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Newcastle-Krankheit

Illegales Rassegeflügel im Waadtland getötet

Kleintierzucht | Freitag, 13. Juni 2014, sda

In der Waadt sind gegen 700 Hühner, Gänse, Fasane, Enten und weiteren Hühnervögel getötet worden. Sie waren illegal importiert worden und standen im Verdacht, mit dem Erreger der Newcastle-Krankheit infiziert zu sein.

 

Ein Geflügelzüchter war vor einigen Wochen in der Region Vallorbe im Kanton Waadt von einer Grenzschutzpatrouille erwischt worden, als er über 200 Hühnervögel illegal in die Schweiz einführen wollte. Dies sagte Kantonstierarzt Giovanni Peduto am Donnerstag. Die Vögel waren offenbar für den Zuchtbetrieb des Mannes bestimmt.

Bei Analysen seien bei den Vögeln Antikörper der Newcastle-Krankheit entdeckt worden. Die Analysen seien in der Folge auch auf den übrigen Bestand des Züchters ausgedehnt worden und ebenfalls positiv ausgefallen. Gemäss der nationalen Strategie zur Bekämpfung der Newcastle-Krankheit wurden die Tiere getötet und verbrannt. Die zuständige Zollkreisdirektion hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände des illegalen Imports zu klären. Beim fehlbaren Züchter wurde eine Hausdurchsuchung angeordnet. Er muss mit einer saftigen Busse rechnen.

Drei Fälle von Newcastle-Krankheit innert eines Jahres
Die Schweiz gilt als frei von der Newcastle-Krankheit, obwohl im vergangenen Jahr drei Fälle in den Kantonen Neuenburg und Genf aufgetreten sind. Der Kantonstierarzt warnte davor, dass die Krankheit durch illegale Importe eingeschleppt werden könnte. Für Menschen ist die Krankheit nicht gefährlich.

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