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Natur & Umwelt

Ewige Faszination Eigernordwand

Vor 80 Jahren hat eine Deutsch-Österreichische Seilschaft erstmals die Eigernordwand erklommen. Erinnerungen anlässlich des runden Jubiläums. 

Qualleninvasion am Strand der Ferieninsel

Eine Qualleninvasion am idyllischen Strand Caló des Moro auf Mallorca hat Urlaubern das Baden gründlich vermiest. 

Der Kanton Zürich möge blühen

Fünf Verbände verlangen mit einer Initiative, dass statt 18 bis 30 Millionen Franken jährlich 55 Millionen Franken in den Natur- und Heimatschutzfonds fliessen.

Tödliche Falle Mähmaschine

Dicke Post für einen Landwirt aus Erlinsbach SO: Die Stiftung für das Tier im Recht hat Strafanzeige gegen ihn eingereicht. Wiederholt soll er beim Mähen mit der Maschine Rehkitze tödlich verletzt haben. 

Bach in Niederuzwil durch Betonwasser verschmutzt

Am Montag ist in Niederuzwil SG durch Bohrarbeiten eine Zuleitung zum Uze-Bach beschädigt worden. Dadurch floss Betonwasser in das Gewässer. 

Rohstoffabbau in Tiefsee «wie Abholzung»

In unberührte Ökosysteme wollen Rohstoff-Firmen vordringen, um den wachsenden Bedarf an Metallen etwa für Smartphones zu stillen. Es drohen irreparable Naturschäden. 

Kohlenstoff kann lange gespeichert werden

Schwarzer Kohlenstoff kann über Jahrtausende in Böden und Seen zwischengespeichert werden, bevor er ins Meer fliesst. 

Weitreichende Feuerverbote sind in Kraft

In diversen Regionen der Schweiz gelten Feuer- und Wasserentnahmeverbote. Grund dafür ist die anhaltende Trockenheit.

Erfolge im Kampf gegen Gifte in Textilproduktion

Vor sieben Jahren startete Greenpeace eine Kampagne gegen elf chemische Superschadstoffe in der Textilproduktion. Das hat dazu beigetragen, die Branche spürbar zu verändern.

Wassergesetz kommt vors Volk

Die monatelangen Diskussionen haben ein vorläufiges Ende gefunden: Der Kantonsrat hat am Montag das neue Zürcher Wassergesetz verabschiedet.

Windenergie steht vor deutlichem Rückgang

Die besten Jahre für die Erbauer von Windparks in Deutschland sind vielleicht schon wieder vorbei. Das zeigen neue Erhebungen.

Zusätzliche Reinigungsstufe für ARA

In regionalen Abwasserreinigungsanlagen (ARA) muss eine zusätzliche Reinigungsstufe zur Beseitigung von Mikroverunreinigungen eingebaut werden. 

«Lebensraum für gefährdete Arten»

Mit dem Ziel, die letzten Wässermatten zu sichern, liegt die kantonale Überbauungsordnung (KÜO) in Bern öffentlich auf. Für Manfred Steffen vom Verein «Lebendiges Rottal» geht sie zu wenig weit.  

Thurgau plant Wasserentnahmeverbot

Der Fachstab Trockenheit des Kantons Thurgau hat am Montag ein generelles Wasserentnahmeverbot beantragt, das ab Freitag rechtsgültig sein könnte. 

Ohne Stromleitung zwei Winter überstanden

Seit 2016 wohnen neun Familien in einem Haus, das sich selbstständig mit Energie versorgt. Trotz sonnenarmer Winter mussten sie nie frieren oder auf Komfort verzichten. 

Bürgerliche wollen Natur- und Heimatschutz lockern

Den Vorschlag zur Lockerung des Natur- und Heimatschutzgesetzes befürworteten die bürgerlichen Parteien und die Energiebranche. Linke, Grüne, Grünliberale und Naturschützer sind dagegen.

Gigantischer Eisberg steckt fest

Ein Jahr nach dem Abbruch eines gigantischen Eisbergs vom Larsen-C-Schelfeis in der Antarktis hat sich der Koloss bisher kaum von der Stelle gerührt.

Schutz für die Wässermatten

Auf den Berner Wässermatten wird das Land bewirtschaftet wie zu Zeiten unserer Vorfahren. Nun hat der Kanton eine Überbauungsordnung für das Gebiet aufgelegt. Doch schützt sie die Landschaft genügend?   

Der grösste Tropenwald-Nationalpark der Welt

Kolumbien hat das grösste Tropenwald-Schutzgebiet der Welt geschaffen. Der Chibiquete-Nationalpark ist nun grösser als die Niederlande.

Ökostrom-Rekord im ersten Halbjahr

Ökoenergie trägt immer stärker zur Stromversorgung in Deutschland bei – vor allem, wenn der Wind stark weht. An einem Wochenende kann dann schon mal 80 Prozent des benötigten Stroms aus Erneuerbaren kommen.

Raupenbefall verfärbt die Lärchen

Rotbraun verfärbte Lärchenkronen mitten im Sommer: Verantwortlich dafür sind die unzähligen Raupen des Grauen Lärchenwicklers. 

Die Zahl der Kegelrobben wächst um 13 Prozent

Die Bestände der Kegelrobben in dem drei Länder umfassenden Wattenmeer der Nordsee stabilisieren sich weiter.

So gelangt Eisen in die nordatlantischen Wirbel

ETH-Forscher haben entdeckt, dass der Golfstrom eisenreiche Küstenwassersäulen abspaltet, die Eisen in das Meerwasser des grossen nordatlantischen Wirbels transportieren. 

Kenianische Nationalparks sind gefährdet

Die kenianischen Nationalparks am Turkanasee sind auf die Liste des gefährdeten Welterbes der Unesco eingetragen worden. Sie seien durch Bewässerungsprojekte im benachbarten Äthiopien gefährdet.

1500 Arten auf Urnerboden gefunden

1500 Pflanzen- und Tierarten hat eine Bestandesaufnahme auf dem Urnerboden am Wochenende zutage gefördert. Die Erhebung lockte 200 Interessierte und Forscher auf die grösste Alp der Schweiz.

Moorschutz ging nach hinten los

Moore und Feuchtwiesen im Waadtländer Jura haben nicht davon profitiert, dass sie seit 1987 nicht mehr beweidet werden. Im Gegenteil: Typische Arten gingen gar verloren.

Anzahl der eingesetzten Versuchstiere gesunken

Um etwas mehr als zwei Prozent sind die Tierversuche in der Schweiz zurückghegangen. Das zeigen Erhebungen der Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV). 

Bote aus den Tiefen des Weltalls

Der Himmelskörper 'Oumuamua, der erste in unserem Sonnensystem entdeckte Nomade aus den Tiefen des interstellaren Raums, ist möglicherweise gar kein Asteroid.

Plastik an Ufern der Schweizer Gewässer

Bierdosen, Zigaretten und Plastik: Freiwillige haben in einem Jahr fast 96'000 Gegenstände von den Ufern von Schweizer Gewässern entfernt.

Neue Regeln für Planen und Bauen im Uferbereich

Das Planen und Bauen im Uferbereich am Zürichsee soll neu geregelt werden. In Zukunft können die Gemeinden über Bauprojekte in dem sensiblen Bereich selbst entscheiden. 

Cocktails mit Stinkpflanze

Ein grosses – und seltenes – Spektakel: Tausende Menschen haben in New York die seltene und stinkende Blüte der Titanwurz-Pflanze bestaunt.

Unterstützung für das Wachseldornmoos

Der Kanton Bern kann im Wachseldornmoos bei Buchholterberg mehrere Massnahmen zur Aufwertung dieses Naturschutzgebiets vornehmen. 

Zweitgrösstes Korallenriff nicht mehr bedroht

Die Unesco nimmt das Belize Barrier Reef von der Liste der bedrohten Welterbestätten. Belize hatte die Gesetze zum Naturschutz verbessert.

Heimtückischer Rückkoppelungseffekt

Viele Klimamodelle unterschätzen voraussichtlich die Folgen der Klimaerwärmung. Das sagt eine internationale Gruppe von Forschern, nachdem sie Daten zu vergangenen Wärmeperioden ausgewertet hat.

Wässermatten-Überbauung vors Volk

Am Montag legt der Kanton Bern die kantonale Überbauungsordnung (KÜO) zum Erhalt der Oberaargauer Wässermatten öffentlich auf. 

Neandertaler pirschten sich an ihre Beute heran

Neandertaler sind bei der Jagd offenbar strategisch vorgegangen und haben sich nah an ihre Beute herangepirscht. Das belegen Spuren an zwei Skeletten grosser ausgestorbener Damhirsche.

Schätze am Meeresgrund

In der Tiefsee finden sich zuhauf Rohstoffe, die in elektronischen Geräten und Elektrofahrzeugen gefragt sind. Der Abbau beginnt voraussichtlich im kommenden Jahr. 

Schäden durch den Borkenkäfer

Der Borkenkäfer ist auch in diesem Jahr wieder auf dem Vormarsch. Das Innerrhoder Oberforstamt veröffentlicht wöchentlich die aktuellen Zahlen, um drohende Schäden durch die Schädlinge in Grenzen zu halten.

Exotische Schnecken tauchen in Europa auf

Forscher haben erstmals zwei exotische und potenziell gefährliche Schneckenarten in Europa nachgewiesen.

Zu viel Nitrat im Grundwasser

Der Europäische Gerichtshof hat Deutschland wegen Verletzung von EU-Recht verurteilt. Grund: Die Regierung hat über Jahre zu wenig gegen Nitrate im Grundwasser unternommen hat. 

Seen haben sauberes Badewasser

In den Zentralschweizer Seen kann aus mikrobiologischer Sicht bedenkenlos gebadet werden. Das zeigt eine neue Untersuchung. 

Weltweite Aktion gegen Wildschmuggler

Im Kampf gegen Wildschmuggel sind bei weltweit koordinierten Aktionen über 31'000 Tiere sichergestellt worden.

Heute ist Sommeranfang

Heute Donnerstag beginnt der Sommer auch auf dem Kalender. Nach der Auswertung von Wetterdaten unseres nördlichen Nachbarlandes sind Meteorologen überzeugt, dass der Klimawandel in vollem Gang ist.

Schneckenschleim als Hautaufheller

Von wegen gesunde Bräune. In Asien wollen viele Leute so weiss wie möglich werden. Auch ein deutscher Konzern verdient gut an den Kosmetika. Der neueste Schrei: Schneckenschleim.

Wasserkraftwerk in Unesco-Naturreservat

Tansanias Regierung will trotz Bedenken von Umweltschützern am Bau eines grossen Staudamms in einem als Unesco-Weltnaturerbe geschützten Wildreservat festhalten. 

Bundesrat lehnt Trinkwasserinitiative ab

Der Bundesrat spricht sich gegen die Trinkwasserinitiative aus. Diese hätte aus seiner Sicht «schädliche Folgen für die Schweizer Landwirtschaft und Ernährungssicherheit». 

Antarktis-Eis schwindet immer schneller

Die Antarktis verliert gemäss einer Hochrechnung immer schneller an Eis. Wie schnell geschieht das? Neue Studien haben das Schmelzen untersucht. 

Besseres Klima durch Grün an den Fassaden

Pflanzen auf Hausdächern und an Fassaden wirken sich positiv auf das Klima in einer Stadt aus. In Zürich sollen deshalb die Bemühungen um Vertikalbegrünungen stark intensiviert werden. 

Leisere Windanlagen dank gefiederten Rotorflügeln

Vogelflügel stehen der neusten Errungenschaft im Kampf gegen zu laute Windanlagen Pate. Gefiederte Flügel verringern den Lärm der Anlagen um durchschnittlich drei Prozent. 

Aargauer Wald wird naturnaher

Die Kantonsverwaltung sieht sich auf Kurs: Die Ziele der Waldpolitik würden in hohem Masse erreicht, ist einem neuen Bericht zu entnehmen.  

Urner Jäger müssen Gämsen schonen

Die Urner Gamsjäger müssen sich in der nächsten Saison zurückhalten. Dafür gibt es verschiedene Gründe: unter anderem den letzten, besonders harten Winter. 

Fische sterben wegen Gülle

Durch eine sickernde Jauchegrube ist ein Bach im Kanton Freiburg verschmutzt worden. Zwölf Kilogramm verendete Fische wurden aus dem Gewässer geholt.

Mikroplastik selbst in der Antarktis

Selbst in den entlegensten Gegenden der Welt finden sich die Spuren der Zivilisation. Eine Greenpeace-Expedition brachte Wasserproben aus der Antarktis mit – und fand darin Mikroplastik und Chemikalien.

Moorschutz ist effizienter Klimaschutz

Obwohl Moorböden weniger als drei Prozent der Landfläche ausmachen, speichern sie 20 Prozent des weltweiten Boden-Kohlenstoffs. Moorschutz ist damit eine sehr effiziente Klimaschutzmassnahme.

Serie von vermutlich getöteten Robben

An Polens Ostseestrand sind in den vergangenen Tagen immer wieder tote Robben gefunden worden. Die fünf Tiere wiesen Spuren von Gewalteinwirkung auf.

Jeder Delfin hat seinen Namen

Eine aktuelle Studie zeigt: Delfine behalten trotz engen sozialen Bindungen lebenslang ihre individuellen «Namen» bei. 

Standesinitiative macht Druck für Palmöl-Verbot

Der Bundesrat soll bei den Verhandlungen für ein Freihandelsabkommen mit Malaysia oder anderen Staaten das Palmöl konsequent ausklammern.

Neue Anlage filtert Hormone aus Abwasser

Kosmetika, Hormone, Rückstände aus Medikamenten und Chemikalien gelangen in der Stadt Zürich seit Anfang März 2018 nicht mehr in die Gewässer. Eine neue Ozonierungs-Anlage filtert sie heraus.

Sollen Bauzonenflächen vergrössert werden?

Kulturland schützen Ja, Status Quo einfrieren Nein: Nach dem Ständerat hat sich auch der Nationalrat gegen die Zersiedelungsinitiative der Jungen Grünen ausgesprochen. 

Schlange entwichen oder ausgesetzt  

Die Thurgauer Polizei hat diese Woche nach Salmsach und Tobel ausrücken müssen, um zwei Schlangen zu retten. Von einem Tier, eine ungiftige japanische Inselkletternatter, wird der Besitzer gesucht.

Strafe wegen Quälerei von Pferden

Eine Bekannte des mutmasslichen Tierquälers von Hefenhofen ist am Donnerstag in Mels vom Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland verurteilt worden. 

Plötzlich war da ein Eisbär

Ein Eisbär ist auf Spitzbergen in ein abgelegenes Hotel eingedrungen. Im Gebäude, einer ehemaligen Radiostation, befanden sich 14 Menschen, darunter neun Gäste. 

Welt erstickt im Plastikmüll

Die Uno hat anlässlich des Weltumwelttags am 5. Juni vor den Gefahren durch Plastikmüll gewarnt. Eine Bessere Müllbeseitigung und Änderung des Konsumverhaltens seien nötig.

Viel Sympathie, aber zu wenig Unterstützung

Nein zu Subventionen für horntragende Kühe: Nach dem Ständerat empfiehlt auch der Nationalrat die sogenannte «Hornkuh-Initiative» ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung. 

Schweiz hat Mühe mit Verbot von Einweg-Plastik

Die EU will Strohhalme, Wattestäbchen und anderes Einweg-Plastik verbieten. Die Schweiz zieht nicht nach.

Der Rückweisungsantrag von links ist chancenlos

Eine linke Minderheit im Ständerat ist am Dienstagvormittag mit ihrem Antrag gescheitert, das Jagdgesetz an den Bundesrat zurückzuweisen. Der Schutz von Wolf, Luchs und Biber wird gelockert.

Vorbei an Haien, Riesenwellen, Plastikmüll

Den Atlantik hat er bereits vor 20 Jahren durchschwommen - nun will es der Franzose Benoît Lecomte mit dem riesigen Pazifik aufnehmen: 9000 Kilometer Schwimmstrecke liegen vor ihm. 

Wo die Tschechen Wein statt Bier trinken

Südmähren ist der Weingarten von Tschechien. Das Klima zwischen den Rebbergen entlang der Thaya sorgt für eine prächtige Natur – und verleitet Adelsfamilien zu merkwürdigen Spässen. 

Ein Bad in der Brühe

Die Urlaubssaison auf Mallorca steht bevor. Familien aus ganz Europa freuen sich auf Badespass an Traumstränden. Aber nicht überall ist es ratsam, ins Wasser zu gehen. 

Botanischer Garten Bern auf den Spuren Humboldts

Der Botanische Garten der Universität Bern heftet sich im Rahmen einer Ausstellung an die Fersen des deutschen Naturforschers Alexander von Humboldt (1769-1859). 

Mehr Sicherheit und Ökologie für die Töss

Aus Sicht des Hochwasserschutzes hat sich die Tösskorrektur zwar bewährt. Aber der momentane Ausbaustandard bezüglich Sicherheit genügt nicht mehr den heutigen Anforderungen. 

Walfänger töten unzählige Zwergwale

Unter dem Deckmantel der Wissenschaft: Walfänger haben bei ihrer jüngsten Expedition 122 trächtige Zwergwale und Dutzende Jungtiere getötet. 

Anklage wegen Gewässerverschmutzung

Der Chemiekonzern Lonza wird angeklagt. Er soll Trinkwasser jahrelang mit einem krebserregenden Lösungsmittel verschmutzt haben, ohne etwas dagegen unternommen zu haben.

Mehr als eine Million Lachse verendet

Rund 1,35 Millionen Zuchtlachse sind an der Westküste des australischen Bundesstaates Tasmanien verendet. 

Schwankungen des Meeresspiegels überlebt

Das Great Barrier Reef ist in den vergangenen 30'000 Jahren fünfmal praktisch abgestorben – und hat sich an anderer Stelle neu gebildet. Das schreiben Forscher im Fachmagazin «Nature Geoscience».

Auflagen für rituelles Schlachten sind zulässig

Auflagen für das rituelle Schlachten ohne Betäubung sind aus Sicht des EU-Gerichtshofs (EuGH) kein Verstoss gegen die Religionsfreiheit. 

Letzte Urwälder Europas kartiert

Forscher der Humboldt-Universität Berlin haben eine Landkarte der letzten Urwälder Europas erarbeitet. Darin sind mehr als 14'000 Quadratkilometer solcher Wälder in 34 Ländern erfasst, wie die Universität am Freitag mitteilte.

Initiative gegen Pestizide eingereicht

Parlament und Stimmvolk werden sich mit einem Verbot von synthetischen Pestiziden in der Landwirtschaft befassen. Eine Gruppierung aus Neuenburg hat am Freitag eine entsprechende Initiative eingereicht.  

Strassenverlegung im Neeracherried

Vor rund einem Jahr ist beim Kanton Zürich ein Konzept zur Verlegung der Strassen aus dem Neeracherried eingegangen. Der Regierungsrat plant nun die Verlegung der Strassen weiter. 

Wieso sehen Saturnmonde aus wie Ravioli?

Die inneren Monde des Saturns sehen aus wie riesige Ravioli. Berner Forscher zeigen, dass die eigenartig geformten Monde durch Kollisionen zwischen kleinen Monden ähnlicher Grösse entstanden sind.

Arsen in Böden von Liesberg BL

In Böden der Gemeinde Liesberg BL sind erhöhte Arsenwerte festgestellt worden. Die Behörden empfehlen, in den betroffenen Gebieten auf Gemüseanbau in privaten Gärten zu verzichten.

Zwei Initiativen fürs Kulturland eingereicht

Im Kanton Luzern soll die Kulturlandschaft besser geschützt werden. Das verlangen zwei Initiativen, die am Dienstag eingereicht wurden. Der Boden brauche einen Anwalt, sagen die Initianten.

Heinzelmännchen für unsere Umwelt

Sie putzen Nistkästen, setzen Obstbäume, entbuschen Moore, verhindern auch einmal ein Kraftwerk – und sie werden immer mehr: Ohne die Tausenden Freiwilligen von Pro Natura, WWF oder BirdLife sähe die Schweiz anders aus. 

Neuenburg verbietet Röhrli aus Plastik

Neuenburg verbietet als erste Schweizer Stadt Trinkhalme aus Plastik. Die Restaurants werden Getränke künftig mit abwaschbaren oder kompostierbaren Röhrchen aus Stahl, Bambus oder Papier servieren.

Die Biodiversität im eigenen Garten fördern

Eidechsen, Schmetterlinge oder Bienen: Um die Existenz vieler Tier- und Pflanzenarten steht es schlecht in der Schweiz. Doch alle können zu einer Förderung der Biodiversität beitragen, sogar mitten in der Stadt.

Biene mit Chip auf Rücken fliegt für Forschung

Pestizide werden oft als mögliche Ursache für das Bienensterben genannt. Ein Mikrochip auf dem Rücken der Bienen soll Aufschluss darüber geben, wie sich Rückstände auf den Bienenflug auswirken.

Sternenentstehung im jungen Universum

Astronomen sind der Geburt des Sternlichts einen Schritt näher gekommen: In einer fernen Galaxie entdeckte ein Forscherteam Hinweise auf die Entstehung von Sternen nur 250 Millionen Jahre nach dem Urknall.

Illegale Herstellung von Ozonkiller vermutet

Amerikanische Forscher sind womöglich einem Umweltverbrechen auf der Spur. Sie fanden verdächtige Messwerte eines verbotenen Stoffs in der Atmosphäre, berichten sie in der Fachzeitschrift «Nature».

Umweltziele des Kanton Luzerns in Frage gestellt

Wie gesund sind Boden, Luft und Wasser im Kanton Luzern? In einigen Bereichen verfehlt der Kanton die gesetzlichen Anforderungen. Und die Ziele bis 2030 sind wohl zu hoch gesteckt.

EU-Gericht bestätigt Auflagen für Insektizide

Die Auflagen für den Einsatz zweier umstrittener Neonicotinoide, die Bienen gefährden, gelten weiterhin. Die Konzerne Bayer und Syngenta freut dies nicht, Naturschützer jedoch schon.

Leitungswasser soll Herbizide ersetzen

Reines Leitungswasser könnte im Walliser Weinbau bevorzugte Unkrautvertilgungsmittel werden. Eine neue Methode wird derzeit auf einem Gutsbetrieb des Kantons getestet. Der Versuch dauert drei Jahre.

In reichen Ländern steigt die Waldfläche

Geht es der Wirtschaft gut, dann wächst die Waldfläche. Auf diese grobe Formel lässt sich das Ergebnis einer finnischen Studie bringen. Das bedeutet aber nicht immer, dass der Wald auch wertvoll ist.

Grüne Wirtschaft könnte 25 Millionen Jobs schaffen

Eine nachhaltigere Wirtschaft könnte weltweit 25 Millionen neue Jobs schaffen, wie die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) schätzt. Allein in den USA könnten es 1,6 Millionen sein.

Eisheilige sind Zufallstreffer

Die Kalte Sophie wütet heute über der Schweiz und bringt Regen, Kälte und mancherorts sogar Schnee. Eine Auswertung von «SRF Meteo» zeigt aber: Die Eisheiligen sind reine Zufallstreffer.

Die Vitaparcours werden 50

Der Anstoss für die Eröffnung des ersten Vitaparcours vor 50 Jahren kam von einer Männerriege. Was einst für gut trainierte Turner gedacht war, erfreut heute als 24 Stunden gratis Fitnessstudio ohne Aufsicht die breite Bevölkerung.

Mini-Helikopter soll über Mars fliegen

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will den Planeten Mars erstmals mit einem Helikopter erkunden. Das drohnenartige Fluggerät soll nur rund 1,8 Kilo wiegen und nicht viel grösser als ein Fussball sein.

Keine Einigung an Klimakonferenz in Bonn

Auf der Klimakonferenz im deutschen Bonn konnten sich die verschiedenen Delegationen nicht einigen und reisen unverrichteter Dinge wieder ab. Ob die Zele des Pariser Klimaabkommens erreicht werden können, ist fraglich.

Forscher entdecken riesige Wirbel auf der Sonne

Wissenschaftler haben riesige wirbelförmige Wellen auf der Sonne entdeckt. Die Wellen breiten sich entgegengesetzt zur Rotationsrichtung der Sonne aus und haben Lebensdauern von mehreren Monaten.

Nano-Dünger sollen effizienter sein

Dünger mit Nanopartikeln könnten wirksamer sein als ihre herkömmlichen Pendants. Darauf weist eine umfassende Literaturstudie hin, an der die Forschungsanstalt Agroscope beteiligt war.

Mit Gentech zu resitenten Sorten

Gentech-Mücken gegen Malaria oder gegen Schädlinge resistente Apfelbäume: Auf neuen Verfahren, mit denen man punktuell ins Erbgut eingreifen kann, ruhen grosse Hoffnungen.

Tierversuchsverbot für Kosmetika?

Das EU-Parlament fordert ein weltweites Verbot von Tierversuchen für Kosmetika bis 2023. 

Waldböden sind dank Luftreinhaltung gesünder

Die Bodenverhältnisse in Europas Wäldern haben sich verbessert. So nahm der Gehalt an Sulfat, Nährstoffen und Aluminium im Sickerwasser stark ab.

Riesige Todeszone im Golf von Oman

Im Golf von Oman haben Wissenschaftler eine riesige «Todeszone» entdeckt, in der wegen Sauerstoffmangels kein Leben gedeiht.

Proto-Embryo ohne Spermien und Ei

Erstmals haben Wissenschaftler im Labor aus Stammzellen embryo-ähnliche Strukturen erzeugt, ohne dabei Spermien oder Eizellen einzusetzen. 

Fische verenden wegen Chlor

Im Bach Biber in der Schaffhauser Gemeinde Bibern sind zu Wochenbeginn tote Fische entdeckt worden. 

Arktische Mikroalgen trotzen dem Klimawandel

Die Versauerung der Ozeane infolge des Klimawandels scheint Mikroalgen-Gemeinschaften in arktischen Küstengewässern wenig zu beeinträchtigen.

Forscher entschlüsseln das Erbgut der Rose

Auf der Suche nach Perfektion: Internationale Genforscher sind der perfekten Rose auf der Spur.

Viele Lebewesen sind vom Aussterben bedroht

Naturschützer warnen vor einem grossen Artensterben im ostafrikanischen Viktoriasee.

Tonnen von Mikroplastik in Naturschutzgebieten

Böden in Schweizer Naturschutzgebieten enthalten beträchtliche Mengen an Mikroplastik. Die Universität Bern hat 29 Auenböden untersucht und schätzt, dass dort rund 53 Tonnen Mikroplastik liegen.

Nidwalden genehmigt Schutzwaldprojekte

Statt in Verbauungen investiert die Nidwaldner Regierung in die Pflege von Schutzwald.

In den grössten Höhlen der Welt

Die Höhlen und Urwälder des Phong-Nha-Ke-Bang-Nationalparks in Vietnam verbergen eine geheimnisvolle Tierwelt – und auch zahlreiche unerforschte Kreaturen. 

Verblüffende Megafusion grosser Galaxien

Gleich zweimal haben Forscher gewaltige Galaxienhaufen aufgespürt - weit zurück im jungen Universum.

«75 Jahre Natur- und Landschaftsschutz»

Ein Luxusbau im Naturschutzgebiet am Greifensee? Die PR-Aktion des Amtes für Landschaft und Naturschutz Zürich sorgt für rote Köpfe. Ein Telegramm von der heutigen Medienkonferenz.

Umstrittene Guerilla-Werbeaktion am Greifensee

Ein Luxusbau im Naturschutzgebiet am Greifensee? Die PR-Aktion des Amtes für Landschaft und Naturschutz Zürich sorgt für rote Köpfe. Heute um 09.30 Uhr findet dazu eine Medienkonferenz statt.

Ein Loch in der Vereinskasse

Der Verband Naturfreunde Schweiz ist in Finanznöten. Zusätzlich hat er mit einem Mitgliederschwund zu kämpfen.

Gebäudeschäden von 12 Millionen Franken

Der riesige Bergsturz von Bondo im bündnerischen Bergell hat letzten Sommer Schäden von 40 Millionen Franken verursacht.

Neue SBB-Konzession nützt Moorgebiet

Die SBB wollen ihre Konzession für das Wasserkraftwerk Etzelwerk im Kanton Schwyz erneuern und müssen dafür ökologische Ersatzmassnahmen treffen.

Weniger Zecken dank Ameisen

An Orten, an denen Kleine Rote Waldameisen ihre Nester haben, leben weniger Zecken. Das hat ein Forschungsteam im Kanton Bern nachgewiesen.

Hauszwetschge ist die Schweizer Obstsorte 2018

Jahrhundertelang beliebt, in wenigen Jahren fast vergessen und nun am Wiederauferstehen: Die Hauszwetschge ist die Schweizer Obstorte des Jahrs 2018. Sie wurde am Samstag in Oltingen BL gekürt.

Dinosaurier: Ausbreitung nach Meteoriteneinschlag

Ein Meteoriten-Einschlag liess die Dinosaurier vor 66 Millionen Jahren aussterben. Doch auch bei ihrer Ausbreitung vor 232 Millionen Jahren habe ein Meteorit schon eine grosse Rolle gespielt, berichten Forscher.

Warnung vor Hangrutsch kommt ins Warnsystem

Die Bevölkerung soll besser vor Naturgefahren geschützt werden. So der Bund künftig nicht mehr nur vor Ereignissen wie Stürmen, Lawinen und Hochwasser warnen, sondern auch vor Rutschungen.

Korallensterben vor der australischen Küste

Die Korallen im Great Barrier Reef vor der Küste Australiens sind im Jahr 2016 massenhaft abgestorben. 

Grünes Licht für Windkraftanlagen

Im Thurgau sollen Windenergieanlagen gebaut werden können. Der Grosse Rat hat am Mittwoch eine SVP-Motion, welche einen Mindestabstand zu Gebäuden verlangte, deutlich abgelehnt.

Veraltetes Jagdgesetz wird in Schuss gebracht

Es ist eines der ältesten Gesetze im Kanton Zürich und entsprechend angestaubt: Die Baudirektion hat nun das Jagdgesetz grundlegend neu erarbeitet. 

Ein Paradies für Fische mitten in Zürich

Ein Fisch-Hotspot mitten in Zürich: Damit sich in der Sihl bedrohte Fischarten wie Nase, Äsche und Schneider weiterhin halten können, sind Aufwertungsmassnahmen umgesetzt worden.

Island nimmt wieder die Jagd nach Finnwalen auf

Nach zwei Jahren Pause wollen Walfänger in Island in diesem Sommer wieder Finnwale jagen. Am 10. Juni solle die Jagd beginnen, berichtete die Zeitung «Morgunbladid» am Dienstag.

Bialowieza-Abholzung verstösst gegen EU-Recht

Polen verstösst mit der Abholzung von Bäumen im geschützten Bialowieza-Urwald laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) gegen das Naturschutzrecht der Union.

Wegen Vulkanausbruch ganze Insel evakuiert

Wegen eines Vulkanausbruchs müssen die Bewohner der Pazifikinsel Ambae ihre Heimat verlassen. Die Behörden der zu Vanuatu gehörenden Insel riefen den Notstand aus und ordneten eine Evakuierung an.

Pflanze ruft mit Duftstoff Spinne zu Hilfe

Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Dass dieses Prinzip auch für Krabbenspinnen und Blütenpflanzen gilt, haben Forschende der Universität Zürich gezeigt.

Mehr Transparenz nach Glyphosat-Eklat

Die EU-Kommission will Ärger wie bei der Glyphosat-Zulassung künftig vermeiden und die Genehmigungen für Unkrautvernichter und ähnliche Mittel transparenter machen.

Schweizer will Plastik aus dem Meer holen

Der Schweizer Yvan Bourgnon will die Meere vom Plastik befreien. Dazu hat er ein riesiges Boot gebaut, einen Quadrimaran.

Hurrikans verursachten massive Schäden

Hurrikane, Überschwemmungen und Waldbrände bescherten den Versicherungen 2017 das teuerste Jahr überhaupt.

Kantonsrat schützt private Grundstückbesitzer

Das Thema gibt laufend Anlass zu Diskussionen: Der Bau eines durchgängigen Uferwegs am Zürichsee wird schwieriger. Neue Regeln sind in Vorbereitung.

Regierung will Bikern im Wald den Weg weisen

In den Urner Wäldern soll das Velofahren, Biken und Reiten nur auf Waldstrassen und befestigten Waldwegen erlaubt sein.

Kurze Pause bei Permafrost-Erwärmung

Zum ersten Mal seit 2009 hat sich der alpine Permafrost nicht erwärmt. Dies ist zwei besonders schneearmen Wintern zu verdanken. Die Erwärmungspause dürfte aber nur vorübergehend sein.

Eisschmelze lässt sich kaum verhindern

Wissenschaftler schlagen Alarm: Selbst bei Einhaltung des Zwei-Grad-Ziels wird das arktische Eis verschwinden. 

Schweizer wollen weniger konsumieren

Laut einer WWF-Umfrage denken neun von zehn Menschen in der Schweiz darüber nach, weniger zu konsumieren. Der ökologische Fussabdruck der Schweiz beträgt laut dem Bund mehr als drei Erden.

Astronomen entdecken den abgelegensten Stern

Ein internationales Forschungsteam mit Schweizer Beteiligung hat einen Stern entdeckt, der neun Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Damit ist er der abgelegenste bisher bekannte Stern.

Pflanzen werden zu Gipfelstürmern

Die globale Klimaerwärmung treibt immer mehr Pflanzen den Berggipfeln entgegen. Wissenschaftler stellten fest, dass die Zahl der Pflanzenarten auf den Gipfeln steigt, je stärker sich das Klima erwärmt.

Parlament erwärmt sich für Fernwärme-Projekt

Das Zürcher Stadtparlament sagt Ja zu einer grossen «Kiste»: Die Fernwärmeversorgung in der Stadt Zürich soll für 235 Millionen Franken erweitert werden.

Notstand wegen Ölteppich vor Borneo

Ein riesiger Ölteppich verschmutzt 60 Kilometer Küste auf der südostasiatischen Insel Borneo. Mit einem Grossaufgebot versuchen die Behörden, eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Grossbritannien geht gegen Elfenbeinhandel vor

Die britische Regierung hat das strengste Handelsverbot für Elfenbein in Europa angekündigt. 

Sumpf, Salz und Schwemmland

Ferien im Naturreservat sind nichts für Weicheier. Wer Vogelkacke, Pferdeäpfel und Mückenstiche nicht verträgt, geht also besser an die Côte d’Azur, nicht in die Camargue.

Keine direkte Gefahr durch Bauchemikalien

In den Bündner Fliessgewässern droht Menschen keine direkte Gefahr durch den seit 1986 verbotenen Bauschadstoff PCB. Das zeigten Messungen an 27 Standorten.

Plötzliche Resistenz gegen Todes-Pilz

Ein eingeschleppter Pilz rafft seit Jahren etliche Frösche und andere Amphibien in Amerika und Australien dahin. Doch immer mehr Tiere können sich gegen den tödlichen Feind wehren.

Sitten ermuntert zur Stadt-Begrünung

Die Stadt Sitten will die Einwohner animieren, sie im Kampf gegen die Klimaerwärmung zu unterstützen. Sie hat einen Leitfaden zur Begrünung des urbanen Raums herausgegeben und hofft auf aktive Teilnahme.

Zürichs Kampf gegen fremde Pflanzen

Der Kanton Zürich will gegen fremde Tiere und Pflanzen, die sich auf Kosten der einheimischen Arten stark verbreiten, rechtzeitig, koordiniert und entschlossen vorgehen.

Umweltkommission will Naturschutz lockern

Die Umweltkommission des Ständerats (UREK) will den Naturschutz lockern. Die Kantone sollen bei der Abwägung von Schutz und Nutzen mehr Gewicht bekommen. 

Bade-Enten sind voller Krankheitserreger

Im Innern der knallgelben Bade-Entchen und der giftgrünen Krokodilen, mit denen Kinder in der Badewanne plantschen, wachsen vielfältige Bakterienkulturen.

Pollen fliegen immer früher und länger

Jahr für Jahr freuen sich die einen über die frühlingshaften Temperaturen, während bei anderen die Nase läuft. Wer unter Heuschnupfen leidet, hat es nicht leicht. Die Pollenbelastung in der Luft steigt Jahr für Jahr – unter anderem auch aufgrund des Klimawandels.

Biodiversitätsschwund bedroht Menschheit

Die Menschheit riskiert einer Studie zufolge durch die Ausbeutung der Natur ihren derzeitigen Lebensstandard und sogar ihr eigenes Fortbestehen. Die Situation sei in allen Regionen der Welt dramatisch.

Lichter aus: Wahrzeichen weltweit im Dunkeln

Für eine Stunde sind am Samstagabend die Lichter an Sehenswürdigkeiten und in Wohnungen weltweit ausgegangen. Die «Earth Hour» des WWF warb in 187 Ländern für Umweltschutz.

«Dreckigster Fluss der Welt» soll sauber werden

Yusuf Supriyadi lebt am Citarum – am «schmutzigsten Fluss der Welt». Der indonesische Reisbauer aber hat keine andere Wahl: Er ist auf die Kloake angewiesen, um seine sechsköpfige Familie zu ernähren.

Mikroplastik-Rekord im Eis

Im arktischen Meereis wimmelt es nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen von winzigen Plastikpartikeln.

Die Gletscherschmelze ist nicht mehr aufzuhalten

Die schlechte Nachricht: Egal, was wir tun, die Gletscher werden schmelzen. Die Gute: Es gibt doch noch einen Funken Hoffnung.

Naturnahe Lösungen gegen die Wasserkrise

Die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Gebieten, die zeitweise von Wassermangel bedroht sind. Dies geht aus dem Uno-Weltwasserbericht hervor, der am Montag auf dem 8. Weltwasserforum vorgestellt wurde.

Forscher untersuchen Flechtenarten

Flechten sind auf saubere Luft angewiesen und reagieren sensibel auf Schadstoffe. Ihre Beobachtung macht daher in vieler Hinsicht Sinn.

Dramatische Waldverluste weltweit

Weltweit sind nach Angaben der Umweltorganisation WWF seit 1990 fast 2,4 Millionen Quadratkilometer Wald zerstört worden: mehr als die sechsfache Fläche Deutschlands.

Schweizer essen am liebsten Frischkäse

In der Schweiz sind 2017 pro Kopf 21,32 Kilogramm Käse verzehrt worden. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung sind das 182'000 Tonnen Käse und Quark. 

Kritik an fehlender Palmöl-Kennzeichnung

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat zahlreichen internationalen Konzernen vorgeworfen, Angaben zur Herkunft des von ihnen verwendeten Palmöls zu verweigern.

Landwirtschaftsbetriebe erhalten 1,77 Millionen

Die Frostschäden sind hoch: Der fondssuisse, ehemals Elementarschadenfonds des Bundes, unterstützt stark betroffene Landwirtschaftsbetriebe im Aargau mit 1,77 Millionen Franken.

Die Natur ergrünt tendenziell immer früher

Der Frühling beginnt auf der Nordhalbkugel immer früher, und zwar vor allem in der Polarregion. Die Natur ergrünt tendenziell immer früher.

Parlament lehnt Waldinitiative ab

Nach dem Aargauer Regierungsrat ist auch die vorberatende Parlamentskommission gegen eine bessere Entschädigung der gemeinwirtschaftlichen Leistungen der Waldbesitzer aus der Staatskasse.

Verlust der Biodiversität hat ernste Folgen

Es geht nicht nur um die Rettung des Regenwalds oder seltener Tierarten: Der Rückgang an biologischer Vielfalt führt zu schweren politischen, sozialen und wirtschaftlichen Konflikten.

Wald im Klimawandel-Stress

Ein europaweit einmaliges Langzeitexperiment zu Folgen des Klimawandels wird im Baselbieter Jura bei Hölstein BL vorbereitet.

Acht Tote und hohe Sachschäden

Hochwasser, Rutschungen, Murgänge, Steinschlag, Fels- und Bergstürze haben 2017 in der Schweiz Schaden von 170 Millionen Franken verursacht.

Schwere Ölkatastrophen im Meer

Heute vor 40 Jahren verunglückte der Tanker «Amoco Cadiz» und zog die folgenschwerste Ölkatastrophe in Europa nach sich. Doch auch andere Havarien haben die Umwelt massiv verseucht.

Katastrophe von apokalyptischem Ausmass

Der 16. März 1978 bleibt bis heute ein schwarzer Tag für die Bretagne. Der Supertanker Amoco Cadiz läuft auf Grund. Rohöl verseucht die Küste auf einer Länge von 360 Kilometern.

Futterrufe verraten Alter und Geschlecht

Stossen Kolkraben an einer Futterstelle auf Probleme, etwa potenzielle Räuber, geben sie spezielle Laute von sich, um Kollegen zu Hilfe zu rufen.

Bundesgericht entscheidet über Gebirgslandeplätze

Der Bundesrat muss vorerst nicht bei allen Gebirgslandeplätzen über die Bücher gehen und ein Gutachten bei der eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) einholen.

Tierschützer sollen Jagd-Ansitze zerstört haben

In einem Jagdrevier am Eschenberg in Winterthur sind fünf Ansitze beschädigt worden.

Urvogel Archaeopteryx konnte fliegen

Der Archaeopteryx machte in den Lüften eine gute Figur. Er erhob sich durch aktives Flügelschlagen empor und konnte so vor Feinden fliehen oder über Hindernisse hinwegflattern.

Aus altem Berner Brunnen fliesst Wein

Nicht Wasser, sondern Wein fliesst für einmal aus dem Mosesbrunnen in der Berner Altstadt.

Sauerstoffmangel: Ein See holt langsam Luft

Um herauszufinden, wie der Genfersee atmet, schickten Forscher letztes Jahr einen Tauchroboter 310 Meter in die Tiefe. Der Befund: Sauerstoff ist im Westschweizer Gewässer noch immer Mangelware.

Pferde brennen mit Kutsche durch

Während ein Kutscher am Samstagabend in einem Restaurant in Sertig GR einkehren wollte, machten sich seine beiden Pferde selbständig und brannten mit der Kutsche durch. Eine Frau wurde leicht verletzt.

Umweltorganisationen loben Parteien

16 Berner Umweltorganisationen haben zwei Wochen vor den Kantonswahlen ein Umweltrating des Grossen Rates publiziert. Fazit: Grüne, SP, Grünliberale und EVP stimmten zumeist für die Umwelt.

Autofahrer: Achtet auf die Amphibien

Der Schweizer Tierschutz (STS) ruft Autofahrende im Hinblick auf die Amphibien-Wanderung zur Vorsicht auf.

Uni Basel testet Kamera für Mars-Mission

Basler Forscher testen eine hochauflösende Kamera, die den Mars-Rover der Mission ExoMars 2020 bestücken soll.

Kein illegaler Artenhandel mehr im Internet

Die Umweltorganisation WWF will den verbotenen Handel mit geschützten Tieren und Pflanzen im Internet bekämpfen.

Sonde beobachtet Jupiters Sturmkarussells

In den Polarregionen des Riesenplaneten Jupiter toben überraschende Sturm-Karussells: Am Nordpol des Gasriesen umkreisen acht Wirbelstürme einen zentralen Sturm, am Südpol sind es fünf.

Die Stadt Bern begibt sich auf Igelsuche

Igel sind gern gesehene Gäste in den Gärten. Forscher vermuten aber, dass der Igelbestand in Gärten von Wohnquartieren im Schweizer Mittelland zurückgegangen ist.

Wasser-Reinigungsanlage wird aufgehoben

Die stark sanierungsbedürftige lokale Abwasserreinigungsanlage (ARA) in Liedertswil BL wird aufgehoben. Der Landrat hat am Donnerstag dafür einstimmig 2,6 Millionen Franken bewilligt.

Nun haben wir den Salat – Tipps zu Anbau und Ernte

Setzen, Düngen, Jäten: Die überarbeitete Fassung von Joy Larkcoms Ratgebers «Der Salatgarten» ist eine gute Einsteigerhilfe. Aber auch Gartenprofis können von ihr lernen.

Fangquoten und Rohstoffe stehen im Fokus

Die Grönländer wählen im April ein neues Parlament und stellen dabei auch die Weichen für die Nutzung riesiger Bodenschätze.

Totholzkäfer-Arten vom Aussterben bedroht

Wissenschaftler schlagen Alarm: Knapp ein Fünftel der Totholzkäfer-Arten in Europa sind vom Aussterben bedroht. Hauptgrund dafür sei, dass abgestorbene Bäume oder Moderholz aus den Wäldern entfernt würden.

Umgebung Fukushimas nach wie vor verstrahlt

Sieben Jahre nach dem Atomunfall in Fukushima gibt es aus Sicht der Regierung für zurückkehrende Bewohner keinen Grund zur Angst vor Strahlung mehr. Umweltschützer dagegen sehen das anders.

Weniger Verpackung dank Laser-Markierung

Mit Natural Branding werden Etiketten und Verpackungen bei Gemüse und Früchten überflüssig. Die Technologie befindet sich im Aufwind, der Schweizer Detailhandel ist noch zurückhaltend.

Wintermonate waren leicht wärmer als sonst

Die subjektive Wahrnehmung täuscht wohl bei vielen: Trotz der Kältewelle von Ende Januar war der Winter 2017/2018 statistisch gesehen leicht zu warm.

Unzählige Pflanzensamen im Eis-Tresor

Der Tresor mit Saatgut aus aller Welt auf der norwegischen Insel Spitzbergen hat am Montag seinen zehnten Geburtstag gefeiert.

Ernteausfälle nach Frost von April 2017

Die sibirische Kälte sorgt diese Woche für frostige Temperaturen weit unter Null. Derweil spüren einige Landwirtschaftsbetriebe noch die Schäden und Ernteeinbussen des Frostes vom April 2017.

USA: bald weltweit grösster Ölproduzent?

Spätestens im nächsten Jahr werden die USA dank des Fracking-Booms zum weltgrössten Ölproduzenten aufsteigen, so die Internationale Energieagentur (IEA).

Trinkwasser-Initiative kommt an die Urne

Das Stimmvolk kann über die Trinkwasser-Initiative befinden. Das Volksbegehren gegen Pestizid- und Antibiotika-Einsatz in der Landwirtschaft ist zustande gekommen.

Fair-Food-Initiative ohne Gegenvorschlag vors Volk

Das Parlament lehnt die Fair-Food-Initiative der Grünen ab. Die SP stellte im Ständerat zwar einen Gegenvorschlag zur Diskussion. Auf diesen wollte die kleine Kammer aber nicht eintreten.

Gegen Schuldenerlass: Seychellen schützen Meer

Mithilfe eines einzigartigen Schuldentauschs haben die Seychellen einen Teil ihrer Gewässer so gross wie Grossbritannien zum Meeresschutzgebiet erklärt. 

CO2 bringt Korallenriffe gleich mehrfach in Gefahr

Der steigende Säuregehalt in den Weltmeeren wird zu einer immer grösseren Gefahr für die kalkhaltigen Korallenriffe. Die Sedimente, auf denen sie stehen, können sich auflösen.

Beim PET-Recycling gibt es Luft nach oben

Der Umweltnutzen des geschlossenen Flaschenkreislaufs liegt um 50 Prozent höher als beim konventionellen Recycling. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie.

Der Meeresspiegel steigt weiter an

Trotz angestrebtem Klimaabkommen: Der Meeresspiegel steigt bis 2300 um 0,7 bis 1,2 Meter.

Erster Blick auf die Geburt einer Supernova

Wovon professionelle Astronomen seit Jahrzehnten träumen, ist ausgerechnet einem Hobbysterngucker gelungen: Er hat durch puren Zufall einen Blick auf die Geburt einer Supernova erhascht.

Beim Milchpreis bleibt alles beim Alten

Wie der Landwirtschaftliche Informationsdienst (LID) am Donnerstag meldete, hält die Branchenorganisation Milch (BOM) am Richtpreis bei 68 Rappen pro Kilo fest.

Quallen-Plage im Süden Thailands

Quallen-Alarm: Weil sie beim Baden mit einer giftigen Quallenart in Kontakt kamen, mussten im Touristenort Samila im Süden Thailands 23 Touristen mit grossen Schmerzen in Spitäler gebracht werden.

Urwald-Abholzung in Polen ist illegal

Polen verstösst mit der Abholzung von Bäumen im geschützten Bialowieza-Urwald gegen das EU-Naturschutzrecht. Zu diesem Schluss kommt der Generalanwalt Yves Bot am Europäischen Gerichtshof (EuGH).

Pfanzen-Homöopathie als Alternative zur Chemie?

Homöopathie ist bei Tieren etabliert, bei der Behandlung von Pflanzen überwiegt noch Skepsis. Zu Unrecht, ist Agronom Cornel Stutz überzeugt. Homöopathie könne eine Alternative zu chemischen Spritzmitteln werden.

Baudirektion Zürich will Boden erhalten

Fruchtbarer Boden, der infolge der regen Bautätigkeit anfällt, soll ein zweites Leben erhalten: Der Kanton Zürich hat 15 landwirtschaftlich minderwertige Flächen definiert, die mit dieser Erde aufgewertet werden sollen.

Stadt Lugano warnt vor Prozessionsspinnerraupen

Die Stadt Lugano warnt vor der Prozessionsspinnerraupe. Es ist eine giftige Insektenlarve, die bei Mensch und Tier schwere bis tödliche Allergien auslösen kann.

Amerikanische Schnecken gelangen nach Europa

Forscher haben vor der Einschleppung nicht heimischer Schneckenarten durch den Blumenhandel gewarnt.

Eine Schweiz ohne Gletscher?

Das ewige Eis geht buchstäblich den Bach hinunter. Noch in diesem Jahrhundert wird die Schweiz lernen müssen, ohne Gletscher zu leben. Ein Abgesang.

Versuch mit unzähligen Gummienten

Mit einer Vogelkolonie aus Gummienten haben Wissenschaftler geprüft, ob sich Tiere mit Drohnen oder auf herkömmliche Art genauer zählen lassen.

Meeresspiegel steigt immer schneller

Der Meeresspiegel steigt jedes Jahr etwas schneller – und der Zuwachs könnte bis zum Jahr 2100 mehr als das Doppelte bisheriger Prognosen erreichen. Das haben Wissenschaftler errechnet.

Zugvögel mit zwei Ferienresidenzen

Viele unserer Zugvögel befinden sich momentan in ihren Winterquartieren in Afrika. Wenig bekannt ist, dass die Vögel auch im Winter weite Strecken zurücklegen können.

Die Ozonschicht nimmt weiter ab

Die lebenswichtige Ozonschicht erholt sich nicht überall. Über den dicht besiedelten mittleren Breiten und den Tropen dünnt sich die Schicht sogar weiter aus, wie Forscher berichten.

Droht der Umweltpolitik Stillstand?

Kaum unter Dach und Fach, hagelte es auch schon Kritik: Umweltschützer haben scharfe Kritik am Koalitionsvertrag von Union und SPD geübt.

Greenpeace zieht vor Höchstgericht

Im Rechtsstreit zwischen Umweltschützern und der norwegischen Regierung um die Vergabe neuer Ölförderlizenzen gehen Greenpeace Nordic und Nature & Youth nun vor das Höchstgericht.

Schweizer Seen und Flüsse sind Mülleimer

Wie viel Abfall liegt an und in Schweizer Gewässern? Nach der Studie «Swiss Litter Report (SLR)» so viel, dass Flüsse und Seen regelrechte Müllkippen sind.

Wird Glyphosat zum Auslaufmodell?

Vor Kurzem hat die EU die Zulassung von Glyphosat um fünf Jahre verlängert. Die Diskussionen um das umstrittene Herbizid gehen aber weiter. Die Schweiz wartet vorerst ab. Bedenken über die Gefahr für Mensch und Natur dürften die Substanz aber mittelfristig aus dem Verkehr ziehen. 

Chile vergrössert Fläche geschützter Naturparks

Die chilenische Regierung hat die Fläche geschützter Naturparks in Patagonien erheblich erweitert - auch dank der grössten Landschenkungen in der Geschichte.

Korallensterben: «The Beach» wird geschlossen

Der Traumstrand aus dem Film «The Beach» muss sich erholen. Der Schaden an seinen Korallen, ein beliebtes Ziel bei Schnorchlern, hat ein kritisches Ausmass erreicht.

Alpenpflanzen: Mehr Konkurrenz in der Höhe

Wegen immer höherer Temperaturen steigen die meisten Gebirgspflanzen in die Höhe. Sie tun dies an der unteren Grenze ihrer Verbreitung schneller als an der oberen Grenze. Das führt zu Konkurrenzdruck.

Verbindungsstrasse gefährdet Artenvielfalt

Eine neue Schnellstrasse im Rheintal soll die Schweizer A1 mit der österreichischen A14 verbinden und die Dörfer vom Verkehr entlasten. Bedenken gibt es aus Sicht des Umweltschutzes.

Keine Kleinkraftwerke an der Suhre

Der Regionale Energieversorger Eniwa  (früher IBAarau) begräbt ihr Projekt für fünf Kleinwasserkraftwerke entlang des Flusses zwischen Suhr und Aarau.

Grünes Licht für die Uferaufwertung

Am Südufer des Alpnachersees sollen wieder Flachmoore und Flachwasserzonen entstehen.

Möglicherweise mit Tollwut angesteckt

Ein Schweizer Paar, das sich in Florida mit Tollwut angesteckt haben könnte, ist gefunden und kann vorsorglich behandelt werden.

Dem Hölloch nach dem Wassereintritt entkommen

Die acht Männer, die seit Sonntag im Hölloch im Muotathal SZ eingeschlossen waren, haben am Donnerstag ein Zeitfenster genutzt, um aus der Höhle zu gelangen. Sie sind mittlerweile wieder zuhause.

Ständeratskommission gegen Horn-Subventionen

Die Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK) möchte das Anliegen der Hornkuh-Initiative in einer Gesetzesänderung aufnehmen. Die Ständeratskommission lehnt das Ansinnen jedoch entschieden ab.

Höhere Grenzwerte bei Schadstoffen

Die Konsumenten-Vereinigung Schweiz hat eine Petition gegen die Erhöhung der Grenzwerte in der Gewässerschutzverordnung lanciert.

Nur gesunde Böden sind fruchtbare Böden

An der 5. Nachhaltigkeitstagung von Agroscope wurden neue Wege in der Bodenbewirtschaftung aufgezeigt.

Nachhaltige Nahrungsmittelproduktion

Vertreter von rund 70 Staaten haben sich für eine verantwortliche und nachhaltige Tierhaltung verpflichtet.

Hochwasser-Risiko im Kanton Aargau steigt

Entlang der grossen Flüsse im Kanton Aargau ist das Hochwasserrisiko nach den Niederschlägen vom Wochenende gestiegen.

Mikroplastik in Fleur de Sel

Millionen Tonnen Plastikmüll schwimmen im Meer. Darunter auch winziger Mikroplastik. Forscher haben dieses jetzt in Salz gefunden – besonders im als edel geltenden Meersalz Fleur de Sel.

Längste Unterwasserhöhle der Welt

Forscher haben auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán die mit knapp 350 Kilometern längste Unterwasserhöhle der Welt nachgewiesen.

Was Korallen über den Meeresspiegel verraten

Ein internationales Forscherteam mit Genfer Beteiligung hat die Meeresspiegelschwankungen der vergangenen 6000 Jahre in Polynesien auf den Zentimeter genau gemessen.

Das Wetter beeinflusst die Samenproduktion

Druckschwankungen über dem Nordatlantik haben eine Auswirkung auf die Samenproduktion von Bäumen in ganz Europa.

Forscherteam entschlüsselt Eisschwund in der Arktis

Das verstärkte Abschmelzen des arktischen Meereises im Sommer hat mit wiederkehrenden Schönwetterperioden zu tun.

Initiative gegen Pestizide und Antibiotika

Die Trinkwasser-Initiative ist mit 114'420 Unterschriften eingereicht worden. Sie fordert, dass nur noch Bauern Subventionen erhalten, die auf den Einsatz von Pestiziden und vorbeugende Antibiotika verzichten.

Zoos in Japan schliessen Gehege

Mehrere Zoos in Japan haben ihre Vogelgehege wegen der Vogelgrippe geschlossen.

Burglind fällte 25 Prozent der Jahres-Holznutzung

1,3 Millionen Kubikmeter Holz hat der Wintersturm Burglind Anfang Januar zu Boden geworfen. Das entspricht einem Viertel der Menge, die normalerweise in einem Jahr abgeholzt wird.

Salz auf den Strassen – was sind die Alternativen?

Bei Kälte, Schnee und Eis wird in der Schweiz vor allem Salz gestreut. Alternative Streumittel mit ähnlichen Eigenschaften haben es dagegen schwer. Auch wenn sie in einigen Bereichen nachweislich umweltfreundlicher sind.

UV-Licht lässt Chamäleons strahlen

UV-Licht lässt Chamäleons in blauen Mustern leuchten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Zoologischen Staatssammlung München.

Polizei nimmt Wallaby in Gewahrsam

Ein kleines Känguru hat in Sydney kurzzeitig für eine Unterbrechung des Verkehrs auf einer der Hauptbrücken der australischen Stadt gesorgt.

Ölteppiche breiten sich im Meer aus

Nach dem Untergang des Tankers «Sanchi» breiten sich mehrere Ölteppiche aus. Zwei von ihnen, einer 15 Kilometer und der andere 18 Kilometer lang, sind der Nähe der Untergangsstelle entdeckt worden.

Eindringlicher Kugelfisch-Alarm in Japan

Nachdem ein Supermarkt versehentlich Fugu verkauft hatte, ohne zuvor die giftige Leber zu entfernen, hat die Provinz Aichi die Bewohner der Stadt Gamagori vor dem Verzehr des Fisches gewarnt.

Genfer Forscher erkunden «Baby-Galaxien»

Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Genf hat einen Blick in die ältesten Galaxien des Universums geworfen. Die Bewegungen der «Baby-Galaxien» waren geordneter als angenommen.

Kommt der Zucker-Grenzschutz?

Die Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK-N) sieht nach dem Ende der EU-Zuckerquoten Handlungsbedarf und will einen Mindestpreis für Zucker.

Fossile Riesenfledermaus entdeckt

Etwa 40 Gramm schwer und damit zumindest unter den grabenden Fledermäusen ein Gigant: Auf Neuseelands Südinsel ist das Fossil einer Millionen Jahre alten ausgestorbenen Riesenfledermaus entdeckt worden.

Bund trägt Nidwalden Auszonungen auf

Der Bundesrat hat am Mittwoch den teilrevidierten Richtplan von Nidwalden genehmigt, macht aber Vorbehalte.

Mehr weibliche Meeresschildkröten

Im Norden des australischen Great Barrier Reefs kommen seit mehr als zwei Jahrzehnten fast nur noch weibliche Grüne Meeresschildkröten zur Welt.

Die Haselstauden beginnen bereits zu blühen

Temperaturen bei 5 bis 7 Grad im Januar: In einigen Regionen blühen bereits die ersten Haselstauden. Allergiker dürften dies zu spüren bekommen.

Regelwerk zum Schutz des Waldes

Wie soll mit Schadorganismen des Waldes umgegangen werden? Dazu ist ein Regelwerk mit den Namen «Vollzugshilfe Waldschutz» mit Richtlinien erschienen.

Thunfisch für 300`000 Franken ersteigert

Ein 405 Kilogramm schwerer Blauflossen-Thunfisch ist in Japan bei der ersten Auktion des neuen Jahres für den Preis von 36,4 Millionen Yen, also rund 300'000 Franken, versteigert worden.

Ein Thermometer für den Ozean

Die Durchschnittstemperatur des Meeres ist ein wesentlicher Parameter des globalen Klimas – der allerdings nur sehr schwer zu messen ist. Mit einer neuen Methode könnte sich das bald ändern.

Das neue Jahr steht im Zeichen des Aals

Der Schweizerische Fischerei-Verband hat den Aal zum Fisch des Jahres gekürt. Der Aal lasse sich nur retten, wenn die uralten Wasser-Wanderwege wieder geöffnet und die Bestände geschützt würden.

Strategie gegen Erdmandelgras

Der Regierungsrat des Kantons Solothurn prüft auf Begehren des Solothurner Bauernverbandes (SOBV) die Einführung einer kantonalen Meldepflicht von mit Erdmandelgras befallenen Feldern. 

Krabbenwanderung auf Weihnachtsinsel

Auf der zu Australien gehörenden Weihnachtsinsel ereignet sich ein Naturwunder: Etwa 50 Millionen blutrote Weihnachtsinsel-Krabbenwollen von Wäldern im Landesinnern aus ans Meer gelangen.

Blattaustrieb in Berg und Tal näher beieinander

In den Schweizer Alpen hat sich die zeitliche Verschiebung beim Blattaustrieb zwischen den Hoch- und Tieflagen in den letzten 50 Jahren verringert. Schuld daran ist die Klimaerwärmung.

Eine Initiative für sauberes Trinkwasser

Die Initiative «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung – Keine Subvention für den Pestizid- und den prophylaktischen Antibiotika-Einsatz» wird am 18. Januar 2018 in Bern eingereicht.

Das war das Wetter 2017

Wärmer, sonniger und mit weniger Niederschlag als üblich: So lässt sich das Wetterjahr 2017 zusammenfassen. Der Oktober war der wärmste seit fünfzig Jahren, im Frühling hingegen war es kalt.

So war das Schweizer Landwirtschafts-Jahr

Die Schweizer Landwirtschaft hat ein bewegtes Jahr hinter sich. Der Frost von Ende April sorgte für erhebliche Schäden im Obst- und Weinbau. In den meisten anderen Produktionsbereichen verlief das Jahr aber gut.

Leuchtpflanzen sollen Lampen ersetzen

Forscher vom MIT haben es geschafft, Pflanzen zum Leuchten zu bringen. Die Technologie soll dereinst Lampen und Strassenbeleuchtung ersetzen und helfen, Energie zu sparen.

Klimawandel sorgt für mehr Schnee in Alaska

Wegen der Erderwärmung hat sich der Schneefall im US-Bundesstaat Alaska seit Mitte des 18. Jahrhunderts laut einer Studie mehr als verdoppelt. Wissenschafter sind erstaunt über das Ausmass.

Schweiz unterstützt globalen Umweltfonds

Die Schweiz soll sich auch in den nächsten vier Jahren finanziell am weltweiten Umweltschutz beteiligen. Der Bundesrat will deshalb den globalen Umweltfonds weiterhin unterstützen.

Neues Schutzgebiet im Mittelmeer

Das Mittelmeer zwischen dem spanischen Festland und den Baleareninseln wird Schutzgebiet. Das beschlossen die Mittelmeeranrainer am Montag an einer Konferenz in der albanischen Hauptstadt Tirana.

`Oumuamua ist kein Alien-Schiff

'Oumuamua ist der erste Besucher aus einem anderen Sonnensystem, der eindeutig als solcher erkannt wurde. Forscher kommen nun zum Schluss: Es handelt sich um ein natürliches Objekt.

Pelzverkauf: Anzeige gegen Zürcher Boutique

Plötzlich gings schnell: Nachdem der Zürcher Tierschutz das Unternehmen Modekeller angezeigt hat, will dessen Zürcher Boutique «House of Gerry Weber» Pelze aus dem Angebot genommen haben.

Plankton schwimmt gegen den Strom

Ruderfusskrebse bleiben auch in turbulenter Strömung als Schwarm zusammen. Forschende nun konnten das Verhalten der Mini-Tierchen mit Hochgeschwindigkeitskameras beobachten.

Rettung des grössten Hochmoors

Es war eine Sensation und ein Sieg der Umweltschützer: Vor 30 Jahren sagte das Stimmvolk «Ja» zur Rothenthurm-Initiative. Jörg Rüetschi vom WWF Schweiz, der an vorderster Front kämpfte, erinnert sich.   

So begann der Siegeszug des Weihnachtssterns

Ursprünglich stammt der Weihnachtsstern aus Mexiko. Ein deutscher Auswanderer in den USA machte ihn dann weltweit als Zierpflanze zur Weihnachtszeit populär.

Bundesrat besorgt über Insektensterben

In Deutschland hat eine Untersuchung gezeigt, dass die Zahl der Fluginsekten stark abnimmt. Der Bundesrat geht davon aus, dass das auch für die Schweiz gilt. Er zeigt sich besorgt.

Umweltschützer ziehen kritische Bilanz

Umweltschützer haben dem von Präsident Wladimir Putin ausgerufenen «Jahr der Umwelt» eine magere Bilanz attestiert.

Sandkörner beheimaten Bakterien

Auf jedem Sandkorn im Meer siedeln bis zu 100'000 Bakterien. Dies fanden Forscher des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie in Bremen heraus.

Ein Polarforschungsschiff für den Zoo Rostock

Der Zoo Rostock stellt ein innovatives Projekt vor: Ein altes Forschungsschiff wird für eine ganz spezielle Attraktion hergerichtet. 

Lichtverschmutzung im Wald

Der moderne Mensch macht die Nacht mit künstlichem Licht immer mehr zum Tag. Aber die Lichtverschmutzung wirkt sich auf das Verhalten vieler Tiere aus. Auch im vermeintlich dunklen Wald wird dies immer mehr zum Problem.

Ein Naturwaldreservat entsteht

Beim ehemaligen Pilatussee entsteht ein neues Naturwaldreservat. Auf einer Fläche der Grösse von 76 Fussballfeldern am Pilatus können sich künftig Flora und Fauna frei von menschlichen Einflüssen entwickeln.

Mehr Geld für den Moorschutz nötig

Umweltorganisationen haben Angst um die Schweizer Moore. BirdLife Schweiz, Pro Natura und WWF Schweiz fordern 30 Jahre nach der Annahme der Moorschutz-Initiative mehr finanzielle Mittel.

Immer mehr bedrohte Tierarten

Die Rote Liste der bedrohten Tierarten wächst. Die Gründe dafür liegen in der Landwirtschaft und der Urbanisierung.

Trump verkleinert Naturschutzgebiete

US-Präsident Donald Trump hat zwei Naturschutzgebiete im Bundesstaat Utah um mehr als 5000 Quadratkilometer verkleinert.

Essen wir bald Kakteen?

In Zeiten des Klimawandels sehen die Vereinten Nationen Feigenkakteen als wichtige Notreserve. Die stachligen Pflanzen könnten zu einer wichtigen Nahrungsquelle werden.

Wie grün sind unsere Banken?

Banken üben in der Wirtschaft grosse Macht aus. Nicht immer entspricht ihre Anlagepolitik den Werten der Sparer. 

Der Zuger Wald entwickelt sich erfreulich

Der Zuger Wald entwickelt sich positiv und kommt seinen multifunktionalen Aufgaben nach. Das ist das Ergebnis deskantonalen Nachhaltigkeitsberichts «Wald» des Amtes für Wald und Wild.

Bäume lassen Blätter dieses Jahr früher fallen

Im Herbst 2017 sind die Schweizer Bäume früher kahl als in anderen Jahren. Wegen des kühlen Septembers begann ihr Blattfall an vielen Orten schon Mitte Oktober.

Lebensgrundlage Boden unter grossem Druck

Der Boden wird buchstäblich mit Füssen getreten. Erstmals zeigt ein Bericht auf, dass es in der Schweiz kaum noch unbelastete Böden gibt. Mit dem Klimawandel kommen neue Bedrohungen.

Leichte Moleküle blieben auf der Erde

Die frühe Erde hielt flüchtige Elemente fest. Zu diesem Schluss kommen Forscher, welche der Entstehung des Sonnensystems nachspüren.

Weitere Millionen für Tierschauen

Die Schlachtviehmärkte und Tierschauen im Bernbiet werden vom Kanton weiterhin mit Millionen unterstützt.

Klimawandel für Schweizer eine Tatsache

Der Klimawandel wird in der Schweiz als grössere Bedrohung empfunden als der Ausfall der Altersrenten oder Arbeitslosigkeit. Eine Mehrheit gibt an, Auswirkungen wahrzunehmen.

Angst verändert das Klima im Riff

In Korallenriffs, in denen Fische Angst vor Haien haben, wachsen die Algen schneller. Grund: Den Fischen vergeht der Appetit. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie, die im «Scientific Reports» veröffentlicht wurde.

Video von blutigem Walfang publiziert

Die Umweltorganisation Sea Shepherd hat nach jahrelangem Ringen mit der australischen Regierung die Veröffentlichung eines Videos von der blutigen japanischen Waljagd erwirkt.

Die Biber-Population wächst

Dem Biber gefällt es im Kanton Zürich, er breitet sich immer weiter aus. Inzwischen leben knapp 400 dieser scheuen Nagetiere auf Kantonsgebiet.

Rätsel um die Pelz-Herkunft im Handel

Neun von zehn Läden deklarieren Pelze nicht korrekt.

Schweiz tut zu wenig für den Umweltschutz

Die Schweiz muss beim Schutz der Arten und bei der Wasserqualität nachbessern: Das stellt die OECD in ihrem Umweltprüfbericht fest.

Forscher beschreiben 26 neue Zwergfrösche

Ein internationales Autorenteam hat 26 neue Arten von Zwergfröschen aus Madagaskar beschrieben. Sie gehören zur Gattung Stumpffia - darunter sind einige der kleinsten Amphibien der Welt.

Die Erde wird immer heller

Deutlich erkennbare Sternzeichen am Himmel? Weltweit sind sie immer seltener zu beobachten. Lichtverschmutzung macht es zunehmend schwerer, Sterne sprichwörtlich vom Himmel zu holen.

Eintauchen in süsse Welten

Mit einem Fotoband und einer Ausstellung in Freiburg rückt der Fotograf Michel Roggo verborgene Lebensräume in den Fokus: die Landschaften im Süsswasser rund um den Globus.

Trockene Hochmoore wieder bewässern

Wer die CO2-Emissionen seines Urlaubsflugs kompensieren möchte, kann nun in die Wiederbewässerung von Schweizer Hochmooren investieren. Pro Jahr liessen sich damit 19000 Tonnen CO2 einsparen.

Polen muss Bialowieza-Abholzung stoppen

Seit Mai fällt Polen verstärkt Bäume im Bialowieza-Urwald. Nun hat der Europäische Gerichtshof entschieden: Die Abholzung muss aufhören oder es droht ein Zwangsgeld von 100'000 Euro pro Tag.

Spiegelverkehrte Gen-Kopie färbt Löwenmaul

In den spanischen Pyrenäen gibt es gelbe und purpurne Löwenmäulchen mit purpurnem oder gelbem Tupfer, der Bienen zum Nektar führt. Die Farbmuster kommen durch eine spiegelverkehrte Gen-Kopie zustande.

Die Nacht der Sternschnuppen

Freunde von Sternschnuppen können ein Himmelsspektakel bestaunen – vor allem im Tessin: Die Leoniden erreichen in der Nacht von Freitag auf Samstag ihren Höhepunkt.

Tierquäler werden konsequenter verfolgt

In der Schweiz werden mehr Verfahren wegen Verstössen gegen den Tierschutz geführt.

Was tun gegen den Schwund der Feldlerche?

Ihr munterer Gesang ist immer seltener zu hören: Laut einer Meldung von BirdLife Zürich schwindet der Bestand der Feldlerche dramatisch. Den Gründen für den Rückgang und den neuen Massnahmen zum Erhalt der Vogelarten geht unser Podcast auf die Spur.

Das Korallensterben setzt den Putzerfischen zu

Das Absterben des Great Barrier Reefs setzt Putzerfischen zu: Ihr Bestand ist um 80 Prozent zurückgegangen, wie eine Studie der Uni Neuenburg zeigt. Damit reagieren sie empfindlicher als andere Arten am Korallenriff.

Viel zu wenig Umweltschutz

Ein Weckruf für mehr Umweltschutz geht in der Wissenschaftsgemeinde viral: 15000 Wissenschaftler haben ihn unterschrieben. Es ist die zweite Warnung dieser Art.

Bio-Landbau könnte die Welt ernähren

Biologische Landwirtschaft könnte die Weltbevölkerung ernähren. Das zeigt eine Studie des Forschungsinstituts FiBL. Damit nicht mehr Anbaufläche benötigt wird, braucht es ein Umdenken beim Konsum.

Stadtbäume wachsen weltweit schneller

Bäume wachsen in Grossstädten schneller. Seit den 1960er-Jahren sei dieses Phänomen weltweit zu beobachten, teilte die Technische Universität München (TUM) am Montag mit.

Rekord bei den Seehundwelpen

Im Wattenmeer ist dieses Jahr die höchste Anzahl von Seehundwelpen seit Beginn der Erhebungen im Jahr 1975 ermittelt worden.

Laser bestimmt Pflanzenvielfalt

Zürcher Forscher haben eine neue Methode zur Bestimmung der Pflanzenvielfalt entwickelt. Sie tasten Wälder mit einem Laser ab. Damit wird künftig die Überwachung der globalen Pflanzendiversität aus dem All möglich.

Bundesrat will bessere Tierschutzkontrollen

Der Thurgauer Tierquäler-Fall hat die Grünen auf den Plan gerufen. Sie erwarten vom Bundesrat, dass er beim Tierschutz genauer hinschaut.

Hunderte toter Schildkröten im Pazifik

Forscher stehen vor einem Rätsel: Im Pazifik vor El Savador haben sie ein Schildkrötensterben entdeckt. 

Schutz der Moore muss verbessert werden

30 Jahre nach der Rothenthurm-Abstimmung zeigt ein Bericht: Der Zustand der Moore war noch nie so verfassungswidrig wie heute.

Urwälder in der Schweiz

Unberührte Natur, Kulissen voll atmeberaubender Schönheit: Die «Tierwelt» hat sich auf einen Streifzug durch die Urwälder der Schweiz begeben. Doch was hat es mit der Definition «Urwald» auf sich?

Meeresschildkröten trotzen dem Sturm

Selbst der Tropensturm konnte ihr nichts anhaben: Die Meeresschildkröte Eleanor trotzte den Naturgewalten und überstand diese unbeschadet. Forscher sind erstaunt.

Korallen leiden unter Klimawandel

Unter gewissen Voraussetzungen können sich Korallen an wärmeres Meeres-Wasser anpassen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die im «Science Advances»-Magazin veröffentlicht wurde.

Europäische Farne und Bärlappe bedroht

Farne und Bärlapppflanzen sind in Europa so stark vom Aussterben bedroht wie keine andere bislang untersuchte Pflanzengruppe. Das teilt die Weltnaturschutzunion IUCN mit.

Meeresschutzgebiet vor Antarktis auf Eis gelegt

Die Verhandlungen zur Einrichtung eines neuen Meeresschutzgebiets vor der Antarktis sind vorerst gescheitert. Ein erstes Schutzgebiet gibt es aber ab 1. Dezember.

Torfmoore sind wahre Überlebenskünstler

Ob Irland oder Schweden, Torfmoore haben überall in Europa dieselben Eigenschaften und sind bezüglich Klimaschwankungen erstaunlich anpassungsfähig.

Die tiefe Temperatur der Polarmeere

Die Polarmeere waren in der Kreidezeit kühler als Gedacht. Zu diesem Schluss kommen Forschende aus Lausanne und Frankreich. Das wirft auch ein neues Licht auf den derzeitigen Klimawandel.

Diskussion: Wildhüter oder Jäger?

Eine natürliche Regulierung des Wildtierbestandes sei in der heutigen Zeit unmöglich, sind Zürcher Jäger, Bauern, Waldeigentümer und Gemeindevertreter überzeugt.

Virtuelle Unterwasser-Ausstellung in New York

Einblick in die faszinierende Welt der Meere: In New York können Besucher neuerdings in eine Unterwasserwelt abtauchen und dabei komplett trocken bleiben.

Aufwändige Urnersee-Renaturierung

6,3 Millionen Tonnen Ausbruchmaterial fallen beim Bau der zweiten Gotthard-Röhre an. Davon werden 2,8 Millionen Tonnen für die Renaturierung der Flachwasserzone im Urnersee verwendet.

Angst vor Verbreitung von Fischkrankheit

Ein Parasit in den Flüssen der Schweiz, Europas und USA setzt den Fischbeständen zu.

Plastik gelangt über die Flüsse ins Meer

Vor allem über asiatische und afrikanische Flusssysteme gelangen jährlich Millionen Tonnen Plastik ins Meer. Das hat ein interdisziplinäres Forscherteam nachgewiesen. 

Bei ihr lernt Barry fliegen

Ein Leben lang hat Maya Delaquis mit Hunden zu tun gehabt. Sie hat sie aufgepäppelt, gezüchtet, gemalt und bewertet. Jetzt hat sie den wohl berühmtesten Hund der Schweiz auf einer Münze verewigt.

Südafrika, Heimat der Mega-Fleischfresser

Forscher haben Spuren eines mächtigen Dinosauriers in Südafrika entdeckt: dem grössten bekannten Fleischfresser, der jemals in der Region gelebt hat.

Zürcher Feldlerchen-Bestand schwindet

Einer der einst häufigsten Ackervögel im Kanton Zürich ist stark gefährdet: Der Bestand der Feldlerchen hat sich in den letzten neun Jahren halbiert.

In Mitteleuropa ist Vogel-Wildern Sport

Rund um das Mittelmeer töten Wilderer jedes Jahr rund 25 Millionen Zugvögel. Nun zeigt ein neuer Bericht, dass auch in Mittel- und Nordeuropa und in der Kaukasusregion über zwei Millionen Vögel pro Jahr abgeschossen oder gefangen werden.

Fünfzig Einsätze für die Natur

Gemeinsame Pflege von Wald, Weihern und Wiesen: Bereits zum 23. Mal lädt der Basellandschaftliche Natur- und Vogelschutzverband (BNV) zum Baselbieter Naturschutztag ein.

Elefanten-Wilderei hat erneut abgenommen

Die illegale Jagd auf Elefanten in Afrika ist 2016 zwar das fünfte Jahr in Folge zurückgegangen. Die Population der Tiere nimmt insgesamt aber weiterhin ab.

Wattenmeer seit 20 Jahren geschützt

Das Wattenmeer ist einzigartig. In ihm leben rund 10'000 Arten, als Futterplatz für Zugvögel ist es unentbehrlich. Um es zu schützen, trat heute vor 20 Jahren ein Abkommen in Kraft.

Zahl der Fluginsekten nimmt dramatisch ab

Drastische Bestandeseinbrüche bei den Insekten: Eine Langezeitstudie kommt zum Schluss, dass die Populationen in Deutschland seit 1989 um drei Viertel geschrumpft sind – aber nicht nur dort.

Streifzug durch die Ökosysteme

Das grösste Süsswasser-Aquarium und -Vivarium Europas öffnet seine Türen: Aquatis in Lausanne will den Besuchern die Süsswasser-Ökosysteme mit ihrer Fauna und Flora näher zu bringen. 

Streit um Ölförderung in der Lofoten-Region

Dass Öl der Energielieferant der Zukunft ist, glaubt auch das ölreiche Land Norwegen nicht mehr. Trotzdem will man neue Gebiete erschliessen, wie die Lofoten. Die Fischer vor Ort fürchten um ihre Fanggebiete.

Der Freiberger ist keine gefährdete Rasse

Das Freibergerpferd erfreut sich immer gröserer Beliebtheit. Zu dieser Feststellung kommt der Bundesrat in seinem Bericht vom Mittwoch. 

Mehr Geld für weniger Pflanzenschutzmittel

Bauern, die in Rebbergen, Obstanlagen oder Zuckerrübenfeldern weniger Pflanzenschutzmittel ausbringen, werden vom Bund belohnt. Der Bundesrat unterstützt sie neu mit «Ressourceneffizienzbeiträgen».

Hühner müssen länger in den Federn bleiben

Das Zürcher Baurekursgericht hat 10 bis 15 Seidenhühnern, einem Hahn und einigen Küken eine längere Nachtruhe verordnet. Aufgrund einer Lärmklage müssen sie morgens länger im Stall bleiben.

Verheerende Folgen für Tiere und Pflanzen

Die Folgen des Klimawandels auf die Fauna und Flora kann man kaum abschwächen – nur mit raschen und ambitionierten Massnahmen ist die Artenvielfalt in Europa zu erhalten, erklären Forscher aus Wien.

Mexiko will artenreiche Inseln besser schützen

Die Inselgruppe Revillagigedo vor der Westküste Mexikos wird zum grössten Naturschutzgebiet Nordamerikas ohne Fischfang. Auch Hotels auf der Inselgruppe mit einer Grösse von 14,8 Hektar sind verboten.

Bakterien mischen Seen auf

Bakterien sind winzig, trotzdem können sie die Wasserschichten in Seen durchmischen. Das bewiesen Forscher der Eawag erstmals in freier Natur nach Beobachtungen im Tessiner Cadagno-See.

Im Wald der Wisente

Im Bialowieza-Urwald in Polen kann man Wisenten begegnen, Hirschen beim Röhren zuhören und seltene Spechte finden. Doch ihre Heimat ist in Gefahr: Das polnische Umweltministerium lässt Teile des letzten Urwalds in Europa abholzen.

Bundesrat schützt weitere Biotope

Der Bundesrat stellt zusätzliche 16'000 Hektaren Biotope und Moore unter nationalen Schutz. Es handelt sich dabei vorwiegend um Auen und Amphibienlaichgebiete, die bereits regional oder privat geschützt sind.

Einsprachen gegen Autobahn im Pfynwald

Nach Ende der öffentlichen Auflage des geplanten Autobahnabschnitts durch den Pfynwald im Wallis sind 89 Einsprachen eingegangen. Sie stammen von Privatpersonen, Gemeinden und Naturschützern.

Klimawandel verändert Farbe von Seen

Die Farbe von Seen hängt unter anderem von der Menge kleiner Algen im Wasser ab. Forscher kommen nun zum Schluss: Grosse Seen bekommen bei höheren Temperaturen tendenziell eine intensivere Färbung.

Renaturierung ist abgeschlossen

Die Renaturierung der Thurmündung bei Flaach ZH ist nach elf Jahren nun abgeschlossen. Am Samstag ist die Bevölkerung zur Einweihung eingeladen.

Millionen von Pilzarten noch nicht entdeckt

Neuste Berechnungen schätzen die weltweite Anzahl der Pilzarten auf 2,2 bis 3,8 Millionen. Bis sie alle beschrieben sind, braucht es noch 1500 bis 2500 Jahre.

Verdauen Raupen doch nicht Kunststoff?

Lösen Mottenlarven wirklich unser Plastikproblem? Mainzer Forscher halten die vor wenigen Monaten erschienene sensationelle Studie über biochemischen Abbau von Polyethylen durch Raupen für fehlerhaft.

Nordsee erwärmt sich doppelt so stark

Die Nordsee erwärmt sich nach im Zuge des Klimawandels doppelt so stark wie die Ozeane. Während die Temperatur der Ozeane im Mittel um 0,74 Grad gestiegen ist, waren es in der Nordsee in 45 Jahren 1,67 Grad.

Jeder einzelne Neophyt wird im entfernt

Der Kanton Zürich startet einen Versuch: Auf einem abgegrenzten Gebiet will er sämtliche invasiven Pflanzen loswerden. Das Ziel ist ein koordiniertes Vorgehen gegen Neophyten.

Pilzsammler dringen in Sperrgebiet vor

Heerscharen von Pilzsammlern machen derzeit der lettischen Armee schwer zu schaffen. Weil sie selbst vor militärischem Sperrgebiet nicht zurückschrecken, startete die Armee zu einen ungewöhnlichen Aufruf.

Energiewende kommt – Klimaziele verfehlt

Ist die Wende zu den erneuerbaren Energien und weg von Kohle und Atom ein teurer Sonderweg? Oder wird sich die Welt über kurz oder lang dafür entscheiden? 

Die grünen Invasoren

Sie gehören nicht hierher, und doch sind sie hier: gebietsfremde Pflanzen, die unseren einheimischen Gewächsen den Waldboden streitig machen und nur sehr schwer zu bekämpfen sind. Ein Augenschein auf der Badener Baldegg AG.

Robuste artenreiche Landschaften

Je vielfältiger die Artengemeinschaft einer Landschaft, desto mehr Biomasse produziert dieses Ökosystem und desto besser kann es sich an sich ändernde Umweltbedingungen anpassen. 

Gletscherschwund hat Folgen für Bevölkerung

Bis 2100 könnten in den Alpen nur noch vier Prozent der Eisfläche von Anfang dieses Jahrhunderts übrig sein. Vor allem hier, aber auch weltweit schmelzen die Gletscher. 

Die Banane muss nicht immer gelb sein

Bananen sind krumm, gelb und schmecken süsslich? Stimmt – aber nicht immer. Bananen können auch können Kerne haben, rot oder grün sein und auch ganz anders schmecken.

Milliardäre setzen auf In-Vitro-Fleisch

Bill Gates und Richard Branson investieren in eine Firma, die Fleisch im Labor herstellt. Mit dieser Technologie soll der Bedarf an Fleisch gedeckt werden, ohne dass Tiere und die Umwelt darunter leiden müssen.

Auf einer Linie durch die Schweiz

Quer durch die Schweiz. Auf einer geraden Linie. Was eine Gruppe von Bergsteigern 1983 zum ersten und bisher einzigen Mal wagte, schaffte Thomas Ulrich aus Beatenberg nun im Alleingang: die Direttissima. 

Grosser Asteroid fliegt an Erde vorbei

Der Asteroid «Florence» wird am Freitag kurz nach Mittag Schweizer Zeit in sieben Millionen Kilometern Distanz an der Erde vorbeifliegen. Mit einem Durchmesser von 4,35 Kilometern gehört er zu den grössten erdnahen Asteroiden.

Dunkelheit nach Meteoriteneinschlag

Vor etwa 66 Millionen Jahren starben nach dem Einschlag eines Asteroiden die Dinosaurier und ein Grossteil aller anderen Tierarten aus. Eine aktuelle Studie gibt neue Einblicke in das Geschehen nach der Katastrophe.

Wie reagieren Tiere auf eine Sonnenfinsternis?

Millionen sahen die Sonnenfinsternis. Gestern 19.16 Schweizer Zeit traf der Mondschatten im US-Bundesstaat Oregon auf Land. Wie reagieren Tiere, wenn es plötzlich dunkel wird?

500 tote Fische im Gossauerbach

Vermutlich ist am Wochenende eine giftige Substanz in den Gossauerbach bei Gossau (ZH) gelangt. Auf einer Strecke von rund einem Kilometer sind mehrere hundert Fische gestorben.

Ein Eldorado für Moose und Flechten

Über 500 Moos- und Flechtenarten hat ein Botaniker auf Weiden mit Bergahornbäumen im Alpenraum gefunden. Rund jede zehnte dieser Arten steht auf der Roten Liste.

Hunde und Katze belasten die Umwelt

Der Verzehr tierischer Nahrung durch Hunde und Katze schadet der Umwelt. Laut einer Studie beträgt die Belastung in den USA 25 bis 30 Prozent im Vergleich zu derjenigen durch die Menschen. 

Nächtliches Licht stört Bestäubung

Pflanzen, die nachts in künstlichem Licht stehen, bilden weniger Samen, da nachtaktive Insekten am Bestäuben gehindert werden. Das konnten Forschende der Universität Bern in den Voralpen nachweisen.

Polen will Urwald weiter abholzen

Die polnische Regierung will im Bialowieza-Urwald weiter Bäume fällen lassen – auch nach der Anordnung eines sofortigen Abholzungsstopps durch den Europäischen Gerichtshof.

Biotope am Bahngleis

Die SBB sind eines der grössten Unternehmen der Schweiz. Sie besitzen 600 Bahnhöfe, diverse Serviceanlagen und ein Schienennetz, das sich durchs ganze Land zieht. Nicht nur Pendler, auch Tiere und Pflanzen werden davon angezogen.

Seltene Arten im geschrumpften Moor

Mit der ersten Juragewässerkorrektion, die von der Bundesversammlung vor 150 Jahren bewilligt wurden, schrumpfte das Grosse Moos massiv. Doch noch immer ist es ein wichtiger Lebensraum für seltene Arten.

Importprobleme bei Insektenprodukten

Bald drei Monate sind seit der Legalisierung des Insektenverkaufs verstrichen. Doch bei Coop und Co. gibt es noch immer keine Grillen, Heuschrecken oder Mehlwürmer zu kaufen. Es hapert beim Import.

Erdöl benebelt Fischen die Sinne

Schon kleine Mengen von Erdöl im Wasser beeinträchtigen langfristig das Verhalten von Fischen an Korallenriffen. Fische, die Öl ausgesetzt sind, fällten gemäss einer Studie unvorsichtige Entscheidungen.

Zivilschützer retten Fische im Baselbiet

Nach Monaten fast ohne Niederschläge sind manche Bäche im Kanton Baselland am Austrocknen. Um die Fische zu retten, ist nun der Homburgerbach abgefischt worden. Weitere Gewässer könnten folgen.

Um die Biodiversität steht es schlecht

Umweltschutzorganisationen beklagen den Schwund der Biodiversität im Land. Nun publiziert der Bund eine Studie: Fast die Hälfte der Lebensräume und mehr als ein Drittel der Arten sind bedroht.

Bund tut zu wenig für Biodiversität

Verschiedene Umweltschutzorganisationen schlagen Alarm: In ihren Augen geht der Schwund der Naturvielfalt in der Schweiz trotz Bundesratsbeschluss ungebremst weiter.

Urbane Bienenvölker in Lausanne

Auf den Dächern und Terrassen von Lausanne hat die Stadt bereits mehrere Bienenstöcke platziert. Die urbanen Bienenvölker sollen zur biologischen Vielfalt beitragen. 

Roter Fleck des Jupiters überflogen

Eine US-Raumsonde ist über den geheimnisvollen Grossen Roten Fleck des Jupiter hinweggeflogen. Die Forschungssonde «Juno» kreuzte in der Nacht zum Dienstag den gigantischen Wirbelsturm.

EU verklagt Polen wegen Abholzung

Die EU-Kommission hat Polen wegen der verstärkten Abholzung im Bialowieza-Urwald vor dem EU-Gerichtshof (EuGH) verklagt. Sie forderte eine einstweilige Verfügung.

Mit Stacheln und Dornen gegen Raupen

Mit stachligen Anhängseln wehren sich Pflanzen gegen gefrässige Säugetiere. Offenbar wirkt das auch gegen Raupen. Dies könnte bei der Zucht von Nutzpflanzen helfen.

Junge Föhren trotzen der Dürre

Trockenphasen dürften mit dem Klimawandel häufiger werden. Föhren sind dagegen eventuell besser gewappnet als bisher gedacht.

Ozonschicht erholt sich mit Verzögerung

Fluorchlorkohlenwasserstoffe haben in den 1980er-Jahren die Ozonschicht stark geschädigt, bis ihre Verwendung eingeschränkt wurde. Ein bisher nicht regulierter Stoff setzt ihr jedoch weiterhin zu.

Vielfältige Wälder gegen Naturgefahren

Erdrutsche verursachen grosse Schäden und können Menschenleben kosten. Vielfältige Wälder und Wurzelpilze stabilisieren aber Hänge und bieten Schutz.

Experten wollen Biodiversität retten

Die Schweiz benötigt einen Rettungsplan für die biologische Vielfalt. Wertvolle Lebensräume verlören weiter an Qualität und die Bestände seltener Arten schrumpften noch mehr.

Waldbrand unter Kontrolle

Die spanische Feuerwehr hat den grossen Waldbrand in Andalusien nach drei Tagen unter Kontrolle gebracht. Die Löscharbeiten dauerten allerdings noch an, teilten die Behörden am Dienstag mit. Es gebe keine Opfer.

Düngerfabrik für Balkongärtner

Wer einen eigenen Garten hat, braucht sich um Kompostwürmer nicht zu kümmern. Stadtbewohner haben es da oft schwieriger. Mit einem Wurmkomposter können aber auch sie ihren eigenen Dünger herstellen.  

Grosse Proteste gegen Bialowieza-Abholzung

In Warschau haben am Samstag tausende Menschen gegen die gross angelegte Abholzung des Bialowieza-Urwaldes demonstriert. Die polnische Regierung will in dem Wald den Holzschlag verstärken.

Invasive Arten befallen vor allem Inseln

Vor allem auf Inseln und in Küstenregionen verdrängen eingeschleppte Pflanzen und Tiere einheimische Arten. Begünstigt wird dies durch hohe Bevölkerungsdichten, berichten Forscher.

Helfer im Kampf gegen Neophyten gesucht

Im Kampf gegen invasive Pflanzen wie Goldrute und Ambrosia hat die Stadt Bern letztes Jahr eine neue Koordinationsstelle eingerichtet. Doch es fehlen die Freiwilligen, die gegen die Neophyten vorgehen.

Steinwüsten breiten sich aus

Schottergärten sind auf dem Vormarsch. Sie gelten als kostengünstig und pflegeleicht, sind aber Gift für die Biodiversität. Deshalb warnen immer mehr Experten vor den ökologischen Folgen. Mit Aufklärungskampagnen versuchen sie den Trend zu stoppen. 

Erste UNO-Konferenz zum Schutz der Meere

Mit einem eindringlichen Appell hat UNO-Generalsekretär Antonio Guterres am Pfingstmontag die erste UNO-Konferenz eröffnet, die sich ausschliesslich mit dem Schutz der Meere befasst.

KKW-Abschaltung wird Aare abkühlen lassen

Forscher der ETH Lausanne haben berechnet, wie stark sich Aare und Bielersee nach der Abschaltung des Kernkraftwerks Mühlebergs abkühlen werden. Der Effekt könnte bis nach Süddeutschland spürbar sein.

Brand in der Vorderrheinschlucht

Ein Brand im Herzstück des Bündner Naturmonumentes Vorderrheinschlucht hat am Dienstag zwei Hektaren Wies- und Buschland zerstört. Die Brandstelle zählt zu den national geschützten Landschaften. 

Korallenbleiche schlimmer als gedacht

Die Korallenbleiche am Great Barrier Reef vor Australiens Nordostküste ist umfangreicher als gedacht: Im Jahr 2016 seien 29 Prozent der Flachwasserkorallen abgestorben.

Wasserqualität in Europa sehr gut

Badefreunde können ohne Bedenken in Schweizer Seen und Flüssen planschen: Eine europäische Studie zeigt, dass die Wasserqualität an den meisten untersuchten Badestellen ausgezeichnet ist.

Schweiz feiert Natur und Biodiversität

In der Schweiz haben mehrere Zehntausend am vergangenen Wochenende das 2. Festival der Natur gefeiert. Überall im Land wurden Exkursionen, Wanderungen und Ausstellungen angeboten.

Umweltfreundliche Firmen ausgezeichnet

Die Schweizerische Umweltstiftung hat ihre mit drei Mal 10'000 Franken dotierten Umweltpreise verliehen. Die Gewinner widmen sich der alternativen Energieproduktion, der Reduktion von Müll und dem Alpenschutz.

Europas Wälder geraten unter Druck

Wälder in Europa kommen als Speicher für das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) immer stärker unter Druck. Experten plädieren für eine nachhaltigere Waldwirtschaft.

Kanton Bern will mit Waldbesitzern arbeiten

Der Kanton Bern sucht Waldbesitzer, die bereit sind, gegen eine Entschädigung für mindestens 50 Jahre komplett auf eine Bewirtschaftung zu verzichten. Dies soll die Biodiversität fördern.

Australien verbrennt historische Pflanzen

Australien hat sehr strenge Regeln bei der Einfuhr von Tieren und Pflanzen, um sich so vor eingeschleppten Krankheiten zu schützen. In einem Fall gingen die Bestimmungen aber jetzt nach hinten los.

Pflanzenschutzmittel: WWF darf mitreden

Wenn das Bundesamt für Landwirtschaft Pflanzenschutzmittel überprüft, muss es dem WWF Akteneinsicht gewähren. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden.

Die besten Schweizer Wissenschafts-Fotos

Zum ersten Mal hat der Nationalfonds einen Wettbewerb für wissenschaftliche Bilder veranstaltet. Die Aufnahmen sollen die Forschung aus einer künstlerischen Perspektive zeigen. Wir zeigen die Siegerbilder.

Stevia: Süss, kalorienfrei, umstritten

Stevia gilt als gesunde Alternative zu Zucker, ist aber als Lebensmittel in der Schweiz nicht zugelassen. Der Name wird zum Teil für Produkte verwendet, die wenig mit der natürlichen Pflanze gemein haben.

El Salvador verbietet Goldminen

Als erstes Land der Welt hat El Salvador den Abbau von Metallen auf seinem Territorium untersagt. Das Parlament will mit diesem Entscheid die Umwelt und die Gesundheit der Einwohner schützen.

Wie Tiere für unser Gold bezahlen

Edel sieht er aus, der Goldschmuck im Schaufenster der Bijouterie. Durch zur Gewinnung von Gold werden Gifte eingesetzt und Lebensräume zerstört. Zu oft geht dies auf Kosten von Wildtieren.

Raupen dieser Motte fressen Plastiksäcke

Eine kleine Raupe kann Plastiksäcke relativ zügig zersetzen. Entdeckt hat eine Forscherin den Plastikhunger der Raupen bei ihrem Hobby: der Bienenzucht.

Entwarnung für den Sihlwald

Die Befürchtungen haben sich nicht bestätigt und Biologen geben Entwarnung: Die im Sihlwald aufgetretene Buchenkrankheit ist nicht auf einen gefürchteten Erreger zurückzuführen. 

Virtuelle Reise in den Amazonas

Um den Amazonas zu erkunden, muss man nicht mehr extra nach Südamerika fliegen – das geht jetzt auch bequem vom Computer aus. Möglich machts ein kürzlich veröffentlichter 360-Grad-Film.

Heilkräuter für Krankenbett und Küche

Schon die alten Naturmediziner wussten: Die besten Heilkräuter wachsen direkt vor der Haustür des Kranken. Wer keine Leiden hat, kann sie trotzdem verwenden: zur Vorbeugung und für den Genuss.

Waldbrandgefahr trotz schlechtem Osterwetter

Der Regen und der Schnee, die über das Osterwochenende gefallen sind, haben die Waldbrandgefahr nicht wesentlich gemildert. Im Tessin, wo die Gefahr am grössten ist, hat es nicht geregnet.

Alpwirtschaft begann schon vor 7000 Jahren

Alpwirtschaft viel früher als angenommen: Berner Forscher haben Hinweise gefunden, dass Hirten bereits etwa 5000 vor Christus mit ihren Herden aus dem Unterwallis ins Berner Oberland zogen.

Kanton Zürich geht auf Mückenjagd

Der Kanton Zürich hat Fallen aufgestellt, um mehr über Tigermücken und Asiatische Buschmücken erfahren. Beide Arten sind ursprünglich nicht in der Schweiz heimisch, haben sich aber in den letzten Jahren hier ausgebreitet.

Sieg für Kraftwerke im Streit um Grimselsee

Das Bundesgericht hat die von den Kraftwerken Oberhasli geplante Vergrösserung des Grimselsees gutgeheissen. Das Nachsehen haben Umweltverbände, welche dieses Vorhaben seit Jahren bekämpfen.

Kleine Fliessgewässer stark verschmutzt

Um die Bäche und Bächlein der Schweiz steht es schlecht. Sogar Stoffkonzentrationen, die für Gewässerorganismen als akut toxisch gelten, wurden gemäss einer Studie überschritten.

Biel will Schmetterlinge fördern

Die Stadt Biel will Schmetterlingen eine Heimat geben. Sie lässt deshalb drei Grünflächen in Wildblumenwiesen umgestalten, wie sie am Montag bekanntgab.

Die Zecken sind wieder aktiv

Die blutsaugenden Zecken liegen wieder auf der Lauer. Mit den wärmeren Temperaturen nehmen auch die Zeckenstiche zu. 

Zürich will mehr Geld in Natur investieren

Der Druck auf die Natur steigt, vor allem wegen dem Bevölkerungs-Wachstum, Wohnflächen und Mobilität. Deshalb wurden im Kanton Zürich in den letzten Jahren weniger Naturschutzmassnahmen umgesetzt. 

Schweiz setzt auf sauberes Soja

Fast das gesamte Soja, das in der Schweiz an Tiere verfüttert wird, stammt aus ökologisch und sozial verträglicher Produktion. Dies obwohl weltweit nur sehr wenig Soja verantwortungsbewusst angebaut wird.

Viel Dreck und Gift im Doubs

Der Doubs ist in noch schlechterem Zustand als bekannt: Zwei von Umweltschützern bestellte Studien weisen diverse Belastungen und Gifte nach. Nun verlangen die Organisationen strengere Auflagen.

Trump setzt auf Kohle statt Klimaschutz

Donald Trump hat offiziell angeordnet, den Klimaschutzplan seines Vorgängers Barack Obama zu einem grossen Teil aufzuheben. Er will Arbeitsplätze in der Kohleindustrie schaffen.

WWF warnt vor globaler Wasserkrise

Die Umweltschutzorganisation WWF hat anlässlich des Weltwassertags am Mittwoch vor einer «gefährlichen Verschärfung» gewarnt. Die Wasserkrise könnte ganze Regionen destabilisieren.

El Niño sorgt in Peru für Zerstörung

Das Klimaphänomen El Niño hat in Teilen Perus durch Überschwemmungen und Erdrutsche verheerende Zerstörungen angerichtet. Seit Jahresbeginn kamen mindesten 75 Menschen ums Leben.

Schweizer Antarktis-Umrundung zu Ende

Stürme, Polarlichter, Pinguine und die wohl einsamsten Inseln der Welt: Am Sonntag ging die grosse Forschungsexpedition rund um die Antarktis unter Leitung des Schweizer Polarinstituts zu Ende. 

Neue Regeln für gentechfreies Essen

Die Regeln für die Kennzeichnung gentechfreier Lebensmittel aus der Schweiz werden gelockert. Der Ständerat hat am Dienstag eine Motion überwiesen, die vom Bundesrat eine Anpassung des geltenden Rechts verlangt.

Kreuzfahrtschiff rammt Korallenriff

Ein Korallenriff in der Meeresregion Raja Ampat im Osten Indonesiens wurde auf tausenden Quadratmetern beschädigt. Ein britisches Kreuzfahrtschiff ist Anfang März auf das Riff aufgelaufen.

Äusserst seltener Pilz im Sihlwald gefunden

Im Sihlwald bei Zürich ist ein Pilz gefunden worden, der als Indikator für einen ursprünglichen Zustand der Natur gilt. Es ist der erst sechste Fund einer Zitronengelben Tramete in der Schweiz.

Nicht immer am klimafreundlichsten

Für die Klimabilanz von Früchten und Gemüse ist nicht die Jahreszeit oder die regionale Herkunft, sondern die Produktionsart und das Transportmittel entscheidend. Das zeigt eine vom WWF in Auftrag gegebene Studie. 

Zehn Jahre Buchsbaumzünsler

Seit der Buchsbaumzünsler vor zehn Jahren in Weil am Rhein (D) bei Basel erstmals auftauchte, breitet er sich in Gärten und Wäldern Europas aus. Forscher der Uni Basel sehen bis heute keine Fressfeinde des eingeschleppten Schädlings. 

Zweites Jahr in Folge mit Korallenbleiche

Das Great Barrier Reef vor der Ostküste Australiens muss schon wieder eine Korallenbleiche verkraften. Bei Kontrollflügen wurden an den Korallenstöcken über viele Kilometer hinweg schwere Schäden entdeckt.

Berühmtes Felsentor auf Malta eingestürzt

Malta trauert um den Verlust eines seiner Wahrzeichen. Ein Sturm hat das berühmte Felsentor «Azure Window» zum Einsturz gebracht. 

Wie Stalldreck vor Allergien schützt

Wer auf einem Bauernhof aufwächst, erkrankt seltener an Allergien. Forschende der Universitätsspitäler Genf sind diesem Effekt auf den Grund gegangen und konnten zeigen, weshalb beispielsweise probiotischer Joghurt kein Ersatz ist.

Der typische Veganer ist jung und männlich

Elf Prozent der Schweizer Bevölkerung ernähren sich vegetarisch, drei Prozent vegan. Ganz auf tierische Produkte verzichten vor allem junge Männer.

Älteste Reste von Leben auf der Erde entdeckt

Wissenschafter haben die bislang ältesten Mikrofossilien der Erde entdeckt. Sie werten den Fund als «direkten Beweis» für Leben auf unserem Planeten vor bereits rund vier Milliarden Jahren.

Gentech-Moratorium soll verlängert werden

Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat der Verlängerung des Gentech-Moratoriums um vier Jahre zugestimmt. Ein Nebeneinander gentechnisch veränderter und natürlicher Pflanzen lehnen die Räte ab.

Drohnen finden Kitze und helfen Bauern

Unbemannte Flugobjekte haben viele Anwendungsbereiche. Zum Beispiel helfen sie, Rehkitze aufzuspüren und finden helfen Bauern, Schädlinge im Maisfeld zu bekämpfen.

Der Bialowieza-Urwald soll nicht sterben

Er ist eines der letzten grossen Wildnisgebiete Europas: Der Bialowieza-Urwald in Polen und Weissrussland. Hier leben noch Wölfe, Luchse, Wisente und Rotwild. Doch das Naturparadies ist in Gefahr.

Weltmeere verlieren an Sauerstoff

Deutsche Forscher haben die Sauerstoffkonzentration in Ozeanen über die letzten Jahrzehnte rekonstruiert. Die Ergebnisse zeigen deutliche Veränderungen. 

Regenwälder wachsen nicht von selber nach

Wiederaufforstung von Regenwäldern – das klingt nach einem aktiven Prozess. Sollte es zumindest teilweise auch sein, zeigen Forschende. Denn manche bedrohte Baumarten siedeln sich nicht von selbst wieder auf den gerodeten Flächen an.

Die Welt des Biolandbaus

Der neuste Report zeigt: Bio wächst weiter. Wir präsentieren einige Zahlen und Fakten zum Biolandbau weltweit und zur Rolle der Schweiz in Form eines Quiz.

Für seltene Erze opfern wir Hunderte Tierarten

Smartphones und Computer sind eng verknüpft mit dem Wohl von Gorillas und Orang-Utans. Die Herstellung der Geräte verbraucht seltene Erze und Metalle. Der Abbau dieser Rohstoffe schädigt die Natur enorm.

Immer mehr invasive Arten weltweit

Weltweit sind immer mehr Lebewesen ausserhalb ihrer ursprünglichen Verbreitungsgebiete zu finden, fand ein internationales Forscherteam mit Schweizer Beteiligung heraus. Ein Ende des Trends sei nicht in Sicht.

Allein in der Arktis

In seinem neuen Bildband «Im eisigen Weiss» nimmt uns der Fotograf Vincent Munier mit auf seine Expeditionen durch die Arktis. Meist allein legte er mit Schlitten und Zelt Hunderte von Kilometern zurück. Entstanden sind atemberaubende Bilder.

Arktische Tiefsee vermüllt zunehmend

In der Tiefsee am Nordpol sammelt sich nach Beobachtung deutscher Forscher immer mehr Müll an. Die Menge habe sich in den zurückliegenden Jahren deutlich erhöht, teilte das Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut (AWI) mit.

Hahnenburger vs. Mineralwasser

Hahnenwasser sinkt in der Gunst der Konsumenten. Immer mehr greifen zu Mineralwasser in der Flasche, weil es qualitativ besser sei. Doch stimmt das auch? Ein Vergleich gibt Aufschluss.

Riesiges Amazonasriff gibt Rätsel auf

Ein ungewöhnliches Korallenriff im Mündungsgebiet des Amazonas im Atlantik elektrisiert internationale Forscher. Ein Team von Wissenschaftlern und Greenpeace konnte nun erstmals Unterwasseraufnahmen machen.

Das Tote Meer braucht dringend Wasser

Das Ökosystem in und vor allem um das Tote Meer ist einzigartig. Doch es ist vom Austrocknen bedroht. Jedes Jahr sinkt der Wasserspiegel um einen Meter.

Kampf gegen Öl an Indiens Küste

Mehr als 1000 Menschen haben am Donnerstag und Freitag verucht, die Küste bei der indischen Stadt Chennai von einer massiven Ölverschmutzung zu reinigen.

Lebensgefahr für Umweltschützer

Honduras ist einer neuen Studie zufolge das weltweit gefährlichste Land für Umweltschützer. Seit 2010 seien in dem mittelamerikanischen Land über 120 Menschen getötet worden, die sich für den Erhalt der Umwelt eingesetzt haben. 

Streit um den Klingnauer Stausee

Fischerei-Verbände wehren sich mit einer Beschwerde beim Aargauer Verwaltungsgericht gegen das Projekt zur Sanierung des Klingnauer Stausees. Sie wollen verhindern, dass mit PCB belastete Sedimente in den Rhein gespült werden.

CO2-Emissionen gehen seit 2014 zurück

Die Menschheit ist derzeit auf einem guten Weg, die globale Erwärmung wie vorgenommen auf zwei Grad Celsius zu begrenzen. Forscher warnen aber vor zu viel Zuversicht.

Chile schafft neues Meeresschutzgebiet

Chile hat im südlichen Pazifik ein 11'000 Quadratkilometer grosses Meeresschutzgebiet geschaffen. In der neuen Schutzzone leben besonders viele Tierarten.

Bauer vs. Konzern: Runde zwei

Die Klimaklage eines peruanischen Kleinbauern gegen den deutschen Energieriesen RWE geht in die zweite Instanz. Der Kläger legte Berufung gegen die Abweisung seiner Klage durch das Landgericht Essen ein.

Kälte ist gut für das Leben im See

Der Pfäffikersee im Zürcher Oberland dürfte gemäss MeteoSchweiz demnächst zufrieren. Das Naturphänomen einer solchen Seegfrörni freut nicht nur Schlittschuhläufer – auch Flora und Fauna im See profitieren.

Grosskonzerne wollen weniger Plastik verwenden

Zum Schutz der Meere und anderer sensibler Ökosysteme wollen 40 der weltweit grössten Konzerne weniger und umweltfreundlicheren Plastik verwenden. 

Jeder vierte Lebensraum in Europa gefährdet

Rund ein Viertel der Lebensräume in Europa ist gefährdet. Das zeigt die erste Rote Liste bedrohter Habitate, die ein internationales Forscherteam im Auftrag der EU-Kommission zusammengestellt hat. 

Greenpeace fordert Neonicotinoid-Verbot

Pestizide aus der Stoffklasse der Neonicotinoide schaden Bienen, Schmetterlingen und sogar Vögeln. Da sie wasserlöslich sind, landen die Substanzen auch in Gewässern, Böden und Vegetation. 

Tausend Jahre alter Tunnelbaum fällt um

Der «Pioneer Cabin Tree», ein über tausend Jahre alt geschätzer Riesenmammutbaum im US-Staat Kalifornien, ist am Sonntag in einem Wintersturm umgekippt. Er war einer der berühmtesten Bäume der USA.

UN-Experten warnen vor Korallenbleichen

Die Korallenbleiche am Great Barrier Reef hatte im vergangenen Jahr weltweit Schlagzeilen gemacht. Jetzt warnen UNO-Umweltexperten davor, dass die Ausbleichung der Riffe weltweit zu einer regelmässig wiederkehrenden Plage wird.

Pilotprojekt für grünere Landwirtschaft

Die bernische Volkswirtschaftsdirektion möchte die Bauern zu klimaschonendem und stromsparendem Arbeiten animieren. In einem Pilotprojekt prüft sie, welche Massnahmen sinnvoll sind und sich für die Betriebe finanziell lohnen.

Netze und Steinmehl gegen Kirschessigfliege

Versuche im Obstanbau haben erfolgversprechende Abwehrmassnahmen gegen die Kirschessigfliege aufgezeigt: Enge Netze könnten sich bei Kirschen lohnen, und bei Beeren und Reben scheint ein Mineralstaub zu wirken.

Vogelwarte Sempach eröffnet Aussenstelle

Die Schweizerische Vogelwarte verstärkt ihre Tätigkeit in der Südschweiz. Sie hat in Magadino eine Aussenstelle eingerichtet um die Artenförderung, das Vogelmonitoring und die Öffentlichkeitsarbeit im Tessin vorantreiben.

Mischwesen für die Medizin

In den USA will die oberste Behörde für biomedizinische Forschung Versuche mit Mensch-Tier-Mischwesen nach einem Moratorium wieder fördern. In der Schweiz ist die Herstellung solcher «Chimären» verboten.

Trockenheit gilt bald als Naturgefahr

Nach dem trockensten Dezember seit Messbeginn und Waldbränden im Tessin und in Graubünden will der Bund Massnahmen ergreifen. Denn längere Trockenphasen werden mit dem Klimawandel immer häufiger.

Wo es wärmer ist, hat es mehr Arten

Im Flachland tummelt sich eine Fülle verschiedener Arten, in der Höhe ist ihre Zahl eher überschaubar. Eine Studie mit Beteiligung der Universität Bern zeigt nun, dass vor allem die Temperatur für diese ungleiche Verteilung verantwortlich ist.

Verblüffende Vielfalt unter dem Eis der Antarktis

Ein Unterwasserroboter hat seltene Bilder von unter dem Packeis der Antarktis geliefert: pusteblumenartige Würmer, wie Kokosnüsse geformte Schwämme, pinkfarbene Algen und spinnenartige Seesterne.

Fischerei profitiert von Klimaabkommen

Welchen Nutzen das Einhalten des Pariser Klimaabkommens hätte, haben ein ETH-Forscher und seine kanadischen Kollegen am Beispiel des globalen Fischfangs berechnet.

Krebserregendes PCB im Nationalpark

Der Spöl im schweizerischen Nationalpark im Engadin ist auf fünf Kilometern Länge mit krebsauslösendem PCB belastet. Es gelangte durch eine Panne bei der Sanierung der Livigno-Staumauer in den Bergbach.

WWF und Pro Natura klagen gegen Wallis

Der WWF und Pro Natura wollen den Kanton Wallis im Zusammenhang mit dem Bau der Autobahn A9 verklagen. Die Umweltverbände werfen dem Kanton grosse Nachlässigkeit bei der Realisierung ökologischer Kompensationsmassnahmen vor.

Uni Zürich wird Zentrum für Biodiversitätsforschung

Die Universität Zürich darf ab 2017 die internationale Koordinationsstelle für Biodiversitätsforschung übernehmen. Der Entscheid für Zürich erfolgt insbesondere aufgrund des interdisziplinären Engagements der Hochschule in der Biodiversitätsforschung.

Ab Mai 2017 sind Insekten legale Lebensmittel

Mehlwürmer, Grillen und Wanderheuschrecken können ab Frühsommer 2017 legal auf Schweizer Tellern landen. Der Bundesrat hat mit der Inkraftsetzung des neuen Lebensmittelrechts grünes Licht gegeben für den Verkauf von Insekten.

Monsanto-Gensoja in EU weiter zugelassen

Konsumentenschützer sind mit einer Klage gegen die Zulassung einer transgenen Sojabohne von Monsanto am Donnerstag vor dem EU-Gericht in Luxemburg gescheitert. 

Schwingfest in Aesch würde Natur belasten

Ein Eidgenössisches Schwingfest in Aesch (BL) wäre für Boden, Landwirtschaft und Natur nur tragbar, wenn die beanspruchte Fläche für das Festgelände halbiert werden würde. Zu diesem Schluss kommt eine fachliche Beurteilung.

Landwirtschaft erreicht viele Umweltziele nicht

Die Landwirtschaft hat viele der Umweltziele, die ihr die Politik gesteckt hat, noch nicht erreicht. In einem am Freitag veröffentlichten Bericht ortet der Bundesrat vor allem Probleme bei der Biodiversität, bei Treibhausgasen, Stickstoff oder Bodenfruchtbarkeit.

Winterthur frei von Laubholzbockkäfer

Seit vier Jahren hat in Winterthur niemand mehr einen Asiatischen Laubholzbockkäfer oder dessen Larven gesehen. Deshalb entlässt das Bundesamt für Umwelt die Stadt aus der Monitoringpflicht. Es ist das Ende einer Kampagne, die Winterthur 1,2 Millionen Franken kostete.

Erkennen Sie alle Weihnachtstannen?

Christbäume mit Kugeln, Lametta und Engelshaar gehören zu Weihnachten wie das Christkind. Aber wissen Sie auch, welche Arten von Tannen bei uns in der Stube stehen? Testen Sie ihr Wissen in unserem Quiz.

2016 bricht alle Temperaturrekorde

Es wird immer wärmer: Das Jahr 2016 bricht aller Wahrscheinlichkeit nach erneut weltweite Temperaturrekorde. Und übertrifft dabei noch seine beiden Vorgänger als wärmstes Jahr seit dem Beginn exakter Aufzeichnungen im Jahr 1880.

Parkprojekt in Magadinoebene nimmt Fahrt auf

Das Parkprojekt in der Tessiner Magadinoebene nimmt immer konkretere Formen an. Die Tessiner Regierung hat für die Parkstiftung nun einen Rat ernannt, der im kommenden Jahr erste Massnahmen ergreifen soll.

Ein kunterbunter Tannenwald für das grosse Fest

Stefan Oberholzer ist der oberste Weihnachtsbaumproduzent des Landes. Bei ihm gedeihen nicht nur Tannen aller Art und Grösse, sondern auch viele Tiere und Pflanzen, die von den Bäumen profitieren.

Umwelt verliert Lobby im Nationalrat

Der Rechtsrutsch im Nationalrat schadet der Umwelt: Während der alte Nationalrat in knapp zwei Dritteln der Abstimmungen für die Umwelt stimmte, tut dies der neue Rat in nur etwas mehr als einem Drittel der Fälle.

Wiesen werden immer ähnlicher

Eine starke Landnutzung dezimiert die Artenvielfalt nicht nur lokal, sondern macht auch voneinander getrennte Lebensräume immer ähnlicher. Am Ende bleiben überall die gleichen wenigen Arten übrig.

Great Barrier Reef soll besser geschützt werden

Die australischen Behörden wollen das Great Barrier Reef besser schützen, nachdem die Unseco gedroht hatte, das Weltnaturerbe als bedroht zu listen. Im letzten Jahr machte es die grösste je registrierte Korallenbleiche durch.

30 Meter hohe Geysir-Eruption weckt Anwohner

Ohne jede Vorankündigung ist aus dem Lake Rotorua auf der neuseeländischen Nordinsel am Montagmorgen ein 30 Meter hoher Geysir ausgebrochen. 

Regierung zahlt nicht für Engerlingsschäden

Urner Bauern, die wegen Maikäferlarven Ertragsausfällehaben, sollen keine Entschädigung erhalten. Dies schreibt der Regierungsrat in seiner Antwort auf eine Parlamentarische Empfehlung.

Auszeichnung «Ritter der Nacht» für Kanton Uri

Die Organisation Dark Sky zeichnet den Kanton Uri für dessen Einsatz gegen die Lichtverschmutzung aus. Dies weil Uri in Andermatt Auflagen für die Aussenbeleuchtungen erlassen hat.

Bundesrat will Kompostierung fördern

Garten- und Küchenabfälle sollen verbrannt werden dürfen – aber nur dann, wenn die Verwertung und Vergärung nicht möglich oder nicht sachgerecht ist. Der Bundesrat will entsprechende rechtliche Grundlagen erarbeiten.

Klimarating: Schweiz knapp nicht in den Top Ten

Im Klima-Länderrating hat sich die Schweiz um einen Platz verbessert. In den Bereichen Verkehr und erneuerbare Energien schneidet sie aber schlecht ab.

Neuer Nationalpark wird zur Zitterpartie

Ende November findet in 17 Gemeinden die Abstimmung über die Gründung des neuen Nationalparks Parc Adula statt. Das Projekt erhält sowohl Zustimmung als auch Gegenwind. Dieser kommt von auch von Jägern, Älplern und Bergsteigern. 

Schweiz wird unter Klimawandel leiden

Häufigere Hochwasser, Hitzewellen, sommerliche Wasserknappheit und vermehrter Schädlingsbefall. Die Folgen des Klimawandels für die Schweiz und mögliche Handlungsfelder fasst ein neuer Bericht zusammen.

Was steckt hinter dem mysteriösen «Eismonster»?

Am 26. Oktober filmten Mitarbeiter des Bureau of Land Management von Alaska ein seltsames «Eismonster» im Fluss Chena. Seither hat es viel Spekulationen gegeben, um was es sich handeln könne.

Bei uns werden die Blätter gelb, in Nordamerika rot

Für viele ist er die schönste Zeit des Jahres: der goldene Herbst. Die Blätter verfärben sich orange und gelb und fallen schliesslich herunter. Nur selten werden sie rot. Anders ist dies in Nordamerika und in Ostasien.

Spinat mit Nanoteilchen spürt Sprengstoff auf

US-Forscher haben Nanopartikel in Spinatblätter eingebaut, die auf Sprengstoff im Grundwasser reagierten. Die Pflanzen zeigten die explosiven Stoffe durch fluoreszierende Signale an.

«Meine Mutter wundert sich, dass ich noch lebe»

Renato Pichler verzichtete schon auf tierische Produkte, als das noch lange kein Trend war. Für den höchsten Veganer der Schweiz war die Umstellung daher einiges komplizierter, als sie es heute ist.

Schweizer Wälder werden sich stark verändern

Die Klimaerwärmung wird die Schweizer Waldlandschaft grundlegend verändern. Und Bäume werden sich ohne menschlichen Eingriff wahrscheinlich nicht daran anpassen können. 

In Südeuropa drohen Wüsten zu entstehen

Die Artenvielfalt im Mittelmeerraum ist einzigartig. Aber Wissenschaftler warnen: Wird das Pariser Klimaabkommen nicht eingehalten, könnten grosse Teile Südeuropas und Nordafrikas zur Wüste werden.

Kraftwerkprojekt Lugnez muss neu beurteilt werden

Die Bündner Regierung muss sich nochmals mit dem Ausbau der Wasserkraft in der Talschaft Lugnez befassen. Das Bundesgericht hat eine Beschwerde von vier Umwelt- und Naturschutzorganisationen teilweise gutgeheissen.

Meeresschutzgebiet vor Antarktis geplant

Im Rossmeer vor der Küste der Antarktis soll das grösste Meeresschutzgebiet der Erde entstehen. Das Fischereiverbot gilt allerdings zunächst nur für 35 Jahre.

Wirbeltierbestände um drei Fünftel zurückgegangen

Die Expansion des Menschen auf der Erde hat verheerende Folgen für den Planeten. Einer Langzeitstudie zufolge ist die Zahl der Wirbeltiere auf der Erde seit 1970 um fast drei Fünftel zurückgegangen.

EU verstärkt Kampf gegen eingeschleppte Schädlinge

Um zu verhindern, dass weitere Schädlinge eingeschleppt werden, will die EU Verpackungsmaterial wie Holzkisten besser kontrollieren und für risikoreiche Pflanzen eine Quarantänezone einrichten.

Umweltgifte bedrohen 200 Millionen Menschen

Rund neun Millionen Menschen sterben jährlich an den Folgen von Umweltgiften. Dass sind mehr, als durch Tabakkonsum ums Leben kommen, besonders in Ländern mit mittleren oder tiefen Einkommen.

Macht der Velo-Baum das Rennen?

Im Herbst wählen die Einwohner Grossbritanniens traditionellerweise den «Baum des Jahres». Diesmal mit dabei sind unter anderem eine Eiche, in der Partys gefeiert werden, und ein Ahorn, der ein Velo verschlungen hat. 

384 Seniorinnen klagen gegen den Bund

384 Frauen im AHV-Alter haben am Dienstag symbolisch die erste Schweizer Klimaklage eingereicht. Dies, weil nicht nur die aktuelle sondern auch die geplante Klimagesetzgebung ihr Grundrecht auf Leben und Gesundheit verletze.

Renommierter Preis für Schweizer Artenschützer

Der Schweizer Zoologe Markus Borner hat den hoch dotierten Blue Planet Prize 2016 gewonnen. Die japanische Asahi Glass Foundation würdigt damit sein Lebenswerk im Arten- und Naturschutz.

135`000 Unterschriften gegen Zersiedelung

Die Jungen Grünen wollen der Zersiedelung der Schweiz Einhalt gebieten. Ein entsprechendes Volksbegehren haben die Initianten bei der Bundeskanzlei eingereicht. Das letzte Wort liegt bei den Stimmberechtigten.

Klage gegen Norwegen wegen Öllizenzen

Umweltschützer haben wegen der Vergabe von Ölförderlizenzen in der Arktis Klage gegen die norwegische Regierung eingereicht. Sie werfen der Regierung vor, die Verfassung und ein internationales Abkommen zu verletzen.

Forschungsexpedition umschifft die Antarktis

Ab Ende Dezember 2016 werden 55 Forschende aus 30 Ländern auf dem Forschungsschiffes «Akademik Trjoschnikow» den antarktischen Kontinent umrunden. Lanciert wurde das Projekt vom Swiss Polar Institute.

Ethikschule gewinnt «Tierwelt»-Preis

In der Ethikschule Kind und Tier von Christine Rüedi steht statt Rechnen und Schreiben Achtsamkeit und Mitgefühl für Lebewesen auf dem Lehrplan. Nun wird das Engagement mit dem «Tierwelt»-Preis ausgezeichnet. 

Staaten beschliessen Treibhausgasabkommen

Die Staatengemeinschaft hat sich bei einer Konferenz in Ruandas Hauptstadt Kigali auf ein Folgeabkommen zum Verbot klimaschädlicher Treibhausgase geeinigt.

Umweltverbände gegen Ausbau von Skigebieten

Gleich vier Umweltverbände bekämpfen den geplanten Ausbau der Bündner Skigebiete in Samnaun und in Scuol. Sie fordern die Kantonsregierung auf, dazu nicht Hand zu bieten. 

Etikettenschwindel bei Fisch und Meeresfrüchten

Deutsche Forscher haben mittels DNA-Analysen herausgefunden, dass von 118 Fischprodukten 10 Prozent falsch angeschrieben waren. Dies sei mehr als nur ein kommerzieller Betrug am Konsumenten.

Ausländische Pilze breiten sich aus

In der Schweiz gibt es immer mehr Pilze, die hier ursprünglich nicht vorkamen. Darunter finden sich viele Parasiten von Garten- und Wildpflanzen, aber auch einige essbare Pilze.

Befinden wir uns in einem Massenaussterben?

Aussterben ist ein Thema, das bewegt und viele Fragen aufwirft. Das Buch «Arten sterben – Wendepunkte der Evolution» will die wichtigsten von ihnen beantworten. Befinden wir uns nun in einem Massenaussterben oder nicht?

Korallenriffe verlieren ihr Zooplankton

Tropische Korallenriffe verlieren durch Ozeanversauerung zwei Drittel ihres Zooplanktons. Da diese Kleinstorganismen als wichtige Nahrungsquelle für Fische und Korallen dienen, hat dies weitreichende Folgen.

Einen Schritt weiter auf dem Weg zum fairen Smartphone

Vor drei Jahren kam ein Mobiltelefon auf den Markt, das unter möglichst fairen Bedingungen hergestellt wurde. Nun wird das Fairphone seinem Namen noch gerechter: Bereits vier dafür verwendete Metalle stammen aus konfliktfreien Minen.

Strafgerichtshof will Umweltzerstörung bremsen

Der Internationale Strafgerichtshof, der sich bislang vor allem mit kriegerischen Konflikten befasst hat, will sich verstärkt mit Umweltzerstörung und Landraub als mögliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit befassen.

Wärmerekord in Grönland

Die Durchschnittstemperaturen in Grönland haben in diesem Sommer nach einem ausserordentlich frühen Einsetzen der Eisschmelze Rekordwerte erreicht. Die Durchschnittstemperatur lag 2,3 Grad über dem Schnitt der Jahre 1981 bis 2010.

Einheimische Käfer und Pflanzen unter Druck

Viele einheimische Pflanzen- und Käferarten sind unter Druck. Weil Auenwälder, lichte Wälder und Hecken selten geworden sind, verlieren Käfer ihren bevorzugten Lebensraum. 

Fürst Albert mit Meereschützerpreis ausgezeichnet

Fürst Albert II. von Monaco wird für sein Engagement als Meeresschützer in Kiel mit dem Deutschen Meerespreis 2016 ausgezeichnet. In seiner Dankesrede forderte er mehr Engagement für den Schutz der Meere.

Wärmere Ozeane führen zu weniger Fisch und Getreide

Schwindende Fischbestände und Ernteerträge, dafür mehr Wetterextreme und durch Wasser bedingte Krankheiten: Die stetige Erwärmung der Ozeane wird viele Menschen treffen. 

Hat der Pflug ausgedient?

Um Unkraut loszuwerden braucht es weder Glyphosat noch einen Pflug, welcher zu Bodenerosion führt, sagen Berner Forscher. Mit dem richtigen Verfahren liesse sich der Boden schonen und gleichzeitig gute Erträge erzielen.

Algenriff am Great Barrier Reef entdeckt

Hinter dem Great Barrier Reef gibt es seltsame, kreisförmige Gebilde mi einem Druchmesser von bis zu 300 Metern. Bekannt was dies schon länger, jetzt haben Forscher herausgefunden, um wie gross die Struktur tatsächlich ist.

Palmölersatz kann Umweltprobleme verschärfen

Der weltweit steigende Verbrauch von Palmöl belastet die Umwelt. Ein Ersatz durch andere Pflanzenöle ist aber schwierig. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag der Umweltschutzorganisation WWF.

Aktivisten stürmen ETH – Präsident verurteilt Störung

Mehrere Aktivisten haben am Montagmorgen einen Hörsaal an der ETH Zürich gestürmt. Gestört wurde eine Veranstaltung im Rahmen eines Pflanzenforschungsk-Kongresses. ETH-Präsident Lino Guzzella verurteilt die Aktion als «inakzeptabel»

Globaler Heisshunger auf Avocado zerstört Wälder

Ob als Dip, Salat oder Beilage – die Avocado ist in aller Munde. Im weltgrössten Anbauland Mexiko führt der Boom allerdings zur illegalen Abholzung von Wäldern. Umweltschützer warnen vor den Folgen.

Experten wollen neues Erdzeitalter einführen

Wir leben im Erdzeitalter des Menschen: Mit überwältigender Mehrheit empfiehlt eine Arbeitsgruppe, das «Anthropozän» in die geologische Zeitskala aufzunehmen. Der Einfluss des Menschen auf die Erde sei nachweisbar und unumkehrbar.

Obama schafft grösstes Meereschutzgebiet der Welt

Die USA haben vor Hawaii das grösste Meeresschutzgebiet der Welt geschaffen. US-Präsident Barack Obama hat das von seinem Vorgänger George W. Bush 2006 geschützte Areal noch einmal um mehr als das Vierfache ausgeweitet.

Mensch hat Umsatz von Biomasse beschleunigt

Nicht nur die gesellschaftlichen und technischen Entwicklungen laufen immer schneller ab: Der Mensch hat auch für die Natur das Rad der Zeit beschleunigt, fanden Wiener und Basler Wissenschaftler heraus.

Bakterium aus Asien lässt Rosskastanien «bluten»

Experten sind alarmiert: Ein neuer Erreger befällt Rosskastanien und lässt ganze Bäume absterben. Das Bakterium, das aus Asien kommt, verursacht einen schwarzbraunen, blutähnlichen Ausfluss am Stamm.

Experten plädieren für lascheres Gentechnikgesetz

Um Erträge zu steigern und den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren, soll das Erbgut von Pflanzen gezielt verändert werden dürfen. Dafür plädieren Experten in einem Faktenblatt der Akademien der Wissenschaften Schweiz.

Im Pfäffikersee wird Bootsreinigung Pflicht

Der Pfäffikersee im Zürcher Oberland soll frei bleiben von fremden Tier- und Pflanzenarten. Deshalb müssen nun Boote vor dem Einwassern gründlich gereinigt werden.

US-Behörde will Mensch-Tier-Chimären finanzieren

Horror oder medizinische Notwendikeit? Forschungen, bei denen Tier-Embryos mit menschlichen Stammzellen versehen werden, könnten in den USA künftig staatlich gefördert werden. Das sorgt für hitzige Diskussionen.

Die Welt sieht auch ganz anders aus

Wer sich eine Weltkarte vorstellt, sieht vor seinem inneren Auge meist den Äquator als horizontale Bildmitte und Europa im Zentrum. Ein Projekt an der Hochschule der Künste Bern zeigt, dass die Darstellung der Welt auch ganz anders aussehen könnte.

Bei der Hagelforschung helfen Tausende Freiwillige mit

Hagel kann Schäden verursachen, die Millionen kosten. Felder, Rebberge, Gärten, Gebäude, Autos und Solar­anlagen sind im Sommer in Gefahr. Über Smartphones kann jedermann mithelfen, das gefährliche Phänomen zu erforschen.

Buchen produzieren massenhaft Samen

Im gesamten Mittelland registrieren Experten zurzeit ein besonderes Phänomen: eine Buchenmast. Die Bäume produzieren so viele Bucheckern wie selten.

Solar-Moskitofalle hilft gegen Malaria

Eine solarbetriebene Moskitofalle konnte den Mückenbestand auf einer kenianischen Insel deutlich reduzieren. In der Folge gingen auch die Malaria-Infektionen um fast ein Drittel zurück.

Klimawandel nicht Hauptbedrohung für Artenvielfalt

Die weltweite Artenvielfalt ist derzeit am meisten von altbekannten Gefahren wie der Übernutzung von Ressourcen und der Landwirtschaft bedroht. Das betonen Wissenschaftler in einem Beitrag im Fachjournal «Nature».

Vorsicht vor diesen Pflanzen

Beim Wandern in den Bergen, aber auch in Gärten ist derzeit der Blaue Eisenhut zu bestaunen – die giftigste Pflanze der Schweiz. Weniger bekannt ist, dass auch Trichterwinde, Oleander und Kornrade giftig sind. Wir stellen zehn Giftpflanzen vor.

Nur 5% der Schweizer Gewässer noch intakt

Die Schweizer Gewässer sind in schlechtem Zustand. Nach einer am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung des WWF Schweiz gelten weniger als fünf Prozent der Bäche und Flüsse noch als komplett intakt.

Die Ressourcen sind aufgebraucht

Ab heute lebt die Menschheit auf Öko-Pump. Nach den Berechnungen von Umweltorganisationen hat sie 2016 bereits mehr Ressourcen für Nahrung, Wasser oder Energie verbraucht, als die Erde im ganzen Jahr generieren kann.

Im Weinland wachsen Goji-Beeren

Goji-Beeren werden als Powerfood beworben und teuer verkauft. Auf dem Bauernhof der Familie Räss im Zürcher Weinland werden erstmals Goji-Beeren in Bio Suisse-Qualität geerntet.

Mega-Staudamm-Projekt in Brasilien gescheitert

Ein Mega-Kraftwerk mitten im Amazonasgebiet darf nicht gebaut werden. Ein Sieg für die rund 12'000 Indigenas, die um ihre Heimat fürchteten – und die Rettung für unzählige Tiere.

Wälder, Bären und die Gier nach Gold

Die pure Natur in XXL-Dimensionen – das ist Yukon. Bären, Elche, Wölfe und ­viele weitere Tiere tummeln sich in den ­unendlichen Weiten des nordwestkanadischen Territoriums. 

Argentinien plant Linienflüge in die Antarktis

Touristen sollen ab 2018 von Argentinien aus in die Antarktis fliegen können. Unterkünfte sollen im argentinischen Stützpunkt Marambio zur Verfügung stehen.

LUCA ist die Urform aller heutigen Lebewesen

Wer sind die gemeinsamen Vorfahren aller heutigen Organismen? Wie sie gelebt? Und wovon haben sie sich ernährt? Forscher aus Deutschland glauben nun, die Antwort auf diese Fragen gefunden zu haben.

6000 Jahre altes Gerstenkorn gibt Aufschluss

Forscher haben nach eigenen Angaben das bislang älteste Pflanzen-Erbgut entziffert. Die prähistorischen Gerstenkörner geben Einsicht in die Entwicklung der Landwirtschaft.

Wurzeln bestimmen über Photosynthese

Bei Trockenheit schrauben Pflanzen die Photosynthese und damit ihre CO2-Aufnahme herunter. Diese Reaktion wird aber anders gesteuert, als bisher angenommen.

Massives Mangrovensterben in Australien entdeckt

Am Golf von Carpentaria an der Nordküste von Australien wurde bei Überflügen eine Fläche von bis zu 10'000 Hektar toter Mangrovenpflanzen entdeckt. Das Ausmass sei beispiellos und besorgniserregend.

Traumstrand wird dank Crowdfunding öffentlich

Der Awaroa Beach in Neuseeland ist dank unzähliger privater Spenden nun Teil eines Nationalparks. Initiator Duane Major schaffte es, mittels Crowdfunding den Strand zu kaufen und der Öffentlichkeit zu vermachen.

Bauern erhalten 43 Rappen vom Konsumenten

2015 ist zwischen 34 und 52 Prozent davon, was die Konsumenten für landwirtschaftliche Produkte bezahlen, an die Schweizer Produzenten gegangen. Weniger verdienten die Bauern an Milch, mehr an Fleisch.

Die Alpengipfel werden nasser

Niederschläge und Sommergewitter könnten in hochalpinen Lagen künftig heftiger werden. Das zeigt eine neue Studie unter Beteiligung der ETH Zürich.

Auf Tauchstation für die Umwelt

Mit den Temperaturen steigt die Lust, in einen See zu springen. Doch es gibt auch Menschen, die lieber Müll in Gewässer werfen. Der Verein der Schweizer Umwelt- und Abfalltaucher (SUAT) kämpft dagegen an und säubert die Unterwasserwelt.

Universität Zürich will ein Naturmuseum schaffen

Die Universität Zürich will für rund 30 Millionen Franken ein Naturmuseum schaffen. Die Eröffnung ist für 2021 vorgesehen. Das geplante Medizinmuseum muss deshalb vorläufig zurückgestellt werden.

Der Wald als Heiler?

Mit seinen Büchern über die Auswirkungen von Naturerlebnissen auf die Gesundheit hat der Autor und Biologe Clemens Arvay einen Nerv unserer Zeit getroffen. Seine Werke sind Bestseller. Doch was ist dran an diesem Heilungsmythos Natur?

Ozonloch über der Antarktis schliesst sich langsam

Das Ozonloch über der Antarktis scheint sich langsam zu schliessen. Rund drei Jahrzehnte nach dem Verbot der ozonzerstörenden Chemikalien gebe es Hinweise darauf, dass ein Regenerationsprozess eingesetzt hat.

Klimawandel macht Küsten stürmischer

Der Klimawandel führt nach Erkenntnissen deutscher Wissenschaftler zu folgenreichen Veränderungen von subtropischen Randmeeresströmungen. Das wirkt sich auf die Küsten mehrerer Kontinente aus.

Zürcher Forscher entdecken altes Pflanzensterben

Rund 500'000 Jahre nach dem globalen Massenaussterben an der Perm-Trias-Grenze folgte eine ökologische Krise der Vegetation, die weltweit die Pflanzenwelt umkrempelte. Dieses bisher unbekannte Ereignis haben Zürcher Paläontologen aufgedeckt.

Schwebendes Auge verfolgt Pflanzenwachstum

Forschende der ETH Zürich haben eine Überwachungsanlage für Versuchsfelder entwickelt, mit der sich Pflanzenwachstum und Feldbedingungen genau beobachten lassen. Inspiriert ist die Idee von Technik zur Fussballübertragung.

«Weniger Fleisch», empfiehlt Arnie

Arnold Schwarzenegger, Schauspieler, ehemaliger Bodybuilder und Ex-Gouverneur von Kalifornien, tritt gemeinsam mit Starregisseur James Cameron in einem neuen Spot auf. Die Message: Esst weniger Fleisch.

Frankreich verzichtet auf Palmölsteuer

Die Abgeordneten der Nationalversammlung in Frankreich lehnen eine Sonderabgabe auf Palmöl ab. Einige Abgeordnete begründeten den Rückzieher mit Druck aus den Anbauländern Malaysia und Indonesien.

Geisternetze sollen aus der Ostsee verschwinden

Jährlich gehen in der Ostsee Tausende von Netzen aus der Fischerei verloren. Nun soll erstmals in einem internationalen Projekt eine neue Methode zum Einfangen der Netze erprobt werden.

Madagaskar – Insel der Vielfalt

Bei Madagaskar denkt man automatisch an Lemuren und Regenwälder – doch die Insel hat noch viel mehr zu bieten. Dies zeigt der Fotograf Günter Lenz in einem eindrücklichen neuen Bildband.

EU mahnt Polen wegen Baumfällungen

Die EU-Kommission hat gegen Polen ein Verfahren wegen der möglichen Verletzung von EU-Recht im Zusammenhang mit Baumfällungen in Europas letztem Urwald eingeleitet.

Im Zauberwald

Während des Ersten Weltkriegs vor genau 100 Jahren wachten Schweizer Wehrmänner am Eingang des Chaltbrunnentals. Doch die Kulturgeschichte dieser einmaligen Karstlandschaft mit ihren Höhlen reicht viel weiter zurück.

Bund warnt vor Laubholzbockkäfer

Der Bund zählt im Kampf gegen den Asiatischen Laubholzbockkäfer auf die Bevölkerung: Wer einen verdächtigen Käfer bemerkt, soll das Tier wenn möglich einfangen und die Beobachtung melden.

Landwirtschaft im Hochformat

«Vertical Farming», also senkrechter Landbau, könnte laut Experten bald eine Agro-Revolution auslösen. Besonders in Asien und Amerika werden immer mehr Hochhäuser zu Gemüsegärten umfunktioniert. In der Schweiz ist dieses Modell jedoch eine Utopie.

Frühling 2016 wärmster seit Messbeginn

Kein früherer Monat Mai seit Beginn der Aufzeichnungen war in der Nordhemisphäre so warm wie der diesjährige. Der ganze Frühling brach die bisherigen Rekorde, teilte die UNO-Wetterorganisation WMO mit.

Shell zieht sich aus kanadischer Arktis zurück

Der Energiekonzern Shell verzichtet auf Ölerkundungs-Lizenzen für die kanadische Arktis. Das Gebiet, für das die Lizenzen gedacht waren, soll zu einem geplanten Meeresschutzgebiets hinzugefügt werden.

Welchen Fisch darf ich mit gutem Gewissen essen?

Hering und Sprotte sind zu empfehlen, Aal oder Thunfisch dagegen nicht: Der WFF hat einen neuen Fischratgeber veröffentlicht.

Gezerre um Glyphosat in EU geht weiter

Die Zulassung des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat innerhalb der EU läuft Ende des Monats aus. Damit das nicht geschieht, müsste jemand eine Entscheidung treffen. Doch die EU-Staaten sind zerstritten. Eine Übersicht.

Naturschützer schaffen 125 neue Lebensräume

100 Projekte haben die Zürcher Naturschutzvereine und ihr Kantonalverband BirdLife Zürich innert fünf Jahren realisieren wollen: Das Ziel der Grosskampagne wurde deutlich übertroffen.

Das grosse Krabbeln

Es gibt Destinationen, die bequemer zu erreichen sind als die Weihnachtsinsel. Dafür trumpft das Eiland im Indischen Ozean mit einem einmaligen Schauspiel aus der Tierwelt auf: der jährlichen Krabbenwanderung.

Bakterium könnte Malaria-Mücken harmlos machen

Hoffnung im Kampf gegen Malaria: Die weit verbreiteten Wolbachia-Bakterien könnten möglicherweise Malaria-Erreger in bestimmten Überträger-Mücken in Schach halten, wie Forscher berichten.

Neuer Meerespark in Malaysia gegründet

Die Regierung des Bundesstaates Sabah in Malaysia hat den Entscheid für den grössten Meerespark des Landes gefällt. In dem Gebiet leben neben hunderten Korallen- und Fischarten auch Delfine und Meeresschildkröten.

Chinas Regierung rät: Essen Sie weniger Fleisch

200 Gramm Fleisch und Eier pro Tag seien genug, sagt die chinesische Regierung. Ihre Empfehlung zielt auf die Gesundheit des Volkes ab, kommt aber auch dem Tierwohl und nicht zuletzt dem Klima zugute.

Waldschutz im Steilhang

Für das Bergwaldprojekt rackern sich jedes Jahr Freiwillige im Dienst der Natur ab. Eins der Projekte findet im steilen Wald an der Rigi-Nordflanke statt und schützt Schienen und Strassen vor Lawinen und Erdrutschen.

Neuseeland bläst zur Mäusejagd

Im Kampf gegen eine Mäuseplage in der Subantarktis rückt Neuseeland mit einem Expertenteam mit 65'500 Kilogramm Mäusegift aus. Die Expedition soll den Lebensraum seltener Vogelarten vor den Nagern retten.

Einsatz von Pestiziden soll halbiert werden

Umwelt- und Konsumentenschützer fordern eine Eindämmung des Pestizideinsatzes in der Schweiz. Bis 2020 sei eine Reduktion um über die Hälfte möglich.

Zehntausende feiern die Vielfalt der Natur

Auf den Spuren des Fischotters oder der Römertulpe: Mehrere zehntausend Naturbegeisterte haben am Wochenende an über 700 Veranstaltungen das «Festival der Natur» gefeiert.

Umweltpreis für einen Biobauer und die Migros

Die Schweizerische Umweltstiftung hat einen Biobauer aus Weggis, das Bildungszentrum für Naturberufe Grangeneuve sowie den Verein Vatorex, der die Varroamilbe bekämpft, ausgezeichnet. Der Anerkennungspreis geht an die Migros.

Im Tessiner Auenland

An der Mündung des Flusses Ticino liegt eines der wichtigsten Feuchtgebiete der Schweiz: die Bolle di Magadino.  Hier lässt sich eine Vielzahl von Tierarten beobachten – auf geführten Wanderungen oder in einem Weidling.

Bund spricht 55 Millionen für Biodiversität

Der Bundesrat stellt mehr Mittel für die Förderung der Biodiversität zur Verfügung. Er hat am Mittwoch beschlossen, für die nächsten vier Jahre zusätzlich 55 Millionen Franken in Massnahmen zu investieren.

Gülle stinkt trotz Subventionen

Gülle und Mist enthalten Ammoniak, das Pflanzen und Böden schädigen kann. Obwohl die Bauern in den letzten Jahren rund hundert Millionen Franken erhalten haben, produziert die Schweizer Landwirtschaft noch immer zu viel davon.

«Uns schmelzen die Gletscher weg»

Bundesrätin Doris Leuthard hat am St. Gallen Symposium den Umweltschutz als wichtigen Faktor des Wirtschaftswachstums bezeichnet. Trotz langsamen Wachstums habe die Schweiz ein Problem mit dem Klima.

Ein Fünftel aller Pflanzen vom Aussterben bedroht

21 Prozent der Pflanzen weltweit sind einer Studie zufolge vom Aussterben bedroht. Dies gibt Botanische Garten von Kew in London in einem ersten weltweiten Pflanzenbericht bekannt.

Pro Natura fordert Gewässer ohne Pestizide

Mit einer Plakataktion will Pro Natura auf die Verschmutzung der Bäche und Seen durch Pestizide aufmerksam machen. Die Organisation fordert einen Plan, der eine «deutliche Reduktion des Pestizid-Einsatzes» bringt.

Drei potentiell bewohnbare Planeten entdeckt

Auf der Suche nach ausserirdischem Leben haben Astronomen drei besonders vielversprechende Himmelskörper ins Visier genommen. In einer Entfernung von 39 Lichtjahren zur Erde entdeckte ein internationales Wissenschaftlerteam ein entsprechendes Planetensystem.

Wie gut kennen Sie die Schweiz von oben?

Wie gut kennen Sie die Schweizer Landschaft aus der Vogelperspektive? In einem Quiz vom Bundesamt für Statistik können Sie Ihr Wissen testen.

Feldversuch mit Gentech-Äpfeln bewilligt

Fünf Jahre lang sollen auf der «Protected Site» in Reckenholz ZH gentechnisch veränderte Apfelbäume wachsen. Sie sollen resistenter gegen Feuerbrand sein.

Holzbündel weisen dem Bach den richtigen Weg

Der Mensch macht mit den Gewässern, was er will. Er überwindet sie, begradigt sie – und gibt ihnen ihre Kurven manchmal wieder zurück. Dafür hat er sich immer auch auf ein Hilfsmittel aus der Natur verlassen: die Faschine. 

Ukraine gedenkt der Atomkatastrophe

Mit einer Schweigeminute, der Nationalhymne und Salut-Schüssen hat die Ukraine der Folgen des Super-GAUs in Tschernobyl vom 26. April 1986 gedacht.

Idyllisches Thurgauer Dorf gewinnt Umweltpreis

Der Binding Waldpreis 2016 geht an die Thurgauer Gemeinde Basadingen-Schlattingen. Diese erhält den mit 200'000 Franken höchstdotierten Umweltpreis der Schweiz für ihre zurückhaltende Holznutzung.

Berufsfischer wollen mehr Phosphor in den Seen

Weil es in den Seen kaum mehr Phosphor hat, bangt der Schweizerische Berufsfischerverband um die Fangerträge. Er fordert deshalb eine neue Grundsatzdiskussion zum Thema und legt ein Strategiepapier vor.

«Ich will die Natur für meine Kinder und Enkel erhalten»

Über 60 000 Kilometer Gewässer fliessen in der Schweiz. Etwa die Hälfte sind beeinträchtigt: eingeengt, begradigt, eingedolt. Mars Staufer hilft mit, das zu ändern: Auf seine Initiative hin wurden zwei Abschnitte des Flüsschens Bünz im Aargauer Freiamt renaturiert. 

Rüebli sind bei Schweizern das beliebteste Gemüse

Von keinem anderen Gemüse wird in der Schweiz so viel gegessen wie Karotten. Auf dem zweiten Platz stehen Tomaten. 

93 Prozent des Great Barrier Reefs drohen abzusterben

Die Korallenbleiche am Great Barrier Reef in Australien hat ein beispielloses Ausmass erreicht. 93 Prozent der Korallenbänke seien betroffen, berichten Wissenschaftler.

Der Regenwaldkiller

Ob Pizza, Fertigsuppe oder Seife: Ein Blick auf das Etikett verrät, Palmöl steckt fast überall drin. Das weltweit wichtigste Pflanzenöl ist zwar billig, dafür verlangt seine Produktion einen hohen Preis von Fauna und Flora.

Nordsee verstärkt durch invasive Arten bedroht

In der Nordsee ist verstärkt mit neu eingeschleppten invasiven Pflanzen- und Tierarten aus japanischen und chinesischen Gewässern zu rechnen. Schuld daran ist der Handel mit Asien.

Die Schweiz hat ihre Ressourcen für 2016 aufgebraucht

Ab Montag ist die Schweiz pleite: Die Schweizer Bevölkerung hat bereits so viel von der Natur verbraucht, wie es eigentlich fürs ganze Jahr 2016 hätte reichen sollen.

Pflanzen erziehen ihre Wurzelpilze zu Fairness

Forscher haben ein erstaunliches Verhalten von Pflanzen gegenüber ihren Wurzelpilzen entdeckt: Geizt eine Pilzsorte mit ihrem Beitrag zum gegenseitigen Nährstoffaustausch, schraubt auch die Pflanze ihr Angebot herunter.

Bilder aus dem Weltraum

Erst kürzlich hat die NASA fast drei Millionen Bilder ihres Satelliten «Terra» für jedermann zur Verfügung gestellt. Wir zeigen eine Auswahl der faszinierenden Bilder.

Stadt-Motten zieht es weniger zum Licht

Angezogen von künstlichem Licht verliert so mancher Nachtfalter sein Leben an einer Strassenlaterne. Motten in Städten haben jedoch angesichts der Lichtverschmutzung gelernt, dem Licht fern zu bleiben.

Glyphosat: EU-Parlament will vorsichtige Zulassung

Das EU-Parlament hat sich für eine kürzere Zulassungsdauer des umstrittenen Herbizids Glyphosat ausgesprochen, das im Verdacht steht, beim Menschen Krebs zu erregen. Der Beschluss ist aber nicht bindend.

Verbrennungsanlage wertet Flachmoor auf

Eines der letzten Flachmoore im Luzerner Mittelland wird ökologisch aufgewertet. Das Naturschutzgebiet Unterallmend bei Perlen wird renaturiert und mit neuen Kleinweihern und Flutmulden versehen. 

Weniger erfolgreiche Fortpflanzung wegen Genen?

Moderne Menschen und Neandertaler lebten einige Zeit Seite an Seite. Dabei gab es zwar auch Nachwuchs, aber bestimmte Erbanlagen könnten die erfolgreiche Fortpflanzung mit dem Homo sapiens erschwert haben.

Erstmals mehr als 6000 Knospe-Betriebe

Während andere Segmente der Schweizer Wirtschaft unter dem Einkauftourismus gelitten haben, konnte die Biobranche weiter zulegen. Sowohl die Anzahl Betriebe und die Nutzfläche als auch der Umsatz sind gestiegen.

Bleichmittel in Bach tötet Wassertiere

In einem Industriebetrieb im Kanton Luzern ist ätzendes Bleichmittel ausgelaufen und in einen Bach gelangt. Dort wurden auf einer Länge von drei Kilometern sämtliche Fische getötet.

Wo die letzten Drachen wohnen

Sie spucken zwar kein Feuer, sind aber trotzdem nicht ganz ungefährlich: Die Komodowarane sind die grössten Echsen der Welt. Zu sehen sind sie nur noch auf einigen kleinen Inseln in Indonesien.

Hälfte aller UNESCO-Weltnaturerbe-Stätten bedroht

Knapp die Hälfte aller Weltnaturerbe-Stätten sind durch Öl- und Gasbohrungen, Bergbau sowie illegalen Holzschlag in ihrer Existenz bedroht. Dies geht aus einem Bericht des WWF hervor.

«Hobbit» lebte viel früher als angenommen

Der als «Hobbit» bezeichnete Homo floresiensis hat vermutlich doch nicht zur gleichen Zeit in Südostasien gelebt wie der moderne Mensch. Forscher haben das Alter der Knochen neu datiert.

Georgischer Milliardär verschifft Riesenbaum

Georgiens exzentrischer Milliardär und ehemaliger Ministerpräsident Bidsina Iwanischwili hat sich den Zorn einheimischer Umweltschützer zugezogen: Er liess einen Tulpenbaum im Westen des Landes entwurzeln.

Forscher finden Bakterien, die Plastik fressen

Wenn PET in die Umwelt gelangt, dauert es sehr lange, bis der Plastik abgebaut ist. Nun haben Wissenschaftler in Japan ein Bakterium entdeckt, welches sich von PET ernährt.

UNESCO: 20 neue Biosphärenreservate

Die Wissenschafts- und Kulturorganisation UNESCO hat 20 neue Biosphärenreservate anerkannt. Die 20 Neuzugänge, die sich auf allen Kontinenten der Erde befinden, wurden den Angaben zufolge aus mehr als 140 Kandidaten ausgewählt.

Wegen Stickstoff schwinden Schmetterlingsarten

Trotz Naturschutz sterben spezialistierte Schmetterlingsarten aus. Das zeigte eine Studie über fast zweihundert Jahre in Bayern.

Wer soll uns ernähren?

Ende März wird die Volksinitiative «Für Ernährungssouveränität» eingereicht. Es ist ein Gegenentwurf zum globalen Agrar-Freihandel der Landwirtschaft. Im Kern geht es darum, wer unsere Lebensmittel erzeugen soll: Bauern oder Konzerne?

Auch in Australien gibt es Feenkreise

Feenkreise – kreisrunde, kahle Stellen in Savannen – sind aus Namibia bekannt. Nun haben Forscher sie auch in Australien gefunden. Das stützt die Theorie, dass die Kreise nicht von Termiten stammen. 

Das Tal des Todes erwacht zum Leben

Ein seltenes Ereignis findet derzeit im amerikanischen Death Valley statt: Die sonst so karge und trockene Landschaft verschwindet unter einem Meer von Blüten. Solch ein «Super-Bloom» findet nur etwa alle zehn Jahre statt.

Lidl will nachhaltig werden

Kakao, Tee, Kaffee und Palmöl sowie roher Fisch und Schalentiere sollen bei den Eigenmarken von Lidl Schweiz nur noch aus nachhaltigen, zertifizierten Quellen stammen. Einen Grossteil dieser Ziele will der Discounter bereits per Ende 2016 umsetzen.

Zeitreise durch die Wildnis

Die neue Naturdokumentation «Unsere Wildnis» ist eine rasante Tour von der Eiszeit bis in die Gegenwart. Sie überzeugt zwar durch eine tolle Bildsprache, hinterlässt den Zuschauer aber zuweilen ratlos.

Das mystische Tal

Fernab vom Oberengadiner Touristenrummel liegt das Val Fex, eines der höchstgelegenen bewohnten Täler. Eine Pferdekutschenfahrt ins stille Hochtal ist ein erhabenes Erlebnis. 

Atomausstiegsinitiative vom Ständerat abgelehnt

Die Schweizer Atomkraftwerke sollen nicht nach 45 Jahren vom Netz gehen. Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat beschlossen, die Atomausstiegsinitiative der Grünen zur Ablehnung zu empfehlen.

Menschen lassen sich nicht beeinflussen

Die Politik ist auf die Unterstützung der Öffentlichkeit angewiesen, um Massnahmen gegen den Klimawandel umzusetzen. Eine Studie der ETH Zürich hat daher untersucht, wie verschiedene Argumente für den Klimaschutz auf die öffentliche Meinung wirken.

Die Tricks von Bakterien bei Blasenentzündung

An Harnwegsinfekten sind meist E. coli-Bakterien schuld. Forscher der Universität Basel und der ETH Zürich haben nun herausgefunden, wie sich der Keim festheften kann, um nicht vom Urin weggeschwemmt zu werden.

Antarktis-Vertrag soll Forschung stärken

Die Schweiz soll nach Ansicht des Bundesrats das Umweltschutzprotokoll zum Antarktis-Vertrag ratifizieren. Davon profitieren sollen Schweizer Tourismusfirmen, aber auch der Forschungsstandort Schweiz.

Klimawandel könnte halbe Million Menschen töten

Experten erwarten über 500'000 zusätzlicher Todesopfer durch den Klimawandel bis 2050 wegen der Nahrungsmittelverlusten, die durch extreme Wetterereignisse verursacht werden.

Eine Häsin hoppelt hoch hinaus

Wie sieht eine von Tieren entworfene Grossstadt aus? Die Antwort liefert der aktuelle Animationsfilm «Zoomania». Das Disneywerk lässt das amerikanische Motto aufleben, dass jeder alles erreichen kann. Die Hauptfigur, eine Häsin, macht es vor. 

Amöbe mit Immunsystem

Fresszellen sind ein zentraler Bestandteil unseres Immunsystems. Sie verschlucken Erreger oder machen sie ausserhalb ihres Zellkörpers unschädlich. Das gleiche Prinzip haben Forscher der Universität Genf nun bei einer Amöbe gefunden.

Aussterben von Bestäubern bedroht Landwirtschaft

Weltweit sind immer mehr Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber-Tiere vom Aussterben bedroht. Das könnte weltweit schwere Konsequenzen für die Nahrungsmittelsicherheit haben.

Die 5 grössten Irrtümer über die Evolution

Der Februar ist der Geburtsmonat von Charles Darwin. Seine Evolutionstheorie ist heute weithin akzeptiert. Und trotzdem wird sie immer noch missverstanden. Wir klären die grössten Irrtümer.

Entsäuertes Wasser lässt Korallen wachsen

Geschädigte Korallen wachsen wieder besser, sobald die Wasserqualität auf vorindustrielle Werte steigt. Das hat ein Forscherteam zumindest für die Versauerung des Meerwassers gezeigt.

Rindfleisch und Milchkonsum muss um Hälfte sinken

Die EU-Klimaziele sind einer Studie zufolge nur durch einen teilweisen Verzicht auf Rindfleisch und Milchprodukte zu erreichen. Ganz ohne Fleisch auskommen muss man aber nicht.

Menschen und Neandertaler hatten früh Kinder

Dass der moderne Mensch Erbgut das Neandertalers in sich hat, ist bekannt. Nun haben Forscher herausgefunden, dass es zuweilen auch umgekehrt ist. Und: Die modernen Menschen hatten demnach schon viel früher Liebeleien mit ihren archaischen Verwandten als gedacht.

Schneekanonen sorgen für Zündstoff bei Naturschützern

Auch diesen Winter hatten wieder viele Schweizer Bergregionen mit Schneemangel zu kämpfen. Um Einbrüche im Skitourismus einzudämmen, kommen immer mehr Beschneiungsanlagen zum Einsatz. Die Auswirkungen auf die Natur lösen dabei Kontroversen aus. 

Verräterische Knospen

Heimische Baumarten zu erkennen, ist keine Hexerei. Selbst im Winter, wenn die Blätter fehlen, finden sich genügend Merkmale, um eine Esche von einem Ahorn zu unterscheiden. Bestimmungsbücher oder Baum-Apps helfen dabei.

Biomilch und Biofleisch sind gesünder

Eine internationale Studie mit Schweizer Beteiligung hat Daten über Fleisch und Milch aus biologischer und konventioneller Produktion analysiert. Der Vergleich zeigt, dass die Bio-Lebensmittel ein deutlich besseres Profil an wichtigen Fettsäuren haben.

Wie sieht die Zukunft des Alpenrheins aus?

Zum Schutz vor Hochwasser soll der Alpenrhein auf dem untersten Abschnitt aufgeweitet und renaturiert werden. Die Interessen von Umweltorganisationen, Trinkwasserversorgern und Bauern liegen jedoch weit auseinander. 

Palmöl soll aus städtischen Küchen verschwinden

In Stadtzürcher Küchen soll möglichst ohne Palmöl gekocht werden. Der Gemeinderat hat am Mittwochabend ein Postulat von SP und Grünen an den Stadtrat überwiesen.

Schweizer geben am meisten für Bio aus

Der Pro-Kopf-Verbrauch von biologischen Produkten ist in keinem Land so hoch wie in der Schweiz. Die biologisch bewirtete Fläche hat weiter zugenommen, wie die neusten Zahlen zeigen.

Lichtwahrnehmung: Auch Schleim hat «Augen»

Cyanobakterien sehen ihre Umgebung mit einem ähnlichen Trick wie das menschliche Auge, wie Forscher herausgefunden haben. Die Bakterien leben in Gewässern und bilden den grünen Schleim auf nassen Steinen.

Zweitgrösster See Boliviens fast ausgetrocknet

Der einst zweitgrösste See Boliviens, der Lago Poopó, ist praktisch komplett ausgetrocknet. Lange Dürrephasen haben ihn immer weiter schrumpfen lassen.

Donau soll sauberer und sicherer werden

Mit einem Aktionsplan wollen die Staaten entlang der Donau bis 2021 den zweitlängsten Fluss Europas sauberer machen. Zugleich solle der Hochwasserschutz ausgebaut werden.

Bodensee so warm wie noch nie im Winter

Wegen des warmen Winters ist der Bodensee derzeit rund zwei Grad wärmer als im langjährigen Mittel. 

Urmenschen kochten Eier der Donnervögel

Eierschalen haben es nach rund 50'000 Jahren enthüllt: Die ersten Menschen Australiens haben zum Aussterben riesiger Donnervögel zumindest beigetragen.

Klonpflanzen für höhere Erträge

Mischlinge aus zwei verschiedenen Nutzpflanzen sind meist ertragreicher als die ursprünglichen Sorten. Aber nur in der ersten Generation. Zürcher Forschende zeigen, dass sich durch klonale Vermehrung diese Eigenschaften erhalten lassen.

Bergsportler kämpfen um Freiheiten im Parc Adula

Der SAC und der Bergführerverband unterstützen zwar grundsätzlich die Einrichtung neuer Pärke. Beim geplanten Nationalpark in Graubünden und im Tessin verlangen sie aber mehr Freiheit für Bergsportler.

Vor diesen Umweltgefahren fürchten sich Schweizer

AKWs werden von der Bevölkerung nach wie vor als grösste Gefahr für Mensch und Umwelt wahrgenommen, wenn auch in etwas geringerem Mass als kurz nach Fukushima. 

Diese EU-Länder sind Klimasünder

Neun europäische Länder vernachlässigen nach Angaben von Umweltschützern Investitionen in den Klimaschutz. Diese Länder geben demnach fossilen Brennstoffen den Vorzug vor klimafreundlicheren Lösungen.

Forscher kritisieren Tierversuchskommission scharf

Der Verein Forschung für Leben (FfL) übt scharfe Kritik an drei Mitgliedern der Tierversuchskommission, die den Entscheid des Zürcher Regierungsrates zum Affenversuch an das Verwaltungsgericht weitergezogen haben.

Deutsche Naturschützer warnen vor Insektensterben

Die Zahl der Fluginsekten sei in Teilen Deutschlands dramatisch zurückgegangen, teilt der Naturschutzbund Deutschland (NABU) mit. Als Ursache stehen Insektizide unter Verdacht.

Venusfliegenfalle kann Berührungen zählen

Die Venusfliegenfalle schnappt erst dann zu, wenn Beutetiere ihre Sinneshaare mindestens zweimal berührt haben. Berührung Nummer fünf setzt den Verdauungsprozess in Gang. Die Pflanze kann also auf ihre Weise zählen.

Schleimaale haben es ETH-Forschern angetan

Schleimaale halten sich mit einem zähen, klebrigen Sekret ihre Feinde vom Leib. Nun wollen Forscher der ETH Zürich die Geheimnisse dieses Schleims ergünden.

Was Sie tun können, um den Orang-Utans zu helfen

Ölpalmen statt Regenwald: Immer mehr Regenwald wird zerstört, um neue Anbaugebiete zu schaffen. Die Orang-Utans sind vom Aussterben bedroht. Doch Konsumenten können die «Waldmenschen» schützen.

Streusalz vergiftet Pflanzen und Böden

Von Streusalz lässt man bei Eis und Glätte am besten die Finger: Das praktische Streugut richtet schwere Schäden im Garten an. Es verbrennt bei direktem Kontakt die Blätter und Sprossen und beeinträchtigt die Pflanzengesundheit nachhaltig.

Licht ins Dunkel des frühen Universums

Nach dem Urknall war das Weltall dunkel und kalt. Dann erwärmte es sich wieder. Forschende haben nun eine frühe Galaxie entdeckt, die an dieser «Reionisierung» des Universums beteiligt gewesen sein könnte.

Tiefdruckgebiet sorgt für Wetterchaos

Schnee, Regen und Wind haben die Schweiz derzeit fest im Griff. In der zweiten Wochenhälfte dürfte der Winter dann auch im Flachland Einzug halten.

Mehltau passt sich neuen Getreidearten an

Selbst die zuvor resistente Getreideart Triticale ist nicht mehr vor Mehltau gefeit. Wie der Krankheitserreger gelernt hat, die neue Wirtspflanze zu befallen, zeigen Forschende der Universität Zürich.

Parasiten waren im alten Rom weit verbreitet

Die Latrinen der alten Römer galten bisher als Meilenstein der Hygiene. Zu Unrecht, wie eine britische Studie zeigt: Über die Gemeinschaftstoiletten verbreiteten sich gefährliche Krankheitserreger weitherum.

Ungesundes Landleben: Insektizide schaden Lunge

Amerikanische Forscher haben gezeigt, dass bei Kindern in ländlicher Umgebung, welche einer bestimmten Klasse von Insektenvertilgungsmitteln ausgesetzt sind, die Lunge beeinträchtigt werden kann.

Anzeichen für ein neues Erdzeitalter

Ein Expertenkomitee hat überprüft, ob die Einteilung eines neuen, vom Menschen geprägten Erdzeitalters Sinn macht. Nun bestätigen sie die wissenschaftliche Grundlage für das «Anthropozän».

Schmelzwasser fliesst schneller in die Ozeane

Der Firn des Grönländischen Eisschildes kann weniger Schmelzwasser speichern als bisher angenommen. Das könnte das Wasser schneller in die Ozeane abfliessen lassen, befürchten Forschende.

Darum war die Reuss am Wochenende rot

Das Wasser der Reuss zwischen Buchrain und Perlen im Kanton Luzern war nach einem Zwischenfall bei der Abwasserreinigungsanlage Buholz in Emmen vorübergehend rot gefärbt. 

Entwicklungsländer trifft es am härtesten

Stürme, Überschwemmungen und Erdbeben haben im vergangenen Jahr weltweit vergleichsweise geringe Schäden angerichtet. Die Gesamtschäden lagen bei knapp 90 Milliarden Franken.

Um die Biodiversität in der Schweiz steht es schlecht

Die biologische Vielfalt nimmt weiter ab. Zwar gab es im zu Ende gehenden Jahr einige Erfolge, doch diese sorgen nicht für eine positive Bilanz.

Am Nordpol ist es wieder kälter

Das Wetter der letzten Tage ist weltweit von Extreme n geprägt: In Griechenland und Mexiko herrschen Schnee und Kälte. In den USA rechnet man mit anhaltendem Hochwasser.

Gewinner und Verlierer des Klimawandels

Die Durchschnittstemperaturen steigen, die Folgen sind bereits spürbar. Davon profitieren ungeliebte Tiere wie Zecken oder Entenflöhe. Ikonische Arten wie der Eisbär oder die einheimische Alpenrose haben zu kämpfen.

Nordpol wird bis zu 50 Grad wärmer als normal

Auch wenn es sich so anfühlt, mit dem Klimawandel haben die gegenwärtigen Wetterphänomene auf der Nordhalbkugel nach Experten-Ansicht nichts zu tun.

Regierung sagt Luftverschmutzung den Kampf an

Wegen der immer unerträglicher werdenden Luftverschmutzung arbeiten italienische Gemeinden und Regionen an einem gemeinsamen Anti-Smog-Plan. Sie tun dies unter der Regie von Umweltminister Gian Luca Galletti.

In diesen Kantonen gibts wohl kein Feuerwerk

Böller und Raketen an Silvester verboten: Im Tessin und in Teilen Graubündens darf wegen Waldbrandgefahr voraussichtlich kein Feuerwerk abgebrannt werden.

Staumauer des Grimselsees darf nicht erhöht werden

Der Berner Oberländer Energiekonzern KWO AG darf die beiden Staumauern des Grimselsees nicht erhöhen. Das bernische Verwaltungsgericht hat entschieden, dass der Moorschutz diesem Vorhaben entgegensteht.

Bogenjäger im Exil

Die Jagd mit Pfeil und Bogen ist in der Schweiz nicht erlaubt. Einen Verband haben die Bogenjäger trotzdem. Die «Tierwelt» hat ihren Präsidenten im Elsass auf der Pirsch begleitet.

Potentiell bewohnbarer Planet entdeckt

Australische Astronomen haben den bislang nächstgelegenen, potenziell bewohnbaren Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems entdeckt. Er umkreist gemeinsam mit mindestens zwei anderen Planeten einen Nachbar-Stern unserer Sonne.

Der illegale Goldabbau gefährdet Regenwälder

Viel Jubel gab es nach dem Klimagipfel in Paris. Wer den Regenwald in Südamerika überfliegt, sieht die triste Realität: Viel Abholzung der so wichtigen CO2-Speicher – auch weil der illegale Goldabbau boomt.

Moorschutz an der Grimsel vor Verwaltungsgericht

Das Berner Verwaltungsgericht muss über Beschwerden von Umweltorganisationen gegen die Erhöhung der Grimselsee-Staumauern entscheiden.

Geht die Katastrophe glimpflich aus?

Es war von einem «neuen Fukushima» die Rede: Doch nach neuen Proben der brasilianischen Regierung könnte die von einem Bergwerksunglück ausgelöste Umweltkatastrophe im Rio Doce glimpflicher ausgehen.

Temperraturrekord in der Arktis

In der Arktis ist es einer Studie zufolge so warm wie noch nie in den vergangenen 115 Jahren. Zwischen Oktober 2014 und September 2015 lag die Temperatur laut einer jährlichen Studie 1,3 Grad über dem Durchschnitt der Jahre seit 1900.

Boliviens zweitgrösster See trocknet aus

Tierkadaver und Boote auf trockenem Grund: Boliviens zweitgrösster See, der Lago Poopó, trocknet immer weiter aus. Schuld sind der Klimawandel und En Niño.

Historisches Klima-Abkommen verabschiedet

Die Staatengemeinschaft hat in Paris mit dem ersten globalen Klima-Abkommen eine Kehrtwende beschlossen. Wird die Ära der fossilen Energie soll in einigen Jahrzehnten zu Ende gehen?

Fels bis zu fünf Meter tief verseucht

Dass Giftstoffe in den Fels unter der Sondermülldeponie Kölliken (SMDK) gesickert sind, vermutete man schon vor der Sanierung. Dank Bohrungen ist nun klar: Die Verseuchung geht tiefer, als gedacht.

Klimagipfel geht in kritische Phase

 Minister aus aller Welt ringen um einen Weltklimavertrag - bislang ohne entscheidenden Erfolg. Gastgeber Frankreich möchte trotzdem heute einen neuen Vertragsentwurf präsentieren können.

Peking: Alarmstufe Rot wegen Smog

Wegen einer drohenden neuen Smog-Wolke in Peking haben die Behörden in der chinesischen Hauptstadt erstmals die Alarmstufe Rot ausgerufen. Verschiedene Massnahmen sollen die Verschmutzung verringern.

Erster Entwurf für Klima-Abkommen geschafft

Die erste Etappe ist geschafft: Bei der UNO-Klimakonferenz in Paris haben sich die Unterhändler von fast 200 Staaten auf einen ersten Entwurf für ein Abkommen geeinigt. Ab Montag übernehmen nun die Minister.

Intensivtierhaltung bremst das Waldwachstum

In den beiden Basel wächst der Wald langsamer als früher. Ursache ist die Stickstoffbelastung, die hauptsächlich auf Intensivtierhaltung und Verkehr zurückgeht.

ETH-Forscher finden Gene für gesünderes Leben

Wissenschaftler der ETH Zürich und eines Forschungskonsortiums in Jena haben in drei verschiedenen Organismen 30 Gene gefunden, die am körperlichen Altern beteiligt sind. 

Tipps, wie Sie CO2 sparen können

Noch weiss niemand, ob die laufende Uno-Klimakonferenz in Paris einen wirksamen Klimavertrag liefert. Doch schon jetzt wissen wir, dass wir alle etwas fürs Klima tun können.

800 Kilometer Fluss verschmutzt in Brasilien

Drei Wochen nach einem Dammbruch in einem Eisenerz-Bergwerk in Brasilien sind etwa neun Tonnen Fisch in einem Fluss verendet. Giftschlamm aus dem geborstenen Klärbecken der Mine hat rund 800 Kilometer des Rio Doce verschmutzt.

Zur Rettung des Doubs wird nicht genug getan

Pro Natura, der WWF und der Schweizerische Fischerei-Verband fordern vom Bund mehr Effort zur Rettung des Doubs, der einstigen Naturperle im Jura.

Weltweite Demonstrationen gegen Klimawandel

Vor der UNO-Klimakonferenz in Paris haben am Wochenende hunderttausende Menschen weltweit gegen die Erderwärmung demonstriert. 

Indonesien: Die grüne Lunge brennt

Seit Monaten toben in Indonesien Waldbrände. Zwar kehren sie auf den Inseln Borneo und Sumatra alljährlich wieder, dieses Jahr allerdings in solch verheerendem Ausmass, dass sie als «Verbrechen gegen die Menschheit» bezeichnet wurden.

Eis hütet eine unbequeme Wahrheit

Der Dokumentarfilm «Zwischen Himmel und Eis» widmet sich dem Polarforscher Claude Lorius. Dabei gelingt der Spagat zwischen einem visuellen Naturerlebnis, einer spannenden Abenteuergeschichte und einem bewegenden Plädoyer für mehr Klimaschutz.

Hohe Erwartungen an Klimagipfel in Paris

In Paris will die Staatengemeinschaft ab Montag in zwei Wochen einen neuen Klimavertrag aushandeln, der die Welt vor den schlimmsten Klimakatastrophen bewahren soll. Dies alles muss nun in einem Land unter Ausnahmezustand erreicht werden.

Zivi-Einsätze auf Alp sind ein Erfolg

Zivis sollen Älplern weiterhin bei der Weidepflege und beim Wildheuen helfen. Die Vollzugsstelle für den Zivildienst zieht nach einer dreijährigen Pilotphase eine positive Bilanz.

Fischsterben: Baustelle verschmutzt Dorfbach

Weil am Montag in Horw von einer Baustelle Betonwasser in den Dorfbach geflossen ist, sind auf einer Strecke von einem Kilometer Fische verendet.

Im Amazonasgebiet ist jede zweite Baumart bedroht

Im Amazonasgebiet ist nach neuen Erkenntnissen wahrscheinlich die Hälfte aller Baumarten bedroht. Damit könnte die Zahl der weltweit gefährdeten Pflanzenarten um mehr als ein Fünftel steigen.

Auf Safari in dem Reich unter unseren Füssen

Im Boden tummeln sich unzählige Lebewesen. Am Naturmuseum Naturama in Aarau werden Lehrmittel entwickelt, mit denen Kinder diese verborgene Welt entdecken können.

Diese Stars haben ein Herz für die Natur

Ob in PETA-Kampagnen, als Kinderbuchautor oder an der UN-Generalversammlung: Diese Promis mach(t)en nicht nur auf der Leinwand oder Bühne eine gute Figur, sondern setzen sich auch für Tiere, Natur und die Umwelt ein.

Astronomen beobachten Geburt eines Planeten

Das Team um Stephanie Sallum von der Universität von Arizona in Tucson konnte die Signatur von heissem Gas und Staub nachweisen, die sich zu einem entstehenden Planeten sammeln.

Obama zuversichtlich für Klimaabkommen

Allen Unkenrufen zum Trotz sieht US-Präsident Barack Obama zwei Wochen vor der Weltklimakonferenz in Paris gute Chancen für ein erfolgreiches weltweites Abkommen zum Klimaschutz.

Forscher warnen vor sinkenden Wasservorräten

In vielen Regionen der Erde sinken nach Forscherangaben die nutzbaren Grundwasservorräte. Forscher haben erstmal die nutzbaren Grundwasserressourcen quantifiziert.

«Bauern müssen mit Schwankungen leben lernen»

Auf die Bauern kommen härtere Zeiten zu. Nach zwei überdurchschnittlichen Jahren bricht das Einkommen der Landwirtschaft 2015 ein.

Zedern im 35. Stockwerk

In einem Vorort von Lausanne soll ein revolutionäres Hochhaus entstehen. Ein Mailänder Architekturbüro gewann die Ausschreibung mit dem Projekt eines Turms, auf welchem achtzig Bäume wachsen sollen.

Kontroverse um Glyphosat – krebserregend oder nicht?

Die Kontroverse um das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat ist um ein weiteres Kapitel reicher: Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit attestierte Glyphosat, wahrscheinlich nicht krebserregend zu sein.

Der Kanton Zürich will das Üetliberggebiet schützen

Das vielfältig genutzte Üetliberggebiet soll auch für kommende Generationen erhalten bleiben. Die Zürcher Baudirektion hat deshalb eine Schutzverordnung erarbeitet.

Drohen Trinkwasser-Engpässe in der Schweiz?

Das trockene und sonnige Herbstwetter hat auch seine Schattenseiten: Viele Schweizer Flüsse und Seen führen wenig Wasser, die Böden sind ausgetrocknet, und die Grundwasserstände sind tief. 

«Für den Erfolg muss alles getan werden»

Die Uhr tickt, nur noch drei Wochen sind es bis zur UNO-Klimakonferenz - und noch ist völlig offen, ob am Ende ein wirkungsvoller Weltklimavertrag steht.

Bundesrat soll Verbreitung von Glyphosat untersuchen

Während internationale Behörden über die Gefährlichkeit des Unkrautvertilgers Glyphosat streiten, möchte die Wissenschaftskommission des Nationalrats wenigstens die Verbreitung in der Schweiz klären.

Kleine Fasern, grosser Schaden

Mit jeder Wäsche verliert ein synthetisches Kleidungsstück Abertausende von Fasern. Sie werden in den Kläranlagen nicht ausgefiltert und landen im Meer. Ein europäisches Projekt sagt dieser Umweltverschmutzung den Kampf an. 

Hohe Temperaturen lösen viele Felsstürze aus

In den Schweizer Alpen haben sich diesen Sommer aussergewöhnlich viele Felsstürze gelöst. Und auch jetzt ist die Gefahr noch nicht gebannt.

Die Natur vor dem Menschen schützen

Die Schweiz war lange Vorreiterin des Naturschutzes. An unserem Nationalpark massen sich ähnliche Einrichtungen weltweit. Doch auch der Natur- und Umweltschutz ist Trends unterworfen und hat manchmal politischen Zwecken zu dienen.

Ameisenforscher erhält Wissenschaftspreis

Der Professor für Evolutionsbiologie an der Universität Lausanne, Laurent Keller, erhält den diesjährigen Prix Marcel Benoist. Bundesrat Johann Schneider-Ammann empfing Keller in Bern und gratulierte ihm zur Auszeichnung.

Schweizer Fleischverbände kritisieren WHO-Studie

Der Schweizer Fleisch-Fachverband (SFF) beurteilt die WHO-Studie als «alten Wein in neuen Schläuchen» und rechnet nicht mit dem Rückgang des Fleischkonsums in der Schweiz. Auch Proviande kritisiert die Studie.

MeteoSwiss-App warnt vor Naturkatastrophen

Push-Meldungen für Smartphones warnen künftig vor Hochwassern, Waldbränden oder Lawinen. Der Bund ergänzt seine Wetter-App für Mobiltelefone um Angaben zu Naturgefahren.

Winzige Fliege versursacht Millionenschäden

Eine gefährliche Fruchtfliege befällt Obst- und Gemüsepflanzungen im US-Bundesstaat Florida und verursacht Schäden in Millionenhöhe. Landwirtschaftsminister Adam H. Putnam hat den Notstand ausgerufen.

Pest-Erreger ist viel älter als angenommen

Die Pest plagt die Menschheit schon mindestens 3000 Jahre länger als bisher nachgewiesen. Die Erreger gab es bereits in der Bronzezeit. Richtig gefährlich wurden sie aber viel später.

Nur die halbe Kartoffelernte landet auf dem Teller

Auf dem Weg vom Feld bis auf die Teller geht mehr als die Hälfte der Schweizer Kartoffelernte verloren. Dies zeigt eine Studie von Agroscope und ETH Zürich. Die Forscher schlagen auch Massnahmen vor, um diese Verluste zu reduzieren.

10`000 neue Bäume für den Kanton Obwalden

Im Kanton Obwalden sind 10'000 neue Bäume zur Aufforstung des Schutzwaldes gepflanzt worden. Die Bäume schützen Gebäude, Strassen und Bahnlinien vor Naturgefahren.

Bauern protestieren in Bern

Mit Kuhglocken und Transparenten haben Bauern auf dem Bundesplatz in Bern darauf aufmerksam gemacht, dass die Lebensmittelproduzenten - vorab die Milchbauern - immer weniger verdienen.

Studie: Klimawandel schadet Wirtschaft

Steigende Temperaturen durch den Klimawandel könnten die Weltwirtschaft einer Studie zufolge spürbar bremsen. 

Greenpeace findet «Pestizid-Cocktail» in Äpfeln

Die Umweltorganisation Greenpeace hat bei konventionell produzierten Äpfeln in Supermärkten einen «Pestizidcocktail» beanstandet. Gesundheitliche Auswirkungen seien nicht auszuschliessen.

Imker fordern Verlängerung von Moratorium

Die Schweizer Imker fordern, dass der Einsatz von drei Pflanzenschutzmitteln, die im Verdacht stehen, das Bienensterben mitzuverursachen, weiterhin eingeschränkt bleibt.

Verschiebung des Tropengürtels führte schon früher zu Dürren

Wegen der Klimaerwärmung weiten sich die Tropen seit den 1980er Jahren aus. Schon frühere Verschiebungen des Tropengürtels führten zu einer Reihe von Dürren.

Neuseeländer wollte Babynahrung vergiften

Aus Liebe zur Natur hat ein Mann in Neuseeland mit der Vergiftung von Babynahrung gedroht. Jetzt wurde der 60-Jährige in Auckland festgenommen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Den kleinen Seen geht es schlecht

Trotz verschiedener Massnahmen hat sich der Zustand der kleinen Berner Seen in den letzten zehn Jahren nicht verbessert.

Welche Kandidaten setzen sich für Tiere ein?

Sie haben noch nicht gewählt? Sie sind noch unentschlossen? Da können wir vielleicht helfen. Zwei Online-Portale zeigen, wie tier- und umweltfreundlich die National- und Ständeratskandidaten sind.

Besserer Schutz für Klimaflüchtlinge gefordert

Die Schweiz und Norwegen setzen sich dafür ein, dass Klimaflüchtlinge besser geschützt werden. 2012 hatten die beiden Länder dafür die «Nansen Initiative» lanciert. 

Bisher kein Öl an belgischer Küste angeschwemmt

Nach dem Schiffsunglück an der belgischen Küste ist an den Stränden bisher kein Öl angeschwemmt worden. Die bei einem Naturschutzgebiet entdeckten öligen Substanzen stammen nicht aus dem gesunkenen Frachtschiff.

Homo naledi war Mischung aus Mensch und Affe

Der vor einem Monat der Weltöffentlichkeit vorgestellte Urmensch Homo naledi konnte mit seinen Händen offenbar auch Werkzeuge bedienen. 

Schweizer Bauern verdienen deutlich weniger

Die Milch- und Schweinepreise sind im Keller, und der Hitzesommer lässt die Ernte schrumpfen: Die Schweizer Bauern müssen nach zwei guten Jahren für 2015 mit einem kräftigen Rückgang des Verdienstes rechnen.

Internethandel begünstigt Pflanzeninvasionen

Der Internethandel mit Pflanzen, die irgendwo in der Welt invasiv, also schädlich sind, ist unerwartet gross und weitgehend unreguliert. Zu diesem Schluss kommen Zürcher Forscher.

Die schockierende Realität des Klimawandels

Das Bild dieses völlig ausgemergelten Eisbären ging um die Welt. Jeden Sommer schmilzt das arktische Eis mehr und mehr, die sonst so imposanten Tiere finden immer weniger Nahrung. Doch auch für uns Menschen können die Folgen der Erderwärmung unangenehm werden. 

Neuseeland richtet Meeresschutzgebiet ein

Neuseeland hat die Schaffung eines Meeresschutzgebiets von der Grösse Frankreichs angekündigt. Das Kermadec Ocean Sanctuary mit einem Ausmass von 620'000 Quadratkilometern werde eines der unberührtesten Meeresgebiete bewahren.

Himmelsspektakel über der Schweiz

Am Himmel hat sich in der Nacht auf Montag ein Naturspektakel abgespielt: Im Zuge einer totalen Mondfinsternis dunkelte der Erdtrabant kontinuierlich ab und wurde in rotes Licht gehüllt. Das Phänomen war in der Schweiz gut zu sehen.

Nationalrat will Gewässerschutz lockern

Der Nationalrat stellt den Kompromiss in Frage, mit dem der Fischerei-Verband 2010 zum Rückzug seiner Initiative «Lebendiges Wasser» bewegt werden konnte. Er will die neuen Regeln für den Gewässerschutz lockern, bevor sie überhaupt umgesetzt sind.

Handarbeit im Wasserbecken für würzige Kräuter

Mathias und Ingrid Motzet bauen im bernischen Wynau Brunnenkresse an – nicht auf dem Feld, sondern im Wasser. Das hat den Vorteil, dass sie auch im Winter ernten können.

Abstammung von 2,3 Millionen Arten für alle ersichtlich

Forscher haben erstmals einen Stammbaum aller bisher bekannten Arten von Tieren, Pflanzen, Pilzen und Mikroben erstellt. 

Alpengletscher stark geschrumpft

Die Alpengletscher haben im Hitzesommer 2015 viel Masse verloren. Dies deuten die jüngsten Messungen in der Schweiz und in Österreich an. Ein Ende des Trends ist nicht in Sicht.

Wallis sagt Götterbaum den Kampf an

Der Kanton Wallis hat dem Götterbaum den Krieg erklärt. Diese exotische Baumart verbreitet sich zurzeit rasant und untergräbt die Schutzfunktion der Wälder.

Kleinste Schneedecke seit 500 Jahren

Seit 2012 plagt eine Dürre Kalifornien: Im Sommer fehlt Wasser, im Winter Schnee. Die Schneedecke in der Sierra Nevada war zu Beginn des Frühjahrs so dünn wie seit mindestens 500 Jahren nicht, wie Forscher nun berichten.

Böden geht es immer schlechter

Die Böden im Kanton Zürich sind unter Druck. Umweltbelastungen, Erosion aber auch Bautätigkeit und Landwirtschaft gefährden diese nicht erneuerbare Ressource. 

Der höchstgelegene Baum der Schweiz

Eine elf Zentimeter hohe Arve auf 2765 Meter über Meer scheint der am höchsten gelegene Baum der Schweiz zu sein. Spezialisten und Laien sind aufgerufen, derartige Funde in einem öffentlichen Logbuch einzutragen.

Pestizide bedrohen Artenvielfalt in Bächen

Kleinste Verunreinigungen, sogenannte Mikroverunreinigungen, können für viele Wasserpflanzen und -tiere giftig sein. Sie bedrohen deshalb die Artenvielfalt in vielen Bächen der Schweiz. 

Amazonas-Ureinwohner kämpfen gegen Abholzung

Mit einer ungewöhnlichen Methode will der durch illegale Regenwaldabholzung unter Druck geratene Stamm der Ka'apor seine Lebensgrundlagen schützen: Er stellt Kameras an den Routen der Holzfäller auf.

Sieg für Kraftwerk, Schlappe für Naturschützer

Umweltverbände und Fischer befürchten, beim Kraftwerktprojekt im Lugnez in Graubünden sei zu wenig Restwasser vorgesehen. Doch nun hat das Bündner Verwaltungsgericht ihre Beschwerde abgelehnt.

Mensch hat die Hälfte aller Bäume gefällt

Gemäss einer neuen Erhebung gibt es drei Billionen Bäume auf der Welt - etwa achtmal mehr, als frühere Schätzungen nahelegten. Allerdings hat sich ihre Zahl seit Beginn der menschlichen Zivilisation beinahe halbiert.

Wo die Erbebengefahr in der Schweiz am grössten ist

Die Schweiz ist wackelig. Dies zeigt ein Blick auf das neuste Erdbebengefährdungsmodell des Schweizerischen Erdbebendienstes: Die ganze Karte ist mit Gelb- oder Rottönen überzogen.

Windenergie: Einsprachen verzögern Energiewende

Die Vereinigung zur Förderung der Windenergie Suisse Eole wirft den Umweltverbänden vor, mit Einsprachen die Energiewende zu verzögern.

Der Schweizer Wald ist artenreicher geworden

Dem Schweizer Wald geht es verhältnismässig gut – es gibt aber auch Probleme. Dieses Fazit ziehen Fachleute im neusten Waldbericht des Bundes, in dem alle zehn Jahre der Zustand des Schweizer Walds aufgezeigt wird.

Kreuzritter lösten Schnecken-Invasion aus

Eine Schneckenart wurde einer Studie zufolge höchstwahrscheinlich von mittelalterlichen Kreuzrittern auf die ägäischen Inseln rund um Rhodos eingeschleppt. Darauf deuten genetische Analysen hin.

Weniger Schädlinge ohne Pestizide

Ein Blumensaum am Ackerrand kann dem Bauern Bares einbringen: Laut einer Studie der Forschungsanstalt Agroscope fördern Blühstreifen nicht nur die Biodiversität, sondern können sogar den Schädlingsbefall deutlich reduzieren.

Ein Naturpark fürs Zürcher Berggebiet?

Im Zürcher Berggebiet soll ein Regionaler Naturpark (RNP) entstehen. Einbezogen werden sollen Gebiete in den Kantonen Zürich, Thurgau und St. Gallen. 

Überraschend hohe Zahl exotischer Pflanzen

In hiesigen Gärten wachsen viele Zierpflanzen aus anderen Teilen der Welt, die sich bei steigenden Temperaturen rasant verbreiten können.

Nach Hitzesommer: Grüne fordern Klimadebatte

Das Parlament in der Herbstsession mit dem Klima befassen, fordern die Grünen. Sie beantragen für eine Interpellation zu diesem Thema Dringlichkeit.

Erste Hilfe für den Inkwilersee

Der je zur Hälfte in den Kantonen Solothurn und Bern liegende Inkwilersee wird seit Sonntag künstlich beatmet. Nach dem abrupten Wetterwechsel vom Wochenende wurde den Fischen der Sauerstoff knapp.

Bund will härter gegen fremde Arten vorgehen

Der Bund sagt Ambrosia, Riesenbärenklau und Tigermücke den Kampf an. Mit einem Massnahmenpaket will er die Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten in der Schweiz eindämmen.

Unsere Ressourcen sind aufgebraucht

Die Weltbevölkerung hat heute (13. August) alle Ressourcen verbraucht, die ihr für das ganze Jahr 2015 zur Verfügung stehen.

Bauernsterben in der Schweiz geht weiter

2014 verschwanden in der Schweiz jeden Tag mehr als drei Betriebe. Zulegen konnte nur die Bio-Landwirtschaft.

Kloster Einsiedeln will Insel Ufenau sanieren

Auf der Zürichseeinsel Ufenau sollen 2016 und 2017 für geschätzte 6,5 Millionen Franken das Restaurant und weitere Bauten und Infrastrukturen erneuert werden. Das Kloster Einsiedeln hat als Inselbesitzer das Baugesuch eingereicht.

Falsch gespannte Netze werden für Tiere zur Todesfalle

och immer sind in Schweizer Rebbergen zu viele Netze falsch montiert. Sie können damit zu einer Gefahr für Vogel- und Tierarten werden, die es nicht auf die Trauben abgesehen haben.

Tests an Fischzellen sollen Tierversuche ersetzen

Bis zu 400 Fische müssen für die Umweltprüfung einer einzigen Chemikalie ihr Leben lassen. Nun zeigen Schweizer und britische Forscher: Fischzellen im Labor könnten genauso gut Auskunft über Umweltrisiken geben.

Bodenkruste in den Bergen ist wichtig und empfindlich

Im Hochgebirge, in Wüsten oder der Arktis haben es Pflanzen schwer. Eine schützende Kruste aus Flechten, Algen und Moosen bereitet ihnen dort wortwörtlich den Boden. 

«Der Alpsegen ist Männersache»

Seit Jahrhunderten rufen die Sennen den Alpsegen. Der Wortlaut ist zwar regional verschieden, der Inhalt hingegen gleicht sich: Dank für das Vieh und die Bitte um Schutz und Bewahrung. Fabian Hurschler von der Gerschnialp ist einer der Jüngsten von ihnen.

Die Plastik-Katastrophe

Abfälle aus Plastik sind tödlich für Meeresfische und -vögel. Über die Nahrungskette gelangen die Plastikrückstände auch in den menschlichen Körper. Mittels Verboten soll gegen die Verschmutzung angekämpft werden, doch es geht nur langsam vorwärts – auch in der Schweiz.

Die Gletscher verlieren mehr Eis als je zuvor

Sei Beginn des 21. Jahrhunderts sind die Gletscher so rasant geschmolzen wie noch nie seit Messbeginn. Der Eisverlust findet auf der ganzen Welt statt und wird laut Experten sogar ohne weiteren Klimawandel weitergehen.

Herbizid Glyphosat tatsächlich krebserregend?

Der Kontroverse um das Unkrautvertilgungsmittel Glyphosat geht in eine neue Runde. Die WHO stufte dieses im März als «wahrscheinlich krebserregend» ein. Nun hat sie eine Analyse nachgeliefert.

Zooplankton folgt dem Rhythmus des Mondes

Tierisches Plankton geht während der Polarnacht nicht in einen Winterschlaf, wie bisher geglaubt. Vielmehr passen die Tierchen ihren Tagesrhythmus zumindest bei Vollmond dem Mondlicht an.

Biel will der Schwanenkolonie den Geldhahn zudrehen

Seit 120 Jahren gibt es die Schwanen­kolonie in Biel. Die Auffangstation für verletzte oder junge Wildvögel wird rege genutzt. Nun droht der Institution das Aus. Der Bieler Stadtrat will sparen und hat dabei auch die allseits beliebte Schwanenkolonie im Visier. 

Darf man Tiere aus den Ferien mitbringen?

Wie sind eigentlich die Bestimmungen für die Einfuhr von Tieren oder Pflanzen, sollte man diese aus den Ferien mitbringen wollen? 

Französische Bauern blockieren Grenzen

Mit Traktoren und Heuballen haben französische Landwirte an den Grenzen zu Deutschland und Spanien Lastwagen mit ausländischen Agrarprodukten an der Einreise gehindert. 

Fledermäuse sind wichtige Schädlingsbekämpfer

Die Bedeutung von Vögeln und Fledermäusen zur Dezimierung von Schädlingen in tropischen Ländern wurde bisher unterschätzt. Ihre Dienstleistung als Schädlingsvertilger könnte einen hohen wirtschaftlichen Wert haben.

Bauern müssen sich auf häufigere Hitzewellen gefasst machen

Der heisse und trockene Juli hat manchen Bauer in Bedrängnis gebracht. Wegen des Klimawandels dürften Hitzewellen künftig aber noch häufiger werden.

Turbulente Veränderungen in arktischen Seen

Die Klimaerwärmung verändert die Lebensbedingungen. Waren die Wassermassen früher recht stabil geschichtet, kommt es nun regelmässig zu einer Durchmischung der Wasserschichten.

Stechmücken: Es gibt kein Entrinnen

Im Hochsommer stechen sie wieder, die Mücken, und laut US-Forschern gibt es kaum ein Entrinnen vor ihnen. Die Wissenschaftler haben die dreistufige Suchstrategie der lästigen Insekten nach neuen Blutopfern im Detail analysiert.

Waldbrandgefahr in der Schweiz

Die zweite Hitzewelle innert Monatsfrist hat am Mittwoch die Schweiz erreicht. Der Juli 2015 befindet sich auf Rekordkurs.

Ausgelaufene Gülle vernichtet Fischbestand

Aus einem Becken ausgelaufene Jauche hat in Emmen in der Nacht auf Dienstag in einem Zufluss des Rotbachs den gesamten Fischbestand auf einer Länge von rund drei Kilometern vernichtet.

Der Wald ersetzt das Schulzimmer nicht

Der Luzerner Regierungsrat glaubt nicht, dass der Waldkindergarten den normalen Kindergarten ersetzen kann.

Palmöl droht Rapsöl zu verdrängen

Rapsöl ist eine Erfolgsgeschichte der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft. Freihandelsabkommen könnten nun den Import von billigerem Palmöl anheizen – und den hiesigen Rapsanbau unter Druck setzen.

Waldbrand im Tessin

Im Tessin ist in der Nacht auf Freitag oberhalb von Arcegno ein Waldbrand ausgebrochen. Verletzt wurde niemand.

Fledermäuse nisten in fleischfressenden Pflanzen

Mit einer Art Schild, das Ultraschall reflektiert, lockt eine Pflanze in Borneo Fledermäuse an. Die ursprünglich fleischfressende Pflanze verdaut die Tiere jedoch nicht, sondern bietet ihnen einen Nistplatz an.

Bedrohte Flechten benötigen alte Bäume

In der Schweiz sind Flechten stark bedroht. Nun zeigen Schweizer Forscher auf, dass viele Flechten auf alte Bäume angewiesen sind.

Hugo Boss verzichtet auf Pelz

Die Luxusmarke Hugo Boss AG verzichtet ab 2016 auf Echtpelz. Der Schweizer Tierschutz verspricht sich davon einen erhöhten Druck auf diejenigen Unternehmen, die noch Pelzbekleidung herstellen und verkaufen.

Great Barrier Reef kommt nicht auf Rote Liste

Das Great Barrier Reef ist in Gefahr - und zwischenzeitlich sah es schon so aus, als würde es auf die Rote Liste des gefährdeten Weltnaturerbes kommen. 

Brasilien will Regenwald aufforsten

Brasilien will bis zum Jahr 2030 zwölf Millionen Hektar zerstörten Regenwald neu aufforsten. Das entspricht 120'000 Quadratkilometern. Umweltschützern geht der Plan nicht weit genug.

Wie ein Darmbakterium zum Pesterreger wurde

Nur zwei kleine Änderungen im Erbgut haben aus einem relativ harmlosen Darmbakterium den gefährlichen Pesterreger gemacht. Das haben amerikanische Wissenschaftler herausgefunden.

Stadt Zürich will Hormone aus Abwasser filtern

Hormone, Rückstände von Medikamenten, Kosmetika und andere Chemikalien gelangen in Zürich künftig nicht mehr in die Limmat und somit nicht mehr in den Wasserkreislauf.

Die Folgen der Erderwärmung für die Ozeane

Die Ozeane bremsen zwar die Erwärmung der Atmosphäre, sie zahlen dafür aber den Preis ihrer eigenen Erwärmung und Versauerung. 

Ist Fungizid Schuld an kranken Schweizer Reben?

Schweizer Winzer nehmen das Pilzschutzmittel Moon Privilege ins Visier. Es könnte verantwortlich sein für Schäden, die vor allem in den Waadtländer und Walliser Rebbergen festgestellt wurden: Die Blätter der Pflanzen sind deformiert, und es wachsen keine Beeren.

Die Wächter der Dunkelheit

Mit künstlichem Licht machen wir die Nacht zum Tag. Was der Sicherheit dienen soll, stört das natürliche Gleichgewicht von Menschen, Tieren und Pflanzen. Der Verein Dark-Sky setzt sich deshalb für mehr Dunkelheit ein. 

Die Beschützer des Rottals

Das Schweizer Mittelland zählt zu den am stärksten überbauten Gebieten Europas. Im Grenzgebiet der Kantone Bern, Luzern und Aargau setzt sich der Verein Lebendiges Rottal dafür ein, dass die Natur nicht noch mehr unter die ­Räder kommt.

Bundesrat lehnt Bauerninitiative ab

Der Bundesrat lehnt die Initiative «Für Ernährungssicherheit» des Bauernverbands ab. Auf einen Gegenvorschlag hat er nach Kritik in der Vernehmlassung verzichtet.

Die rote Liste wird immer länger

Die Rote Liste der gefährdeten Tiere und Pflanzen ist trotz einiger Schutz-Erfolge wieder länger geworden. Das ungezügelte Sammeln von Heilpflanzen wird zur Gefahr. Auch der Löwe leidet.

Moderne Menschen hatten Sex mit Neandertalern

Neandertaler und moderne Menschen haben einst in Europa gemeinsame Nachkommen gezeugt. Einen ersten Beleg dafür liefert ein Kieferknochen aus Rumänien.

Mount Everest hat sich verschoben

Das nordöstlich verlaufende Massiv des höchsten Bergs der Erde wanderte laut chinesischen Angaben offenbar drei Zentimeter nach Südwesten.

Nationalpark und Münstertal verlieren UNESCO-Label

Der Schweizerische Nationalpark und das angrenzende Münstertal verlieren das Label «UNESCO-Biosphärenreservat». Der Grund ist das Scheitern einer von der UNESCO geforderten Vergrösserung der Reservatsfläche am Sonntag an der Urne.

Forscher wollen Emissionen aus Kuhställen verringern

Ein neuer Versuchsstall der Forschungsanstalt Agroscope in Tänikon soll zeigen, wie sich Emissionen aus Ställen reduzieren lassen.

Eschenpilz: Situation «dramatisch»

Ein für die Eschen tödlicher Pilz breitet sich in der Schweiz weiter aus. Der Bestand des Laubbaums ist ernsthaft bedroht. Die Fachleute des Bundes und der Kantone haben kein Patentrezept gegen die Pflanzenkrankheit.

Wegen Futterzusätzen: Mehr Zink und Kupfer in Böden

Die Konzentration von Zink und Kupfer in den Schweizer Böden hat in den vergangenen zwanzig Jahren um teilweise bis zu zehn Prozent zugenommen. Wo liegt die Ursache? 

Mehr als die Hälfte der Schweizer Brutvögel gefährdet

Die heute veröffentlichte Rote Liste der Vögel Europas zeigt: 19 Prozent der europäischen Vogelarten sind gefährdet oder vom Aussterben bedroht. In der Schweiz gilt sogar jede zweite Brutvogelart als gefährdet oder potenziell gefährdet.

Costa Rica will auf erneuerbare Energien umsteigen

Zu Beginn des Jahres schaffte es Costa Rica 75 Tage lang, seine Stromversorgung komplett aus erneuerbaren Energien zu decken. Die Sache hat aber einen Haken.

Neu entdeckte Beuteltiere haben Sex bis zum Tod

Australische Forscher haben zwei neue Arten von Breitfuss-Beutelmäusen entdeckt, deren gesamte männliche Population sich jeden Frühling selbst ausrottet.

Selbst mässige Erwärmung richtet grossen Schaden an

Klimaforscher warnen: Arten, die kühleres Wasser zum Leben bräuchten, würden in die Tiefe abwandern - oder aussterben und von anderen ersetzt werden.

Für Vorschulkinder leben Pflanzen nicht

In der Regel betrachten Kinder Pflanzen erst im Alter zwischen acht und elf Jahren als Lebewesen. Davor ist diese Vorstellung sehr stark an Tiere gekoppelt.

Ölpest vor Kalifornien schlimmer als angenommen

Nach der Panne an einer Öl-Pipeline in Kalifornien ist die Ölpest vor der Küste von Santa Barbara schlimmer als zunächst angenommen. Der Ölteppich auf dem Pazifik erstrecke sich über 14 Kilometer.

Orchideen bevorzugen magere Kost

Einheimische Orchideen werden immer seltener: Der Mensch überbaute ihre Lebensräume oder wandelte sie um in gedüngte Wiesen. Auf einem Lehrpfad in Erlinsbach AG kann man bis zu 20 Arten entdecken – wenn man genau hinschaut.

Wer hat die prächtigste Wiese im Land?

In der Schweiz existieren unzählige Wiesen. Die besonders artenreichen sind nicht nur für die Biodiversität, sondern auch für Landwirtschaft und Tourismus von Bedeutung. Wiesenmeisterschaften machen darauf aufmerksam.

Umweltkrise am Titicacasee

Der Titicaca-See steht bei Touristen hoch im Kurs. Auf der Altiplano-Hochebene in den Anden gelegen, ist er wegen seines Artenreichtums und der landschaftlichen Schönheit berühmt. Aber der Schein trügt.

Kinder wollen mit Bäumen die Welt retten

Wenn die Menschheit so weitermacht, erwartet die Kinder eine schwierige Zukunft. Tausende unter ihnen haben das erkannt und setzen sich weltweit für den Klimaschutz ein. Bei «Plant-for-the-Planet» gilt: Gemeinsam ist man stark.

Ehrung für den Regenwurm

Der Regen der letzten Tage hat Regenwürmer zu Tausenden aus ihren Wohnhöhlen getrieben. Weil die Tiere für uns Menschen äusserst nützlich sind, wurde der Regenwurm nun zum Bodenorganismus des Monats erkoren.

Salzwasser-Kartoffeln gegen den Welthunger

Auf der Nordseeinsel Texel pflanzen Wissenschaftler und Bauern Kartoffeln an und giessen sie mit Salzwasser. Ziel ist es, die Sorten zu finden, die unter solch unwirtlichen Bedingungen noch gedeihen.

Schlemmen und faulenzen auf dem Bauernhof

Vom Bauernbetrieb allein können viele Landwirte nicht mehr leben. Darum bieten manche auch Ferien auf dem Bauernhof an. Im Südtirol vereint das Label Roter Hahn solche Höfe und garantiert einen hohen Standard.

Auszeichnung für Schutz von Baumriesen

Die Waadtländer Gemeinde Baulmes erhält in diesem Jahr den mit 200'000 Franken höchstdotierten Umweltpreis der Schweiz, den Binding Waldpreis. Die Gemeinde wird für den Schutz ihrer Uraltbäume ausgezeichnet.

Jede sechste Tier- und Pflanzenart bedroht

Mit jedem Grad Erwärmung infolge des Klimawandels wird sich das Artensterben beschleunigen. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung, die 130 Studien zum Thema auswertete.

«Wie brenzlig es war, merke ich oft erst später»

Er war schon Auge in Auge mit Haien und hat einem Riesenalligator ins aufgerissene Maul geschaut. Für ein gutes Bild nimmt der Tessiner Hobbyfotograf Claudio Gazzaroli hohe Risiken auf sich.

WWF warnt vor globalen Waldverlusten

Eine Waldfläche fast fünfmal so gross wie Deutschland könnte nach einer neuen Studie bis 2030 verloren gehen. Weltweit werde die Zerstörung von bis zu 170 Millionen Hektar Wald befürchtet, teilte die Umweltorganisation WWF mit.

Ölteppich vor Teneriffa

Nach dem Untergang eines russischen Kutters mit rund 1400 Tonnen Treibstoff an Bord hat sich ein Ölteppich südlich der Kanarischen Inseln ausgebreitet. Ein Teil des ausgeströmten Öls bedrohte die Küsten von Teneriffa und La Gomera.

Die Erforschung der Langsamkeit

Schnecken gelten oftmals als blosse Schädlinge im Garten. Dabei sind sie eine äusserst vielfältige Tiergruppe. Exkursion in die Welt der kunstvollen Eigenheime dieser kleinen Weichtiere.

Artenvielfalt in der Schweiz nimmt rasant ab

Experten stellen der Schweiz ein schlechtes Zeugnis aus: Die biologische Vielfalt in unserem Land nehme markant ab, sagen sie – und es werde zu wenig dagegen getan.

Darf man Pflanzen und Tiere patentieren?

Im Zeitalter der Gentechnik züchten Grosskonzerne neue Pflanzen- und Tiersorten heran. Auf das Ergebnis erheben sie Patentansprüche – zum Missfallen vieler Bauern und kleinen Züchter.

Delfine gestrandet: Japan befürchtet Tsunami

Mehr als 150 Delfine sind in Japan gestrandet. Weil ganz in der Nähe kurz vor dem verheerenden Tsunami im Jahr 2011 etwa 50 Delfine gestrandet waren, befürchten die Einheimischen nun eine Naturkatastrophe.

Laubholzbockkäfer vor den Toren Basels

Der gefürchtete Asiatische Laubholzbockkäfer ist vor den Toren Basels wieder aufgetaucht: In einer gefällten Pappel im Hafen von Weil am Rhein (D) wurden lebende Larven gefunden.

Polarlicht-Disco

Ein Video zum Schauen und Staunen: Das Polarlicht steht nicht nur am Himmel, sondern zeigt richtiggehend eine Choreografie.

Jäger sind grosse Naturschützer

Jäger haben oft einen schlechten Ruf bei Tier- und Naturfreunden. Doch eine Studie aus den USA zeigt: Wer jagt, setzt sich viel stärker für den Naturschutz ein als der Durchschnittsbürger.

Diese Schildlaus ist 100 Millionen Jahre alt

Wissenschaftler haben nach eigenen Angaben den ältesten Beleg für Brutpflege bei Insekten gefunden: Sie fanden einen Bernstein, der vor 100 Millionen Jahren eine weibliche Schildlaus samt Nachwuchs einhüllte.

In den Schutzzonen erholt sich das Great Barrier Reef

Dem Great Barrier Reef kann schon ein einzelner Wirbelsturm schwer schaden. Streng geschützte Gebiete helfen in solchen Fällen dem gesamten Riff, sich zu erholen.

Kaum mehr Blumenwiesen in der Schweiz

Einst gehörten farbenprächtige Blumenwiesen zum Landschaftsbild in der ganzen Schweiz. Heute ist der Artenreichtum in solchen Fromentalwiesen dagegen kümmerlich, wie Untersuchungen zeigen.

Arktisches Wintereis auf Rekordtief

Dem arktischen Meereis fehlt mehr als 25 Mal die Fläche der Schweiz – ein Negativrekord. Diese Entwicklung beschleunigt sich selbst.

Neues Leben aus der Asche

Nicht für alle Pflanzen und Tiere ist ein Waldbrand ein Desaster. Einige sind zum Überleben darauf angewiesen, dass es ab und zu brennt – oder zeuseln sogar selber. Im Tessin sind Forscher diesen faszinierenden Lebewesen auf der Spur.

Nationalrat spricht 148 Millionen für Umweltschutz

Der Nationalrat hat einen Rahmenkredit von 148 Millionen Franken für den weltweiten Umweltschutz gutgeheissen. Der grösste Teil des Geldes fliesst in den Globalen Umweltfonds. 

Krankheiten können ihm nichts anhaben

Robust gegen sämtliche wichtigen Apfelbaumkrankheiten und eine sehr gute Qualität als Mostapfel: Der Wehntaler Hagapfel wurde zur Obstsorte des Jahres gekürt.

Gentechkartoffeln vergiften Käfer

Deutsche Forscher haben eine Methode entwickelt, um Kartoffeln vor dem berüchtigten Kartoffelkäfer zu schützen. Sie verändern die Pflanzen gentechnisch derart, dass diese den Schädling vergiften.

Forscher züchten Speed-Würmer zum Maisschutz

Von Insektenlarven angeknabberte Maiswurzeln können über chemische «Hilferufe» die Feinde ihrer Feinde anlocken: Winzige Fadenwürmer. Nun haben Neuenburger Forscher eine extra schlagkräftige Fadenwurm-Truppe gezüchtet.

Anreizsysteme für Bauern greifen noch nicht wie erwartet

Die Anreizstrukturen der Agrarpolitik 2014-17 greifen noch nicht wie angestrebt. Dies geht aus einer Umfrage der Fachzeitschrift «Agrarforschung Schweiz» hervor.

Der langsame Tod des Viktoriasees

Der Viktoriasee hat Generationen von Ostafrikanern stets genug Nahrung gespendet. Aber in Uganda haben es die Menschen übertrieben – die Fischerei steckt in der Krise. Grund sind aggressive Fangmethoden und Umweltverschmutzung.