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Tierschutz

Zu wenig Schatten für Kühe – Anzeige gegen Tierarzt

1 Kommentare Nutztiere | Freitag, 17. Juli 2015, sda

Weil die Kühe eines Bauern bei Herisau zu wenig Schatten auf der Weide haben, hat der Verein gegen Tierfabriken Strafanzeige gegen den Bauern, den Kantonstierarzt beider Appenzell und dessen Stellvertreter eingereicht.

Erwin Kessler, Präsident des Vereins gegen Tierfabriken (VgT), hat einen Bauern angezeigt, der seinen Betrieb bei Herisau hat. Dieser habe sich der Tierquälerei schuldig gemacht, weil er seinen Kühen nicht genug Schutz vor der Hitze gewährt habe, heisst es im VgT-Communiqué. Der Kantonstierarzt und dessen Stellvertreter hätten nicht eingegriffen. Sie wurden von Kessler deshalb wegen Mittäterschaft und wegen Amtsmissbrauchs angezeigt. Dies teilte Erwin Kessler, Präsident des VgT, am Freitag mit.

Die Anzeige, deren Eingang die Ausserrhoder Staatsanwaltschaft gegenüber der Nachrichtenagentur sda bestätigte, basiert auf einem Beitrag des Regionalfernsehsenders TVO. Im Film werden Kühe im Appenzellerland gezeigt, die nur wenige Schattenplätze haben.

Laut dem Kantonstierarzt beider Appenzell, Sascha Quaile, habe es in den letzten Tagen rund ein Dutzend Beanstandungen aus der Bevölkerung gegeben. Die Bauern begingen die Verstösse gegen die Tierschutzbestimmungen nicht aus bösem Willen, sondern weil sie, zum Beispiel wegen der Heuernte, vergessen hätten, für genug Schatten auf den Weiden zu sorgen. Die Bauern schafften sofort Abhilfe, wenn er sie auf das Problem hinweise, sagt der Kantonstierarzt beider Appenzell im Film. Bauern wollten im TV-Beitrag keine Stellung nehmen.

 

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Kommentare (1)

koller gertrud am 19.07.2015 um 15:03 Uhr

Das mus mann auch mit dem bauer machen one schaten miti wiesen.????

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