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Tierschutz

Nun verzichtet auch Lacoste auf Angora

1 Kommentare Nutztiere | Freitag, 12. Dezember 2014, Niklaus Salzmann

Nach Enthüllungen der Tierschutzorganisation PETA über Grausamkeiten gegen Angorakaninchen stoppt Lacoste den Verkauf von Angoraprodukten.

In Videos zeigte die Tierschutzorganisation PETA, wie Angorakaninchen die Haare vom Leib gerissen wird. Andere Tiere werden in eine Art Streckbank eingespannt, um sie scheren zu können. Bereits vor einem Jahr haben einige Anbieter wie H&M Angoraprodukte aus ihrem Sortiment genommen («Tierwelt online» hat berichtet). Nun hat auch das französische Unternehmen Lacoste reagiert. Gemäss PETA U.K. hat das Unternehmen bestätigt, in künftigen Kollektionen keine Angorafasern zu verwenden.

Weitere Firmen, die Angora aus ihrem Angebot gestrichen haben, sind unter anderem Esprit, C&A, Calvin Klein, Gerry Weber, Tom Tailor, Marc O´Polo, GAP und Tommy Hilfiger. Laut PETA stammt 90 Prozent der Angorawolle aus China, «einem Land, in dem keine Strafen für Tierquälerei existieren und keine Gesetze den Umgang mit Tieren regeln». Die Orgnasiation fordert dazu auf, keine Produkte zu kaufen, die Angorawolle enthalten.

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Kommentare (1)

Ursula Glauser am 15.12.2014 um 11:13 Uhr
Es ist das gleiche Problem wie überall in der Tierhaltung: industrielle Haltung wird den Tieren nie gerecht, sondern ist quälerisch. Der Konsument muss umdenken, und seine Waren bei kleinen (Bauern)Betrieben beziehen und einen fairen Preis dafür zahlen. In der Schweiz gibt es auch kleine Hobby-Angorazüchter, die ihre Tiere sorgsam halten und die Wolle ausschliesslich im natürlichen Fellwechsel schmerz- und stressfrei ernten. Da wird kein Kaninchen angebunden! Wird die kostbare Faser dann noch handversponnen, entstehen daraus Strickwaren, die über Jahre Freude bereiten.

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