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Basel

Kleines Zebra-Mädchen im Zolli

Zoo | Mittwoch, 20. Juni 2018, sda/msi

Im Basler Zoo ist eine Zebra-Stute zur Welt gekommen. Bereits wenige Stunden nach ihrer Geburt in der Nacht zum 4. Juni sorgte Panja für Trubel.

Zebra-Mutter Jua zeigte sich bei ihrem zweiten Jungen routiniert und verteidigte es furchtlos, wenn sich Hengst Tibor allzu aufdringlich habe nähern wollen, schreibt der Zoo Basel in einer Mitteilung vom Mittwoch. Auch eine neugierige Straussenhenne bekam dies zu spüren – ihr verabreichte Jua einen kräftigen Tritt.  

Die Afrika-Anlage im Zoo Basel ist eine Gemeinschafts-Anlage mit Zebras, Straussen und Flusspferden. Zur Zebra-Herde gehören neben der sechs Jahre alten Jua, dem neuen Jungen Panja und dem acht Jahre alten Hengst Tibor auch noch Cambura mit ihrem ein Jahr alten Fohlen Opala sowie Lazima.  

Junge Zebras sind schon innert kürzester Zeit äusserst aktiv. Rund zehn Minuten nach der Geburt stehen Jungtiere auf ihren eigenen Beinen, zehn Minuten später können sie laufen und bereits nach wenigen Stunden rennen sie schneller als ihre Eltern.  

Die rasche Entwicklung ist für Zebras in der Natur überlebenswichtig, um sich vor gefrässigen Räubern in Sicherheit bringen zu können.

Eine Hengst und seine Stuten
Im Zolli leben Grant-Zebras, eine Unterart des Steppenzebras. Ihre Heimat ist Ostafrika, wo sie in Savannen und offenen Wäldern leben. Zebra-Herden bestehen jeweils aus einem Hengst und mehreren Stuten. Mehrere Herden wiederum schliessen sich in der Natur zu Verbünden zusammen. Männliche Jungtiere müssen ihre Herde nach einem bis anderthalb Jahren verlassen, da der Anführer keine Konkurrenz duldet.  

Nach drei bis fünf Jahren in einer so genannten Bachelor-Gruppe mit bis zu zehn Junggesellen vertreiben Hengste ein schwächeres Gruppenoberhaupt oder stellen sich aus jungen Stuten eine neue Herde zusammen. 

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