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Beinprothesen

Rottweiler erhält vier neue Pfoten

1 Kommentare Haustiere | Sonntag, 5. April 2015, Simon Koechlin

Als Welpe verlor Brutus alle vier Pfoten. Nun, mit zwei Jahren, hat der Rottweiler in den USA vier Beinprothesen bekommen – als erst zweiter Hund weltweit.

 

Als kleines Hündchen wäre der Brutus um ein Haar gestorben. Sein Besitzer hatte den Rottweiler im Winter einfach draussen gelassen. Es war so kalt, dass Brutus alle vier Pfoten abfroren. Statt zum Tierarzt zu gehen, amputierte der Hundezüchter Brutus die Pfoten selbst. Von da weg konnte Brutus keinen Schritt mehr machen, ohne unter Schmerzen zu leiden.

Zum Glück bekam der Rottweiler eine zweite Chance in seinem Leben. Er kam zu einer neuen Halterin, die sich liebevoll um ihn kümmerte und ihm zu helfen versuchte. Sie sammelte über 12000 US-Dollar Spenden und ging damit zu einer Firma in Denver (USA), die Prothesen für Tiere entwickelt.

Noch wackelig auf den Beinen
Hier bekam Brutus Prothesen für alle vier Beine. Sie sollen ihn stützen und das Laufen erleichtern. An der Colorado State University bekommt Brutus zudem eine Art Physiotherapie. Eine ausgebildete Hunde-Therapeutin achtet darauf, dass die Prothesen genau sitzen und hilft Brutus, sich an seine neuen Pfoten zu gewöhnen.

Brutus
 Rottweiler Brutus gewöhnt sich an seine vier neuen Pfoten.
 
Bild: John Eisele/Colorado State University 

Noch sei Brutus etwas wackelig auf seinen vier neuen Beinen, sagte seine Besitzerin gegenüber der Denver Post. Laut der Therapeutin muss der Rottweiler nun zuerst Balancierübungen machen und sich auf einem Laufband an die Prothesen gewöhnen. Später kämen schwierigere Übungen dazu.

Naki'o, der erste Bionikhund
Brutus ist weltweit erst der zweite Hund, der an allen vier Beinen Prothesen erhalten hat. Der erste, Naki'o, hatte seine Prothesen im Jahr 2013 erhalten. Er hatte ein ähnliches Schicksal erlebt, wie Brutus: Naki'os Besitzer hatten ihre Tiere in einer eiskalten Nacht im US-Bundesstaat Nebraska allein in einem Keller zurückgelassen.

Naki'os Mutter starb. Naki'o selbst, bloss sieben Wochen alt, fror mit allen vier Pfötchen in einer Pfütze fest. Als er gefunden wurde, konnten die Pfoten nur noch amputiert werden. Durch einen Spendenaufruf eines Tierarztes kam genügend Geld zusammen, um Naki'o vier Beinprothesen machen zu lassen. Heute kann der Hund wieder herumrennen und herumspringen. Etwas, das Brutus hoffentlich auch bald wieder kann - ganz ohne Schmerzen.

 

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Kommentare (1)

Cadonau am 07.04.2015 um 17:12 Uhr
Den Besitzer von dem Welpen sollte man auch bei 50Grad Celsius in den Keller sperren und erst heraus lassen wann er Angekrochen aus dem Keller kommt das ist doch kein Mensch das ist ein Monster ich hoffe das er für diese Tat auch bestraft worden ist der sollte nie mehr Tiere Halten dürfen sein Leben Lang

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