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Tierschutz

Hunderte Katzen lebend begraben

Haustiere | Donnerstag, 5. Februar 2015, Niklaus Salzmann

Zöllner in Vietnam haben einen Lastwagen gestoppt, der drei Tonnen lebende Katzen aus China ins Land schmuggelte. Die Tiere waren für den illegalen Verzehr in Restaurants vorgesehen, nun wurden sie stattdessen von den Behörden getötet.

Der Schmuggler hatte die Katzen in China gekauft, um sie an Restaurants in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi zu verkaufen.

Katzenfleisch gilt in Vietnam als Delikatesse, deren Verzehr gar Glück bringen soll. Obwohl illegal, bieten Restaurants um die Hauptstadt Hanoi Gerichte mit Katzenfleisch an. Vergangene Woche haben Zöllner nun in einem parkierten Lastwagen drei Tonnen Katzen gefunden, die meisten lebend, einige davon auch schon tot von den Transportstrapazen. Gemäss dem 30-jährigen Fahrer des Lastwagens stammten die Katzen aus China, wie Thanhnien News berichtet.

Das Gesetz in Vietnam schreibt vor, dass Schmuggelware zerstört werden muss – und das gilt auch für lebende Tiere. Nun wurden die Katzen offenbar getötet. Die französische Tierschützerin und ehemalige Filmschauspielerin Brigitte Bardot äussert in einem Brief an Vietnams Premierminister die Befürchtung, die Katzen könnten lebendig begraben worden sein. Laut wamiz.com ist nun genau das passiert: Man habe die Katzen durch begraben getötet, sagte ein Polizist gegenüber der französischen Presseagentur AFP. Damit werde verhindert, dass sich allfällige Krankheiten ausbreiten könnten.

Katzen auf dem Teller in Vietnam: Im Video serviert ein Restaurant offen Katzenfleisch, während sich im zweiten Teil Besitzer von Katzen beklagen, dass ihnen immer wieder Tiere gestohlen werden.

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