Aktuell
› Zurück

Geflügel

Lärmklage – Güggel muss weg

Kleintierzucht | Mittwoch, 6. August 2014, Matthias Gräub

Weil ihr Hahn schon frühmorgens aus voller Kehle kräht, hat eine Familie im Kanton Zürich eine Klage am Hals. Nun müssen die Hühnerbesitzer ihren Güggel loswerden, sonst wird's teuer.

Bis am 14. August habe die Familie aus einem kleinen Dorf in der nähe von Winterthur Zeit, ihren Hahn loszuwerden. Er sei nämlich wegen Lärmbelästigung angeklagt, wie die Zeitung «Landbote» berichtet. Ein Nachbar häbe sich durch das Krähen des Hahns belästigt gefühlt und rechtliche Schritte eingeleitet. 

Nun habe die Familie von der Gemeinde die Auflage erhalten, den Hühnerstall entweder bis zum 15. August schalldicht zu isolieren, oder aber den Hahn loszuwerden. Wie die Hühnerbesitzerin im «Landboten» zitiert wird, würde die Isolation des Stalls 15'000 Franken kosten, deshalb soll ein neuer Platz für Hahn «Bernd» gefunden werden.

Dazu hat die Familie in der «Dorfposcht», dem Amtsblatt der Gemeinde, einen Aufruf gestartet, aus der Sicht von Güggel «Bernd»: «Wegen Lärmbelästigung angeklagt, suche ich dringend bis am 14. August 2014 ein neues Zuhause. Ansonsten droht mir der Tod durch die Guillotine. Melden sie sich bitte bei den besorgten Besitzern.»

Die «Tierwelt» gibt diesen Aufruf gerne weiter: Wer Interesse an einem Hahn und keine lärmempfindlichen Nachbarn hat, melde sich doch unter der hier aufgeführten Telefonnummer. 

› Zurück
Kommentar schreiben

Klassische Website anzeigen