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Fondation Barry

Namen und Theaterrolle für Bernhardinerwelpen

Haustiere | Dienstag, 6. Februar 2018, Leo Niessner

Drei kleine Bernhardiner sollen die Hauptrolle im neuen «Barry Theater» der Stiftung Fondation Barry erhalten. Zuerst müssen sie nun getauft werden.

Bernhardiner gehören zur Schweiz wie Alpen, Kühe und Murmeli. Seit letztem Jahr sind sie sogar das offizielle Nationaltier der Schweiz. Das Landesmuseum Zürich hatte die Besucher gebeten, ihr Lieblingstier zu wählen. «Der Bernhardiner erhielt am meisten Stimmen», freut sich Claudio Rossetti, Direktor Fondation Barry mit Sitz in Martigny.

2005 hat die Stiftung die dortige Zuchtstätte mit den berühmten Bernhardiner-Hunden übernommen und gilt seither weltweit als die wichtigste ihrer Art. Ihr Ziel ist es laut Rossetti unter anderem, «den Fortbestand der berühmten und legendären Hunde vom Grossen Sankt Bernhard zu sichern, unter Berufung auf ethische und wissenschaftliche Erkenntnisse».

Für Fortbestand ist gesorgt
Über mangelnden Bernhardiner-Nachwuchs kann sich die Stiftung nicht bekalgen. Erst gerade am Samstag stellte sie einem zahlreichen Publikum im eigenen Barryland-Museum in Martigny einen Wurf mit neun Welpen vor – fünf Hündinnen und vier Rüden. «Pro Wurf behalten wir zwei bis drei Hunde für unser Museum und für unsere Aktivitäten im Sozialbereich. Die anderen verkaufen wir», sagt Rossetti.

Diejenigen Tierbabybs, die in der Obhut der Stiftung bleiben, brauchen nun noch einen Namen. Aus diesem Grunde hat die Fondation Barry einen Wettbewerb ausgeschrieben. Noch bis Ende Februar können Vorschläge an concours@fondation-barry.ch eingereicht werden.

Zum Knuddeln: Bernhardinerwelpen in Martigny.

Die Aufmerksamkeit ist den Welpen aber ohnehin gewiss. Kaum getauft, treten sie als Stars im Barry-Theater auf, das im April seine Tore öffrnet. Laut Rossetti handelt es sich dabei um ein Museum für Kinder, in dem ein Animationsfilm gezeigt wird. In dessen Hauptrolle: die drei kleinen Berhnardiner als Cartoon-Helden. Sie erzählen die lange und bewegte Geschichte ihrer Rasse. «Das Drehbuch spielt an den Originalschauplätzen wie dem Grossen Sankt Bernhard. Doch die Handlung wurde in die Gegenwart versetzt», verrät Rossetti. Der Film sei eine Art Wimmelbuch, in dem viele verschiedene Szenen mit Berhnhardinern gezeigt werden – natürlich inklusive der obligaten Rettung eines Pilgers, der von einer Lawine verschüttetet wurde. 

Die echten Bernhardiner-Welpen sind natürlich auch zu sehen, zum Beispiel nach dem Besuch des Barry-Theaters: Sie haben im Museum Barryland ein Zuhause auf Lebzeiten gefunden.

Informationen über die Fondation Barry und das Barryland

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