

Ende November findet in 17 Gemeinden die Abstimmung über die Gründung des neuen Nationalparks Parc Adula statt. Das Projekt erhält sowohl Zustimmung als auch Gegenwind. Dieser kommt von auch von Jägern, Älplern und Bergsteigern. 

Schweiz wird unter Klimawandel leiden

Häufigere Hochwasser, Hitzewellen, sommerliche Wasserknappheit und vermehrter Schädlingsbefall. Die Folgen des Klimawandels für die Schweiz und mögliche Handlungsfelder fasst ein neuer Bericht zusammen.

Was steckt hinter dem mysteriösen «Eismonster»?

Am 26. Oktober filmten Mitarbeiter des Bureau of Land Management von Alaska ein seltsames «Eismonster» im Fluss Chena. Seither hat es viel Spekulationen gegeben, um was es sich handeln könne.

Bei uns werden die Blätter gelb, in Nordamerika rot

Für viele ist er die schönste Zeit des Jahres: der goldene Herbst. Die Blätter verfärben sich orange und gelb und fallen schliesslich herunter. Nur selten werden sie rot. Anders ist dies in Nordamerika und in Ostasien.

Spinat mit Nanoteilchen spürt Sprengstoff auf

US-Forscher haben Nanopartikel in Spinatblätter eingebaut, die auf Sprengstoff im Grundwasser reagierten. Die Pflanzen zeigten die explosiven Stoffe durch fluoreszierende Signale an.

«Meine Mutter wundert sich, dass ich noch lebe»

Renato Pichler verzichtete schon auf tierische Produkte, als das noch lange kein Trend war. Für den höchsten Veganer der Schweiz war die Umstellung daher einiges komplizierter, als sie es heute ist.

Schweizer Wälder werden sich stark verändern

Die Klimaerwärmung wird die Schweizer Waldlandschaft grundlegend verändern. Und Bäume werden sich ohne menschlichen Eingriff wahrscheinlich nicht daran anpassen können. 

In Südeuropa drohen Wüsten zu entstehen

Die Artenvielfalt im Mittelmeerraum ist einzigartig. Aber Wissenschaftler warnen: Wird das Pariser Klimaabkommen nicht eingehalten, könnten grosse Teile Südeuropas und Nordafrikas zur Wüste werden.

Kraftwerkprojekt Lugnez muss neu beurteilt werden

Die Bündner Regierung muss sich nochmals mit dem Ausbau der Wasserkraft in der Talschaft Lugnez befassen. Das Bundesgericht hat eine Beschwerde von vier Umwelt- und Naturschutzorganisationen teilweise gutgeheissen.

Meeresschutzgebiet vor Antarktis geplant

Im Rossmeer vor der Küste der Antarktis soll das grösste Meeresschutzgebiet der Erde entstehen. Das Fischereiverbot gilt allerdings zunächst nur für 35 Jahre.

Wirbeltierbestände um drei Fünftel zurückgegangen

Die Expansion des Menschen auf der Erde hat verheerende Folgen für den Planeten. Einer Langzeitstudie zufolge ist die Zahl der Wirbeltiere auf der Erde seit 1970 um fast drei Fünftel zurückgegangen.

EU verstärkt Kampf gegen eingeschleppte Schädlinge

Um zu verhindern, dass weitere Schädlinge eingeschleppt werden, will die EU Verpackungsmaterial wie Holzkisten besser kontrollieren und für risikoreiche Pflanzen eine Quarantänezone einrichten.

Umweltgifte bedrohen 200 Millionen Menschen

Rund neun Millionen Menschen sterben jährlich an den Folgen von Umweltgiften. Dass sind mehr, als durch Tabakkonsum ums Leben kommen, besonders in Ländern mit mittleren oder tiefen Einkommen.

Macht der Velo-Baum das Rennen?

Im Herbst wählen die Einwohner Grossbritanniens traditionellerweise den «Baum des Jahres». Diesmal mit dabei sind unter anderem eine Eiche, in der Partys gefeiert werden, und ein Ahorn, der ein Velo verschlungen hat. 

384 Seniorinnen klagen gegen den Bund

384 Frauen im AHV-Alter haben am Dienstag symbolisch die erste Schweizer Klimaklage eingereicht. Dies, weil nicht nur die aktuelle sondern auch die geplante Klimagesetzgebung ihr Grundrecht auf Leben und Gesundheit verletze.

Renommierter Preis für Schweizer Artenschützer

Der Schweizer Zoologe Markus Borner hat den hoch dotierten Blue Planet Prize 2016 gewonnen. Die japanische Asahi Glass Foundation würdigt damit sein Lebenswerk im Arten- und Naturschutz.

135`000 Unterschriften gegen Zersiedelung

Die Jungen Grünen wollen der Zersiedelung der Schweiz Einhalt gebieten. Ein entsprechendes Volksbegehren haben die Initianten bei der Bundeskanzlei eingereicht. Das letzte Wort liegt bei den Stimmberechtigten.

Klage gegen Norwegen wegen Öllizenzen

Umweltschützer haben wegen der Vergabe von Ölförderlizenzen in der Arktis Klage gegen die norwegische Regierung eingereicht. Sie werfen der Regierung vor, die Verfassung und ein internationales Abkommen zu verletzen.

Forschungsexpedition umschifft die Antarktis

Ab Ende Dezember 2016 werden 55 Forschende aus 30 Ländern auf dem Forschungsschiffes «Akademik Trjoschnikow» den antarktischen Kontinent umrunden. Lanciert wurde das Projekt vom Swiss Polar Institute.

Ethikschule gewinnt «Tierwelt»-Preis

In der Ethikschule Kind und Tier von Christine Rüedi steht statt Rechnen und Schreiben Achtsamkeit und Mitgefühl für Lebewesen auf dem Lehrplan. Nun wird das Engagement mit dem «Tierwelt»-Preis ausgezeichnet. 

Staaten beschliessen Treibhausgasabkommen

Die Staatengemeinschaft hat sich bei einer Konferenz in Ruandas Hauptstadt Kigali auf ein Folgeabkommen zum Verbot klimaschädlicher Treibhausgase geeinigt.

Umweltverbände gegen Ausbau von Skigebieten

Gleich vier Umweltverbände bekämpfen den geplanten Ausbau der Bündner Skigebiete in Samnaun und in Scuol. Sie fordern die Kantonsregierung auf, dazu nicht Hand zu bieten. 

Etikettenschwindel bei Fisch und Meeresfrüchten

Deutsche Forscher haben mittels DNA-Analysen herausgefunden, dass von 118 Fischprodukten 10 Prozent falsch angeschrieben waren. Dies sei mehr als nur ein kommerzieller Betrug am Konsumenten.

Ausländische Pilze breiten sich aus

In der Schweiz gibt es immer mehr Pilze, die hier ursprünglich nicht vorkamen. Darunter finden sich viele Parasiten von Garten- und Wildpflanzen, aber auch einige essbare Pilze.

Befinden wir uns in einem Massenaussterben?

Aussterben ist ein Thema, das bewegt und viele Fragen aufwirft. Das Buch «Arten sterben – Wendepunkte der Evolution» will die wichtigsten von ihnen beantworten. Befinden wir uns nun in einem Massenaussterben oder nicht?

Korallenriffe verlieren ihr Zooplankton

Tropische Korallenriffe verlieren durch Ozeanversauerung zwei Drittel ihres Zooplanktons. Da diese Kleinstorganismen als wichtige Nahrungsquelle für Fische und Korallen dienen, hat dies weitreichende Folgen.

Einen Schritt weiter auf dem Weg zum fairen Smartphone

Vor drei Jahren kam ein Mobiltelefon auf den Markt, das unter möglichst fairen Bedingungen hergestellt wurde. Nun wird das Fairphone seinem Namen noch gerechter: Bereits vier dafür verwendete Metalle stammen aus konfliktfreien Minen.

Strafgerichtshof will Umweltzerstörung bremsen

Der Internationale Strafgerichtshof, der sich bislang vor allem mit kriegerischen Konflikten befasst hat, will sich verstärkt mit Umweltzerstörung und Landraub als mögliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit befassen.

Wärmerekord in Grönland

Die Durchschnittstemperaturen in Grönland haben in diesem Sommer nach einem ausserordentlich frühen Einsetzen der Eisschmelze Rekordwerte erreicht. Die Durchschnittstemperatur lag 2,3 Grad über dem Schnitt der Jahre 1981 bis 2010.

Einheimische Käfer und Pflanzen unter Druck

Viele einheimische Pflanzen- und Käferarten sind unter Druck. Weil Auenwälder, lichte Wälder und Hecken selten geworden sind, verlieren Käfer ihren bevorzugten Lebensraum. 

Fürst Albert mit Meereschützerpreis ausgezeichnet

Fürst Albert II. von Monaco wird für sein Engagement als Meeresschützer in Kiel mit dem Deutschen Meerespreis 2016 ausgezeichnet. In seiner Dankesrede forderte er mehr Engagement für den Schutz der Meere.

Wärmere Ozeane führen zu weniger Fisch und Getreide

Schwindende Fischbestände und Ernteerträge, dafür mehr Wetterextreme und durch Wasser bedingte Krankheiten: Die stetige Erwärmung der Ozeane wird viele Menschen treffen. 

Hat der Pflug ausgedient?

Um Unkraut loszuwerden braucht es weder Glyphosat noch einen Pflug, welcher zu Bodenerosion führt, sagen Berner Forscher. Mit dem richtigen Verfahren liesse sich der Boden schonen und gleichzeitig gute Erträge erzielen.

Algenriff am Great Barrier Reef entdeckt

Hinter dem Great Barrier Reef gibt es seltsame, kreisförmige Gebilde mi einem Druchmesser von bis zu 300 Metern. Bekannt was dies schon länger, jetzt haben Forscher herausgefunden, um wie gross die Struktur tatsächlich ist.

Palmölersatz kann Umweltprobleme verschärfen

Der weltweit steigende Verbrauch von Palmöl belastet die Umwelt. Ein Ersatz durch andere Pflanzenöle ist aber schwierig. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag der Umweltschutzorganisation WWF.

Aktivisten stürmen ETH – Präsident verurteilt Störung

Mehrere Aktivisten haben am Montagmorgen einen Hörsaal an der ETH Zürich gestürmt. Gestört wurde eine Veranstaltung im Rahmen eines Pflanzenforschungsk-Kongresses. ETH-Präsident Lino Guzzella verurteilt die Aktion als «inakzeptabel»

Globaler Heisshunger auf Avocado zerstört Wälder

Ob als Dip, Salat oder Beilage – die Avocado ist in aller Munde. Im weltgrössten Anbauland Mexiko führt der Boom allerdings zur illegalen Abholzung von Wäldern. Umweltschützer warnen vor den Folgen.

Experten wollen neues Erdzeitalter einführen

Wir leben im Erdzeitalter des Menschen: Mit überwältigender Mehrheit empfiehlt eine Arbeitsgruppe, das «Anthropozän» in die geologische Zeitskala aufzunehmen. Der Einfluss des Menschen auf die Erde sei nachweisbar und unumkehrbar.

Obama schafft grösstes Meereschutzgebiet der Welt

Die USA haben vor Hawaii das grösste Meeresschutzgebiet der Welt geschaffen. US-Präsident Barack Obama hat das von seinem Vorgänger George W. Bush 2006 geschützte Areal noch einmal um mehr als das Vierfache ausgeweitet.

Mensch hat Umsatz von Biomasse beschleunigt

Nicht nur die gesellschaftlichen und technischen Entwicklungen laufen immer schneller ab: Der Mensch hat auch für die Natur das Rad der Zeit beschleunigt, fanden Wiener und Basler Wissenschaftler heraus.

Bakterium aus Asien lässt Rosskastanien «bluten»

Experten sind alarmiert: Ein neuer Erreger befällt Rosskastanien und lässt ganze Bäume absterben. Das Bakterium, das aus Asien kommt, verursacht einen schwarzbraunen, blutähnlichen Ausfluss am Stamm.

Experten plädieren für lascheres Gentechnikgesetz

Um Erträge zu steigern und den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren, soll das Erbgut von Pflanzen gezielt verändert werden dürfen. Dafür plädieren Experten in einem Faktenblatt der Akademien der Wissenschaften Schweiz.

Im Pfäffikersee wird Bootsreinigung Pflicht

Der Pfäffikersee im Zürcher Oberland soll frei bleiben von fremden Tier- und Pflanzenarten. Deshalb müssen nun Boote vor dem Einwassern gründlich gereinigt werden.

US-Behörde will Mensch-Tier-Chimären finanzieren

Horror oder medizinische Notwendikeit? Forschungen, bei denen Tier-Embryos mit menschlichen Stammzellen versehen werden, könnten in den USA künftig staatlich gefördert werden. Das sorgt für hitzige Diskussionen.

Die Welt sieht auch ganz anders aus

Wer sich eine Weltkarte vorstellt, sieht vor seinem inneren Auge meist den Äquator als horizontale Bildmitte und Europa im Zentrum. Ein Projekt an der Hochschule der Künste Bern zeigt, dass die Darstellung der Welt auch ganz anders aussehen könnte.

Bei der Hagelforschung helfen Tausende Freiwillige mit

Hagel kann Schäden verursachen, die Millionen kosten. Felder, Rebberge, Gärten, Gebäude, Autos und Solar­anlagen sind im Sommer in Gefahr. Über Smartphones kann jedermann mithelfen, das gefährliche Phänomen zu erforschen.

Buchen produzieren massenhaft Samen

Im gesamten Mittelland registrieren Experten zurzeit ein besonderes Phänomen: eine Buchenmast. Die Bäume produzieren so viele Bucheckern wie selten.

Solar-Moskitofalle hilft gegen Malaria

Eine solarbetriebene Moskitofalle konnte den Mückenbestand auf einer kenianischen Insel deutlich reduzieren. In der Folge gingen auch die Malaria-Infektionen um fast ein Drittel zurück.

Klimawandel nicht Hauptbedrohung für Artenvielfalt

Die weltweite Artenvielfalt ist derzeit am meisten von altbekannten Gefahren wie der Übernutzung von Ressourcen und der Landwirtschaft bedroht. Das betonen Wissenschaftler in einem Beitrag im Fachjournal «Nature».

Vorsicht vor diesen Pflanzen

Beim Wandern in den Bergen, aber auch in Gärten ist derzeit der Blaue Eisenhut zu bestaunen – die giftigste Pflanze der Schweiz. Weniger bekannt ist, dass auch Trichterwinde, Oleander und Kornrade giftig sind. Wir stellen zehn Giftpflanzen vor.

Nur 5% der Schweizer Gewässer noch intakt

Die Schweizer Gewässer sind in schlechtem Zustand. Nach einer am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung des WWF Schweiz gelten weniger als fünf Prozent der Bäche und Flüsse noch als komplett intakt.

Die Ressourcen sind aufgebraucht

Ab heute lebt die Menschheit auf Öko-Pump. Nach den Berechnungen von Umweltorganisationen hat sie 2016 bereits mehr Ressourcen für Nahrung, Wasser oder Energie verbraucht, als die Erde im ganzen Jahr generieren kann.

Im Weinland wachsen Goji-Beeren

Goji-Beeren werden als Powerfood beworben und teuer verkauft. Auf dem Bauernhof der Familie Räss im Zürcher Weinland werden erstmals Goji-Beeren in Bio Suisse-Qualität geerntet.

Mega-Staudamm-Projekt in Brasilien gescheitert

Ein Mega-Kraftwerk mitten im Amazonasgebiet darf nicht gebaut werden. Ein Sieg für die rund 12'000 Indigenas, die um ihre Heimat fürchteten – und die Rettung für unzählige Tiere.

Wälder, Bären und die Gier nach Gold

Die pure Natur in XXL-Dimensionen – das ist Yukon. Bären, Elche, Wölfe und ­viele weitere Tiere tummeln sich in den ­unendlichen Weiten des nordwestkanadischen Territoriums. 

Argentinien plant Linienflüge in die Antarktis

Touristen sollen ab 2018 von Argentinien aus in die Antarktis fliegen können. Unterkünfte sollen im argentinischen Stützpunkt Marambio zur Verfügung stehen.

LUCA ist die Urform aller heutigen Lebewesen

Wer sind die gemeinsamen Vorfahren aller heutigen Organismen? Wie sie gelebt? Und wovon haben sie sich ernährt? Forscher aus Deutschland glauben nun, die Antwort auf diese Fragen gefunden zu haben.

6000 Jahre altes Gerstenkorn gibt Aufschluss

Forscher haben nach eigenen Angaben das bislang älteste Pflanzen-Erbgut entziffert. Die prähistorischen Gerstenkörner geben Einsicht in die Entwicklung der Landwirtschaft.

Wurzeln bestimmen über Photosynthese

Bei Trockenheit schrauben Pflanzen die Photosynthese und damit ihre CO2-Aufnahme herunter. Diese Reaktion wird aber anders gesteuert, als bisher angenommen.

Massives Mangrovensterben in Australien entdeckt

Am Golf von Carpentaria an der Nordküste von Australien wurde bei Überflügen eine Fläche von bis zu 10'000 Hektar toter Mangrovenpflanzen entdeckt. Das Ausmass sei beispiellos und besorgniserregend.

Traumstrand wird dank Crowdfunding öffentlich

Der Awaroa Beach in Neuseeland ist dank unzähliger privater Spenden nun Teil eines Nationalparks. Initiator Duane Major schaffte es, mittels Crowdfunding den Strand zu kaufen und der Öffentlichkeit zu vermachen.

Bauern erhalten 43 Rappen vom Konsumenten

2015 ist zwischen 34 und 52 Prozent davon, was die Konsumenten für landwirtschaftliche Produkte bezahlen, an die Schweizer Produzenten gegangen. Weniger verdienten die Bauern an Milch, mehr an Fleisch.

Die Alpengipfel werden nasser

Niederschläge und Sommergewitter könnten in hochalpinen Lagen künftig heftiger werden. Das zeigt eine neue Studie unter Beteiligung der ETH Zürich.

Auf Tauchstation für die Umwelt

Mit den Temperaturen steigt die Lust, in einen See zu springen. Doch es gibt auch Menschen, die lieber Müll in Gewässer werfen. Der Verein der Schweizer Umwelt- und Abfalltaucher (SUAT) kämpft dagegen an und säubert die Unterwasserwelt.

Universität Zürich will ein Naturmuseum schaffen

Die Universität Zürich will für rund 30 Millionen Franken ein Naturmuseum schaffen. Die Eröffnung ist für 2021 vorgesehen. Das geplante Medizinmuseum muss deshalb vorläufig zurückgestellt werden.

Der Wald als Heiler?

Mit seinen Büchern über die Auswirkungen von Naturerlebnissen auf die Gesundheit hat der Autor und Biologe Clemens Arvay einen Nerv unserer Zeit getroffen. Seine Werke sind Bestseller. Doch was ist dran an diesem Heilungsmythos Natur?

Ozonloch über der Antarktis schliesst sich langsam

Das Ozonloch über der Antarktis scheint sich langsam zu schliessen. Rund drei Jahrzehnte nach dem Verbot der ozonzerstörenden Chemikalien gebe es Hinweise darauf, dass ein Regenerationsprozess eingesetzt hat.

Klimawandel macht Küsten stürmischer

Der Klimawandel führt nach Erkenntnissen deutscher Wissenschaftler zu folgenreichen Veränderungen von subtropischen Randmeeresströmungen. Das wirkt sich auf die Küsten mehrerer Kontinente aus.

Zürcher Forscher entdecken altes Pflanzensterben

Rund 500'000 Jahre nach dem globalen Massenaussterben an der Perm-Trias-Grenze folgte eine ökologische Krise der Vegetation, die weltweit die Pflanzenwelt umkrempelte. Dieses bisher unbekannte Ereignis haben Zürcher Paläontologen aufgedeckt.

Schwebendes Auge verfolgt Pflanzenwachstum

Forschende der ETH Zürich haben eine Überwachungsanlage für Versuchsfelder entwickelt, mit der sich Pflanzenwachstum und Feldbedingungen genau beobachten lassen. Inspiriert ist die Idee von Technik zur Fussballübertragung.

«Weniger Fleisch», empfiehlt Arnie

Arnold Schwarzenegger, Schauspieler, ehemaliger Bodybuilder und Ex-Gouverneur von Kalifornien, tritt gemeinsam mit Starregisseur James Cameron in einem neuen Spot auf. Die Message: Esst weniger Fleisch.

Frankreich verzichtet auf Palmölsteuer

Die Abgeordneten der Nationalversammlung in Frankreich lehnen eine Sonderabgabe auf Palmöl ab. Einige Abgeordnete begründeten den Rückzieher mit Druck aus den Anbauländern Malaysia und Indonesien.

Geisternetze sollen aus der Ostsee verschwinden

Jährlich gehen in der Ostsee Tausende von Netzen aus der Fischerei verloren. Nun soll erstmals in einem internationalen Projekt eine neue Methode zum Einfangen der Netze erprobt werden.

Madagaskar – Insel der Vielfalt

Bei Madagaskar denkt man automatisch an Lemuren und Regenwälder – doch die Insel hat noch viel mehr zu bieten. Dies zeigt der Fotograf Günter Lenz in einem eindrücklichen neuen Bildband.

EU mahnt Polen wegen Baumfällungen

Die EU-Kommission hat gegen Polen ein Verfahren wegen der möglichen Verletzung von EU-Recht im Zusammenhang mit Baumfällungen in Europas letztem Urwald eingeleitet.

Im Zauberwald

Während des Ersten Weltkriegs vor genau 100 Jahren wachten Schweizer Wehrmänner am Eingang des Chaltbrunnentals. Doch die Kulturgeschichte dieser einmaligen Karstlandschaft mit ihren Höhlen reicht viel weiter zurück.

Bund warnt vor Laubholzbockkäfer

Der Bund zählt im Kampf gegen den Asiatischen Laubholzbockkäfer auf die Bevölkerung: Wer einen verdächtigen Käfer bemerkt, soll das Tier wenn möglich einfangen und die Beobachtung melden.

Landwirtschaft im Hochformat

«Vertical Farming», also senkrechter Landbau, könnte laut Experten bald eine Agro-Revolution auslösen. Besonders in Asien und Amerika werden immer mehr Hochhäuser zu Gemüsegärten umfunktioniert. In der Schweiz ist dieses Modell jedoch eine Utopie.

Frühling 2016 wärmster seit Messbeginn

Kein früherer Monat Mai seit Beginn der Aufzeichnungen war in der Nordhemisphäre so warm wie der diesjährige. Der ganze Frühling brach die bisherigen Rekorde, teilte die UNO-Wetterorganisation WMO mit.

Shell zieht sich aus kanadischer Arktis zurück

Der Energiekonzern Shell verzichtet auf Ölerkundungs-Lizenzen für die kanadische Arktis. Das Gebiet, für das die Lizenzen gedacht waren, soll zu einem geplanten Meeresschutzgebiets hinzugefügt werden.

Welchen Fisch darf ich mit gutem Gewissen essen?

Hering und Sprotte sind zu empfehlen, Aal oder Thunfisch dagegen nicht: Der WFF hat einen neuen Fischratgeber veröffentlicht.

Gezerre um Glyphosat in EU geht weiter

Die Zulassung des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat innerhalb der EU läuft Ende des Monats aus. Damit das nicht geschieht, müsste jemand eine Entscheidung treffen. Doch die EU-Staaten sind zerstritten. Eine Übersicht.

Naturschützer schaffen 125 neue Lebensräume

100 Projekte haben die Zürcher Naturschutzvereine und ihr Kantonalverband BirdLife Zürich innert fünf Jahren realisieren wollen: Das Ziel der Grosskampagne wurde deutlich übertroffen.

Das grosse Krabbeln

Es gibt Destinationen, die bequemer zu erreichen sind als die Weihnachtsinsel. Dafür trumpft das Eiland im Indischen Ozean mit einem einmaligen Schauspiel aus der Tierwelt auf: der jährlichen Krabbenwanderung.

Bakterium könnte Malaria-Mücken harmlos machen

Hoffnung im Kampf gegen Malaria: Die weit verbreiteten Wolbachia-Bakterien könnten möglicherweise Malaria-Erreger in bestimmten Überträger-Mücken in Schach halten, wie Forscher berichten.

Neuer Meerespark in Malaysia gegründet

Die Regierung des Bundesstaates Sabah in Malaysia hat den Entscheid für den grössten Meerespark des Landes gefällt. In dem Gebiet leben neben hunderten Korallen- und Fischarten auch Delfine und Meeresschildkröten.

Chinas Regierung rät: Essen Sie weniger Fleisch

200 Gramm Fleisch und Eier pro Tag seien genug, sagt die chinesische Regierung. Ihre Empfehlung zielt auf die Gesundheit des Volkes ab, kommt aber auch dem Tierwohl und nicht zuletzt dem Klima zugute.

Waldschutz im Steilhang

Für das Bergwaldprojekt rackern sich jedes Jahr Freiwillige im Dienst der Natur ab. Eins der Projekte findet im steilen Wald an der Rigi-Nordflanke statt und schützt Schienen und Strassen vor Lawinen und Erdrutschen.

Neuseeland bläst zur Mäusejagd

Im Kampf gegen eine Mäuseplage in der Subantarktis rückt Neuseeland mit einem Expertenteam mit 65'500 Kilogramm Mäusegift aus. Die Expedition soll den Lebensraum seltener Vogelarten vor den Nagern retten.

Einsatz von Pestiziden soll halbiert werden

Umwelt- und Konsumentenschützer fordern eine Eindämmung des Pestizideinsatzes in der Schweiz. Bis 2020 sei eine Reduktion um über die Hälfte möglich.

Zehntausende feiern die Vielfalt der Natur

Auf den Spuren des Fischotters oder der Römertulpe: Mehrere zehntausend Naturbegeisterte haben am Wochenende an über 700 Veranstaltungen das «Festival der Natur» gefeiert.

Umweltpreis für einen Biobauer und die Migros

Die Schweizerische Umweltstiftung hat einen Biobauer aus Weggis, das Bildungszentrum für Naturberufe Grangeneuve sowie den Verein Vatorex, der die Varroamilbe bekämpft, ausgezeichnet. Der Anerkennungspreis geht an die Migros.

Im Tessiner Auenland

An der Mündung des Flusses Ticino liegt eines der wichtigsten Feuchtgebiete der Schweiz: die Bolle di Magadino.  Hier lässt sich eine Vielzahl von Tierarten beobachten – auf geführten Wanderungen oder in einem Weidling.

Bund spricht 55 Millionen für Biodiversität

Der Bundesrat stellt mehr Mittel für die Förderung der Biodiversität zur Verfügung. Er hat am Mittwoch beschlossen, für die nächsten vier Jahre zusätzlich 55 Millionen Franken in Massnahmen zu investieren.

Gülle stinkt trotz Subventionen

Gülle und Mist enthalten Ammoniak, das Pflanzen und Böden schädigen kann. Obwohl die Bauern in den letzten Jahren rund hundert Millionen Franken erhalten haben, produziert die Schweizer Landwirtschaft noch immer zu viel davon.

«Uns schmelzen die Gletscher weg»

Bundesrätin Doris Leuthard hat am St. Gallen Symposium den Umweltschutz als wichtigen Faktor des Wirtschaftswachstums bezeichnet. Trotz langsamen Wachstums habe die Schweiz ein Problem mit dem Klima.

Ein Fünftel aller Pflanzen vom Aussterben bedroht

21 Prozent der Pflanzen weltweit sind einer Studie zufolge vom Aussterben bedroht. Dies gibt Botanische Garten von Kew in London in einem ersten weltweiten Pflanzenbericht bekannt.

Pro Natura fordert Gewässer ohne Pestizide

Mit einer Plakataktion will Pro Natura auf die Verschmutzung der Bäche und Seen durch Pestizide aufmerksam machen. Die Organisation fordert einen Plan, der eine «deutliche Reduktion des Pestizid-Einsatzes» bringt.

Drei potentiell bewohnbare Planeten entdeckt

Auf der Suche nach ausserirdischem Leben haben Astronomen drei besonders vielversprechende Himmelskörper ins Visier genommen. In einer Entfernung von 39 Lichtjahren zur Erde entdeckte ein internationales Wissenschaftlerteam ein entsprechendes Planetensystem.

Wie gut kennen Sie die Schweiz von oben?

Wie gut kennen Sie die Schweizer Landschaft aus der Vogelperspektive? In einem Quiz vom Bundesamt für Statistik können Sie Ihr Wissen testen.

Feldversuch mit Gentech-Äpfeln bewilligt

Fünf Jahre lang sollen auf der «Protected Site» in Reckenholz ZH gentechnisch veränderte Apfelbäume wachsen. Sie sollen resistenter gegen Feuerbrand sein.

Holzbündel weisen dem Bach den richtigen Weg

Der Mensch macht mit den Gewässern, was er will. Er überwindet sie, begradigt sie – und gibt ihnen ihre Kurven manchmal wieder zurück. Dafür hat er sich immer auch auf ein Hilfsmittel aus der Natur verlassen: die Faschine. 

Ukraine gedenkt der Atomkatastrophe

Mit einer Schweigeminute, der Nationalhymne und Salut-Schüssen hat die Ukraine der Folgen des Super-GAUs in Tschernobyl vom 26. April 1986 gedacht.

Idyllisches Thurgauer Dorf gewinnt Umweltpreis

Der Binding Waldpreis 2016 geht an die Thurgauer Gemeinde Basadingen-Schlattingen. Diese erhält den mit 200'000 Franken höchstdotierten Umweltpreis der Schweiz für ihre zurückhaltende Holznutzung.

Berufsfischer wollen mehr Phosphor in den Seen

Weil es in den Seen kaum mehr Phosphor hat, bangt der Schweizerische Berufsfischerverband um die Fangerträge. Er fordert deshalb eine neue Grundsatzdiskussion zum Thema und legt ein Strategiepapier vor.

«Ich will die Natur für meine Kinder und Enkel erhalten»

Über 60 000 Kilometer Gewässer fliessen in der Schweiz. Etwa die Hälfte sind beeinträchtigt: eingeengt, begradigt, eingedolt. Mars Staufer hilft mit, das zu ändern: Auf seine Initiative hin wurden zwei Abschnitte des Flüsschens Bünz im Aargauer Freiamt renaturiert. 

Rüebli sind bei Schweizern das beliebteste Gemüse

Von keinem anderen Gemüse wird in der Schweiz so viel gegessen wie Karotten. Auf dem zweiten Platz stehen Tomaten. 

93 Prozent des Great Barrier Reefs drohen abzusterben

Die Korallenbleiche am Great Barrier Reef in Australien hat ein beispielloses Ausmass erreicht. 93 Prozent der Korallenbänke seien betroffen, berichten Wissenschaftler.

Der Regenwaldkiller

Ob Pizza, Fertigsuppe oder Seife: Ein Blick auf das Etikett verrät, Palmöl steckt fast überall drin. Das weltweit wichtigste Pflanzenöl ist zwar billig, dafür verlangt seine Produktion einen hohen Preis von Fauna und Flora.

Nordsee verstärkt durch invasive Arten bedroht

In der Nordsee ist verstärkt mit neu eingeschleppten invasiven Pflanzen- und Tierarten aus japanischen und chinesischen Gewässern zu rechnen. Schuld daran ist der Handel mit Asien.

Die Schweiz hat ihre Ressourcen für 2016 aufgebraucht

Ab Montag ist die Schweiz pleite: Die Schweizer Bevölkerung hat bereits so viel von der Natur verbraucht, wie es eigentlich fürs ganze Jahr 2016 hätte reichen sollen.

Pflanzen erziehen ihre Wurzelpilze zu Fairness

Forscher haben ein erstaunliches Verhalten von Pflanzen gegenüber ihren Wurzelpilzen entdeckt: Geizt eine Pilzsorte mit ihrem Beitrag zum gegenseitigen Nährstoffaustausch, schraubt auch die Pflanze ihr Angebot herunter.

Bilder aus dem Weltraum

Erst kürzlich hat die NASA fast drei Millionen Bilder ihres Satelliten «Terra» für jedermann zur Verfügung gestellt. Wir zeigen eine Auswahl der faszinierenden Bilder.

Stadt-Motten zieht es weniger zum Licht

Angezogen von künstlichem Licht verliert so mancher Nachtfalter sein Leben an einer Strassenlaterne. Motten in Städten haben jedoch angesichts der Lichtverschmutzung gelernt, dem Licht fern zu bleiben.

Glyphosat: EU-Parlament will vorsichtige Zulassung

Das EU-Parlament hat sich für eine kürzere Zulassungsdauer des umstrittenen Herbizids Glyphosat ausgesprochen, das im Verdacht steht, beim Menschen Krebs zu erregen. Der Beschluss ist aber nicht bindend.

Verbrennungsanlage wertet Flachmoor auf

Eines der letzten Flachmoore im Luzerner Mittelland wird ökologisch aufgewertet. Das Naturschutzgebiet Unterallmend bei Perlen wird renaturiert und mit neuen Kleinweihern und Flutmulden versehen. 

Weniger erfolgreiche Fortpflanzung wegen Genen?

Moderne Menschen und Neandertaler lebten einige Zeit Seite an Seite. Dabei gab es zwar auch Nachwuchs, aber bestimmte Erbanlagen könnten die erfolgreiche Fortpflanzung mit dem Homo sapiens erschwert haben.

Erstmals mehr als 6000 Knospe-Betriebe

Während andere Segmente der Schweizer Wirtschaft unter dem Einkauftourismus gelitten haben, konnte die Biobranche weiter zulegen. Sowohl die Anzahl Betriebe und die Nutzfläche als auch der Umsatz sind gestiegen.

Bleichmittel in Bach tötet Wassertiere

In einem Industriebetrieb im Kanton Luzern ist ätzendes Bleichmittel ausgelaufen und in einen Bach gelangt. Dort wurden auf einer Länge von drei Kilometern sämtliche Fische getötet.

Wo die letzten Drachen wohnen

Sie spucken zwar kein Feuer, sind aber trotzdem nicht ganz ungefährlich: Die Komodowarane sind die grössten Echsen der Welt. Zu sehen sind sie nur noch auf einigen kleinen Inseln in Indonesien.

Hälfte aller UNESCO-Weltnaturerbe-Stätten bedroht

Knapp die Hälfte aller Weltnaturerbe-Stätten sind durch Öl- und Gasbohrungen, Bergbau sowie illegalen Holzschlag in ihrer Existenz bedroht. Dies geht aus einem Bericht des WWF hervor.

«Hobbit» lebte viel früher als angenommen

Der als «Hobbit» bezeichnete Homo floresiensis hat vermutlich doch nicht zur gleichen Zeit in Südostasien gelebt wie der moderne Mensch. Forscher haben das Alter der Knochen neu datiert.

Georgischer Milliardär verschifft Riesenbaum

Georgiens exzentrischer Milliardär und ehemaliger Ministerpräsident Bidsina Iwanischwili hat sich den Zorn einheimischer Umweltschützer zugezogen: Er liess einen Tulpenbaum im Westen des Landes entwurzeln.

Forscher finden Bakterien, die Plastik fressen

Wenn PET in die Umwelt gelangt, dauert es sehr lange, bis der Plastik abgebaut ist. Nun haben Wissenschaftler in Japan ein Bakterium entdeckt, welches sich von PET ernährt.

UNESCO: 20 neue Biosphärenreservate

Die Wissenschafts- und Kulturorganisation UNESCO hat 20 neue Biosphärenreservate anerkannt. Die 20 Neuzugänge, die sich auf allen Kontinenten der Erde befinden, wurden den Angaben zufolge aus mehr als 140 Kandidaten ausgewählt.

Wegen Stickstoff schwinden Schmetterlingsarten

Trotz Naturschutz sterben spezialistierte Schmetterlingsarten aus. Das zeigte eine Studie über fast zweihundert Jahre in Bayern.

Wer soll uns ernähren?

Ende März wird die Volksinitiative «Für Ernährungssouveränität» eingereicht. Es ist ein Gegenentwurf zum globalen Agrar-Freihandel der Landwirtschaft. Im Kern geht es darum, wer unsere Lebensmittel erzeugen soll: Bauern oder Konzerne?

Auch in Australien gibt es Feenkreise

Feenkreise – kreisrunde, kahle Stellen in Savannen – sind aus Namibia bekannt. Nun haben Forscher sie auch in Australien gefunden. Das stützt die Theorie, dass die Kreise nicht von Termiten stammen. 

Das Tal des Todes erwacht zum Leben

Ein seltenes Ereignis findet derzeit im amerikanischen Death Valley statt: Die sonst so karge und trockene Landschaft verschwindet unter einem Meer von Blüten. Solch ein «Super-Bloom» findet nur etwa alle zehn Jahre statt.

Lidl will nachhaltig werden

Kakao, Tee, Kaffee und Palmöl sowie roher Fisch und Schalentiere sollen bei den Eigenmarken von Lidl Schweiz nur noch aus nachhaltigen, zertifizierten Quellen stammen. Einen Grossteil dieser Ziele will der Discounter bereits per Ende 2016 umsetzen.

Zeitreise durch die Wildnis

Die neue Naturdokumentation «Unsere Wildnis» ist eine rasante Tour von der Eiszeit bis in die Gegenwart. Sie überzeugt zwar durch eine tolle Bildsprache, hinterlässt den Zuschauer aber zuweilen ratlos.

Das mystische Tal

Fernab vom Oberengadiner Touristenrummel liegt das Val Fex, eines der höchstgelegenen bewohnten Täler. Eine Pferdekutschenfahrt ins stille Hochtal ist ein erhabenes Erlebnis. 

Atomausstiegsinitiative vom Ständerat abgelehnt

Die Schweizer Atomkraftwerke sollen nicht nach 45 Jahren vom Netz gehen. Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat beschlossen, die Atomausstiegsinitiative der Grünen zur Ablehnung zu empfehlen.

Menschen lassen sich nicht beeinflussen

Die Politik ist auf die Unterstützung der Öffentlichkeit angewiesen, um Massnahmen gegen den Klimawandel umzusetzen. Eine Studie der ETH Zürich hat daher untersucht, wie verschiedene Argumente für den Klimaschutz auf die öffentliche Meinung wirken.

Die Tricks von Bakterien bei Blasenentzündung

An Harnwegsinfekten sind meist E. coli-Bakterien schuld. Forscher der Universität Basel und der ETH Zürich haben nun herausgefunden, wie sich der Keim festheften kann, um nicht vom Urin weggeschwemmt zu werden.

Antarktis-Vertrag soll Forschung stärken

Die Schweiz soll nach Ansicht des Bundesrats das Umweltschutzprotokoll zum Antarktis-Vertrag ratifizieren. Davon profitieren sollen Schweizer Tourismusfirmen, aber auch der Forschungsstandort Schweiz.

Klimawandel könnte halbe Million Menschen töten

Experten erwarten über 500'000 zusätzlicher Todesopfer durch den Klimawandel bis 2050 wegen der Nahrungsmittelverlusten, die durch extreme Wetterereignisse verursacht werden.

Eine Häsin hoppelt hoch hinaus

Wie sieht eine von Tieren entworfene Grossstadt aus? Die Antwort liefert der aktuelle Animationsfilm «Zoomania». Das Disneywerk lässt das amerikanische Motto aufleben, dass jeder alles erreichen kann. Die Hauptfigur, eine Häsin, macht es vor. 

Amöbe mit Immunsystem

Fresszellen sind ein zentraler Bestandteil unseres Immunsystems. Sie verschlucken Erreger oder machen sie ausserhalb ihres Zellkörpers unschädlich. Das gleiche Prinzip haben Forscher der Universität Genf nun bei einer Amöbe gefunden.

Aussterben von Bestäubern bedroht Landwirtschaft

Weltweit sind immer mehr Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber-Tiere vom Aussterben bedroht. Das könnte weltweit schwere Konsequenzen für die Nahrungsmittelsicherheit haben.

Die 5 grössten Irrtümer über die Evolution

Der Februar ist der Geburtsmonat von Charles Darwin. Seine Evolutionstheorie ist heute weithin akzeptiert. Und trotzdem wird sie immer noch missverstanden. Wir klären die grössten Irrtümer.

Entsäuertes Wasser lässt Korallen wachsen

Geschädigte Korallen wachsen wieder besser, sobald die Wasserqualität auf vorindustrielle Werte steigt. Das hat ein Forscherteam zumindest für die Versauerung des Meerwassers gezeigt.

Rindfleisch und Milchkonsum muss um Hälfte sinken

Die EU-Klimaziele sind einer Studie zufolge nur durch einen teilweisen Verzicht auf Rindfleisch und Milchprodukte zu erreichen. Ganz ohne Fleisch auskommen muss man aber nicht.

Menschen und Neandertaler hatten früh Kinder

Dass der moderne Mensch Erbgut das Neandertalers in sich hat, ist bekannt. Nun haben Forscher herausgefunden, dass es zuweilen auch umgekehrt ist. Und: Die modernen Menschen hatten demnach schon viel früher Liebeleien mit ihren archaischen Verwandten als gedacht.

Schneekanonen sorgen für Zündstoff bei Naturschützern

Auch diesen Winter hatten wieder viele Schweizer Bergregionen mit Schneemangel zu kämpfen. Um Einbrüche im Skitourismus einzudämmen, kommen immer mehr Beschneiungsanlagen zum Einsatz. Die Auswirkungen auf die Natur lösen dabei Kontroversen aus. 

Verräterische Knospen

Heimische Baumarten zu erkennen, ist keine Hexerei. Selbst im Winter, wenn die Blätter fehlen, finden sich genügend Merkmale, um eine Esche von einem Ahorn zu unterscheiden. Bestimmungsbücher oder Baum-Apps helfen dabei.

Biomilch und Biofleisch sind gesünder

Eine internationale Studie mit Schweizer Beteiligung hat Daten über Fleisch und Milch aus biologischer und konventioneller Produktion analysiert. Der Vergleich zeigt, dass die Bio-Lebensmittel ein deutlich besseres Profil an wichtigen Fettsäuren haben.

Wie sieht die Zukunft des Alpenrheins aus?

Zum Schutz vor Hochwasser soll der Alpenrhein auf dem untersten Abschnitt aufgeweitet und renaturiert werden. Die Interessen von Umweltorganisationen, Trinkwasserversorgern und Bauern liegen jedoch weit auseinander. 

Palmöl soll aus städtischen Küchen verschwinden

In Stadtzürcher Küchen soll möglichst ohne Palmöl gekocht werden. Der Gemeinderat hat am Mittwochabend ein Postulat von SP und Grünen an den Stadtrat überwiesen.

Schweizer geben am meisten für Bio aus

Der Pro-Kopf-Verbrauch von biologischen Produkten ist in keinem Land so hoch wie in der Schweiz. Die biologisch bewirtete Fläche hat weiter zugenommen, wie die neusten Zahlen zeigen.

Lichtwahrnehmung: Auch Schleim hat «Augen»

Cyanobakterien sehen ihre Umgebung mit einem ähnlichen Trick wie das menschliche Auge, wie Forscher herausgefunden haben. Die Bakterien leben in Gewässern und bilden den grünen Schleim auf nassen Steinen.

Zweitgrösster See Boliviens fast ausgetrocknet

Der einst zweitgrösste See Boliviens, der Lago Poopó, ist praktisch komplett ausgetrocknet. Lange Dürrephasen haben ihn immer weiter schrumpfen lassen.

Donau soll sauberer und sicherer werden

Mit einem Aktionsplan wollen die Staaten entlang der Donau bis 2021 den zweitlängsten Fluss Europas sauberer machen. Zugleich solle der Hochwasserschutz ausgebaut werden.

Bodensee so warm wie noch nie im Winter

Wegen des warmen Winters ist der Bodensee derzeit rund zwei Grad wärmer als im langjährigen Mittel. 

Urmenschen kochten Eier der Donnervögel

Eierschalen haben es nach rund 50'000 Jahren enthüllt: Die ersten Menschen Australiens haben zum Aussterben riesiger Donnervögel zumindest beigetragen.

Klonpflanzen für höhere Erträge

Mischlinge aus zwei verschiedenen Nutzpflanzen sind meist ertragreicher als die ursprünglichen Sorten. Aber nur in der ersten Generation. Zürcher Forschende zeigen, dass sich durch klonale Vermehrung diese Eigenschaften erhalten lassen.

Bergsportler kämpfen um Freiheiten im Parc Adula

Der SAC und der Bergführerverband unterstützen zwar grundsätzlich die Einrichtung neuer Pärke. Beim geplanten Nationalpark in Graubünden und im Tessin verlangen sie aber mehr Freiheit für Bergsportler.

Vor diesen Umweltgefahren fürchten sich Schweizer

AKWs werden von der Bevölkerung nach wie vor als grösste Gefahr für Mensch und Umwelt wahrgenommen, wenn auch in etwas geringerem Mass als kurz nach Fukushima. 

Diese EU-Länder sind Klimasünder

Neun europäische Länder vernachlässigen nach Angaben von Umweltschützern Investitionen in den Klimaschutz. Diese Länder geben demnach fossilen Brennstoffen den Vorzug vor klimafreundlicheren Lösungen.

Forscher kritisieren Tierversuchskommission scharf

Der Verein Forschung für Leben (FfL) übt scharfe Kritik an drei Mitgliedern der Tierversuchskommission, die den Entscheid des Zürcher Regierungsrates zum Affenversuch an das Verwaltungsgericht weitergezogen haben.

Deutsche Naturschützer warnen vor Insektensterben

Die Zahl der Fluginsekten sei in Teilen Deutschlands dramatisch zurückgegangen, teilt der Naturschutzbund Deutschland (NABU) mit. Als Ursache stehen Insektizide unter Verdacht.

Venusfliegenfalle kann Berührungen zählen

Die Venusfliegenfalle schnappt erst dann zu, wenn Beutetiere ihre Sinneshaare mindestens zweimal berührt haben. Berührung Nummer fünf setzt den Verdauungsprozess in Gang. Die Pflanze kann also auf ihre Weise zählen.

Schleimaale haben es ETH-Forschern angetan

Schleimaale halten sich mit einem zähen, klebrigen Sekret ihre Feinde vom Leib. Nun wollen Forscher der ETH Zürich die Geheimnisse dieses Schleims ergünden.

Was Sie tun können, um den Orang-Utans zu helfen

Ölpalmen statt Regenwald: Immer mehr Regenwald wird zerstört, um neue Anbaugebiete zu schaffen. Die Orang-Utans sind vom Aussterben bedroht. Doch Konsumenten können die «Waldmenschen» schützen.

Streusalz vergiftet Pflanzen und Böden

Von Streusalz lässt man bei Eis und Glätte am besten die Finger: Das praktische Streugut richtet schwere Schäden im Garten an. Es verbrennt bei direktem Kontakt die Blätter und Sprossen und beeinträchtigt die Pflanzengesundheit nachhaltig.

Licht ins Dunkel des frühen Universums

Nach dem Urknall war das Weltall dunkel und kalt. Dann erwärmte es sich wieder. Forschende haben nun eine frühe Galaxie entdeckt, die an dieser «Reionisierung» des Universums beteiligt gewesen sein könnte.

Tiefdruckgebiet sorgt für Wetterchaos

Schnee, Regen und Wind haben die Schweiz derzeit fest im Griff. In der zweiten Wochenhälfte dürfte der Winter dann auch im Flachland Einzug halten.

Mehltau passt sich neuen Getreidearten an

Selbst die zuvor resistente Getreideart Triticale ist nicht mehr vor Mehltau gefeit. Wie der Krankheitserreger gelernt hat, die neue Wirtspflanze zu befallen, zeigen Forschende der Universität Zürich.

Parasiten waren im alten Rom weit verbreitet

Die Latrinen der alten Römer galten bisher als Meilenstein der Hygiene. Zu Unrecht, wie eine britische Studie zeigt: Über die Gemeinschaftstoiletten verbreiteten sich gefährliche Krankheitserreger weitherum.

Ungesundes Landleben: Insektizide schaden Lunge

Amerikanische Forscher haben gezeigt, dass bei Kindern in ländlicher Umgebung, welche einer bestimmten Klasse von Insektenvertilgungsmitteln ausgesetzt sind, die Lunge beeinträchtigt werden kann.

Anzeichen für ein neues Erdzeitalter

Ein Expertenkomitee hat überprüft, ob die Einteilung eines neuen, vom Menschen geprägten Erdzeitalters Sinn macht. Nun bestätigen sie die wissenschaftliche Grundlage für das «Anthropozän».

Schmelzwasser fliesst schneller in die Ozeane

Der Firn des Grönländischen Eisschildes kann weniger Schmelzwasser speichern als bisher angenommen. Das könnte das Wasser schneller in die Ozeane abfliessen lassen, befürchten Forschende.

Darum war die Reuss am Wochenende rot

Das Wasser der Reuss zwischen Buchrain und Perlen im Kanton Luzern war nach einem Zwischenfall bei der Abwasserreinigungsanlage Buholz in Emmen vorübergehend rot gefärbt. 

Entwicklungsländer trifft es am härtesten

Stürme, Überschwemmungen und Erdbeben haben im vergangenen Jahr weltweit vergleichsweise geringe Schäden angerichtet. Die Gesamtschäden lagen bei knapp 90 Milliarden Franken.

Um die Biodiversität in der Schweiz steht es schlecht

Die biologische Vielfalt nimmt weiter ab. Zwar gab es im zu Ende gehenden Jahr einige Erfolge, doch diese sorgen nicht für eine positive Bilanz.

Am Nordpol ist es wieder kälter

Das Wetter der letzten Tage ist weltweit von Extreme n geprägt: In Griechenland und Mexiko herrschen Schnee und Kälte. In den USA rechnet man mit anhaltendem Hochwasser.

Gewinner und Verlierer des Klimawandels

Die Durchschnittstemperaturen steigen, die Folgen sind bereits spürbar. Davon profitieren ungeliebte Tiere wie Zecken oder Entenflöhe. Ikonische Arten wie der Eisbär oder die einheimische Alpenrose haben zu kämpfen.

Nordpol wird bis zu 50 Grad wärmer als normal

Auch wenn es sich so anfühlt, mit dem Klimawandel haben die gegenwärtigen Wetterphänomene auf der Nordhalbkugel nach Experten-Ansicht nichts zu tun.

Regierung sagt Luftverschmutzung den Kampf an

Wegen der immer unerträglicher werdenden Luftverschmutzung arbeiten italienische Gemeinden und Regionen an einem gemeinsamen Anti-Smog-Plan. Sie tun dies unter der Regie von Umweltminister Gian Luca Galletti.

In diesen Kantonen gibts wohl kein Feuerwerk

Böller und Raketen an Silvester verboten: Im Tessin und in Teilen Graubündens darf wegen Waldbrandgefahr voraussichtlich kein Feuerwerk abgebrannt werden.

Staumauer des Grimselsees darf nicht erhöht werden

Der Berner Oberländer Energiekonzern KWO AG darf die beiden Staumauern des Grimselsees nicht erhöhen. Das bernische Verwaltungsgericht hat entschieden, dass der Moorschutz diesem Vorhaben entgegensteht.

Bogenjäger im Exil

Die Jagd mit Pfeil und Bogen ist in der Schweiz nicht erlaubt. Einen Verband haben die Bogenjäger trotzdem. Die «Tierwelt» hat ihren Präsidenten im Elsass auf der Pirsch begleitet.

Potentiell bewohnbarer Planet entdeckt

Australische Astronomen haben den bislang nächstgelegenen, potenziell bewohnbaren Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems entdeckt. Er umkreist gemeinsam mit mindestens zwei anderen Planeten einen Nachbar-Stern unserer Sonne.

Der illegale Goldabbau gefährdet Regenwälder

Viel Jubel gab es nach dem Klimagipfel in Paris. Wer den Regenwald in Südamerika überfliegt, sieht die triste Realität: Viel Abholzung der so wichtigen CO2-Speicher – auch weil der illegale Goldabbau boomt.

Moorschutz an der Grimsel vor Verwaltungsgericht

Das Berner Verwaltungsgericht muss über Beschwerden von Umweltorganisationen gegen die Erhöhung der Grimselsee-Staumauern entscheiden.

Geht die Katastrophe glimpflich aus?

Es war von einem «neuen Fukushima» die Rede: Doch nach neuen Proben der brasilianischen Regierung könnte die von einem Bergwerksunglück ausgelöste Umweltkatastrophe im Rio Doce glimpflicher ausgehen.

Temperraturrekord in der Arktis

In der Arktis ist es einer Studie zufolge so warm wie noch nie in den vergangenen 115 Jahren. Zwischen Oktober 2014 und September 2015 lag die Temperatur laut einer jährlichen Studie 1,3 Grad über dem Durchschnitt der Jahre seit 1900.

Boliviens zweitgrösster See trocknet aus

Tierkadaver und Boote auf trockenem Grund: Boliviens zweitgrösster See, der Lago Poopó, trocknet immer weiter aus. Schuld sind der Klimawandel und En Niño.

Historisches Klima-Abkommen verabschiedet

Die Staatengemeinschaft hat in Paris mit dem ersten globalen Klima-Abkommen eine Kehrtwende beschlossen. Wird die Ära der fossilen Energie soll in einigen Jahrzehnten zu Ende gehen?

Fels bis zu fünf Meter tief verseucht

Dass Giftstoffe in den Fels unter der Sondermülldeponie Kölliken (SMDK) gesickert sind, vermutete man schon vor der Sanierung. Dank Bohrungen ist nun klar: Die Verseuchung geht tiefer, als gedacht.

Klimagipfel geht in kritische Phase

 Minister aus aller Welt ringen um einen Weltklimavertrag - bislang ohne entscheidenden Erfolg. Gastgeber Frankreich möchte trotzdem heute einen neuen Vertragsentwurf präsentieren können.

Peking: Alarmstufe Rot wegen Smog

Wegen einer drohenden neuen Smog-Wolke in Peking haben die Behörden in der chinesischen Hauptstadt erstmals die Alarmstufe Rot ausgerufen. Verschiedene Massnahmen sollen die Verschmutzung verringern.

Erster Entwurf für Klima-Abkommen geschafft

Die erste Etappe ist geschafft: Bei der UNO-Klimakonferenz in Paris haben sich die Unterhändler von fast 200 Staaten auf einen ersten Entwurf für ein Abkommen geeinigt. Ab Montag übernehmen nun die Minister.

Intensivtierhaltung bremst das Waldwachstum

In den beiden Basel wächst der Wald langsamer als früher. Ursache ist die Stickstoffbelastung, die hauptsächlich auf Intensivtierhaltung und Verkehr zurückgeht.

ETH-Forscher finden Gene für gesünderes Leben

Wissenschaftler der ETH Zürich und eines Forschungskonsortiums in Jena haben in drei verschiedenen Organismen 30 Gene gefunden, die am körperlichen Altern beteiligt sind. 

Tipps, wie Sie CO2 sparen können

Noch weiss niemand, ob die laufende Uno-Klimakonferenz in Paris einen wirksamen Klimavertrag liefert. Doch schon jetzt wissen wir, dass wir alle etwas fürs Klima tun können.

800 Kilometer Fluss verschmutzt in Brasilien

Drei Wochen nach einem Dammbruch in einem Eisenerz-Bergwerk in Brasilien sind etwa neun Tonnen Fisch in einem Fluss verendet. Giftschlamm aus dem geborstenen Klärbecken der Mine hat rund 800 Kilometer des Rio Doce verschmutzt.

Zur Rettung des Doubs wird nicht genug getan

Pro Natura, der WWF und der Schweizerische Fischerei-Verband fordern vom Bund mehr Effort zur Rettung des Doubs, der einstigen Naturperle im Jura.

Weltweite Demonstrationen gegen Klimawandel

Vor der UNO-Klimakonferenz in Paris haben am Wochenende hunderttausende Menschen weltweit gegen die Erderwärmung demonstriert. 

Indonesien: Die grüne Lunge brennt

Seit Monaten toben in Indonesien Waldbrände. Zwar kehren sie auf den Inseln Borneo und Sumatra alljährlich wieder, dieses Jahr allerdings in solch verheerendem Ausmass, dass sie als «Verbrechen gegen die Menschheit» bezeichnet wurden.

Eis hütet eine unbequeme Wahrheit

Der Dokumentarfilm «Zwischen Himmel und Eis» widmet sich dem Polarforscher Claude Lorius. Dabei gelingt der Spagat zwischen einem visuellen Naturerlebnis, einer spannenden Abenteuergeschichte und einem bewegenden Plädoyer für mehr Klimaschutz.

Hohe Erwartungen an Klimagipfel in Paris

In Paris will die Staatengemeinschaft ab Montag in zwei Wochen einen neuen Klimavertrag aushandeln, der die Welt vor den schlimmsten Klimakatastrophen bewahren soll. Dies alles muss nun in einem Land unter Ausnahmezustand erreicht werden.

Zivi-Einsätze auf Alp sind ein Erfolg

Zivis sollen Älplern weiterhin bei der Weidepflege und beim Wildheuen helfen. Die Vollzugsstelle für den Zivildienst zieht nach einer dreijährigen Pilotphase eine positive Bilanz.

Fischsterben: Baustelle verschmutzt Dorfbach

Weil am Montag in Horw von einer Baustelle Betonwasser in den Dorfbach geflossen ist, sind auf einer Strecke von einem Kilometer Fische verendet.

Im Amazonasgebiet ist jede zweite Baumart bedroht

Im Amazonasgebiet ist nach neuen Erkenntnissen wahrscheinlich die Hälfte aller Baumarten bedroht. Damit könnte die Zahl der weltweit gefährdeten Pflanzenarten um mehr als ein Fünftel steigen.

Auf Safari in dem Reich unter unseren Füssen

Im Boden tummeln sich unzählige Lebewesen. Am Naturmuseum Naturama in Aarau werden Lehrmittel entwickelt, mit denen Kinder diese verborgene Welt entdecken können.

Diese Stars haben ein Herz für die Natur

Ob in PETA-Kampagnen, als Kinderbuchautor oder an der UN-Generalversammlung: Diese Promis mach(t)en nicht nur auf der Leinwand oder Bühne eine gute Figur, sondern setzen sich auch für Tiere, Natur und die Umwelt ein.

Astronomen beobachten Geburt eines Planeten

Das Team um Stephanie Sallum von der Universität von Arizona in Tucson konnte die Signatur von heissem Gas und Staub nachweisen, die sich zu einem entstehenden Planeten sammeln.

Obama zuversichtlich für Klimaabkommen

Allen Unkenrufen zum Trotz sieht US-Präsident Barack Obama zwei Wochen vor der Weltklimakonferenz in Paris gute Chancen für ein erfolgreiches weltweites Abkommen zum Klimaschutz.

Forscher warnen vor sinkenden Wasservorräten

In vielen Regionen der Erde sinken nach Forscherangaben die nutzbaren Grundwasservorräte. Forscher haben erstmal die nutzbaren Grundwasserressourcen quantifiziert.

«Bauern müssen mit Schwankungen leben lernen»

Auf die Bauern kommen härtere Zeiten zu. Nach zwei überdurchschnittlichen Jahren bricht das Einkommen der Landwirtschaft 2015 ein.

Zedern im 35. Stockwerk

In einem Vorort von Lausanne soll ein revolutionäres Hochhaus entstehen. Ein Mailänder Architekturbüro gewann die Ausschreibung mit dem Projekt eines Turms, auf welchem achtzig Bäume wachsen sollen.

Kontroverse um Glyphosat – krebserregend oder nicht?

Die Kontroverse um das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat ist um ein weiteres Kapitel reicher: Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit attestierte Glyphosat, wahrscheinlich nicht krebserregend zu sein.

Der Kanton Zürich will das Üetliberggebiet schützen

Das vielfältig genutzte Üetliberggebiet soll auch für kommende Generationen erhalten bleiben. Die Zürcher Baudirektion hat deshalb eine Schutzverordnung erarbeitet.

Drohen Trinkwasser-Engpässe in der Schweiz?

Das trockene und sonnige Herbstwetter hat auch seine Schattenseiten: Viele Schweizer Flüsse und Seen führen wenig Wasser, die Böden sind ausgetrocknet, und die Grundwasserstände sind tief. 

«Für den Erfolg muss alles getan werden»

Die Uhr tickt, nur noch drei Wochen sind es bis zur UNO-Klimakonferenz - und noch ist völlig offen, ob am Ende ein wirkungsvoller Weltklimavertrag steht.

Bundesrat soll Verbreitung von Glyphosat untersuchen

Während internationale Behörden über die Gefährlichkeit des Unkrautvertilgers Glyphosat streiten, möchte die Wissenschaftskommission des Nationalrats wenigstens die Verbreitung in der Schweiz klären.

Kleine Fasern, grosser Schaden

Mit jeder Wäsche verliert ein synthetisches Kleidungsstück Abertausende von Fasern. Sie werden in den Kläranlagen nicht ausgefiltert und landen im Meer. Ein europäisches Projekt sagt dieser Umweltverschmutzung den Kampf an. 

Hohe Temperaturen lösen viele Felsstürze aus

In den Schweizer Alpen haben sich diesen Sommer aussergewöhnlich viele Felsstürze gelöst. Und auch jetzt ist die Gefahr noch nicht gebannt.

Die Natur vor dem Menschen schützen

Die Schweiz war lange Vorreiterin des Naturschutzes. An unserem Nationalpark massen sich ähnliche Einrichtungen weltweit. Doch auch der Natur- und Umweltschutz ist Trends unterworfen und hat manchmal politischen Zwecken zu dienen.

Ameisenforscher erhält Wissenschaftspreis

Der Professor für Evolutionsbiologie an der Universität Lausanne, Laurent Keller, erhält den diesjährigen Prix Marcel Benoist. Bundesrat Johann Schneider-Ammann empfing Keller in Bern und gratulierte ihm zur Auszeichnung.

Schweizer Fleischverbände kritisieren WHO-Studie

Der Schweizer Fleisch-Fachverband (SFF) beurteilt die WHO-Studie als «alten Wein in neuen Schläuchen» und rechnet nicht mit dem Rückgang des Fleischkonsums in der Schweiz. Auch Proviande kritisiert die Studie.

MeteoSwiss-App warnt vor Naturkatastrophen

Push-Meldungen für Smartphones warnen künftig vor Hochwassern, Waldbränden oder Lawinen. Der Bund ergänzt seine Wetter-App für Mobiltelefone um Angaben zu Naturgefahren.

Winzige Fliege versursacht Millionenschäden

Eine gefährliche Fruchtfliege befällt Obst- und Gemüsepflanzungen im US-Bundesstaat Florida und verursacht Schäden in Millionenhöhe. Landwirtschaftsminister Adam H. Putnam hat den Notstand ausgerufen.

Pest-Erreger ist viel älter als angenommen

Die Pest plagt die Menschheit schon mindestens 3000 Jahre länger als bisher nachgewiesen. Die Erreger gab es bereits in der Bronzezeit. Richtig gefährlich wurden sie aber viel später.

Nur die halbe Kartoffelernte landet auf dem Teller

Auf dem Weg vom Feld bis auf die Teller geht mehr als die Hälfte der Schweizer Kartoffelernte verloren. Dies zeigt eine Studie von Agroscope und ETH Zürich. Die Forscher schlagen auch Massnahmen vor, um diese Verluste zu reduzieren.

10`000 neue Bäume für den Kanton Obwalden

Im Kanton Obwalden sind 10'000 neue Bäume zur Aufforstung des Schutzwaldes gepflanzt worden. Die Bäume schützen Gebäude, Strassen und Bahnlinien vor Naturgefahren.

Bauern protestieren in Bern

Mit Kuhglocken und Transparenten haben Bauern auf dem Bundesplatz in Bern darauf aufmerksam gemacht, dass die Lebensmittelproduzenten - vorab die Milchbauern - immer weniger verdienen.

Studie: Klimawandel schadet Wirtschaft

Steigende Temperaturen durch den Klimawandel könnten die Weltwirtschaft einer Studie zufolge spürbar bremsen. 

Greenpeace findet «Pestizid-Cocktail» in Äpfeln

Die Umweltorganisation Greenpeace hat bei konventionell produzierten Äpfeln in Supermärkten einen «Pestizidcocktail» beanstandet. Gesundheitliche Auswirkungen seien nicht auszuschliessen.

Imker fordern Verlängerung von Moratorium

Die Schweizer Imker fordern, dass der Einsatz von drei Pflanzenschutzmitteln, die im Verdacht stehen, das Bienensterben mitzuverursachen, weiterhin eingeschränkt bleibt.

Verschiebung des Tropengürtels führte schon früher zu Dürren

Wegen der Klimaerwärmung weiten sich die Tropen seit den 1980er Jahren aus. Schon frühere Verschiebungen des Tropengürtels führten zu einer Reihe von Dürren.

Neuseeländer wollte Babynahrung vergiften

Aus Liebe zur Natur hat ein Mann in Neuseeland mit der Vergiftung von Babynahrung gedroht. Jetzt wurde der 60-Jährige in Auckland festgenommen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Den kleinen Seen geht es schlecht

Trotz verschiedener Massnahmen hat sich der Zustand der kleinen Berner Seen in den letzten zehn Jahren nicht verbessert.

Welche Kandidaten setzen sich für Tiere ein?

Sie haben noch nicht gewählt? Sie sind noch unentschlossen? Da können wir vielleicht helfen. Zwei Online-Portale zeigen, wie tier- und umweltfreundlich die National- und Ständeratskandidaten sind.

Besserer Schutz für Klimaflüchtlinge gefordert

Die Schweiz und Norwegen setzen sich dafür ein, dass Klimaflüchtlinge besser geschützt werden. 2012 hatten die beiden Länder dafür die «Nansen Initiative» lanciert. 

Bisher kein Öl an belgischer Küste angeschwemmt

Nach dem Schiffsunglück an der belgischen Küste ist an den Stränden bisher kein Öl angeschwemmt worden. Die bei einem Naturschutzgebiet entdeckten öligen Substanzen stammen nicht aus dem gesunkenen Frachtschiff.

Homo naledi war Mischung aus Mensch und Affe

Der vor einem Monat der Weltöffentlichkeit vorgestellte Urmensch Homo naledi konnte mit seinen Händen offenbar auch Werkzeuge bedienen. 

Schweizer Bauern verdienen deutlich weniger

Die Milch- und Schweinepreise sind im Keller, und der Hitzesommer lässt die Ernte schrumpfen: Die Schweizer Bauern müssen nach zwei guten Jahren für 2015 mit einem kräftigen Rückgang des Verdienstes rechnen.

Internethandel begünstigt Pflanzeninvasionen

Der Internethandel mit Pflanzen, die irgendwo in der Welt invasiv, also schädlich sind, ist unerwartet gross und weitgehend unreguliert. Zu diesem Schluss kommen Zürcher Forscher.

Die schockierende Realität des Klimawandels

Das Bild dieses völlig ausgemergelten Eisbären ging um die Welt. Jeden Sommer schmilzt das arktische Eis mehr und mehr, die sonst so imposanten Tiere finden immer weniger Nahrung. Doch auch für uns Menschen können die Folgen der Erderwärmung unangenehm werden. 

Neuseeland richtet Meeresschutzgebiet ein

Neuseeland hat die Schaffung eines Meeresschutzgebiets von der Grösse Frankreichs angekündigt. Das Kermadec Ocean Sanctuary mit einem Ausmass von 620'000 Quadratkilometern werde eines der unberührtesten Meeresgebiete bewahren.

Himmelsspektakel über der Schweiz

Am Himmel hat sich in der Nacht auf Montag ein Naturspektakel abgespielt: Im Zuge einer totalen Mondfinsternis dunkelte der Erdtrabant kontinuierlich ab und wurde in rotes Licht gehüllt. Das Phänomen war in der Schweiz gut zu sehen.

Nationalrat will Gewässerschutz lockern

Der Nationalrat stellt den Kompromiss in Frage, mit dem der Fischerei-Verband 2010 zum Rückzug seiner Initiative «Lebendiges Wasser» bewegt werden konnte. Er will die neuen Regeln für den Gewässerschutz lockern, bevor sie überhaupt umgesetzt sind.

Handarbeit im Wasserbecken für würzige Kräuter

Mathias und Ingrid Motzet bauen im bernischen Wynau Brunnenkresse an – nicht auf dem Feld, sondern im Wasser. Das hat den Vorteil, dass sie auch im Winter ernten können.

Abstammung von 2,3 Millionen Arten für alle ersichtlich

Forscher haben erstmals einen Stammbaum aller bisher bekannten Arten von Tieren, Pflanzen, Pilzen und Mikroben erstellt. 

Alpengletscher stark geschrumpft

Die Alpengletscher haben im Hitzesommer 2015 viel Masse verloren. Dies deuten die jüngsten Messungen in der Schweiz und in Österreich an. Ein Ende des Trends ist nicht in Sicht.

Wallis sagt Götterbaum den Kampf an

Der Kanton Wallis hat dem Götterbaum den Krieg erklärt. Diese exotische Baumart verbreitet sich zurzeit rasant und untergräbt die Schutzfunktion der Wälder.

Kleinste Schneedecke seit 500 Jahren

Seit 2012 plagt eine Dürre Kalifornien: Im Sommer fehlt Wasser, im Winter Schnee. Die Schneedecke in der Sierra Nevada war zu Beginn des Frühjahrs so dünn wie seit mindestens 500 Jahren nicht, wie Forscher nun berichten.

Böden geht es immer schlechter

Die Böden im Kanton Zürich sind unter Druck. Umweltbelastungen, Erosion aber auch Bautätigkeit und Landwirtschaft gefährden diese nicht erneuerbare Ressource. 

Der höchstgelegene Baum der Schweiz

Eine elf Zentimeter hohe Arve auf 2765 Meter über Meer scheint der am höchsten gelegene Baum der Schweiz zu sein. Spezialisten und Laien sind aufgerufen, derartige Funde in einem öffentlichen Logbuch einzutragen.

Pestizide bedrohen Artenvielfalt in Bächen

Kleinste Verunreinigungen, sogenannte Mikroverunreinigungen, können für viele Wasserpflanzen und -tiere giftig sein. Sie bedrohen deshalb die Artenvielfalt in vielen Bächen der Schweiz. 

Amazonas-Ureinwohner kämpfen gegen Abholzung

Mit einer ungewöhnlichen Methode will der durch illegale Regenwaldabholzung unter Druck geratene Stamm der Ka'apor seine Lebensgrundlagen schützen: Er stellt Kameras an den Routen der Holzfäller auf.

Sieg für Kraftwerk, Schlappe für Naturschützer

Umweltverbände und Fischer befürchten, beim Kraftwerktprojekt im Lugnez in Graubünden sei zu wenig Restwasser vorgesehen. Doch nun hat das Bündner Verwaltungsgericht ihre Beschwerde abgelehnt.

Mensch hat die Hälfte aller Bäume gefällt

Gemäss einer neuen Erhebung gibt es drei Billionen Bäume auf der Welt - etwa achtmal mehr, als frühere Schätzungen nahelegten. Allerdings hat sich ihre Zahl seit Beginn der menschlichen Zivilisation beinahe halbiert.

Wo die Erbebengefahr in der Schweiz am grössten ist

Die Schweiz ist wackelig. Dies zeigt ein Blick auf das neuste Erdbebengefährdungsmodell des Schweizerischen Erdbebendienstes: Die ganze Karte ist mit Gelb- oder Rottönen überzogen.

Windenergie: Einsprachen verzögern Energiewende

Die Vereinigung zur Förderung der Windenergie Suisse Eole wirft den Umweltverbänden vor, mit Einsprachen die Energiewende zu verzögern.

Der Schweizer Wald ist artenreicher geworden

Dem Schweizer Wald geht es verhältnismässig gut – es gibt aber auch Probleme. Dieses Fazit ziehen Fachleute im neusten Waldbericht des Bundes, in dem alle zehn Jahre der Zustand des Schweizer Walds aufgezeigt wird.

Kreuzritter lösten Schnecken-Invasion aus

Eine Schneckenart wurde einer Studie zufolge höchstwahrscheinlich von mittelalterlichen Kreuzrittern auf die ägäischen Inseln rund um Rhodos eingeschleppt. Darauf deuten genetische Analysen hin.

Weniger Schädlinge ohne Pestizide

Ein Blumensaum am Ackerrand kann dem Bauern Bares einbringen: Laut einer Studie der Forschungsanstalt Agroscope fördern Blühstreifen nicht nur die Biodiversität, sondern können sogar den Schädlingsbefall deutlich reduzieren.

Ein Naturpark fürs Zürcher Berggebiet?

Im Zürcher Berggebiet soll ein Regionaler Naturpark (RNP) entstehen. Einbezogen werden sollen Gebiete in den Kantonen Zürich, Thurgau und St. Gallen. 

Überraschend hohe Zahl exotischer Pflanzen

In hiesigen Gärten wachsen viele Zierpflanzen aus anderen Teilen der Welt, die sich bei steigenden Temperaturen rasant verbreiten können.

Nach Hitzesommer: Grüne fordern Klimadebatte

Das Parlament in der Herbstsession mit dem Klima befassen, fordern die Grünen. Sie beantragen für eine Interpellation zu diesem Thema Dringlichkeit.

Erste Hilfe für den Inkwilersee

Der je zur Hälfte in den Kantonen Solothurn und Bern liegende Inkwilersee wird seit Sonntag künstlich beatmet. Nach dem abrupten Wetterwechsel vom Wochenende wurde den Fischen der Sauerstoff knapp.

Bund will härter gegen fremde Arten vorgehen

Der Bund sagt Ambrosia, Riesenbärenklau und Tigermücke den Kampf an. Mit einem Massnahmenpaket will er die Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten in der Schweiz eindämmen.

Unsere Ressourcen sind aufgebraucht

Die Weltbevölkerung hat heute (13. August) alle Ressourcen verbraucht, die ihr für das ganze Jahr 2015 zur Verfügung stehen.

Bauernsterben in der Schweiz geht weiter

2014 verschwanden in der Schweiz jeden Tag mehr als drei Betriebe. Zulegen konnte nur die Bio-Landwirtschaft.

Kloster Einsiedeln will Insel Ufenau sanieren

Auf der Zürichseeinsel Ufenau sollen 2016 und 2017 für geschätzte 6,5 Millionen Franken das Restaurant und weitere Bauten und Infrastrukturen erneuert werden. Das Kloster Einsiedeln hat als Inselbesitzer das Baugesuch eingereicht.

Falsch gespannte Netze werden für Tiere zur Todesfalle

och immer sind in Schweizer Rebbergen zu viele Netze falsch montiert. Sie können damit zu einer Gefahr für Vogel- und Tierarten werden, die es nicht auf die Trauben abgesehen haben.

Tests an Fischzellen sollen Tierversuche ersetzen

Bis zu 400 Fische müssen für die Umweltprüfung einer einzigen Chemikalie ihr Leben lassen. Nun zeigen Schweizer und britische Forscher: Fischzellen im Labor könnten genauso gut Auskunft über Umweltrisiken geben.

Bodenkruste in den Bergen ist wichtig und empfindlich

Im Hochgebirge, in Wüsten oder der Arktis haben es Pflanzen schwer. Eine schützende Kruste aus Flechten, Algen und Moosen bereitet ihnen dort wortwörtlich den Boden. 

«Der Alpsegen ist Männersache»

Seit Jahrhunderten rufen die Sennen den Alpsegen. Der Wortlaut ist zwar regional verschieden, der Inhalt hingegen gleicht sich: Dank für das Vieh und die Bitte um Schutz und Bewahrung. Fabian Hurschler von der Gerschnialp ist einer der Jüngsten von ihnen.

Die Plastik-Katastrophe

Abfälle aus Plastik sind tödlich für Meeresfische und -vögel. Über die Nahrungskette gelangen die Plastikrückstände auch in den menschlichen Körper. Mittels Verboten soll gegen die Verschmutzung angekämpft werden, doch es geht nur langsam vorwärts – auch in der Schweiz.

Die Gletscher verlieren mehr Eis als je zuvor

Sei Beginn des 21. Jahrhunderts sind die Gletscher so rasant geschmolzen wie noch nie seit Messbeginn. Der Eisverlust findet auf der ganzen Welt statt und wird laut Experten sogar ohne weiteren Klimawandel weitergehen.

Herbizid Glyphosat tatsächlich krebserregend?

Der Kontroverse um das Unkrautvertilgungsmittel Glyphosat geht in eine neue Runde. Die WHO stufte dieses im März als «wahrscheinlich krebserregend» ein. Nun hat sie eine Analyse nachgeliefert.

Zooplankton folgt dem Rhythmus des Mondes

Tierisches Plankton geht während der Polarnacht nicht in einen Winterschlaf, wie bisher geglaubt. Vielmehr passen die Tierchen ihren Tagesrhythmus zumindest bei Vollmond dem Mondlicht an.

Biel will der Schwanenkolonie den Geldhahn zudrehen

Seit 120 Jahren gibt es die Schwanen­kolonie in Biel. Die Auffangstation für verletzte oder junge Wildvögel wird rege genutzt. Nun droht der Institution das Aus. Der Bieler Stadtrat will sparen und hat dabei auch die allseits beliebte Schwanenkolonie im Visier. 

Darf man Tiere aus den Ferien mitbringen?

Wie sind eigentlich die Bestimmungen für die Einfuhr von Tieren oder Pflanzen, sollte man diese aus den Ferien mitbringen wollen? 

Französische Bauern blockieren Grenzen

Mit Traktoren und Heuballen haben französische Landwirte an den Grenzen zu Deutschland und Spanien Lastwagen mit ausländischen Agrarprodukten an der Einreise gehindert. 

Fledermäuse sind wichtige Schädlingsbekämpfer

Die Bedeutung von Vögeln und Fledermäusen zur Dezimierung von Schädlingen in tropischen Ländern wurde bisher unterschätzt. Ihre Dienstleistung als Schädlingsvertilger könnte einen hohen wirtschaftlichen Wert haben.

Bauern müssen sich auf häufigere Hitzewellen gefasst machen

Der heisse und trockene Juli hat manchen Bauer in Bedrängnis gebracht. Wegen des Klimawandels dürften Hitzewellen künftig aber noch häufiger werden.

Turbulente Veränderungen in arktischen Seen

Die Klimaerwärmung verändert die Lebensbedingungen. Waren die Wassermassen früher recht stabil geschichtet, kommt es nun regelmässig zu einer Durchmischung der Wasserschichten.

Stechmücken: Es gibt kein Entrinnen

Im Hochsommer stechen sie wieder, die Mücken, und laut US-Forschern gibt es kaum ein Entrinnen vor ihnen. Die Wissenschaftler haben die dreistufige Suchstrategie der lästigen Insekten nach neuen Blutopfern im Detail analysiert.

Waldbrandgefahr in der Schweiz

Die zweite Hitzewelle innert Monatsfrist hat am Mittwoch die Schweiz erreicht. Der Juli 2015 befindet sich auf Rekordkurs.

Ausgelaufene Gülle vernichtet Fischbestand

Aus einem Becken ausgelaufene Jauche hat in Emmen in der Nacht auf Dienstag in einem Zufluss des Rotbachs den gesamten Fischbestand auf einer Länge von rund drei Kilometern vernichtet.

Der Wald ersetzt das Schulzimmer nicht

Der Luzerner Regierungsrat glaubt nicht, dass der Waldkindergarten den normalen Kindergarten ersetzen kann.

Palmöl droht Rapsöl zu verdrängen

Rapsöl ist eine Erfolgsgeschichte der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft. Freihandelsabkommen könnten nun den Import von billigerem Palmöl anheizen – und den hiesigen Rapsanbau unter Druck setzen.

Waldbrand im Tessin

Im Tessin ist in der Nacht auf Freitag oberhalb von Arcegno ein Waldbrand ausgebrochen. Verletzt wurde niemand.

Fledermäuse nisten in fleischfressenden Pflanzen

Mit einer Art Schild, das Ultraschall reflektiert, lockt eine Pflanze in Borneo Fledermäuse an. Die ursprünglich fleischfressende Pflanze verdaut die Tiere jedoch nicht, sondern bietet ihnen einen Nistplatz an.

Bedrohte Flechten benötigen alte Bäume

In der Schweiz sind Flechten stark bedroht. Nun zeigen Schweizer Forscher auf, dass viele Flechten auf alte Bäume angewiesen sind.

Hugo Boss verzichtet auf Pelz

Die Luxusmarke Hugo Boss AG verzichtet ab 2016 auf Echtpelz. Der Schweizer Tierschutz verspricht sich davon einen erhöhten Druck auf diejenigen Unternehmen, die noch Pelzbekleidung herstellen und verkaufen.

Great Barrier Reef kommt nicht auf Rote Liste

Das Great Barrier Reef ist in Gefahr - und zwischenzeitlich sah es schon so aus, als würde es auf die Rote Liste des gefährdeten Weltnaturerbes kommen. 

Brasilien will Regenwald aufforsten

Brasilien will bis zum Jahr 2030 zwölf Millionen Hektar zerstörten Regenwald neu aufforsten. Das entspricht 120'000 Quadratkilometern. Umweltschützern geht der Plan nicht weit genug.

Wie ein Darmbakterium zum Pesterreger wurde

Nur zwei kleine Änderungen im Erbgut haben aus einem relativ harmlosen Darmbakterium den gefährlichen Pesterreger gemacht. Das haben amerikanische Wissenschaftler herausgefunden.

Stadt Zürich will Hormone aus Abwasser filtern

Hormone, Rückstände von Medikamenten, Kosmetika und andere Chemikalien gelangen in Zürich künftig nicht mehr in die Limmat und somit nicht mehr in den Wasserkreislauf.

Die Folgen der Erderwärmung für die Ozeane

Die Ozeane bremsen zwar die Erwärmung der Atmosphäre, sie zahlen dafür aber den Preis ihrer eigenen Erwärmung und Versauerung. 

Ist Fungizid Schuld an kranken Schweizer Reben?

Schweizer Winzer nehmen das Pilzschutzmittel Moon Privilege ins Visier. Es könnte verantwortlich sein für Schäden, die vor allem in den Waadtländer und Walliser Rebbergen festgestellt wurden: Die Blätter der Pflanzen sind deformiert, und es wachsen keine Beeren.

Die Wächter der Dunkelheit

Mit künstlichem Licht machen wir die Nacht zum Tag. Was der Sicherheit dienen soll, stört das natürliche Gleichgewicht von Menschen, Tieren und Pflanzen. Der Verein Dark-Sky setzt sich deshalb für mehr Dunkelheit ein. 

Die Beschützer des Rottals

Das Schweizer Mittelland zählt zu den am stärksten überbauten Gebieten Europas. Im Grenzgebiet der Kantone Bern, Luzern und Aargau setzt sich der Verein Lebendiges Rottal dafür ein, dass die Natur nicht noch mehr unter die ­Räder kommt.

Bundesrat lehnt Bauerninitiative ab

Der Bundesrat lehnt die Initiative «Für Ernährungssicherheit» des Bauernverbands ab. Auf einen Gegenvorschlag hat er nach Kritik in der Vernehmlassung verzichtet.

Die rote Liste wird immer länger

Die Rote Liste der gefährdeten Tiere und Pflanzen ist trotz einiger Schutz-Erfolge wieder länger geworden. Das ungezügelte Sammeln von Heilpflanzen wird zur Gefahr. Auch der Löwe leidet.

Moderne Menschen hatten Sex mit Neandertalern

Neandertaler und moderne Menschen haben einst in Europa gemeinsame Nachkommen gezeugt. Einen ersten Beleg dafür liefert ein Kieferknochen aus Rumänien.

Mount Everest hat sich verschoben

Das nordöstlich verlaufende Massiv des höchsten Bergs der Erde wanderte laut chinesischen Angaben offenbar drei Zentimeter nach Südwesten.

Nationalpark und Münstertal verlieren UNESCO-Label

Der Schweizerische Nationalpark und das angrenzende Münstertal verlieren das Label «UNESCO-Biosphärenreservat». Der Grund ist das Scheitern einer von der UNESCO geforderten Vergrösserung der Reservatsfläche am Sonntag an der Urne.

Forscher wollen Emissionen aus Kuhställen verringern

Ein neuer Versuchsstall der Forschungsanstalt Agroscope in Tänikon soll zeigen, wie sich Emissionen aus Ställen reduzieren lassen.

Eschenpilz: Situation «dramatisch»

Ein für die Eschen tödlicher Pilz breitet sich in der Schweiz weiter aus. Der Bestand des Laubbaums ist ernsthaft bedroht. Die Fachleute des Bundes und der Kantone haben kein Patentrezept gegen die Pflanzenkrankheit.

Wegen Futterzusätzen: Mehr Zink und Kupfer in Böden

Die Konzentration von Zink und Kupfer in den Schweizer Böden hat in den vergangenen zwanzig Jahren um teilweise bis zu zehn Prozent zugenommen. Wo liegt die Ursache? 

Mehr als die Hälfte der Schweizer Brutvögel gefährdet

Die heute veröffentlichte Rote Liste der Vögel Europas zeigt: 19 Prozent der europäischen Vogelarten sind gefährdet oder vom Aussterben bedroht. In der Schweiz gilt sogar jede zweite Brutvogelart als gefährdet oder potenziell gefährdet.

Costa Rica will auf erneuerbare Energien umsteigen

Zu Beginn des Jahres schaffte es Costa Rica 75 Tage lang, seine Stromversorgung komplett aus erneuerbaren Energien zu decken. Die Sache hat aber einen Haken.

Neu entdeckte Beuteltiere haben Sex bis zum Tod

Australische Forscher haben zwei neue Arten von Breitfuss-Beutelmäusen entdeckt, deren gesamte männliche Population sich jeden Frühling selbst ausrottet.

Selbst mässige Erwärmung richtet grossen Schaden an

Klimaforscher warnen: Arten, die kühleres Wasser zum Leben bräuchten, würden in die Tiefe abwandern - oder aussterben und von anderen ersetzt werden.

Für Vorschulkinder leben Pflanzen nicht

In der Regel betrachten Kinder Pflanzen erst im Alter zwischen acht und elf Jahren als Lebewesen. Davor ist diese Vorstellung sehr stark an Tiere gekoppelt.

Ölpest vor Kalifornien schlimmer als angenommen

Nach der Panne an einer Öl-Pipeline in Kalifornien ist die Ölpest vor der Küste von Santa Barbara schlimmer als zunächst angenommen. Der Ölteppich auf dem Pazifik erstrecke sich über 14 Kilometer.

Orchideen bevorzugen magere Kost

Einheimische Orchideen werden immer seltener: Der Mensch überbaute ihre Lebensräume oder wandelte sie um in gedüngte Wiesen. Auf einem Lehrpfad in Erlinsbach AG kann man bis zu 20 Arten entdecken – wenn man genau hinschaut.

Wer hat die prächtigste Wiese im Land?

In der Schweiz existieren unzählige Wiesen. Die besonders artenreichen sind nicht nur für die Biodiversität, sondern auch für Landwirtschaft und Tourismus von Bedeutung. Wiesenmeisterschaften machen darauf aufmerksam.

Umweltkrise am Titicacasee

Der Titicaca-See steht bei Touristen hoch im Kurs. Auf der Altiplano-Hochebene in den Anden gelegen, ist er wegen seines Artenreichtums und der landschaftlichen Schönheit berühmt. Aber der Schein trügt.

Kinder wollen mit Bäumen die Welt retten

Wenn die Menschheit so weitermacht, erwartet die Kinder eine schwierige Zukunft. Tausende unter ihnen haben das erkannt und setzen sich weltweit für den Klimaschutz ein. Bei «Plant-for-the-Planet» gilt: Gemeinsam ist man stark.

Ehrung für den Regenwurm

Der Regen der letzten Tage hat Regenwürmer zu Tausenden aus ihren Wohnhöhlen getrieben. Weil die Tiere für uns Menschen äusserst nützlich sind, wurde der Regenwurm nun zum Bodenorganismus des Monats erkoren.

Salzwasser-Kartoffeln gegen den Welthunger

Auf der Nordseeinsel Texel pflanzen Wissenschaftler und Bauern Kartoffeln an und giessen sie mit Salzwasser. Ziel ist es, die Sorten zu finden, die unter solch unwirtlichen Bedingungen noch gedeihen.

Schlemmen und faulenzen auf dem Bauernhof

Vom Bauernbetrieb allein können viele Landwirte nicht mehr leben. Darum bieten manche auch Ferien auf dem Bauernhof an. Im Südtirol vereint das Label Roter Hahn solche Höfe und garantiert einen hohen Standard.

Auszeichnung für Schutz von Baumriesen

Die Waadtländer Gemeinde Baulmes erhält in diesem Jahr den mit 200'000 Franken höchstdotierten Umweltpreis der Schweiz, den Binding Waldpreis. Die Gemeinde wird für den Schutz ihrer Uraltbäume ausgezeichnet.

Jede sechste Tier- und Pflanzenart bedroht

Mit jedem Grad Erwärmung infolge des Klimawandels wird sich das Artensterben beschleunigen. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung, die 130 Studien zum Thema auswertete.

«Wie brenzlig es war, merke ich oft erst später»

Er war schon Auge in Auge mit Haien und hat einem Riesenalligator ins aufgerissene Maul geschaut. Für ein gutes Bild nimmt der Tessiner Hobbyfotograf Claudio Gazzaroli hohe Risiken auf sich.

WWF warnt vor globalen Waldverlusten

Eine Waldfläche fast fünfmal so gross wie Deutschland könnte nach einer neuen Studie bis 2030 verloren gehen. Weltweit werde die Zerstörung von bis zu 170 Millionen Hektar Wald befürchtet, teilte die Umweltorganisation WWF mit.

Ölteppich vor Teneriffa

Nach dem Untergang eines russischen Kutters mit rund 1400 Tonnen Treibstoff an Bord hat sich ein Ölteppich südlich der Kanarischen Inseln ausgebreitet. Ein Teil des ausgeströmten Öls bedrohte die Küsten von Teneriffa und La Gomera.

Die Erforschung der Langsamkeit

Schnecken gelten oftmals als blosse Schädlinge im Garten. Dabei sind sie eine äusserst vielfältige Tiergruppe. Exkursion in die Welt der kunstvollen Eigenheime dieser kleinen Weichtiere.

Artenvielfalt in der Schweiz nimmt rasant ab

Experten stellen der Schweiz ein schlechtes Zeugnis aus: Die biologische Vielfalt in unserem Land nehme markant ab, sagen sie – und es werde zu wenig dagegen getan.

Darf man Pflanzen und Tiere patentieren?

Im Zeitalter der Gentechnik züchten Grosskonzerne neue Pflanzen- und Tiersorten heran. Auf das Ergebnis erheben sie Patentansprüche – zum Missfallen vieler Bauern und kleinen Züchter.

Delfine gestrandet: Japan befürchtet Tsunami

Mehr als 150 Delfine sind in Japan gestrandet. Weil ganz in der Nähe kurz vor dem verheerenden Tsunami im Jahr 2011 etwa 50 Delfine gestrandet waren, befürchten die Einheimischen nun eine Naturkatastrophe.

Laubholzbockkäfer vor den Toren Basels

Der gefürchtete Asiatische Laubholzbockkäfer ist vor den Toren Basels wieder aufgetaucht: In einer gefällten Pappel im Hafen von Weil am Rhein (D) wurden lebende Larven gefunden.

Polarlicht-Disco

Ein Video zum Schauen und Staunen: Das Polarlicht steht nicht nur am Himmel, sondern zeigt richtiggehend eine Choreografie.

Jäger sind grosse Naturschützer

Jäger haben oft einen schlechten Ruf bei Tier- und Naturfreunden. Doch eine Studie aus den USA zeigt: Wer jagt, setzt sich viel stärker für den Naturschutz ein als der Durchschnittsbürger.

Diese Schildlaus ist 100 Millionen Jahre alt

Wissenschaftler haben nach eigenen Angaben den ältesten Beleg für Brutpflege bei Insekten gefunden: Sie fanden einen Bernstein, der vor 100 Millionen Jahren eine weibliche Schildlaus samt Nachwuchs einhüllte.

In den Schutzzonen erholt sich das Great Barrier Reef

Dem Great Barrier Reef kann schon ein einzelner Wirbelsturm schwer schaden. Streng geschützte Gebiete helfen in solchen Fällen dem gesamten Riff, sich zu erholen.

Kaum mehr Blumenwiesen in der Schweiz

Einst gehörten farbenprächtige Blumenwiesen zum Landschaftsbild in der ganzen Schweiz. Heute ist der Artenreichtum in solchen Fromentalwiesen dagegen kümmerlich, wie Untersuchungen zeigen.

Arktisches Wintereis auf Rekordtief

Dem arktischen Meereis fehlt mehr als 25 Mal die Fläche der Schweiz – ein Negativrekord. Diese Entwicklung beschleunigt sich selbst.

Neues Leben aus der Asche

Nicht für alle Pflanzen und Tiere ist ein Waldbrand ein Desaster. Einige sind zum Überleben darauf angewiesen, dass es ab und zu brennt – oder zeuseln sogar selber. Im Tessin sind Forscher diesen faszinierenden Lebewesen auf der Spur.

Nationalrat spricht 148 Millionen für Umweltschutz

Der Nationalrat hat einen Rahmenkredit von 148 Millionen Franken für den weltweiten Umweltschutz gutgeheissen. Der grösste Teil des Geldes fliesst in den Globalen Umweltfonds. 

Krankheiten können ihm nichts anhaben

Robust gegen sämtliche wichtigen Apfelbaumkrankheiten und eine sehr gute Qualität als Mostapfel: Der Wehntaler Hagapfel wurde zur Obstsorte des Jahres gekürt.

Gentechkartoffeln vergiften Käfer

Deutsche Forscher haben eine Methode entwickelt, um Kartoffeln vor dem berüchtigten Kartoffelkäfer zu schützen. Sie verändern die Pflanzen gentechnisch derart, dass diese den Schädling vergiften.

Forscher züchten Speed-Würmer zum Maisschutz

Von Insektenlarven angeknabberte Maiswurzeln können über chemische «Hilferufe» die Feinde ihrer Feinde anlocken: Winzige Fadenwürmer. Nun haben Neuenburger Forscher eine extra schlagkräftige Fadenwurm-Truppe gezüchtet.

Anreizsysteme für Bauern greifen noch nicht wie erwartet

Die Anreizstrukturen der Agrarpolitik 2014-17 greifen noch nicht wie angestrebt. Dies geht aus einer Umfrage der Fachzeitschrift «Agrarforschung Schweiz» hervor.

Der langsame Tod des Viktoriasees

Der Viktoriasee hat Generationen von Ostafrikanern stets genug Nahrung gespendet. Aber in Uganda haben es die Menschen übertrieben – die Fischerei steckt in der Krise. Grund sind aggressive Fangmethoden und Umweltverschmutzung.

Schweiz ist Europas Schlusslicht

6,5 Prozent der Landesfläche sind in der Schweiz als Schutzgebiete ausgewiesen. Damit belegt das Land den letzten Platz von 38 europäischen Ländern, wie ein Bericht der Europäischen Umweltagentur EEA zeigt.

Schweizer Forscher bitten Naturfans um Mithilfe

Wer gerne die Natur beobachtet und sich für den Einfluss des Klimawandels interessiert, kann künftig auch als Laie einen Beitrag für die Forschung leisten. Am 1. März lancieren Schweizer Forschende eine Internetseite für Gelegenheitsforscher.

USA: 99 Prozent aller Äpfel enthalten Pestizide

Äpfel, Pfirsiche und Nektarinen sind fast nie frei von Pestiziden. Das ist das Ergebnis von Tests des U.S. Department of Agriculture. Wer die Gifte vermeiden will, isst stattdessen Avocados und Ananas – oder kauft Biofrüchte.

Stadt in Pakistan heuert Rattentöter an

Um der Rattenplage Herr zu werden, haben die Behörden im pakistanischen Peshawar einen professionellen Rattenjäger angestellt. Dieser hat zuvor bereits auf eigene Faust Ratten bekämpft.

Röstigraben beim Entsorgen von Fischabfällen

Fischabfälle dürfen grundsätzlich in Schweizer Gewässern entsorgt werden. Diese Bestimmung soll nun wieder eingeschränkt werden. Doch in der Praxis sieht es in der Romandie anders aus als in der Deutschschweiz.

Hallwilersee: Vogelschutz statt Kitesurfen

Die Aargauer Regierung bleibt nach der Anhörung dabei: Das Kitesurfen auf dem Hallwilersee soll auch in Zukunft nicht erlaubt werden. Gleiches plant der Kanton Luzern für seinen Teil dieses Mittellandsees.

Pflanzen können um Hilfe rufen

Eine Revolution bahnt sich an in der Botanik: Forscher haben nachgewiesen, dass Pflanzen Empfindungen haben und miteinander kommunizieren, komplexe Entscheidungen treffen und sogar lernfähig sind.

Wir verlieren unser Gehör für die Natur

Autos und Flugzeuge sind überall: US-Forscher befürchten, dass wir auf unserem Natur-Ohr bald taub werden. Auch, weil wir ständig von Musik aus Kopfhörern berieseln lassen.

Importverbot für illegal gefangene Fische

Anders als in der EU ist in der Schweiz die Einfuhr illegal gefangener Fische noch erlaubt. Dies will der Bundesrat nun ändern. Anlass dafür ist eine Motion von SP-Nationalrat Carlo Sommaruga.

Wallis schafft zweitgrösstes Waldreservat der Schweiz

Im Wallis ist am Freitag das Waldreservat «Arpille – Vallée du Trient» gegründet worden. Mit einer Fläche von 1307 Hektaren ist es das zweitgrösste der Schweiz.

Exotisches vom Schweizer Feld

Trotz seinem Namen, der zu Fernweh verleitet, stammt die überwiegende Menge des hierzulande verkauften Chinakohls aus der Schweiz. Im Winter ist er ein wichtiger Vitaminspender.

Wie viel kostet der Regenwald?

Kann man das Landen einer Biene auf einer Blume, sauberes Wasser oder frische Luft mit Geld aufwiegen? Ja, sagen Experten in einer TV-Doku, die am Dienstagabend lief. Man müsse es sogar, um den Untergang der Natur zu verhindern.

Naturschützer wollen keinen Zaun am Flughafen Engadin

Der Kreis Oberengadin will den Flugplatz in Samedan aus Sicherheitsgründen umzäunen. Naturschützer wehren sich gegen den Eingriff in die Natur.

300 Massnahmen für die Natur im Oberaargau

Im intensiv genutzten Schweizer Mittelland ist der Oberaargau in den vergangenen Jahren zu einem regelrechten Hotspot der Biodiversität geworden.

Schwimmgärten gegen Überschwemmungen

Schwimmende Gärten bieten in überschwemmten Regionen neue Formen des Gemüseanbaus. In Asien feiert die Methode bereits Erfolge, nun versuchen Entwicklungshelfer in Mozambique den Erfolg zu reproduzieren.

Australien will Korallenriff besser schützen

Wird an der Ostküste Australiens gebaut, landet der Schutt oft im Meer, wo er die Korallen des Great Barrier Reef gefährdet. Dem will die Regierung nun ein Ende setzen.

Kampf für eine uralte Thuja-Allee

In der Thurgauer Gemeinde Müllheim tobt ein Streit um eine Thuja-Allee. Die prächtigen, über 100 Jahre alten Bäume sollen im Rahmen einer Überbauung abgeholzt werden. Anwohner wehren sich mit einer Petition.

Student entwickelt den Mehlwurmriegel

Knusprig, aber nicht bitter und mit einer säuerlichen Note: So schmeckt der Proteinriegel aus Mehlwürmern, den ein Wädenswiler Student der Lebensmitteltechnologie hergestellt hat.

Teilerfolg für BP im Ölpest-Prozess

Der Energiekonzern BP hat im Streit um Strafzahlungen wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko einen Etappensieg errungen. Er wird eine Busse von maximal 13,7 Milliarden Dollar zahlen müssen.

Ein Mythos mit Nutzwert

Wegen der vielen Legenden und des seltenen Vorkommens ist das Edelweiss ein Alpen-Mythos par excellence. In der Blume steckt aber auch ein Nutzwert mit bislang noch wenig erforschtem Potenzial – auch für Bergbauern.

Frischer Sauerstoff lässt die Ostsee aufatmen

Erwärmung und intensive Landwirtschaft haben in der Ostsee zu Sauerstoffmangel geführt und riesige lebensfeindliche Zonen geschaffen. Doch nun hat ein Wasserstrom aus der Nordsee vorübergehend Erleichterung gebracht.

Migros: nur noch Schweizer Chicken Nuggets

Die Migros löst ein Versprechen ein: Seit Anfang Jahr stammt alles Rinds-, Kalbs-, Schweine- und Pouletfleisch, das sie in ihren Restaurants und Take-Aways verkauft, aus der Schweiz.

Baselbieter Kraftwerke werden fischfreundlich

Bis 2030 müssen alle Schweizer Wasserkraftwerke so saniert werden, dass Fischwanderungen möglich sind. Dies verlangt das neue Gewässerschutzgesetz. Im Baselbiet sind ganze zwölf Kraftwerke betroffen.

Sternstunde auf der Schafmatt

Wie war das schon wieder mit dem Stern von Bethlehem? Eine Spurensuche mit wahrhaft galaktischen Dimensionen in der Sternwarte auf der Schafmatt im Baselbieter Jura. 

Rätselhaftes Fischsterben in Brasilien

In zwei Jahren sollen in Rio de Janeiro Olympische Sommerspiele stattfinden. Auf dem Programm stehen auch Segelwettbewerbe in der Guanabara-Bucht, die momentan voller toter Fische ist. Forscher rätseln, wieso.

Energiewende: Thurgau top, Appenzell Innerrhoden flop

In einem Rating des WWF schneiden Thurgau und die beiden Basel mit ihrer Energiepolitik am besten ab. Schlecht weg kommen Appenzell Innerrhoden, Schwyz und Nidwalden.

Heuschrecken-Saison in Uganda

Der Dezember ist in Uganda die Zeit der Heuschrecken. Tausende versuchen, die proteinhaltige Delikatesse zu fangen und verdienen zum Teil gutes Geld damit. 

Ölpest bedroht Irawadi-Delfine

Das nach einem Schiffsunglück in Bangladesch ausgelaufene Öl bedroht Umweltschützern zufolge seltene Tierarten in einem Mangrovenwald. Es breitete sich schon mehr als 80 Kilometer im schwer zugänglichen Schutzgebiet aus.

Eschenkrankheit breitet sich aus

Braune Baumkronen bereits im Sommer, kahle Zweige, verfärbter Stammfuss: In den Zuger Wäldern sind zahlreiche Eschen von einem aggressiven Pilz befallen, der sich innert wenigen Jahren über beinah die ganze Schweiz ausgebreitet hat.

Mikroplastik in Schweizer Gewässern

Das BAFU hat Gewässerproben von sechs Seen und der Rhone untersuchen lassen. Fast in allen Proben fanden sich unerwünschte Kleinstpartikel aus Kunststoff.

Sie hat jede zehnte Traube zerstört

Die Kirschessigfliege ist der Erzfeind der Schweizer Winzer. Dieses Jahr ist sie so häufig wie nie zuvor aufgetreten und zeichnet verantwortlich für die Essigfäule auf den Rebbergen. 

Im Bann der Elemente

Feuer, Wasser, Luft und Erde. Nirgendwo sind die Grundelemente derart sicht- und spürbar wie auf Island. Wer die ­Natur mag, wird die grösste Vulkaninsel der Welt lieben. 

Dieses Fischernetz zerstört sich selbst

Ein spanischer Ingenieurs-Student will die Zukunft der Fischerei verändern. Mit interaktiven «Fehlermeldern» und biologisch abbaubaren Materialien will er verhindern, dass sich Wale und Delfine in verlorenen Netzen verheddern.

Nationalpark-Atlas wird ausgezeichnet

Im Rahmen seines 100-Jahr-Jubiläums hat der Schweizerische Nationalpark einen Atlas veröffentlicht. Dieser ist nun von der französischen «Société de Géographie» ausgezeichnet worden.

Mehr einheimische Weihnachtsbäume im Verkauf

In der Schweiz nimmt die Nachfrage nach Weihnachtsbäumen aus inländischer Produktion zu. Pro Jahr werden rund eine halbe Million Bäume produziert.

Galápagos-Inseln ohne Plastiksäcke

Auf den Galápagos-Inseln sind Plasticksäcke künftig verboten. Die Inseln gehören zum Weltnaturerbe der UNESCO – Plastikmüll gehört zu den grössten Bedrohungen der dortigen Flora und Fauna.

Keine Atempause für die «grüne Lunge»

Brasilien ist stolz auf den Rückgang der Waldzerstörung im Amazonas und das nicht ganz zu Unrecht. Dennoch laufen die Motorsägen der Holzmafia unerbittlich weiter.

Gletscher schrumpfen weiter

Ungewöhnliche Wetterverhältnisse haben bei Gletschern unterschiedliche Folgen gezeigt. Schweizer Gletscher im Süden der Alpen sind gewachsen, die Gletscher im Norden geschrumpft. Insgesamt haben sie an Masse verloren.

Bundesrat verstärkt Bienenschutz

Artenreiche Blumenwiesen, Hecken und Hochstammbäume tragen unter anderem zur Stärkung der Bienenpopulation bei. Diese will der Bundesrat nun fördern und damit das Nahrungsangebot und die Lebensräume für Bienen verbessern.

Ein Biochip statt Tierversuche

Statt an einer echten Niere könnten Giftstoffe bald an einem Chip getestet werden. Eine Basler Hochschule will einen solchen entwickeln, um künftig auf Tierversuche verzichten zu können. Aus Grossbritannien erhält sie Geld dafür.

Wissenschaftler kritisieren Schutzplan für Korallenriff

Die von der australischen Regierung angekündigten Massnahmen zum Schutz des Great Barrier Reef sind laut Wissenschaftlern ungenügend. Sie könnten den Niedergang des Riffs langfristig nicht aufhalten.

Der weite Weg der Tulpe

Heute kommen die Tulpen in unseren Gärten meist aus den Niederlanden – und ein paar aus dem Wallis. Ursprünglich stammt die beliebte Blume jedoch aus dem Osten. Die Geschichte der Tulpe.

Laien helfen der Wissenschaft

Wissenschaft ist nicht nur etwas für Profis und Experten. Auch wer kein Hochschuldiplom in der Tasche hat, kann sich an spannenden Forschungsarbeiten beteiligen. Das macht Spass, erfordert allerdings Ausdauer und Sorgfalt – sonst ist es keine Wissenschaft.

Experimente mit invasiven Arten

Invasive Tierarten werden als blinde Passagiere mit dem Schiff aus Übersee eingeschleppt. Mit einem neu eingerichteten Labor wollen Schweizer Pflanzenschutzexperten jetzt dagegen angehen und Bekämpfungsmassnahmen erforschen.

Umweltverbände und Vogelschutz in Aufruhr

Vogel-Reservate wurden geschaffen, um Vögel zu schützen. Die geplante Revision der Wasser- und Zugvogelreservats-Verordnung sieht keinen verbesserten Schutz vor. Umweltverbände und Vogelschutz protestieren.

Gefährliche Passagiere im Schiffsbauch

Im Ballastwasser grosser Schiffe reisen täglich bis zu 7000 Tierarten mit. Quallen und Muscheln, aber auch Viren und Baktierien, sind unter den blinden Passagieren. In ihrer neuen Heimat richten sie grosse Schäden an.  

Wasserpflanzen - Rohstoff für Biogasanlagen?

In einem neu begonnenen Projekt wollen Deutsche Forscher herausfinden, inwieweit sich Wasserpflanzen aus Binnengewässern als Rohstoff für Biogasanlagen eignen. 

Seit 50 Jahren ist die US-Wildnis geschützt

In den USA wird Freiheit gross geschrieben. Seit 50 Jahren auch für Tier und Natur. Im September 1964 hat Präsident Johnson den «Wilderness Act» unterzeichnet, durch den die amerikanische Wildnis unantastbar wurde.

«Wir wollen überzeugen, nicht zwingen»

Der «Tierwelt»-Förderpreis geht dieses Jahr an Lebensraum Landschaft Cham. Der Verein setzt sich im Auftrag der Gemeinde dafür ein, dass die Natur im dicht besiedelten Gebiet für Mensch und Natur aufgewertet wird.

Australierin verkauft Früchte über Facebook

Um bessere Preise für ihre Orangen und Mandarinen zu erzielen, verkauft eine Australierin ihre Früchte nicht an einen Supermarkt, sondern direkt über Facebook. Dadurch verringert sie gleich auch noch den Ausschuss.

Mit Augen, Ohren und DNA-Tests

Jede dritte Tier- und Pflanzenart der Schweiz ist bedroht. Um sie wirksam zu schützen, braucht es Artenkenner, die Pflanzen und Tiere im Feld erkennen. Gen-Analysen können klassische Artenkenntnis in Zukunft noch erweitern.

Kanalbau bedroht Ameisenbär & Co.

Umweltschützer haben vor den Gefahren des geplanten Nicaraguakanals für das Ökosystem des Landes gewarnt. Die Verbindung zwischen Atlantik und Pazifik würde Naturschutzgebiete schädigen und bedrohte Tiere in Gefahr bringen.

Frösche in der Schule – seit 30 Jahren

Vor 30 Jahren wurden im «Projekt Schulbiotop» von Pro Natura über 40 Weiher für Amphibien angelegt. Noch heute leben hier Frösche, Kröten und Molche und dienen als Beobachtungsobjekte für den praktischen Biologieunterricht.

Die Titanwurz blüht wieder

Die grösste Blüte der Schweiz hat sich wieder geöffnet. Die Titanwurz in Basel blüht zum dritten Mal. Das Spektakel dauert nur wenige Tage, kann aber per Webcam live mitverfolgt werden. 

Indien kämpft gegen Tollwut

Nirgendwo sterben so viele Menschen an Tollwut wie in Indien. Das Virus wird durch Strassenhunde, aber auch von Affen, Katzen und Schakalen übertragen. Ärzte und Behörden bekommen das Problem einfach nicht in den Griff.

Meeresschutzgebiet westlich von Hawaii

Das Pacific Remote Islands Marine National Monument wird ausgeweitet. Das westlich von Hawaii gelegene Meerschutzgebiet soll laut Plänen der USA sechs Mal grösser werden.

WWF warnt vor illegaler Abholzung

Mehr als 60 Millionen Franken Profit erzielen Forstwirte in Bulgarien jedes Jahr durch illegal gefällte Bäume, berichtet der WWF. Überschwemmungen seien die Folge.

Ethikpreis für Pro Specie Rara

Die Stiftung für Abendländische Ethik und Kultur zeichnet Pro Specie Rara für ihren Einsatz für bedrohte Nutztiere und Kulturpflanzen aus. Der Preis ist mit 50'000 Franken dotiert.

Tiere werden nach Vulkanausbruch gerettet

Auf den Philippinen ist der Vulkan Mayon erwacht. Menschen und Tiere werden in Sicherheit gebracht. In Thailand überschwemmen derweil heftige Monsunregen das Land. 20'000 Hühner sind dabei gestorben.

Wenn Hollywood und Tierschützer sich streiten

Wo Filmcrews sich niederlassen, läuten die Alarmglocken der Tierschützer. So auch während der Dreharbeiten zur neusten Episode von «Star Wars». Die Realität hinter den Kulissen von Filmproduktionen.

Panzer bringen neues Leben

Waffen- und Schiessplätze der Armee: Das klingt nach Höllenlärm und einem Meer aus Patronenhülsen. Doch Militäranlagen bergen auch eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten.

Parlament will mehr Geld für Naturpärke der Schweiz

Die Naturpärke der Schweiz erhalten mehr Geld vom Bund. Die finanzielle Unterstützung wird verdoppelt. 20 Regionen dürften dereinst das Label «Park von nationaler Bedeutung» tragen. -->

Botschafter für die Tiere

Mit der «Alliance Animale Suisse» verstärken vier Schweizer Tierschutzorganisationen ihr politisches Engagment für das Wohl der Tiere.

Wilde Wälder schwinden rasant

Strassen, Abholzung, Forstwirtschaft – immer mehr ursprüngliche Waldlandschaften schwinden. Vor allem tropische und Nadelwälder im Norden sind betroffen, zeigt eine Studie.

Der Sherlock Holmes der Rebberge

Mehr als 60 Traubensorten wachsen in den Rebbergen des Tessiner Winzers Stefano Haldemann. Einige von ihnen hat er selber wieder entdeckt und vor dem definitiven Verschwinden bewahrt.

«Homöopathie wirkt auch bei Pflanzen»

Seit mehr als 20 Jahren beschäftigt sich Heinz Weder leidenschaftlich mit klassischer Homöopathie. Er wendet die Behandlungsmethode nicht nur bei Mensch und Tier an, sondern sogar bei Pflanzen.

Mehr invasive Pflanzen in der Schweiz

Die Kehrseite der Globalisierung zeigt sich einmal mehr: Waren letztes Jahr auf der Schwarzen Liste der invasiven Pflanzen noch 24 Arten vermerkt, sind es 2014 schon 41. Auch Gartenzentren verkaufen Problempflanzen.

148 Millionen für den Umweltschutz

Um den weltweiten Umweltschutz voranzutreiben, beantragt der Bundesrat beim Parlament einen Kredit von 148 Millionen Franken. Damit sollen Schutzgebiete errichtet und der Treibhausgas-Ausstoss reduziert werden.

Eruption am Vulkan Bárdarbunga

Nach einer neuen Eruption am Vulkan Bárdarbunga in Island haben die Behörden die höchste Alarmstufe Rot ausgerufen. Sie verhängten in der Umgebung des Berges ein Flugverbot.

Mysterium um wandernde Steine geklärt

Indem sie den Steinen GPS-Sender implantierten, gelang es Forschern, die mysteriösen Bewegungen von Gesteinsbrocken im Death Valley zu erklären. Verwantwortlich ist eine spezielle Kombination von meteorologischen Bedingungen.

Letzte Ruhe unter Bäumen

Dereinst auf dem Friedhof begraben werden: Das will nicht jedermann. Wer sich rechtzeitig um das Drumherum des eigenen Todes kümmert, dem stehen heute auch andere Möglichkeiten offen. Etwa die Bestattung unter einem Baum.

Auf der Suche nach der perfekten Aprikose

Maschinen, die Kartoffeln anhand ihrer Grösse sortieren, gibt es schon lange. Im Wallis wird nun aber eine Maschine entwickelt, die Aprikosen sortiert – anhand ihres Reifegrads. Eine Weltneuheit.

Ab heute lebt die Welt auf Pump

Der WWF ruft am 19. August den «World Overshoot Day» aus. Das bedeutet, dass die Welt in diesem Jahr bereits so viele Ressourcen gebraucht hat, wie die Erde in einem ganzen Jahr erneuern kann.

Nur noch Schweizer Fleisch für Schweizer Soldaten

Schweizer Soldaten sollen ab kommendem Jahr mehr Schweizer Kost vorgesetzt bekommen. Brot, Eier, Käse, Milchprodukte und Fleisch sollen zwingend von Schweizer Produzenten geliefert werden.

Topferde aus Windeln, Windeln aus Quallen

Eine israelische Firma möchte die Quallenplagen und die Entsorgungsproblematik von Babywindeln auf einen Schlag lösen. Ihr Produkt käme auch findigen Gärtnern gelegen.

Rekordernte bei den Schweizer Kirschen

Noch nie haben die Obstbauern so viele Tafelkirschen geerntet wie heuer. Gegen Ende der Ernte stockte allerdings der Absatz. Sorgen bereitet zudem die Kirschessigfliege, die in diesem Jahr erstmals grössere Schäden angerichtet hat.

Vulkan Stromboli ausgebrochen

Nach gut vier Jahren ist der süditalienische Vulkan Stromboli im italienischen Mittelmeer wieder ausgebrochen. Für Menschen besteht keine Gefahr.

Forscher entschlüsseln Safran-Aroma

Wissenschaftler haben ein Enzym entdeckt, das es ermöglichen soll, dereinst die Inhaltsstoffe des Safrans synthetisch herzustellen. Diese Stoffe sind als Farbstoff und in der Medizin gefragt.

Eine Schallplatte für den Regenwald

Die Tierschützer von WWF Deutschland geben dem Regenwald eine Stimme: Um Geld zur Erhaltung des Amazonasgebiets zu sammeln, versteigern sie eine Schallplatte – aus Holz.

Nicht nur Kahlschlag schadet Tieren

Das Fällen einzelner Bäume in tropischen Wäldern wurde – im Gegensatz zum Kahlschlag – bisher als relativ naturverträglich angesehen. Das ist es aber bei weitem nicht immer, hat eine ETH-Forscherin herausgefunden.

Problemkraut für Tiere auf dem Vormarsch

Mit seinen gelben, Margeriten ähnelnden Blüten, sieht das schmalblättrige Greiskraut zwar wunderschön aus. Aber die für Mensch und Tier giftige Pflanze aus Südamerika könnte in der Schweiz zum Problem werden.

Bäume in der Stadt leben weniger lang

Die Bäume in der Stadt sind gestresst: Sie leiden unter Platzmangel, Abgasen, Staub, Unfällen, Vandalenakten und dem Klimawandel. Sie leben deshalb nur halb so lange wie ihre Verwandten auf dem Land.

Bio ist wohl doch gesünder

Biologisch angebaute Nutzpflanzen enthalten mehr Antioxidantien und weniger Schwermetalle als konventionelle. Zu diesem Schluss kommt eine grosse Studie der Universität Newcastle.

Nesselwanzen fallen über Erdbeeren her

Keiner weiss, weshalb Nesselwanzen seit ein paar Jahren plötzlich grosse Schäden an Erdbeeren anrichten. Die Forschungsanstalt Agroscope untersucht nun, was sich dagegen tun lässt.

Für tropische Tiere wird es besonders eng

Geht es nach Deutschen Forschern, werden Säugetiere und Vögel in unseren Breitengraden auch 2080 noch Temperaturen vorfinden, die sie aushalten können. Anders sieht es wohl in Richtung Äquator aus.

Rechtzeitig über Naturgefahren informiert

Wo gibt's Gewitter? Wo droht ein Waldbrand auszubrechen? Welcher Fluss könnte über die Ufer treten? Der Bund informiert die Bevölkerung ab sofort mit einem neuen Naturgefahren-Portal.

Alte Smartphones sollen den Regenwald schützen

Um gegen die illegale Abholzung von Regenwald und gegen Wilderer vorzugehen, hat ein junges Unternehmen alte Smartphones zu Alarmanlagen umgebaut, die auf bestimmte Geräusche reagieren.

Eine 45 Kilo schwere Pflanzenknolle

Die Basler Titanwurz hat die wohl schwerste Knolle der Schweiz: Rekordverdächtige 45 Kilo sind am Donnerstag im Botanischen Garten der Universität Basel gewogen worden.

Insektenkochbuch gewinnt Buchpreis

Seidenraupen-Spiessli, Madenburger und Grashüpfer-Kebab: Das Kochbuch eines niederländischen Forscherteams soll Appetit auf Insekten machen und die Welt verändern. Nun hat das Projekt einen renommierten Buchpreis abgeräumt.

Vogelschützer wehren sich gegen Windpark

Auf dem freiburgischen Schwyberg sollen neun Windkraftwerke gebaut werden. Naturschützer wehren sich gegen diesen Eingriff in die Landschaft. Sie ziehen den Fall bis vors Bundesgericht.

Regenwaldschwund in Indonesien am grössten

Viele Umweltschützer haben im Vorfeld der Fussball-WM die Abholzung des Regenwaldes in Brasilien gerügt. Eine Studie zeigt nun: Indonesien ist noch schlimmer.

Mehr Raum für Tiere an der Alte Aare

Flache Kiesbänke für Fische, Steilufer für Eisvögel: Die Alte Aare fliesst bei Aarberg dank umfassenden Bauarbeiten wieder natürlicher Richtung Lyss. Die rund einjährige Renaturierung ist am Donnerstag offiziell abgeschlossen worden.

Tödlicher Baumpilz hat die Alpen überwunden

Das seit 2008 in der Schweiz beobachtete Triebsterben der Esche hat den Sprung ins Tessin geschafft. Dies teilte die Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL am Mittwoch mit.

Die Grenzen der Renaturierung

Erfolgskontrollen von Fluss-Renaturierungsprojekten zeigen deren Effekt auf: Ein paar Fischarten mehr und eine etwas höhere Dichte. Und das auch nur, wenn die Flüsse gut vernetzt sind.

Die Top 10 der gesündesten Gemüse

Muss gesunde Ernährung eintönig sein? Geht es nach US-Forschern schon. In einer Studie haben die Wissenschaftler die «gesündesten» Obst- und Gemüsesorten erkoren. Die Farbe grün dominiert.

Obama will den Pazifik schützen

Auf Hawaii aufgewachsen, kennt US-Präsident Obama die Bedeutung der Ozeane. Um sie vor Verschmutzung und Überfischung zu schützen, will er nun im Pazifik das grösste Meeresschutzgebiet der Welt errichten. 

Initiative für fleischlose Ernährung in Basel

Im Umweltschutzgesetz des Kantons Basel-Stadt soll die Förderung der pflanzlichen Ernährung verankert werden. Dies verlangt eine Initiative, die das Projekt Sentience Politics am Mittwoch lanciert hat.

Ölfirma bohrt nicht im Berggorilla-Park

Die britische Öl- und Gasfirma Soco beugt sich Protesten von Naturschützern. Er zieht sich aus dem Nationalpark Virunga in der Demokratischen Republik Kongo zurück. Der Park ist vor allem für seine Berggorillas bekannt.

Naturschutzpreis für Schwyzer Bauern

Weil sie zwanzig Teiche und Tümpel für Frösche, Kröten, Unken und andere Amphibien angelegt haben, sind Landwirte im Kanton Schwyz mit dem Elisabeth und Oscar Beugger-Preis ausgezeichnet worden.

Wasserkraftprojekt definitiv vor Gericht

Der für 120 Millionen Franken geplante Ausbau der Wasserkraft im bündnerischen Lugnez wird definitiv zum Gerichtsfall. Eine aussergerichtliche Einigung zwischen den Kraftwerken Zervreila KWZ und Umweltorganisationen scheiterte.

Fischerboote locken Seevögel an

Fischerboote üben eine grössere Anziehung auf Seevögel aus als bislang angenommen. Fischerboote beeinflussen das Verhalten der grossen Vögel bis zu elf Kilometer vom Schiff entfernt. Das zeigt eine Studie mit Basstölpeln.

Wenn es klebrig aufs Auto tropft

Wer sein Auto in diesen Tagen unter einem Baum abstellt, muss damit rechnen, dass es danach von einem klebrigen Film überzogen ist. Der Honigtau stammt dabei nicht vom Baum selber, sondern von Tierchen – und er ist unschädlich.

Glarner Bauern erhalten Geld für Landschaftspflege

Im Kanton Glarus erhalten Bauern 2014 erstmals Direktzahlungen für Leistungen, welche die Qualität der Landschaft fördern und für Leistungen, welche die Biodiversität stärken.

Die Grünen lancieren Fair-Food-Initiative

Importierte Landwirtschaftsprodukte, die als Lebensmittel verwendet werden, sollen bezüglich Tierschutz und Umwelt denselben Anforderungen genügen wie einheimische Produkte. Dies fordern die Grünen mit der Fair-Food-Initiative.

«Alpennatur in ganz unversehrter Pracht»

Jedes Jahr wählt die Stifung Landschaftsschutz Schweiz eine Landschaft des Jahres. 2014 dürfen sich die Bewohner des Valle di Muggio im Tessin über die Ehren freuen. Das wenig bekannte Tal hat sich seit Jahrzehnten kaum verändert.

Nun waren`s doch nicht die Termiten?

Die Wissenschaft ist sich nicht immer einig: Vor einem Jahr waren sich Forscher sicher, die mysteriösen Feenkreise in Afrikas Südwesten seien von Termiten geschaffen, nun deutet eine Studie auf eine andere Erklärung hin.

Lenkungsabgaben auf Pflanzenschutzmittel

Mehrere Umweltorganisationen, darunter der WWF und Greenpeace, fordern eine Abgabe auf Pestizide in der Schweiz. Damit wollen sie den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln eindämmen.

Kraftwerke versperren Fischen den Weg

Flusskraftwerke, Wehre und Schwellen stellen für Fische oft ein unüberwindbares Hindernis dar. Mehr als die Hälfte der Querbauten muss saniert werden, damit die Fische in den Schweizer Flüssen wieder überall schwimmen können.  

Für einmal nicht der Klimawandel

Wenn die Erde wärmer wird, klettern Pflanzen in höhere Lagen, um ihre Lieblings-Temperatur zu behalten. Logisch, oder? Diese Erklärung ist jedoch etwas zu einfach, wie ein internationales Forscherteam nun belegt.

Tonnenweise Basilikum von Hand gepflückt

Frische Kräuter sind das A und O einer gesunden, schmackhaften Küche. Doch was braucht es, bis Peterli & Co. bei Coop und Migros angekommen sind? Ein Besuch beim grössten Kräuterproduzenten der Schweiz.

Orangen sind orange – oder?

Viele Orangen sind aufgrund der klimatischen Bedingungen im Herkunftsland nicht orange, sondern gelb bis grün. Hierzulande wollen die Konsumenten jedoch keine grüngelben Experimente, deshalb kommt Chemie ins Spiel.

Stein um Stein das Handwerk der Vorfahren erhalten

Seit Jahrhunderten prägen Steinhäuser mit Dächern aus Gneis das Landschaftsbild im Kanton Tessin. Heute gibt es noch 20 Dachdecker, die auf Steindächer spezialisiert sind.

Unterschriften in Rekordzeit gesammelt

In weniger als drei Monaten wurden die benötigten 100'000 Unterschriften für die Initative für Ernährungssicherheit erreicht. Sie sollen im Juli der Bundeskanzlei übergeben werden.

Sie lässt die Klimaerwärmung kalt

Steigende Meeresspiegel, schmelzende Gletscher und eine schwindende Artenvielfalt: Die Auswirkungen der Klima­erwärmung sind nicht wegzudiskutieren. Es gibt aber auch Tier- und Pflanzenarten, die vom Wandel profitieren. 

Grosse Bedeutung kleiner Organismen

Je mehr Milben, Fadenwürmer, Regenwürmer und Gliedertiere im Ackerboden leben, desto besser funktioniert dieser für die Produktion. Das hat ein Agroscope-Team mit künstlichem Wiesenboden im Labor herausgefunden.

In der Schweiz boomen die Cherry-Tomaten

Schweizer lieben Tomaten. Besonders der Konsum von Cherry-Tomaten ist geradezu explodiert.

Schweizer Käse und Kartoffeln sind umweltfreundlich

Käse und Kartoffeln aus der Schweiz belasten die Umwelt weniger als Importware. Nicht so klar ist die Situation beim Brot aus Weizen, beim Rindfleisch und bei der Futtergerste, wie eine neue Studie aufzeigt.

Wir essen mehr Melonen als Zwiebeln

In der Rangliste der beliebtesten Gemüse der Schweiz konnte das Rüebli 2013 seinen Spitzenrang verteidigen. Überhaupt sind fruchtige, roh essbare Gemüsesorten hoch im Kurs.

Kanton Zürich ist «urwaldfreundlich»

Der Kanton Zürich bekennt sich zu einer Aktion, die auf den verstorbenen Umweltschützer Bruno Manser zurückgeht. Als erster Kanton erfüllt er mit seinem Holz- und Papierbedarf die Richtlinien von «urwaldfreundlich.ch».

Nationalpark wird hundert Jahre alt

Vor hundert Jahren hatte der Nationalrat die Gründung eines Schweizerischen Nationalparks beschlossen. Für das Jubiläumsjahr ist eine Reihe von Veranstaltungen vorgesehen.

Mehr Fisch denn je auf Schweizer Tellern

9,1 Kilogramm Fisch und Meeresfrüchte pro Kopf und Jahr – das ist Schweizer Rekord. Die Menge der in der Schweiz konsumierten Fische und Meerestiere stieg in den letzten 25 Jahren um rund 60 Prozent an.

Unterwegs mit den Killerseestern-Jägern

Gefrässige Seesterne fallen über das Great Barrier Reef her. Es hilft nur eins: Taucher müssen die Tiere mit Spritzen vergiften – Stück für Stück.

Ameisen pflanzen Regenwald

Samen, die im tropischen Bergregenwald von Ameisen abtransporiert werden, keimen besser und werden seltener von Nagern gefressen. Damit können die Insekten eine Reanturierung in Gang setzen, wie Forscher herausfanden.

ETH macht Gala-Apfelbaum resistent gegen Feuerbrand

Die ETH Zürich und das Julius-Kühn-Institut haben einen Apfelbaum entwickelt, der gegen Feuerbrand resistent ist. Der Pflanze wurde ein Gen aus einem Wildapfel eingepflanzt.

Ein Apfel ist Obstsorte des Jahres

Die Apfelsorte Alant ist Schweizer Obstsorte des Jahres 2014. Die rund 100-jährige Apfelsorte sei sehr robust gegenüber der Bakterienkrankheit Feuerbrand und zeige auch gegen die Pilzkrankheit Schorf keine grosse Anfälligkeit.

Die schönsten Gärten in der Halle

Seit Dienstag findet in der Messe Zürich die Gartenmesse Giardina statt. Wir zeigen Ihnen die preisgekrönten Arrangements – von Blumenwiesen bis Autogaragen.

Schweizer achten weniger auf die Umwelt

Umweltthemen stehen in der Schweiz noch immer weit oben auf der Prioritätenliste. Doch eine Studie zeigt: Das Umweltbewusstsein der Schweizer sinkt. Ein Grund dafür dürfte das Ausbleiben von Naturkatastrophen sein. 

Weidende Tiere sind die besten Gärtner

Weidende Tiere wirken dem Verlust an Biodiversität, den die Düngung von Wiesen verursacht, teilweise entgegen. Da sie vorwiegend hochwüchsige Kräuter und Gräser fressen, schaffen sie Licht für niedrige Pflanzen.

An der schönen, verschmutzten Donau

In der Donau treiben zumindest an einigen Stellen mehr Plastikpartikel als Fischlarven. Fische verwechseln die Teilchen mit Insektenlarven und können daran sterben.

Das Korallenriff ist am Wendepunkt

Dem weltberühmten Great Barrier Reef droht nach Einschätzung von Wissenschaftlern ein unwiederbringlicher Schaden. Das Korallenriff vor der australischen Ostküste befinde sich an einem Wendepunkt.

Föhre & Eierschwamm = Schoggi per B-Post

Mathematik mit Briefmarken: Die Schweizerische Post bietet ab Donnerstag neue Briefmarken an. Dabei können Nationalpark-Sujets beliebig mit Pilzen kombiniert werden.

Abwasser wird künftig besser gefiltert

Rund 100 Schweizer Kläranlagen werden aufgerüstet, damit keine Kleinst-Verunreinigungen mehr in die Gewässer gelangen. Der Nationalrat hat am Montag einer entsprechenden Spezialfinanzierung zugestimmt.

Die exotische Riesenfrucht mit Bananenaroma

Was hier merkwürdig stachelig vom Baum baumelt ist verwandt mit der Feige und der Maulbeere und heisst Jackfrucht. Sie stammt aus Indien und Sri Lanka und kann bis zu 90 Zentimeter gross werden.

Fruchtiger Duft lockt Fliegen in den Tod

Das «Raubtier unter den Pflanzen», die Venusfliegenfalle, schnappt nach allem was sich bewegt und wurde schon manch einer Fliege zum Verhängnis. Forscher haben nun herausgefunden, wie sie ihre Beute anlockt.

Knusprige Käfer essen und damit die Welt retten

Insekten könnten dabei helfen, die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren. In der Schweiz werden Mehlwürmer und Co. aber von den meisten Menschen verschmäht. Ein kürzlich gegründeter Verein will das ändern. 

Massenproduktion statt Masseneinwanderung

Der Bauernverband und die SVP haben am Dienstag die Unterschriftensammlung für eine neue Volksinitiative gestartet. Die Initianten wollen mehr Selbstversorgung, Pro Natura kontert: «umweltschädlich und unnötig».

Grün macht müde Hirne munter

Schottische Forscher haben die Gehirnströme von Versuchspersonen beim Gang durch verschiedenen Stadtteilen gemessen. Schon bei einem Aufenthalt in einem Park zeigte das Hirn Ruhe und Entspannung statt Frustration an.

Eine Fruchtfliege legt ganzes Gebiet lahm

Weil in einer Falle eine Fruchtfliege gefunden wurde, hat das neuseeländische Landwirtschafts-Ministerium eine Region im Umkreis von 1,5 Kilometern rund um die Fundstelle für den Frucht- und Gemüseverkehr gesperrt.

Wiesen später mähen hilft Heuschrecken und Bienen

Berner Forscher wollen erreichen, dass Bauern dafür subventioniert werden, dass sie nichts tun. Besser gesagt: Dafür, dass sie ihre Wiesen nicht zu früh mähen. Denn das würde Heuschrecken und Wildbienen helfen.

«Tiere lassen sich nicht verrückt machen»

Die laue erste Januarhälfte hat Hasel und Erle schon zum blühen gebracht – zwei bis drei Wochen früher als gewöhnlich. Die Tierwelt hingegen lässt sich von den milden Temperaturen nicht aus der Ruhe bringen.

Algentransplantation im kahlen Riff

Australische Forscher haben der Natur nachgeholfen, sich selbst zu helfen. Sie haben Algen an ein Riff transplantiert, die dort seit Jahrzehnten verschwunden waren und sich ohne Hilfe nicht erholt hätten.

Die Zukunft ist kompostierbar

Plastikabfälle auf Feldern und im Meer sind ein Riesenproblem. Emsig arbeiten Forscher deshalb daran, Kunststoff aus erneuerbaren Rohstoffen herzustellen. Die Umweltbilanz von kompostierbaren Verpackungen ist aber noch schlecht.

Wohnen im Grünen macht glücklicher

Eine britische Langzeitstudie hat untersucht, wie sich die mentale Verfassung von Menschen nach einem Wohnungswechsel verändert. Herausgefunden haben die Forscher, dass ein Umzug ins Grüne glücklich macht.

Gemeinsam gegen den neuen Schädling

Seit 2011 verursacht die Kirschessigfliege in der Schweiz Schäden in Obstkulturen. Agroscope hat nun ein nationales Überwachungsnetzwerk aufgezogen, um dem Schädling die Stirn zu bieten.

Vogelschutz sieht Licht und Schatten

Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife hat eine Bilanz zum Jahr 2013 gezogen. Unter den Aspekten der Biodiversität sieht der Tierschutzverband sowohl positive als auch negative Seiten des vergangenen Jahres.

Hoffnung für den «Roi du Doubs»

Drei Schweizer Organisationen spannen zusammen für die Rettung des «Roi du Doubs» und seine bedrohte Heimat, den Westschweizer Grenzfluss Doubs. Die Berner Konvention gibt ihnen Grund zur Hoffnung.

Weihnachtssterne für Forschung und Mafia

Berliner Wissenschaftler rütteln Weihnachtssterne, um den Einsatz einer Chemikalie zu reduzieren. In Italien hat die Mafia mittels der Zimmerpflanzen derweil Geld für Kriminelle aufgetrieben.

Palmöl-Plantagen bedrohen seltene Wildtiere

Borneos Wildnis ist berühmt für seltene Tierarten. Einige leben ausschliesslich auf der südostasiatischen Insel. Doch Orang-Utans, Nashörner und Elefanten büssen immer mehr von ihrem Lebensraum ein.

Die Natur kennt das Wetter

Bauernregeln werden oft als blanker Aberglaube belächelt. Sie können aber trotzdem oft eine gute Hilfe sein bei der Wettervorhersage.

Düstere Aussichten für den Aargau

Das BAFU hat Studien in Auftrag gegeben, welche die Auswirkungen des Klimawandels auf Schweizer Regionen aufzeigen soll. Die erste Teilstudie für den Aargau zeichnet ein düsteres Bild fürs Jahr 2060.

Privatgärtner als Pflanzenretter

Zahlreiche Schweizer Pflanzen stehen kurz vor dem Aussterben. Naturschützer versuchen, einige der Arten aufzuziehen und wieder anzusiedeln. Im Kanton Zürich helfen mehrere Dutzend Freiwillige dabei mit. 

Bienen machen Erdbeeren rot und schwer

Der Nutzen von Bienen für die Landwirtschaft ist einer neuen Studie zufolge weit grösser als bisher bekannt. Von Bienen bestäubte Erdbeerpflanzen erbrachten schwerere, festere und rötere Früchte.

137 Naturschutzgebiete sind entscheidend für Artenerhalt

Die Galapagos-Inseln und 136 weitere Naturschutzgebiete sind nach Forschermeinung unersetzlich für die Artenvielfalt der Erde. Knapp die Hälfte von ihnen gehören bisher nicht zum Weltnaturerbe der Unesco.

Seesterne fressen das Great Barrier Reef kahl

Eine Invasion von Seesternen bedroht das Great-Barrier-Korallenriff in Australien. Die sogenannten Dornenkronen ernähren sich von Korallen.

Geld für den Basler Wald

Zu dunkle Hochwälder, zu wenig unberührte Naturwaldflächen: Die Wälder im Baselbiet weisen Defizite auf. Dem will die Regierung nun nachhelfen: Sie beantragt einen weiteren Kredit für den Naturschutz im Wald.

Der Lachs soll freien Weg nach Basel erhalten

Der Lachs muss freie Bahn in die Schweiz erhalten. Das fordern 12'000 Personen mit einer Petition des WWF Schweiz vom französischen Wasserministerium. Acht französische Kraftwerke versperren dem Lachs den Weg.

Kampf gegen Laubbockkäfer

Der Asiatische Laubholzbockkäfer hat sich in diesem Jahr in der Schweiz eine Ruhepause gegönnt. Mit einer Ausnahme: Dass im September in Brünisried FR ein Exemplar der Käfer ausgeflogen ist, war für die Behörden eine Überraschung - eine böse.

Eine warme Stube dank ganz viel Eis

Erneuerbare Energien sind zur Beheizung von Häusern gefragter denn je. Seit einiger Zeit ist eine ungewöhnliche Variante auf dem Markt: ein Solar-Eisspeicher-System, das die Beheizung im Winter mit der Kühlung im Sommer kombiniert. 

Gallwespen machen Kastanien den Garaus

Im Tessin wird dieses Jahr vermutlich die ganze Kastanienernte ausfallen. Schuld daran ist ein Parasit, die Gallwespe. Unternehmer Paolo Bassetti rechnet frühestens in vier Jahren mit der Rückkehr der Tessiner «Maroni».

Was sind denn bitte Lockpfosten?

Spelzmütze, Flotzmaul, Segelfang: «Wie bitte!?», fragen Sie? Genau diese Reaktion erwartet der LID von Spaziergängern, die an Bauernhöfen mit solchen Schlagwörtern vorbeibummeln.

Neue Zeitrechnung für Blumen

Blütenpflanzen gibt es schon 100 Millionen Jahre länger als bisher gedacht: Forscher der Universität Zürich haben Bohrkerne aus der Nordschweiz untersucht und uralte versteinerte Pollen gefunden.

Insektenforscher erhält alternativen Nobelpreis

Erstmals hat ein Schweizer den «Right Livelihood Award» gewonnen. Hans R. Herren bekämpft in Afrika seit Jahrzehnten Schädlinge auf biologische Art und hat damit Millionen von Menschen gerettet.

Bahn frei für die Bunkerpilze

Ein alter Militärstollen im Kanton Uri wird in Zukunft nicht mehr der Landwirtschaftszone, sondern der Gewerbezone angehören. Weshalb uns das interessieren sollte? Weil darin bald exotische Pilze gezüchtet werden.

Neues Waldreservat in der Zentralschweiz

Der Gugelwald im Grenzgebiet der Gemeinden Entlebuch und Sarnen wird zu einem Sonderwaldreservat. Die Kantone Luzern und Obwalden sowie die Eigentümerin Armasuisse habe einen Vertrag über 50 Jahre abgeschlossen.

Keine DNA in Bernstein-Fossilien

Das Szenario aus dem Film «Jurassic Park» ist und bleibt Fiktion. Eine britische Studie deutet stark darauf hin, dass in Insekten-Fossilien, die in Bernstein eingeschlossen sind, keine DNA erhalten bleibt.

Alle 20 Jahre ein neuer Chef

Der Biologe Urs Leugger übernimmt den Posten des Zentralsekretärs von Pro Natura. Er ist in über 100 Jahren erst der sechste Geschäftsführer der Naturschutzorganisation.

Eine Neuenburgerin ist «Obstsorte des Jahres»

Sie ist die Nachfolgerin der «Gublernuss» und der «Schweizerhose»: Die Zwetschge «Prune de Chézard» wurde am Donnerstag zur «Obstsorte des Jahres» 2013 gewählt.

Wasser verschluckt Bäume

In einem Erdloch in Lousiana verschwindet nicht nur Wasser, auch Bäume versinken gleich reihenweise – und dies innert weniger Sekunden, wie ein Video zeigt. Die Ursache ist der Mensch.

Wegen Wildtieren kein Wingsuit-Weltcup

Mitte September hätte in der Churfirstenlandschaft ein Wingsuit-Anlass stattfinden sollen. Das St. Galler Kantonsforstamt gibt nun aber rotes Licht. Der Grund: Die Springer stören Wildtiere. 

Tickets für die Forstmesse zu gewinnen

Vom 15.-18. August findet in Luzern die 22. Internationale Forstmesse statt. Die «Tierwelt» verlost 5x2 Eintrittsgutscheine für die wichtigste Messe für Wald und Holz in der Schweiz.

Die Faszination des goldenen Sarkophags

Bernstein ist nicht nur ein begehrter Schmuck. Auch Forscher sind wild auf das versteinerte Harz: Sie interessieren sich vor allem für Insekten- und Spinnentiere, die im Bernstein über Jahrmillionen erhalten bleiben.

Nicht jedes Rüebli ist perfekt

Der Detailhändler Coop führt eine neue Produktelinie ein. Unter dem Label «Ünique» sollen Früchte und Gemüse verkauft werden, die nicht den Normen entsprechen. Den Anfang machen Walliser Hagel-Aprikosen.

Tomatenkatastrophe trat nicht ein

Als die Tomatenminiermotte 2009 erstmals in der Schweiz beobachtet worden ist, waren sich die Experten einig: Unheil droht. Nun, nach vier Jahren der Beobachtung, hat sich das ganze als Fehlalarm herausgestellt.

Naturschützer fordern Rettung des Doubs

Kläranlagen revidieren, Wehre abbauen, Landwirtschaft umkrempeln: Pro Natura, der WWF und der Fischereiverband gelangen mit einer ganzen Forderungsliste an die Berner Konvention, um den Doubs und seine Bewohner zu retten.

Hummelkonkurrenz ist gut für Blumen

Je mehr Bestäuber, desto besser können sich Pflanzen vermehren, soviel ist klar. Doch Forscher haben nun herausgefunden, dass das Verschwinden einer einzigen Hummelart zu einem Drittel weniger Pflanzensamen führt.

Klimawandel belebt antarktischen Meeresgrund

Weil im Meer um die Antarktis das Eis schmilzt, fällt mehr Licht ins Wasser. Das führt dazu, das sich Glasschwämme vermehren und andere Tiere verdrängen.

So sähe die Schweiz ohne Menschen aus

Buchen, so weit das Auge reicht: Ein erstaunliches Bild fanden Schweizer Forscher in einem Urwald in der Ukraine vor. Ohne menschlichen Einfluss sähe es auch in der Schweiz so aus. 

Mehr illegal importierte Pflanzen

Pflanzenfreunde, die ihren Urlaub in der Ferne verbringen, erfreuen sich oft an exotischen Pflanzen, die sie als Mitbringsel in die Heimat mitnehmen wollen. Doch diese Souvenirs bergen Gefahren.

Neue Pflanzen für den Raupen-Menüplan?

Eingeschleppte Pflanzen können ein Risiko für die heimische Flora sein. Sie können aber auch eine Bereicherung auf der Speisekarte für Schmetterlingsraupen sein. Nun kann vorausgesagt werden, welcher Fall zutrifft.

Kohl essen statt Parfüm sprühen

Die Invasion der Stechmücken hat begonnen. Kaum jemand bleibt an lauwarmen Sommerabenden auf der Terasse von den blutsaugenden Insekten verschont. Ein paar Tipps zur Schadensbegrenzung.

Kampf den Eindringlingen

Eingeschleppte Pflanzen können zu einer Bedrohung der einheimischen Vegetation werden. Der WWF Zürich hat den Burghölzlihügel kartiert und dort invasive Sorten an über 500 Stellen gefunden.

Ablaufgitter zum Schutz der Fische

Die Schweizerische Vereinigung der Fischereiaufseher enthüllt heute Montag ein Wasserablaufgitter – das Symbol einer Aktion zum Schutz der schweizerischen Gewässer.

Veränderung der Natur mit Luftbildern erfasst

Nationalparks sollen ihre Ökosysteme nicht nur schützen, sondern auch dokumentieren. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt haben nun vier Nationalparks eine neue Methode zur Langzeitüberwachung entwickelt.

Schoggitaler zugunsten von Fröschen und Kröten

Im September werden Schulkinder wieder von Tür zu Tür wandern, um Schoggitaler zu verkaufen. Dieses Jahr gehen die «Kröten» aus dem Erlös an gefährdete Frösche – und Kröten.

Gülle verschmutzt Bach – Fische verenden

Am Mittwoch ist in Beromünster durch ein Missgeschick eine grosse Menge Jauche in einen Bach geflossen. Wie die Luzerner Polizei mitteilt, ist der gesamte Fischbestand in der Nähe verendet.

EU will Überfischung stoppen

Vertreter der 27 EU-Staaten, des EU-Parlaments und der EU-Kommission haben sich auf eine Reform der gemeinsamen Fischereipolitik geeinigt. Die Fischbestände sollen künftig stärker geschont werden.

Der Genfersee ist voller Plastikmüll

Plastik verschmutzt nicht nur die Weltmeere: Forscher der ETH Lausanne haben im Genfersee hohe Konzentrationen von winzigen Plastikteilchen gemessen. Die Kunststoffe fanden sich an Seeufern, im Wasser und im Vogelkot.

Uralte Insekten im Harztropf

50 Millionen Jahre alte Insekten, die aussehen, als hätten sie gestern noch gelebt: Im Sauriermuseum Aathal ist die Spezialausstellung «Bernstein - Das Gold des Meeres» eröffnet worden.

Regenwürmer stoppen Schneckeninvasion

Die Spanische Wegschnecke bereitet so manchem Hobbygärtner schlaflose Nächte. Doch nun haben Forscher eine einfache Methode gegen den Schädling entdeckt: Regenwürmer fördern.

Die Vereinigten Nationen werben für Insektenfleisch

Insekten auf dem Teller könnten den Weg aus der Nahrungsmittelkrise weisen und sind umweltfreundlich. Die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft empfiehlt deshalb in einem umfangreichen Bericht, vermehrt Insektenfarmen aufzubauen.

Der Borkenkäfer ist auf dem Rückzug

Die Schweizer Förster scheinen einen gefürchteten Schädling in den Griff zu bekommen: Im letzten Jahr war so wenig Holz vom Borkenkäfer befallen wie seit Jahren nicht mehr.

Hummer für die Nordsee-Windparks

Zehntausende Hummer holten Fischer einst jedes Jahr aus der Nordsee – bis die Bestände einbrachen. Nun sollen die Tiere wieder heimisch werden, am Fuss von riesigen Windrädern vor der Küste Norddeutschlands.

Ein besonderes Aroma bewahren

Die vielfältigen Holunderblüten betören mit ihrem Duft. Zwar ist das Vergnügen nur kurz, doch getrocknet lassen sich die Blüten das ganze Jahr verwenden.

Neuer Landschaftspark an der Töss

Die Töss soll in Winterthur zwischen Reitplatz und Kläranlage Hard aufgewertet und als Naherholungsgebiet besser genutzt werden. Die Stadt hat in Kooperation mit der kantonalen Baudirektion ein Leitbild für den «Tösspark» erstellt.

Fluss-Whirlpool verschlingt alles

Dieser Flusswirbel ist echt hungrig: Ob Eisschollen oder Erdstücke – was in seine Nähe kommt, taucht nicht mehr wieder auf. Oder doch?

Auszeichnung für den Öko-Architekten Lachat

Der diesjährige Gewässerpreis geht an Bernard Lachat. Der Jurassier ist ein Pionier der Ingenieurbiologie und hat sich auf die Revitalisierung von Gewässern spezialisiert.

Feuerwehr tötet Fische in Liechtenstein

Die Feuerwehr von Balzers FL hat mit einer unsachgemäss durchgeführten Übung ein Fischsterben verursacht. Über 200 Fische verendeten wegen des Einsatzes von giftigen Löschschäumen.

Mit Stadt-Tomaten zum Wohnzimmer-Konzert

«Tomaten sind rund und rot – meint man!» Dass dies nicht zwingend stimmt, weiss nun auch Jaël, Sängerin der Band Lunik. Sie ruft in einer «Pro-Specie-Rara»-Aktion zur Rettung der alten Tomatensorten auf.

Spargeln mit Bodenheizung

Während sich die Spargelernte in den meisten Betrieben um ein bis zwei Wochen verzögert, startet auf dem Fahrmaadhof in Diepoldsau die Ernte dank Abwärme einer Fabrik früher.

ETH baut Kiefernzapfen nach

Forscher an der ETH Zürich haben sich die Natur zum Vorbild genommen. Genau wie Kiefernzapfen, die sich bei Trockenheit öffnen und bei Nässe verschliessen, haben sie ein Material geschaffen, das sich den äusseren Gegebenheiten anpasst.

Mit Bohnen gegen Bettwanzen

In osteuropäischen Ländern werden Bettwanzen traditionell mit Bohnenblättern bekämpft. US-Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass dies tatsächlich wirkt. Und wieso.

Der Swimmingpool des Schreckens

Alles was die Kannenpflanze tut, ist warten. Warten, bis die ahnungslose Beute ein Bad nimmt. Und nie mehr rauskommt. Teil 4 der Mini-Serie «Fleischfressende Pflanzen».

Komm’ ja nicht zu nah

Wasserschläuche sind ziemlich unscheinbare Pflänzchen. Doch die Action findet unter Wasser statt. Teil 3 der Mini-Serie «Fleischfressende Pflanzen».

Ein Menüplan gegen das Bienensterben

Die Berner Fachhochschule hat zusammen mit Bienenzüchtern und Bauern Saatgut-Mischungen für Bienenweiden entwickelt. Sie sollen dem Nahrungsstress der Tiere zu Beginn des Sommers entgegenwirken.

Klimawandel setzt weiblichen Äschen zu

Die Äschenbestände in den Schweizer Flüssen leiden unter dem Klimawandel. Vor allem weibliche Äschen vertragen warmes Wasser nicht. Die Folge: Heute sind bis zu 85 Prozent der Tiere Männchen.

Das Raubtier unter den Pflanzen

Wie eine Bärenfalle schnappt sie zu und lässt ihrem Opfer keinen Ausweg: Die Venusfliegenfalle. Teil 2 der Mini-Serie «Fleischfressende Pflanzen».

Umweltkatastrophe im Nationalpark

Tausende von Fischen sind in einem Stausee im Schweizer Nationalpark verendet, weil Schlamm in den Abflussbach Spöl geschwemmt wurde. Der Bach galt als ökologisches Vorzeigeprojekt.

Ein klebriger Tod

Durch wohlriechende Düfte werden Insekten zur tödlichen Pflanze gelockt, eine Berührung, und sie kleben fest. Teil 1 der Mini-Serie «Fleischfressende Pflanzen».  

Rätsel um Feenkreise gelöst?

Die rätselhaften, kreisrunden Kahlstellen in der afrikanischen Wüste – die sogenannten Feenkreise – werden wahrscheinlich durch Termiten verursacht, die sich dadurch indirekt ihr Überleben in der Trockenzeit sichern.

300 Jahre Nachhaltigkeit

Heute Donnerstag ist der internationale Tag des Waldes. Gefeiert wird der dreihundertste «Geburtstag» der Nachhaltigkeit. Die Waldeigentümer schreiben währenddessen rote Zahlen.

Eindringlinge profitieren von Klimaschwankungen

Ausgerechnet der Japanknöterich, eine eingeschleppte Pflanzenart, profitiert vom Klimawandel. Das haben Berner Forscher herausgefunden.

Bienen markieren gefährliche Blumen

Wenn eine Biene auf einer Blüte von einem Feind attackiert wurde, setzt sie chemische Stoffe frei, die ihren Artgenossinnen Gefahr signalisieren. Dies fanden Forscher heraus, indem sie Angriffe mit einer Pinzette simulierten.

Neue Käferart entdeckt

Chinesische Wissenschaftler beschreiben eine neue, bläulich-grün gefärbte Bockkäferart.

Maus in Dose mit grünen Bohnen

Der Appetit auf grüne Bohnen ist einem Franzosen wohl fürs Erste vergangen: Der in Paris lebende Mann fand in einer Konservendose der Supermarktkette Carrefour eine tote Maus.

«Ökologischer Fussabdruck» geehrt

Der diesjährige Prix NATURE Swisscanto geht an Mathis Wackernagel. Der Wissenschaftler wurde damit am Freitagabend in Basel für die Erfindung des «ökologischen Fussabdrucks» geehrt.

Preis für Walliser Waldpflege-Pioniere

Der «Binding-Waldpreis» 2013 geht an die Betriebsgemeinschaft Forst Goms im Oberwallis. Sie erhält den mit 200'000 Franken höchstdotierten Umweltpreis der Schweiz für ihre Schutzwaldpflege.

Die Hälfte des Waldes hat eine Schutzfunktion

49 Prozent der Waldfläche in der Schweiz schützen Gebäude, Strasse und Schienen vor Naturgefahren. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht des Bundesamtes für Umwelt (BAFU).

Spielend Emissionen reduzieren

Ein neues Computerspiel soll angehende Landwirte für den Klimaschutz sensibilisieren. Ziel ist es, mit möglichst wenig Emissionen wirtschaftlich zu produzieren.

«Flüchten kostet Energie»

Um ein reibungsloses Nebeneinander von Schneesportlern und Wildtieren zu gewährleisten, führen das BAFU und der SAC eine Sensibilisierungskampagne durch. Sie ist erfolgreich und wird weitergeführt.

Neue Naturpärke für die Schweiz

Die Kantone St. Gallen, Schaffhausen und Wallis haben am Freitag beim Bundesamt für Umwelt Gesuche zur Errichtung neuer regionaler Naturpärke eingereicht.

Insektizide schuld an Bienensterben?

Die Untersuchung einer EU-Behörde hat ergeben, dass einige Insektizide – auch von der Schweizer Firma Syngenta – lebensgefährlich für Bienenvölker sein können.

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