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Brieftauben

Fliegende Fernsehstars

Kleintierzucht | Dienstag, 19. März 2019, Rita Schmidlin

An der Rassetauben-Ausstellung vom Januar in Giubiasco hatten die Brieftauben einen ganz speziellen Auftritt. Das Tessiner Fernsehen RSI hatte sich für den Anlass interessiert und rückte dabei vor allem den Brieftaubenauflass in den Fokus.

An einer Ausstellung einen Brieftaubenauflass zu organisieren, davon können andere Schweizer Regionen nur träumen. Im Tessin ist dies allerdings möglich. Und an einem Januartag, an dem der Nordföhn einen strahlend blauen Himmel beschert, wird dies sogar zu einem absoluten Traumauflass. Das dachte sich auch ein Fernsehteam von Radiotelevisione Svizzera (RSI).

Klicken Sie auf den Link, um den Fernsehbeitrag von RSI zu sehen.

Laut dem offiziellen Programm war der Brieftaubenauflass um 14.30 Uhr vorgesehen. Das Kamerateam vom Fernsehen war aber schon früher auf dem Gelände. Es machte verschiedene Aufnahmen und führte Interviews mit den beteiligten Brieftaubensportlern. Ein Korb mit weissen Brieftauben stand parat, und der Kameramann wollte nicht länger warten. Da noch weitere Körbe mit Brieftauben bereitstanden, wurde der erste Korb geöffnet. Es war lustig zu beobachten, dass die weissen Tauben ganz ruhig im Korb stehen blieben und zuerst einmal den Kameramann begutachteten.

Tessiner Tauben mit Heimvorteil
Entsprechend amüsiert waren die umstehenden Besucherinnen und Besucher. Aber dann erfolgte nach bangen Minuten für den Mann hinter der Kamera ein Blitzstart. Wie gut die Aufnahmen gelungen sind, entzieht sich der Kenntnis der Schreiberin, sicher ist aber, dass der Abflug der weissen Tauben traumhaft schön war. 

Wer diesen ersten Auflass verpasst hatte, kam dann im Rahmen der offiziellen Eröffnungsfeier in den Genuss eines weiteren Auflasses. Es war sehr eindrücklich, wie sich die Tauben in den Wind legten und ihre Runden zogen, bis sie in Richtung Heimatschlag verschwanden. Der Nordföhn war zwar extrem stark, aber die Tessiner Tauben scheinen diesen Wind zu kennen und damit umgehen zu können. Die Besucher aus der Deutschschweiz hatten zum Teil mehr Probleme mit den Bedingungen. Aber der Sonnenschein und der blaue Himmel entschädigten alle.

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