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Gesundheitliche Bedenken

Geissen-Yoga in New York verboten

Nutztiere | Dienstag, 17. April 2018, sda/dpa/msi

Beim Geissen-Yoga wird – wie der Name suggeriert – Yoga praktiziert, während Ziegen um einen herumspazieren. In den USA ist dies derzeit sehr populär – die Stadt New York will aber davon nichts wissen.

Das englischsprachige Video zeigt, wie Geissen-Yoga aussieht und besucht die Farm in Oregon, auf der das Ganze seinen Anfang nahm (Video: CBS).

Die New Yorker Gesundheitsbehörde hat Yoga-Kurse mit Ziegen in der Millionenmetropole vorerst verhindert. Ein Yoga-Studio aus einem Ort rund vier Autostunden nördlich der Stadt hatte den in Oregon entstandenen Trend für einige Wochen nach Brooklyn bringen wollen. Kurz vor dem ersten geplanten Kurs am Dienstag mussten die Veranstalter das Ganze jedoch absagen. Sie hatten keine Erlaubnis der Gesundheitsbehörde erhalten. «Geissen-Yoga ist neu für New York und deswegen ist auch der Prozess für die Beantragung einer Erlaubnis dafür neu», hiess es von den Veranstaltern.    

Anfangs seien sie sehr optimistisch gewesen. «Aber nach Wochen der Kommunikation und des Nachdenkens haben wir das Gefühl, dass das Konzept von Geissen-Yoga im Rahmen der Gesetze der Stadt momentan einfach nicht möglich ist.» Die Ticketbesitzer erhalten ihr Geld zurück. Eine Erlaubnis sei nicht möglich gewesen, weil «wir direkten Kontakt mit bestimmten Tieren verbieten», hiess es von der Gesundheitsbehörde.    

Beim Geissen-Yoga, das schon an vielen vor allem ländlichen Standorten in den USA angeboten wird, laufen die Tiere zwischen den Teilnehmern herum, kuscheln mit ihnen oder klettern auf sie. Das soll die Teilnehmer beruhigen und entspannen.

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