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Garten

Neues, verbessertes Gemüse

Garten | Donnerstag, 14. März 2013, Dagmar Stein

Es gibt züchterische Fortschritte beim Kampf gegen Schädlinge und Krankheiten, die unser Gemüse bedrohen. Toleranz gegen den Falschen Mehltau bei Gurken gehört dazu, oder Tomaten, die weitgehend widerstandsfähig gegen die Braunfäule sind.

Mit seinen vielen dicht gerüschten ­Blättern ist der hellgrüne zarte Kraussalat «Multigreen 3» etwas Spezielles: Er eignet sich nicht nur für Beete, sondern auch für Minigärten. Besonders gut gelingt er in Töpfen, in Schalen und in Balkonkästen. Ob Frühling, Sommer oder Herbst, diese Sorte besticht durch ihren robusten Wuchs, dicht gefüllte Köpfe, schnelles Nachwachsen und hohen Ertrag sowie durch Schossfestigkeit und Erntesicherheit. Die Züchtung ist nämlich von Natur aus resistent gegen Echten Mehltau.

Die Aussaat erfolgt von Februar bis Anfang August auf der Fensterbank, im Gewächshaus oder im Freiland. Volle Sonne und ein feuchter, nährstoff- und humusreicher Gartenboden oder ein geeignetes Topf-Kultur-Substrat sichern die Ernte von April bis Oktober. Man kann die mittelgrossen, offenen Köpfe auf einmal ernten oder nach und nach die Blätter einzeln abpflücken. Bleibt das Herz unbeschädigt stehen, wachsen stetig Jungblätter nach.

Spinatblätter, die ein Augenschmaus sind
Die Blätter des neuen, rotstieligen Spinats «Red Cardinal» sind schon ein Kunstwerk an sich: dunkelgrüne Blattflächen, die fein durchzogen sind von kardinalroten Blattadern und einem roten Stiel. Damit macht das Anrichten Spass. Die Blätter schmecken gut und können jung geerntet wie Pflücksalat verwendet werden. Ausgewachsen ergeben sie einen typischen Blattspinat und schmecken gedünstet oder im Wok gegart prima als Beilagengemüse zu Fisch oder Fleisch und ebenso als gesunder Auflauf, als Quiche oder zu frischer Pasta.

«Red Cardinal» hat eine hohe Resistenz gegen viele Arten des Falschen Mehltaus, ist damit weniger krankheitsanfällig und ergibt bessere Erträge. Die Aussaat erfolgt von Februar bis April für die Ernte im Sommer oder von Juni bis August für die Versorgung im Herbst. Schon innert wenigen Wochen entwickelt sich das leckere Blattwerk.

Peperoni auf dem Balkon ziehen
Die vielen grossen Früchte vom Gemüsepaprika «Mavras» haben eine blockige Form und mitteldicke, aromatisch schmeckende Schalen. Mit ihrer dunkelvioletten, fast schon schwarzen Farbe sind sie auf jeden Fall ungewöhnlich. Später reifen sie rot ab, wobei der Geschmack immer süsser und mild-aromatisch wird.

Die Pflanzen wachsen ungefähr 50 Zentimeter hoch, sind äus-serst robust und widerstandsfähig gegen Kälte und Nässe. Deshalb eignen sie sich auch hervorragend für die Topfkultur auf Balkonen und Terrassen. «Mavras» ist von Natur aus resistent gegen den Tomatenmosaikvirus. Geben Sie der Peperoni eine nährstoffreiche Erde sowie einen warmen und windgeschützten Standort an der Sonne. Die beste Aussaatzeit ist von Februar bis Mitte März.

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