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Schicksal

Treu – zwei Monate über den Tod hinaus

Haustiere | Freitag, 4. Dezember 2015, Niklaus Salzmann

Eine Hündin lebte zwei Monate lang auf einem verlassenen Acker. Denn dort befanden sich die Überreste ihres Freundes, der von einem Auto totgefahren wurde.

Gegen 40 Grad heiss war es in Kalifornien, als Anwohner die Tierschützer der Organisation «No Kill Kern» auf die Hündin aufmerksam machten, der seit über zwei Monaten auf einem Acker zu leben schien. Vor Ort stellten die Tierschützer fest, dass der Hund immer wieder an eine bestimmte Stelle zurückkehrte. Dort fanden sie die Überreste eines anderen Hundes, der wohl zwei Monate zuvor nach der Kollision mit einem Auto gestorben war.

Sie brachten den Kadaver in den eingehagten Garten eines Anwohners und konnten so die Hündin einfangen, wie «No Kill Kern» in einem Video berichtet. Die Hündin erhielt den Namen Hachika, nach Hachiko, einem Hund in Japan, der jeden Tag am Bahnhof auf sein Herrchen gewartet hatte – zehn Jahre über dessen Tod hinaus. Hachika führe nun ein neues Leben im von Cesar Millan gegründeten Dog Psychology Center.

Damit Hachika ihren Freund immer bei sich tragen kann, liess «No Kill Kern» für die Hündin einen Anhänger fertigen, der einen Teil der Asche des inzwischen kremierten Hundekadavers enthält.

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