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Grausiger Fund im Thurgau

Rinder-Massengrab im Güllenloch

4 Kommentare Nutztiere | Freitag, 27. Oktober 2017, sda

Bauarbeiter haben beim Abbruch eines Bauernhofs bei Arbon TG hunderte Knochen von Rindern, Katzen, Hunden und weiteren Tieren in einer Jauchegrube gefunden. Wie die Tiere ums Leben gekommen sind, ist unklar.

Das Veterinäramt des Kantons Thurgau werde Strafanzeige gegen Unbekannt einreichen, teilte die Staatskanzlei am Freitag mit. Bei Bauarbeiten auf dem Gelände eines seit längerem stillgelegten Landwirtschaftsbetriebes stiessen Arbeiter in Stachen bei Aarbon auf die verborgene Jauchegrube.

Als die Bauarbeiter die Jauche auspumpten, entdeckten sie Knochen. Die Arbeiten seien sofort gestoppt und das Amt für Umwelt des Kantons Thurgau informiert worden. Am Donnerstagmorgen stellten Vertreter des Veterinäramtes und des Amtes für Umwelt die Knochen sicher.

Ohrmarke gefunden 
Dabei handelt es sich hauptsächlich um Rinderknochen von mindestens 46 Tieren. Ausserdem wurden Knochen von einzelnen Katzen, Hunden, Kaninchen, Schweinen und Geflügel sichergestellt.

Wie die Tiere ums Leben kamen und wie lange die Knochen bereits in der versteckten Jauchegrube lagen, ist noch unklar. Einzig eine Ohrmarke konnte gefunden werden. Diese könne jedoch keine Auskunft über Herkunft oder Identität des Tieres geben, da es keine offizielle Marke sei, hiess es. Auch die Jauche wurde für die Untersuchungsbehörden sichergestellt und wird nach der Freigabe fachgerecht entsorgt.

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Kommentare (4)

Alice Sonderegger-Bicket am 29.10.2017 um 18:41 Uhr
Für mich ist dass schleierhaft, wie so viele Tiere spurlos verschwinden können, ohne dass Mal nachgefragt wird.
Und so was in einem lamdwirtschaftlich geprägten Kanton.
Ich war immer stolz hier zu wohnen. Allmälich vergeht der Stolz. Was ich in der letzten Zeit höre und lese ist schlimm.

Martin Mathis am 28.10.2017 um 19:55 Uhr
Was kommt noch im thurgau als närchstens im Veterinäramt noch ans Licht ??

Lotti Blarasin am 28.10.2017 um 10:27 Uhr
In erster Linie schaden solche Vorkommnisse dem Bauernstand! wenn der Täter noch lebt sollte er auf dieselbe Art entsorgt werden! Wer eine Ahnung hat was Menschen imstande sind der liebt vorallem die Tiere !

Neuhaus Angie am 27.10.2017 um 17:00 Uhr
Und schon wieder im Kanton Thurgau!!!! Und wiederum hat es das Vet'Amt vorher nicht bemerkt. Ich frage mich schon, für was wir eigentlich Vet'Ämter haben und die noch gut bezahlt sind. Tierärzte mit Scheuklappen braucht Niemand. Strafanzeige gegen Unbekannt nützt den Tieren jetzt auch nichts mehr

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