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Keine Hundekurse mehr ab 1. Januar 2017

1 Kommentare Haustiere | Mittwoch, 23. November 2016, sda

Hundehalter müssen ab dem nächsten Jahr keine obligatorischen Kurse mehr besuchen. Das nationale Hundekurs-Obligatorium wird Ende 2016 abgeschafft. Die Kantone können allerdings Hundekurse weiterhin vorschreiben.

Das Obligatorium gilt erst seit 2008, in der Sommer- und Herbstsession dieses Jahres hat das Parlament die Vorschrift bereits wieder gestrichen («Tierwelt Online» berichtete). Die Änderung tritt auf den 1. Januar 2017 in Kraft, wie der Bundesrat am Mittwoch festgelegt hat.

Freiwillige Hundekurse erachte er aber nach wie vor als sinnvoll, schreibt der Bundesrat in einer Mitteilung. Das gelte besonders für Personen, die zum ersten Mal einen Hund halten. Gemäss einer Evaluation sei die Ausbildung sowohl bei den kantonalen Veterinärbehörden als auch bei den Hundehalterinnen und -haltern auf ein überwiegend positives Echo gestossen.

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Kommentare (1)

Ingrid Blum am 29.11.2016 um 09:44 Uhr
Es stimmt einen sehr nachdenklich, wenn Leute, die selber einen Hund halten dagegen sind, dass Menschen lernen, was Prävention im Tierschutz bedeutet. Sachkundig werden heisst, mehr Wissen in Theorie und Praxis zu erwerben, damit das private und öffentliche Zusammenleben zweier Arten für beide Seiten harmonisch verläuft.
Das ganze Problem lag bei den Lerninhalten. Sie sollten nicht in «SitzPlatzFussBleib» beschrieben werden, sondern individuell auf jedes Team zugeschnitten sein. Dies allerdings setzt voraus, dass Ausbildner auf dem neuesten Stand der Haustierforschung sind und wissen, wie man eine Beziehung mit sicherer Bindung zwischen Welpe, Junghund, Tierschutzhund, Angsthund etc. und dem neuen Adoptiv-Menschen aufbaut, so dass es ein Bund des Vertrauens fürs Leben wird.

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