Aktuell
› Zurück

Ökologischer Fussabdruck

Hunde und Katze belasten die Umwelt

2 Kommentare Haustiere, Natur & Umwelt | Samstag, 5. August 2017 16:00, Niklaus Salzmann

Der Verzehr tierischer Nahrung durch Hunde und Katze schadet der Umwelt. Laut einer Studie beträgt die Belastung in den USA 25 bis 30 Prozent im Vergleich zu derjenigen durch die Menschen. 

In den USA leben geschätze 163 Millionen Hunde und Katzen. Sie ernähren sich zu einem erheblichen Anteil von tierischen Produkten. Gregory S. Okin vom Departement Geografie der University of California, Los Angeles, hat berechnet, wie stark sich die Produktion des tierischen Futters für Hunde und Katzen auf die Umwelt auswirkt.

Laut seiner Studie beträgt die Umweltbelastung, gemessen durch den Verbrauch an Land, Wasser, fossilen Brennstoffen, Phosphaten und Dünger, 25 bis 30 Prozent aus im Vergleich zur Belastung durch den Menschen. Der Ausstoss an den Treibhausgasen Methan und Stickoxid entspricht umgerechnet ungefähr 64 Millionen Tonnen Kohlendioxid.

Dem ökologischen Fussabdruck der Hunde und Katzen sei einerseits insbesondere deshalb Beachtung zu schenken, weil in China und weiteren Ländern immer mehr Haustiere gehalten würden, heisst es in der Studie. Zudem gebe es bei Haustierfutter eine Tendenz zu edlerem Fleisch und höherem Fleischanteil. Es könnte laut Okin deshalb sinnvoll sein, vermehrt Haustiere zu halten, die weniger Fleisch essen als es Katzen und Hunde tun – zum Beispiel Vögel, Hamster und Pferde.

› Zurück
Kommentare (2)

Elias Wendel am 07.08.2017 um 14:13 Uhr
Ich unterstütze Frau Opitz sehr in Ihrer Denkweise, allerdings, wie ich finde, sollte man Katzen und Hunde keinesfalls das Fleisch verbieten, man sollte lieber mal selber auf Fleisch verzichten.

Eva Opitz am 06.08.2017 um 17:15 Uhr
Hunde brauchen nicht zwingend Fleisch - es gibt sehr gute vegetarische Hundefutter. Katzen sind aber Fleischfresser, wobei es heute auch sehr gute, sogar vegane Katzenfutter gibt. Wer Bedenken hat, fleischfressende Haustiere vegan oder vegetarisch zu ernähren, könnte es z. B. teilweise tun?
Allerdings scheint die Problematik am falschen Ende angepackt: verantwoortungsvolle Vermehrung, z. B . Kastrationspflicht für Freigängerkatzen, könnte viel Elend verhindern...
Schliesslich: Der Mensch ist ein Allesfresser am Rande der Pflanzenfresser - er könnte sich wunderbar heute rein pflanzlich ernähren und er kann sich, im Gegenteil zur Katze, frei entscheiden. Trotzdem entspricht sein Fleischkonsum im Schnitt das 4-fache von vor 200 Jahren... Warum nicht beim Menschen und seiner Verantwortung anfangen? Das würde auch seiner Gesundheit zugute kommen...

Kommentar schreiben

Klassische Website anzeigen