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Obligatorium

Bundesrat hält an Hundekursen fest

2 Kommentare Haustiere | Donnerstag, 12. Mai 2016, sda

Seit 2008 müssen Hundehalter mit ihrem Tier einen Kurs besuchen. Daran will der Bundesrat festhalten. Das Obligatorium soll aber gelockert werden.

Das kündigt der Bundesrat in seiner Antwort auf eine Motion des Zürcher FDP-Ständerats Ruedi Noser an. Er hat dabei jene Hundehalter im Auge, die nicht zum ersten Mal einen Hund erwerben. Für sie seien die Anforderungen zu streng, schreibt der Bundesrat. Zudem soll der Vollzug der Vorschriften verbessert werden.

Noser jedoch will das Obligatorium ganz aufheben. Er verweist auf die Ergebnisse einer Evaluation, die im letzten März publiziert worden sind. Es fehle an «hard facts». Gemäss dem Bericht könnten beispielsweise keine Abnahme von Vorfällen oder Verhaltensunterschiede zwischen Personen mit und ohne Kursbesuch festgestellt werden. Zudem besuche ein Fünftel der zur Teilnahme verpflichteten Hundehalter die Kurse gar nicht (lesen Sie hier mehr zu der Kontroverse um die obligatorischen Hundekurse).

Diese Quote sei zu hoch, findet auch der Bundesrat. In seiner Antwort beurteilt er die Evaluation aber als insgesamt positiv. Die Ausbildungen hätten sowohl in der Öffentlichkeit als auch bei den Hundehalterinnen und Hundehaltern breite Akzeptanz gefunden. Obwohl nicht eindeutig messbar, berichteten die Mehrheit der Hundehalterinnen und Hundehalter von positiven Veränderungen in ihrem Verhalten.

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Kommentare (2)

BD am 20.05.2016 um 15:50 Uhr
Wie wäre es, die Hundetrainer und Hundeverhaltensberater in der Schweiz einer Zulassung zu unterziehen, wie dies in Deutschland Pflicht ist, nach §11 TSchG Deutschland? So würde eine Professionalisierung stattfinden, die sich auch auf die Betreuung der Kunden, also den Hundehaltenden, auswirken würde.

Mark Andreas am 18.05.2016 um 09:40 Uhr
Die oblig. Kurse müssen unbedingt beibehalten werden. Diese sollten sogar an eine zu absolvierende Prüfung gebunden werden mit minimalsten Anforderungen an den Hundehalter. Auch müssen die SKN-Ausbildner regelmässig überprüft werden ob die Einhaltung der vom Bund vorgegebenen Vorschriften auch vermittelt und geprüft werden. 4 mal 1 Stunde Spaziergänge oder Agility usw. sind einfach unakzeptabel und geben den Kritikern recht, dass diese Kurse abgeschafft werden müssen.

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