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Tragisch

Hunde beissen Kleinkind in Italien zu Tode

Haustiere | Mittwoch, 17. August 2016, sda/dpa/msi

Zwei argentinische Doggen haben im Haus einer Familie in Mascalucia bei Catania auf Sizilien einen eineinhalbjährigen Jungen angegriffen und getötet. Die Mutter wurde verletzt, als sie ihr Kind schützen wollte.

Dies teilte der Vizebürgermeister des Ortes mit. Die Hunde gehörten demnach zu der Familie. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Mutter wegen fahrlässiger Tötung, weil das Kind alleine mit den Hunden im Garten war. Offenbar spielte der Junge in einem Planschbecken, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

Das Kind wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, konnte aber nicht mehr gerettet werden. Argentinische Doggen sind ursprünglich Jagdhunde und werden mancherorts als Kampfhunde angesehen. In der Schweiz braucht man für ihre Haltung in den Kantonen Zürich, Freiburg, Solothurn, Baselland und Baselstadt, Schaffhausen, Thurgau und Tessin eine Bewilligung. Im Wallis und in Genf sind sie verboten.

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