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Für Giraffen, Zebras und Co.

Zoo Zürich baut neue Savannen-Anlage

Zoo | Montag, 2. Oktober 2017, sda

Für den Zoo Zürich ist sie das dritte Schlüsselprojekt nach der Masoalahalle und dem Elefantenhaus: die Lewa-Savanne. Nun ist der Baustart offiziell erfolgt.

Neben dem Kaeng-Krachan-Elefantenpark entsteht auf einer Fläche von über 40'000 Quadratmetern die Nachbildung einer afrikanischen Savanne. Sie wird die grösste Anlage im Zoo Zürich. Ab 2020 sollen dort Giraffen, Zebras, Nashörner, Strausse, Antilopen und Erdmännchen leben. Am Montag hat Zoodirektor Alex Rübel das Projekt im Beisein des Kenianischen Botschafters Stephen Ndung'u Karau vorgestellt, wie der Zoo Zürich mitteilte.  

In der Lewa Savanne wird eine Volière mit Graupapageien stehen, ein Giraffenhaus, in dem die Besucher einer Terrasse die Tiere auf Kopfhöhe sehen können, und ein Steg, der in die Savanne hineinführt. Erdmännchen erhalten eine Anlage. Und weil kein Ökosystem ohne Raubtier auskommt, sind auch Hyänen in der Lewa Savanne vertreten – in einem eigenen Gehege.  

Der Besucherbereich wird dekoriert mit einem kleinen Flugplatz, einem Flugzeug mit Zebrabemalung und einem Bus, der im Schlamm feststeckt. Eine Bar und ein Picknickplatz sind geplant, ebenso ein Bereich, der nur für VIP-Gäste und bei Führungen zugänglich ist.  

Lew-Savanne Plan
Der Plan zeigt, wo die verschiedenen Tierarten zu finden sein werden.
  Bild: Zoo Zürich/Vetschpartner

Die neue Anlage soll ähnlich viel kosten wie Elefantenpark (57 Millionen Franken) und Masoalahalle (52 Millionen Franken) und vollständig durch Spenden finanziert werden. Die Fundraisingkampagne startet anfangs November mit einem Sammelziel von 13 Millionen Franken. 

Naturschutzprojekt in Kenia  
Wie der Masoala-Regenwald und der Kaeng-Krachan-Elefantenpark ist auch die neu geplante Lewa-Savanne an ein Naturschutzprojekt gekoppelt. Seit 1998 unterstützt der Zoo Zürich die Lewa Wildlife Conservancy in Kenia. Das Reservat im Gebiet des Mount Kenya Nationalparks gehört zum Unesco-Welterbe.  

Der Zoo Zürich hilft unter anderem bei der Finanzierung von Ausrüstung und Löhnen der Wildhüter, beim Bau von Wanderkorridoren für Wildtiere und bei Umsiedlungen von Nashörnern.

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