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USA

Waschbär klettert auf UBS-Hochhaus

Wildtiere | Mittwoch, 13. Juni 2018, sda/afp/msi

Ein abenteuerlustiger Waschbär ist gestern im US-Bundestaat Minnesota auf ein Hochhaus der UBS geklettert und sorgte für Spektakel in den sozialen Medien.

Ein Waschbär hat mit einer Kletteraktion an einem Bürogebäude in der Stadt St. Paul im US-Staat Minnesota Schaulustige fasziniert und Interesse in sozialen Medien erweckt. Zuschauer und Reporter beobachteten das Tier an der Fassade des UBS Tower am Dienstag.    

Am Nachmittag (Ortszeit) hatte der Kletterer auf einem Gebäudevorsprung in einer Höhe von mehr als 20 Stockwerken Stopp gemacht. Der Sender Minnesota Public Radio gab dem Waschbären den Hashtag #mprraccoon. Viele Menschen fürchteten um die Sicherheit des Tieres.   

 

 

Der Waschbär war erstmals am Dienstagmorgen auf einem Gebäudevorsprung entdeckt worden. Da war er noch nicht so weit oben. Die Tierkontrollbehörde von St. Paul vermutete, dass das Tier die ganze Nacht dort gewesen sein könnte, bevor es nach oben kletterte. Ein Reporter von Minnesota Public Radio twitterte, dass die Behörden den Waschbären aufs Dach locken und mit Fallen einfangen wollten. Ob dies schon geklappt hat, ist zur Zeit unklar.

 

 

Waschbären leben in Waldgebieten und können auf der Suche nach Nahrung auch auf Campingplätzen vorbeischauen. In den vergangenen 30 Jahren wurden auch in der Schweiz immer wieder einzelne Tiere mit der typischen schwarzen Augenbinde und dem auffälligem Schwanz gesehen. Der Waschbär ist aber in der Schweiz nicht heimisch.

+++ UPDATE +++

In den frühen Morgenstunden am Mittwoch erreichte er das Dach des UBS-Towers in St. Paul, wo ein Korb mit Katzenfutter auf ihn wartete. Dort ging er in die Falle. Am Nachmittag schrieb die Bank UBS auf Twitter, sie sei froh, dass der Waschbär wohlbehalten und in Sicherheit sei. Man bedanke sich sehr bei den Tierschützern, die ihn nun im Norden der Stadt aussetzen würden.

Laurie Brickley von der Stadtverwaltung sagte der «Twin Cities Pioneer Press», mehr als eine Falle aufzustellen, habe man nicht tun wollen. «Andere Massnahmen hätten ihn vielleicht erschreckt und er wäre runtergefallen», sagte sie. «Er war schon so weit gekommen, da sollte er es auch bis zum Dach schaffen, haben wir gehofft.»

 

 

 

 

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