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Blumen

Grossstauden sind mehr als Lückenbüsser

Garten | Freitag, 23. August 2013, Dagmar Stein

Zu voller Grösse entwickelt und blühend, so kommen Grossstauden und Zwiebelblumen gut an. Werden sie in Töpfen angeboten, kann man sie jederzeit ins Beet setzen. Der Vorteil: Blütenfarben und Wuchscharakter lassen sich so viel besser beurteilen.  

Was soll man machen, wenn sich mitten im Sommer auf der Rabatte Lücken auftun, wenn der letzte Pfiff fehlt im weissen, blauen oder rosa Farbgarten? Gehen Sie im Gartencenter auf Entdeckungsreise, lassen Sie sich auf neue Ideen bringen und sammeln Sie interessante Pflanzenschätze.

Gerade Grossstauden bieten Qualität fürs Geld. Seit es die dicken Büsche blühend in Töpfen gibt, sind sie der Renner. Man kann die grossen Töpfe ins Auto laden und zu Hause auspflanzen. Oder erst einmal in schöne Kübel auf der Terrasse stellen. Auch das provisorische Platzieren im Beet, dann Wasser sparend in den Boden eingesenkt, ist möglich, falls der Pflanzzeitpunkt noch nicht passt.

Mit den Grossstauden können Sie mitten im Sommer noch am Erscheinungsbild Ihrer Beete feilen, Lücken füllen, den Gesamtanblick verbessern, noch bessere Akzente setzen und je nach Geschmack mit prächtigen oder zarten Farben komponieren.

Man kann die Stauden frei nach Höhe, Farbe, Form und Blütezeit auswählen
Meist haben sie schon ein ganzes Jahr Anzucht hinter sich, wurden gekühlt überwintert oder es wurden drei Pflanzen als Gruppe zusammen gepflanzt. Weil die Pflanzen mit gros-sen Ballen in Töpfen stehen, macht ihnen das Umpflanzen nichts aus. Im Beet wachsen sie weiter, als wären sie schon immer da, und machen auch im Topfgarten auf Balkon und Terrasse die Pflanzenkombination perfekt. Anders als bei einer Frühjahrspflanzung kann man nach Höhe, Blütenfarbe, Blattform und Blütezeit auswählen.

Blaue Lupinen, prächtiger Rittersporn, duftender Staudenphlox, romantischer Fingerhut, Glockenblumen oder goldgelbe Schafgarbe – die Auswahl an schönen Stauden fällt schwer. Eine lange Blütezeit ist jetzt noch von herbstblühenden Stauden wie Sonnenhut und Purpursonnenhut (Echinacea) in zauberhaften neuen Farben oder Purpurglöckchen zu erwarten.  Wichtig: Die meisten Stauden sind beim Kauf in den Töpfen schon kräftig durchgewurzelt und denken nicht daran, zum Anwachsen im Boden weitere Wurzeln zu bilden. Die Folge ist, dass sie ständig austrocknen und kaum weiterwachsen, wenn sie ausgeblüht sind. Dem lässt sich leicht abhelfen, indem man den Wurzelballen mit kräftigem Ruck aufbricht oder mit einer Pflanzenschere einschneidet. Die Verletzungen schaden nicht, im Gegenteil: Sie regen zu neuem Wurzelwachstum an. Bereiten Sie ein genügend grosses Pflanzloch vor, in dem Sie auch den Untergrund lockern, damit überschüssiges Wasser abziehen kann. Verwenden Sie eine humose, nährstoffreiche Erde und giessen Sie nach dem Einpflanzen gründlich an. Man sollte die Pflanze nie austrocknen lassen!

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