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Tierschutz

Hundedrama in Aserbaidschan

10 Kommentare Haustiere | Montag, 23. März 2015, Niklaus Salzmann

Damit die Stadt für den Sportananlass European Games sauber und sicher wirkt, werden in Baku Tausende Hunde erschossen.

Ein Jahr nach den Olympischen Winterspielen in Sotschi sterben erneut Hunde im Namen des Sports. Tatort ist diesmal Baku, die Hauptstadt Aserbaidschans. Dort werden im Juni die European Games, eine neue, europäische Variante der Olympischen Spiele, ausgetragen. Streunende Hunde haben an diesem Prestigeevent nichts zu suchen, und so werden sie zu Tausenden erschossen oder erschlagen.

In Baku scheint sich damit die Geschichte zu wiederholen. Bereits als das Aserbaidschan im Jahr 2012 den Eurovision Song Contest beherbergte, versuchten die Behörden durch das Töten von Hunden ein sauberes Stadtbild zu schaffen. Doch bisher scheiterte das Land, das am Kaspischen Meer am Übergang zwischen Europa und Asien liegt, an seinem Ziel, die Streunerpopulation in den Griff zu kommen. Laut Medienberichten kommt es auch immer wieder zu Angriffen tollwütiger Tiere auf Menschen.

Mit einer Onlinepetition versuchen Tierrechtsaktivisten aus der ganzen Welt, die Massentötung von Hunden zu stoppen. Doch mit derzeit (23.3., Mittag) rund 20'000 Unterschriften dürfte das Anliegen wenig Chancen haben.

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Kommentare (10)

Szczotka am 26.03.2015 um 09:15 Uhr
Mord an unschuldigen Lebewesen.... ihr solltet euch schämen.

Silvia schönfeld am 25.03.2015 um 13:48 Uhr
Hört auf damit

Angelika Witt - Schomber am 25.03.2015 um 12:45 Uhr
Und wieder werden tausende unschuldiger Hunde getötet, um den Kameras "saubere" Bilder zu präsentieren. Pfui ... die European Games sind blutbesudelt, ich werde nicht eine Veranstaltung schauen und hoffe, diesem Beispiel werden noch ganz viele Menschen folgen. So etwas muss aufhören.

Renate am 25.03.2015 um 12:27 Uhr
Es wäre an der Zeit, dass Olympische Spiele und Fussball-WMs nur noch an Länder vergeben werden, die sich auch betreffend Menschenrechte und Tierschutz an verbindliche Vorgaben halten! Es ist eine Ungerechtigkeit sondergleichen, wenn man solch prestigeträchtige Spiele auf dem Buckel der Wehr- und Hilflosen austragen lässt!

brigitte Giesler am 25.03.2015 um 09:14 Uhr
Für Sport Mord???Das ist unfair!Bitte sofort die Teilname an den Veranstaltungen absagen und zwar alle!!!Mannschaften!!!!!!!!!!!!

Seibel am 24.03.2015 um 20:33 Uhr
Stoppt die Tiertötung

MARITA ZELLER am 24.03.2015 um 12:48 Uhr
SOWAS DARF EINFACH NICHT SEIN. KASTRATION IST DIE EINZIGE MÖGLICHKEIT DIE STREUNER ZU VERRINGERN. WANN LERNEN DIE REGIERUNGEN DAS ENDLICH. :-((((((((((((((((

antoinette etzold am 24.03.2015 um 11:12 Uhr
das muss verhindert werden.die erde gehört uns nicht allein.
irgendwann wird sich das alles rechen.

Karin Friedrich am 24.03.2015 um 11:07 Uhr
Weshalb kastriert Ihr die Hunde nicht. Sie haben ein Recht auf Leben, und zwar, ohne gequält zu werden

Cornelia Jennrich am 24.03.2015 um 10:56 Uhr
Ich bin erschüttert dass unschuldige Tiere wegen eines solchen Spektakels grausam und bestialisch ermordet werden!

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