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Tierseuche

Zoo in Wien muss Pelikane einschläfern

Zoo | Freitag, 10. März 2017, sda/dpa

Weil die Vögel mit dem Vogelgrippe-Virus infiziert waren, musste der Wiener Tiergarten Schönbrunn alle 21 Pelikane eingeschläfern.

Zuerst wurde im Tiergarten Schönbrunn in Wien bei einem einzelnen Krauskopfpelikan das Virus H5N8 festgestellt. Es zeigte sich daraufhin, dass auch die übrigen zwanzig Vögel der Gruppe das Virus in sich trugen, wie der Zoo am Freitag mitteilte. Als Schutz für den restlichen Vogelbestand des Tiergartens mussten deshalb alle Pelikane eingeschläfert werden.

Wie sich die Tiere genau angesteckt haben, blieb zunächst unklar. Vermutet wird eine Übertragung durch einen Wildvogel. Der Zoo hatte aber seit Anfang Dezember Vorsichtsmassnahmen ergriffen. Die Krauskopfpelikane mit einer Flügelspannweite von rund drei Metern waren in einem Zelt untergebracht. Bei den Eingängen zum Vogel- und zum Regenwaldhaus waren Desinfektionsmatten ausgelegt worden.

Seit November 2016 breitet sich das hochansteckende Virus in Europa aus. Laut Europäischer Kommission sind bislang mehr als 16 EU-Staaten davon betroffen. Gefahr für Menschen geht von der Vogelgrippe nicht aus.

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