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Frankreich

Neugeborenes Pandababy gestorben

Zoo | Montag, 7. August 2017, sda/dpa

Im Zoo de Beauval in Frankreich haben erstmals Riesenpanda-Zwillinge das Licht der Welt erblickt. Das ältere Baby starb jedoch kurz nach der Geburt. Sein Bruder bekommt nun eine prominente Patin.

Zunächst hatten die Verantwortlichen noch die Zwillingsgeburt auf der Website des Zoos in Saint-Aignan in der Region Centre-Val de Loire in Zentralfrankreich gefeiert: «Gute Neuigkeiten – unsere Pandabärin Huan Huan ist Mama geworden.» Kurz darauf folgte bereits die Mitteilung zum Tod des Erstgeborenen, das nur schwach geatmet hatte.  

Huan Huan habe sich nach der Geburt zunächst um beide Babys gekümmert, dann aber nur das stärkere, jüngere Kleine gehalten. Nach Angaben des Zoos entscheiden sich Pandabärinnen bei Zwillingsgeburten üblicherweise für das stärkere Baby und überlassen den schwächeren Nachwuchs dem Schicksal. Ein bereitgestellter Inkubator für derartige Fälle habe nicht geholfen.  

Das noch lebende Baby mit dem Namen Mini Yuan Zi, das bei der Geburt nur 142 Gramm wog, bekommt nun eine bekannte Patin: Frankreichs Première Dame Brigitte Macron habe dem Zoo am Samstag zur Geburt des Kleinen gratuliert und zugestimmt, die Patenschaft zu übernehmen. Das bestätigte auch eine Quelle aus dem Elysée-Palast.

Die Pandageburt im Video: Man sieht, wie Mutter Huan Huan das erste Baby vernachlässigt und sich nur um das zweite kümmert. Da sie allerdings noch keine Milch hat, muss eine aus China angereiste Expertin ihr auch Mini Yuan Zi wegnehmen, um ihm das Fläschchen geben zu können (Video: Zoo de Beauval):

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