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Statistik

Bauern haben 2013 mehr verdient

Nutztiere | Donnerstag, 11. September 2014, sda/LID

Eine kleinere Schweineproduktion und mehr Kühe pro Betrieb haben dazu geführt, dass die durchschnittliche Bauernfamilie in der Schweiz 2013 fast zehn Prozent mehr Geld verdient hat als im Jahr zuvor.

Bauernfamilien haben 2013 mehr verdient als im Vorjahr. Das Gesamteinkommen ist um 5800 Franken auf 88'500 Franken pro Betrieb gestiegen. Wie die Agroscope am Donnerstag mitteilt, ist das Ergebnis auf ein «besseres Ergebnis in der Tierhaltung» zurückzuführen.

Ein höherer Milchpreis, kombiniert mit einer leicht grösseren produzierten Milchmenge pro Betrieb führte zu einem knapp 9-prozentigen Plus in diesem Segment. Gleichzeitig sei der Ertrag im Rindfleischmarkt um 4.4 Prozent gestiegen, weil der mittlere Kuhbestand pro Betrieb erhöht wurde.

Weniger Schweine, mehr Geld
Die Schweineproduktion hat im Vergleich zum Vorjahr in der Schweiz zwar abgenommen, dadurch seien aber die Preise für Zucht- und Schlachtschweine stark gestiegen. So stark, dass sie den Rückgang der Produktionsmenge nicht nur wettmachen konnten, sondern das Vorjahr finanziell sogar um 20 Prozent übertroffen wurde.

Ein durchschnittlicher Betrieb hat aus der Landwirtschaft ein Einkommen von 61'400 Franken erwirtschaftet, das sind 9,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Jede Vollzeit-Familienarbeitskraft verdiente so im Schnitt 47'000 Franken. Daneben haben die meisten Bauern auch Einkünfte in Bereichen ausserhalb der Landwirtschaft.

Ebenfalls gestiegen sind die Direktzahlungen – um 1400 Franken oder 2,2 Prozent pro Betrieb. Verantwortlich für diesen Anstieg ist vor allem der Strukturwandel, schreibt die Agroscope. Weil die Betriebe immer grösser werden, erhalten sie mehr Flächenbeiträge. Ein weiterer Grund ist, dass immer mehr Bauern auf umweltschonende oder tierfreundliche Produktion setzen. Auch dafür erhalten sie mehr Beiträge.

 

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