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Luftverschmutzung

Immer mehr Quecksilber im Gelbflossen-Thunfisch

Wildtiere, Nutztiere | Samstag, 7. Februar 2015 09:00, pd/nsn

Die Quecksilber-Konzentration im Gelbflossen-Thunfisch um Hawaii nimmt jedes Jahr um 3,8 Prozent zu. Das Schwermetall kommt aus der Luft und stammt insbesondere aus den Abgasen von Kohlekraftwerken.

In den Körpern von grossen Meeresfischen wie Schwertfisch und Thunfisch kann sich so viel giftiges Quecksilber ansammeln, dass es für Menschen ein Gesundheitsrisiko darstellt. Das teilt die Universität Michigan mit. Die Untersuchungen von Gelbflossen-Thunfischen, die in der Nähe von Hawaii gefangen wurden, zeigte einen Anstieg um jährlich 3,8 Prozent von 1998 bis 2008.

Diesen Anstieg hatten die Forscher erwartet, da der Quecksilber-Gehalt im Wasser der Ozean zugenommen hatte. Das Schwermetall stamme hauptsächlich von menschlichen Aktivitäten wie Kohlekraftwerken und Goldminen. Wenn es so weitergehe, werde sich das Quecksilber im Nordpazifik bis 2050 verdoppeln, sagte Forscher Paul Drevnick gemäss der Universität Michigan. 

Gelbflossen-Thunfisch ist ein beliebter Speisefisch. Er wird unter anderem als Dosenthunfisch verkauft sowie für Rohfischspeisen wie Sashimi verwendet. Da es sich um einen Raubfisch handelt, sammeln sich in seinem Körper die Schwermetalle an, die er durch seine Beute einnimmt, und erreichen weit höhere Konzentrationen als in vegetarisch lebenden Fischen.

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