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Papageien

So gelingt die Zucht bei Papageien

1 Kommentare Ziervögel | Freitag, 7. Juni 2013, Lars Lepperhoff

Was tun, wenn ein Papageienpaar sich nicht verträgt oder wenn die Vögel zwar seit Jahren harmonisch zusammenleben, aber nicht zur Zucht schreiten?

Wer Papageien züchten will, der muss sich zuerst fragen, ob er die Jungvögel behalten oder abgeben kann. Sind Interessenten da, die den Papageien gute Lebensplätze bieten können, ist eine Zucht sinnvoll. Da sich Männchen und Weibchen oft äusserlich kaum unterscheiden, kann das Geschlecht mittels einer DNA-Analyse einfach festgestellt werden. Eine Endoskopie durch den Tierarzt gibt Auskunft über den Zustand der inneren Organe.

Papageien sind wie Menschen, sie kommen nicht mit jedem Partner gut aus. Ein harmonierendes Paar aber, welches nicht zur Zucht schreitet, kann in den Wintermonaten in eine andere Voliere ohne Nistkasten versetzt werden, wo es andere Papageien sieht und hört. Wird das Paar im Frühling in die Zuchtvoliere zurückversetzt, dann ist das wie in der Natur, wo sich ein Paar zur Zucht vom Schwarm absondert, eine Nisthöhle besetzt und verteidigt und Junge aufzieht.

Zur zusätzlichen Stimulation kann der Eingang zum Nistkasten verengt werden. Die Papageien nagen sich dann durch. Im Innern sollte viel morsches Holz liegen, das von den Vögeln zernagt wird. Wird ein Nistkasten vom Paar nicht beachtet, sollte ein weiterer in einem anderen Bereich der Voliere angebracht werden. Grundsätzlich sind aber Papageien nicht wählerisch, was den Nistkasten betrifft. Denn auch in der Natur sind Nisthöhlen rar, sodass oft mehrere Paare sowie artfremde Tiere um eine Nisthöhle buhlen.

Mit richtiger Fütterung und guter Voliereneinrichtung Zuchterfolge erzielen
Wenn Körner des Papageienfutters zum Keimen gebracht werden, setzt das Vitamin E frei, was zur Zucht anregt. Es gibt im Handel extra Keimfutter für Papageien, das zusammen mit Sonnenblumenkernen zum Keimen angesetzt werden sollte und von Frühling bis Herbst gereicht werden kann.

Viele Papageienarten schreiten in der Regenzeit zur Brut. Darum kann es anregend wirken, wenn die Sprinkleranlage vor der Zucht vermehrt in Betrieb genommen wird. Wenn die Jungen in der Natur nach rund 28 Tagen schlüpfen, stehen Bäume und Büsche nach der Regenzeit voller Sämereien. Ist ein Gelege einmal da und ist es auch noch befruchtet, beginnt eine hoffnungsvolle Zeit für den Züchter, und das Papageienpaar ist rundum beschäftigt. Schon vor dem Schlupf der Jungen sollen die Futternäpfe voll von verschiedenartigem Futter sein.

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Kommentare (1)

Marlies Meierdreess am 25.08.2013 um 15:03 Uhr
Das Foto ist ein Scherz das sind 2 Taranta Hähne, die werden sich nicht verpaaren, aber vielleicht können sie mir trotzdem einen Tipp geben ich habe 2 perfekte Hennen und suche 2 Taranta Hähne um diese zu verpaaren. Kennen sie vielleicht einen Züchter zwischen Bern CH und Freiburg DE bei dem ich 2 Vögel kaufen könnte ich wäre ihnen Dankbar für ihre Hilfe

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