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Schalunen BE / Däniken SO

Zwei Zug-Unfälle mit Schafherden

Nutztiere | Montag, 22. Dezember 2014, sda

Gleich zwei Züge sind am vergangenen Wochenende mit Schafen kollidiert. Insgesamt wurden dabei fast 40 Tiere getötet. Wieso die Schafe aus ihren Gehegen ausgerissen waren, ist bisher nicht bekannt.

Eine S-Bahn ist am Sonntag im Kanton Bern in eine Schafherde gefahren. 33 Tiere wurden beim Zusammenstoss getötet. Personen wurden nicht verletzt. Der Unfall ereignete sich am frühen Sonntagmorgen in der Nähe des Bahnhofs Schalunen. Eine S-Bahn, die von Solothurn in Richtung Bern unterwegs war, erfasste auf offener Strecke mehrere Schafe, wie die Kantonspolizei Bern mitteilte.

Warum sich die Schafe auf dem Bahndamm aufhielten, war zunächst unklar. Insgesamt 33 Schafe überlebten den Zusammenstoss nicht. Zwei der Tiere mussten mittels gezieltem Schuss erlöst werden. Personen wurden beim Unfall keine verletzt. Am Triebwagen der S-Bahn entstand Sachschaden. Der Bahnverkehr musste wegen des Unfalls für rund 40 Minuten unterbrochen werden.

Ein zweiter Unfall ereignete sich in der Nacht auf Montag in Däniken SO zwischen Aarau und Olten. Gemäss Angaben der Solothurner Kantonspolizei vom Montag kamen dabei sechs Schafe ums Leben. Sie waren Teil einer grösseren Schafherde, welche die Nacht in einem Gehege verbrachte. Untersucht wird, wie die Schafe aus der Umzäunung ausbrechen konnten.

Durch den Zwischenfall war die Bahnstrecke zwischen Aarau und Olten bis Betriebsschluss nur eingeschränkt befahrbar. Der betroffene Zug traf mit 15 Minuten Verspätung am Bahnhof Olten ein.

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