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Genf

Bekommt auch die Schweiz ihr Katzencafé?

Haustiere | Dienstag, 20. Januar 2015, Matthias Gräub

Getränke, Bücher, Katzen und Kunst. Das alles will eine Genferin künftig in ihrer Bar anbieten. Es wäre das erste Katzencafé der Schweiz, doch der Weg dorthin scheint noch weit.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Trend zu uns überschwappt. Die Rede ist vom Trend der Katzencafés. Orte, an denen Gäste gleichzeitig an einem Tee nippen und herumhuschende Büsis streicheln können. Der Trend kommt aus Asien, in Japan gibt es schon hunderte dieser Katzencafés, die USA und nun auch Europa ziehen nach. In der Schweiz gibt es bisher noch keins dieser Etablissements, doch eine Genferin will dies ändern.

Wie die Zeitung «Le Matin» schreibt, will die Bibliothekarin und Übersetzerin Daniela Agres-Eloy im Genfer Vorort Carouge das «Cats' P.l.ace» eröffnen, ein Katzen-, Bücher- und Kunst-Café. Die Idee: Gäste sollen es sich bei ihr mit einem Getränk gemütlich machen, dabei in den Büchern stöbern, die zum Kauf angeboten werden, ein Auge auf eine wechselnde Kunstausstellung werfen und dann noch die Katzen streicheln, die sich einem auf den Schoss legen. Überfordert?

Katzen aus dem Tierheim
Ob das Projekt je zustande kommt, bleibt abzuwarten. Auf ihrer Facebook-Seite hat die ambitionierte Katzen- und Bücherliebhaberin schon 4000 Fans, doch auf ihrem Blog verlangt sie Spenden, um den Laden eröffnen zu können: «Schickt schnell eine Spende von 50, 100 oder mehr Franken, denn ich benötige 200'000 Euro bis Ende Januar, um den Raum zu mieten, die Bücherei auszurüsten und Katzen zu adoptieren.»

Die Büsis will Agres-Eloy übrigens aus Tierheimen übernehmen, die Organisation «SOS Chats» hat im «Le Matin» bereits signalisiert, sie könne sich vorstellen, einige ihrer Tiere an das Café zu vermachen, sofern sie dort Rückzugsmöglichkeiten hätten. 

Auch wenn das Projekt der ambitionierten Bibliothekarin etwas überladen scheint: Wir wünschen ihr viel Glück mit dem vielleicht ersten Katzencafé der Schweiz. Und falls sie ihr Geld nicht zusammenbekommt, wird es nicht mehr lange dauern, bis jemand anderes die Idee für sich entdeckt.

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