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Balistar

Züchten, um die Jagd zu verhindern

Zoo, Kleintierzucht | Mittwoch, 3. Juli 2013, mt/mg

Der Balistar ist einer der seltensten Vögel der Welt. In freier Wildbahn wird er gejagt und illegal weiterverkauft. Um dies zu unterbinden, nehmen verschiedene Zoos in Europa an einem Nachzuchtprogramm teil.

In freier Wildbahn leben Balistare nur noch im Barat Nationalpark auf Bali und auf Nusa Penida, einer Insel südöstlich von Bali. Der Bestand wird auf unter 200 Vögel geschätzt.

In Zoos hingegen kommt der schmucke Vogel relativ häufig vor. Grund dafür ist das Europäische Erhaltungsprogramm (EEP) mit Sitz in Köln, das die Nachzucht der Balistare koordiniert.

Legaler Verkauf statt Wildfang
Das Ziel des Programms ist sehr pragmatisch: Die Vögel sollen in verschiedenen Zuchtstationen aufgezogen und registriert werden, damit sie legal an Ziervogelliebhaber verkauft werden können. Nicht registrierte Vögel, in der Regel illegale Wildfänge, werden konfisziert.

Durch diesen Handel mit unregistrierten Tieren wäre der Balistar in freier Wildbahn fast ausgestorben. das EEP hilft nun bei der Nachzucht und sorgt dafür, dass weniger Blaustare in Indonesien gejagt werden.

Auch der Zoo Basel nimmt am Europäischen Erhaltungsprogramm teil. Und die Freude war bei den Zoo-Verantwortlichen gross, als ein junger Balistar am 13. Juni erstmals seine Bruthöhle verliess.

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