Aktuell
› Zurück

Fleischkontrolle

Auch EU-weit kaum Pferd im Rindfleisch

Nutztiere | Donnerstag, 24. Juli 2014, sda/dpa

Schon vor einem Monat stand fest, dass in der Schweiz verkaufte Rindfleischprodukte kein Pferdefleisch mehr enthalten. Nun stellen auch die EU-Kontrolleure fest, dass der Pferdefleisch-Skandal überwunden scheint.

Mehr als ein Jahr nach dem europaweiten Pferdefleisch-Skandal ist in Rindfleischprodukten EU-Angaben zufolge kaum noch Pferd zu finden. Inzwischen entdecken Prüfer noch in 0,61 Prozent aller Proben Pferdefleisch - das ist das Ergebnis von europaweiten Untersuchungen.

Wie die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel bekanntgab, waren 16 von 2622 Tests positiv. «Die Ergebnisse sind ermutigend, da sie zeigen, dass die Situation sich deutlich verbessert hat», teilte die EU-Behörde mit. Eine erste, vergleichbare Testrunde im Frühjahr 2013 hatte noch in 4,6 Prozent der Rindfleisch-Proben Spuren von Pferdefleisch ergeben. Die Tests sind die Folge des europaweiten Pferdefleischskandals von Anfang 2013. Damals waren in mehreren EU-Staaten Rindfleischprodukte aufgetaucht, die Pferdefleisch enthielten.

Auch andere Fleischsorten wie Schweinefleisch und Medikamente wie der Entzündungshemmer Phenylbutazon wurden nachgewiesen. Betroffen war insbesondere Tiefkühlkost wie Lasagne. Der für Konsumentenschutz zuständige EU-Kommissar Tonio Borg zeigte sich zufrieden mit den jüngsten Tests: «Die heutigen Ergebnisse bestätigen, dass unsere gemeinsamen Anstrengungen Früchte tragen und dass schärfere Kontrollen gegen Betrug wirken.» Die Tests fanden in der ersten Jahreshälfte 2014 statt.

› Zurück
Kommentar schreiben

Klassische Website anzeigen