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Tierquälerei

Mindestens elf Jahre Gefängnis für Hundequäler

1 Kommentare Haustiere | Samstag, 10. Oktober 2015 15:00, nsn

Ein Amerikaner muss hinter Gitter, nachdem er sieben Hunde gequält und getötet hat. Seine Taten hat der damals 24 Jahre alte Drogensüchtige zum Teil gefilmt.

Der Richter, der Staatsanwalt und der Verteidiger waren sich einig: Es war das grausamste Verbrechen, das sie je gesehen hatte. Jason Brown, zum Zeitpunkt seiner Verhaftung 24 Jahre alt, hatte sieben Hunde gequält, getötet und zerstückelt. Mindestens vier davon hatte er geköpft und die Köpfe in einem Kühlschrank in seinem Motelzimmer aufbewahrt.

Taten auf Video festgehalten
Die Drogensucht des Tierquälers war für den Richter kein Grund für ein milderes Urteil. Brown muss bis zu 28 Jahre hinter Gitter, frühestens nach elf Jahren kann er auf bedingte Haftentlassung hoffen, wie diverse Medien berichten. Besonders erschreckend empfand der Richter die Tatsache, das Brown die Taten gefilmt und sich die Videos später mit Freunden angeschaut hatte.

Zu den Hunden, darunter zwei Chihuahuas, kam Brown über den Online-Anzeigenmarkt Craigslist. Nach seiner Verhaftung behaupte er zuerst, seinen eigenen Hund tot im Badezimmer aufgefunden zu haben. Er nannte der Polizei gar einen Namen einer angeblich Verdächtigen, änderte jedoch seine Schilderung im Nachhinein. Laut der Huffington Post fanden sich in seinem Zimmer unter anderem zwei blutige Küchenmesser sowie die Schere eines Schweizer Taschenmessers.

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Kommentare (1)

M. Weber am 10.10.2015 um 17:55 Uhr
Das ist mal ein gerechtes Urteil, so sollte man auch hierzulande mit Tierquälern umgehen. Zu dem Knast würde ich noch je nach Art bis zu Fr. 100.000 Schadensersatz aussprechen. Und wenn einer ein Tier vergiftet hat, gäbe es bei mir als Richter keinen Knast,sondern der Täter müsste das gleiche Gift schlucken, dann kurz vor dem Kollaps, ab mit ihm ins Spital und dort den Magen ohne Narkose auspumpen. Das wäre die gerechte Strafe für Tiervergifter....

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