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Tierquälerei

Ausgesetzte Kaninchen im Wallis – Kopfgeld für Hinweise

Haustiere, Kleintierzucht | Mittwoch, 12. August 2015, msi

Im Oberwallis wurden letzte Woche 14 Kaninchen ausgesetzt. Die Polizei fahndet nach den Tierquälern, die Kaninchenhilfe Schweiz verspricht sogar ein Kopfgeld.

Erst wurden am letzten Dienstag sieben ausgesetzte Kaninchen in Lalden VS gefunden, ein paar Tage später sieben weitere in einer Wiese bei Baltscheider. Letztere waren teilweise stark verwahrlost, vier von ihnen tot. Trotz allen Bemühungen der Schweizer Kaninchenhilfe überlebten auch die drei andern Tiere, zwei Junge und ein Erwachsenes, die Strapazen nicht. 

«Die Kaninchen waren sehr mager. Vieles spricht dafür, dass sie aus einer schlechten Haltung stammten», erklärt Jane Walter von der Kaninchenhilfe gegenüber «Tierwelt Online». Wahrscheinlich sei durch billiges Getreidefutter der Darm nachhaltig geschädigt gewesen. Den Kaninchen aus dem ersten Fund gehe es aber gut. «Sie werden sich fast sicher gänzlich erholen», sagt Walter.

Anzeige gegen Unbekannt
Bereits nach dem ersten Fund hatte die Kaninchenhilfe Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Ausserdem erhofft man sich sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung, um den Täter zu finden. Als Belohnung wurde eine Prämie in der Höhe von mittlerweile 800 Franken ausgesetzt. Alle Hinweise werden direkt an die Kantonspolizei Wallis weitergeleitet, heisst es bei der Kaninchenhilfe.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Kaninchenhilfe Schweiz.

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