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Gartenwerkzeug

Kupfer tut dem Boden gut

Garten | Montag, 15. Dezember 2014, Caroline Zollinger

Gartenwerkzeug, das aus Kupfer gefertigt ist, soll einen positiven Effekt auf die Bodenbeschaffenheit haben. Das Material ist leicht und langlebig, hat aber auch seinen Preis.

Dass Werkzeug nicht gleich Werkzeug ist, weiss jeder Gartenfreund. Spaten, Hacke und Pflanzschaufel sind den variierenden Bedürfnissen entsprechend in verschiedenen Ausführungen und Qualitäten erhältlich. Während ein Grossteil der gängigen Modelle aus Eisen gefertigt ist, gibt es auch solche aus Kupfer. Dem Metall wird ein positiver Einfluss auf die Bodenbeschaffenheit nachgesagt. 

Als Erfinder des Kupferwerkzeuges im europäischen Raum gilt der österreichische Naturforscher Viktor Schauberger (1885 – 1958). Er hatte in den 1950er-Jahren diverse Versuche mit Eisenwerkzeug durchgeführt, aus denen er schloss, dass dieses eine negative Wirkung auf den Gartenboden ausübt. Der entstehende Abrieb soll gemäss seinen Erkenntnissen das Austrocknen des Bodens begünstigen und die bestehenden magnetischen Spannungen im Erdreich stören. Kupfer hingegen ist nicht aufladbar und habe, so Schauberger, somit keinen Einfluss auf das natürliche Spannungsfeld. Die Kupferteile, die beim Gärtnern in Kleinstmengen in den Boden gelangen, sollen ausserdem den Wasserhaushalt positiv beeinflussen. Dies wiederum soll gemäss Schauberger günstige Grundvoraussetzungen für ein gesundes Pflanzenwachstum schaffen.

Kostspielig, dafür robust
Aus Kupferbronze gefertigtes Werkzeug, in der Regel handgeschmiedet, ist deutlich leichter als sein Pendant aus Eisen, was für manche Arbeiten eine Erleichterung darstellt. Im Gegenzug ist allerdings auf sehr schweren Böden Vorsicht geboten, da sich das Material bei zu grosser Druckeinwirkung schneller verbiegen kann als Eisen dies tut. 

Ein weiterer Wermutstropfen ist der Preis, der deutlich höher liegt. Dafür hat Kupfer die wertvolle Eigenschaft, dass es nicht rostet, was dazu beiträgt, dass das Werkzeug unterhaltsarm und sehr langlebig ist. Einzig der Holzstiel muss je nach Beanspruchung ab und an ausgewechselt und beim Spaten die Klinge nachgeschärft sowie gedengelt werden. Gut möglich, dass einen ein Kupferspaten ein Leben lang begleitet und den Spass bei der Gartenarbeit noch erhöht, ganz nach der Redensart «jeder hält sein Kupfer für Gold».

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