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Numismatik

Der Alpabzug ist jetzt Gold wert

Nutztiere, Unterhaltung | Donnerstag, 22. Januar 2015, pd/nsn

Die Eidgenössische Münzstätte Swissmint gibt zum Abschluss der Sondermünzenserie «Brauchtum» eine 10-Franken-Bimetallmünze mit einem Alpabzug heraus.

Die von Réhane Favereau gestaltete 10-Franken-Bimetallmünze zeigt den Alpabzug in der Form eines typischen Scherenschnitts. Die Prägung ist ab dem 22. Januar in den Qualitäten «Unzirkuliert» für 15 Franken und «Polierte Platte» im Etui für 40 Franken erhältlich. Von der ersten Variante wurden 40'000 Stück geprägt, von der zweiten 7000. Ähnlich der 1-Euro-Münze besteht die Sondermünze aus einem silbrigen runden Kern, der von einem goldigen Ring umrahmt ist. Bei den Materialen handelt es sich aber nicht um Silber und Gold, sondern um Buntmetalle.

Désalpes de Semsales
Besonders beliebt sind die Alpabzüge im Kanton Fribourg, wie die hier
gezeigte Désalpes de Semsales.
Bild: Roland Zumbuehl

Swissmint bezeichnet den Alpabzug in der Medienmitteilung als einen der «am meisten verbreiteten Bräuche der Schweiz». Für diesen grossen Tag im September oder Oktober die Tiere sauber geputzt und vielerorts kunstvoll mit Blumen, Tännchen, oder Fähnchen geschmückt und die Kühe tragen grosse Glocken um den Hals. Der Alpabzug ist häufig auch Anlass für ein Volksfest, umrahmt von Ländlermusik, Alphornblasen, Treicheln, Peitschenknallen und einem Markt mit typischen regionalen Erzeugnissen.

Erhältlich ist die Sondermünze im Online-Shop von Swissmint sowie bei Münzenhändlern und gewissen Banken.

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