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170 Schweine bei Brand ums Leben gekommen

Nutztiere | Mittwoch, 12. August 2015, sda/msi

170 Schweine sind beim Brand eines Stalles im Kanton Schwyz ums Leben gekommen. Das Feuer in Arth brach am Mittwoch kurz nach Mitternacht aus noch ungeklärten Gründen aus.

Kurz nach 00.45 Uhr hatte ein Nachbar den Brand bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Als diese eintraf, stand ein Teil des Gebäudes bereits im Vollbrand, wie die Kantonspolizei Schwyz am Morgen mitteilte. Insgesamt waren über 120 Personen im Einsatz. Menschen wurden bei dem Brand keine verletzt.

Als der Feuer entdeckt wurde, befanden sich 170 Schweine im Stall. Die Tiere konnten nicht mehr in Sicherheit gebracht werden und kamen in den Flammen ums Leben. Dem betroffenen Landwirt gelang es, die Fahrzeuge während des Brandes ins Freie zu stellen.

Zur Klärung der Brandursache haben die Strafverfolgungsbehörden Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich beigezogen. Bereits vor zwei Tagen hatte in Arth eine Scheune gebrannt. Tiere oder Personen befanden sich nicht in dem Gebäude.

Die Behörden klären ab, ob ein Zusammenhang zwischen dem Scheunenbrand vom 10. August und dem jüngsten Stallbrand in Arth besteht. Florian Grossmann, Sprecher der Kantonspolizei Schwyz, sagte am Mittwochnachmittag auf Anfrage, dass in beiden Fällen Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden könne.

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